Anmelden
mycarePlus

TEMOMEDAC 5MG HARTKAPSELN, 20 St

Abbildung ähnlich
Produktbeschreibung

TEMOMEDAC 5 mg Hartkapseln

Darreichung:
Hartkapseln
Inhalt:
20 St
PZN:
05880649
Hersteller:
Medac GmbH

Gebrauchsinformationen zum Artikel TEMOMEDAC 5MG HARTKAPSELN


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Gehirntumor (Glioblastoma multiforme), bei erstmaliger Diagnose begleitend zur Strahlentherapie, anschließend als alleinige Behandlung
- Wiederkehrender Krebs des Zentralnervensystems (Gliom (maligne, rezidiviert)), wie z.B. Glioblastoma multiforme oder anaplastisches Astrozytom bei Wiederauftreten der Erkrankung nach einer Standardbehandlung
- Fortschreitender Krebs des Zentralnervensystems (Gliom (maligne, progredient)), wie z.B. Glioblastoma multiforme oder anaplastisches Astrozytom bei Fortschreiten der Erkrankung nach einer Standardbehandlung

Dosierung und Anwendungshinweise:

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörungen, einer Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen, Fieber, Infektionen und Multiorganversagen bis hin zum Tod kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe oder gegen Dacarbazin
- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten ab 70 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Nebenwirkungen, die bei Behandlung mit Temozolomid bei Patienten mit erstmaliger Diagnose begleitend zur Strahlentherapie aufgetreten sind:
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Übelkeit
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Müdigkeit
- Infektion
- Herpes (Herpes simplex-Infektion)
- Wundinfektion
- Infektiöse Halsentzündung
- Hefepilzinfektion (Candidose) der Mundschleimhaut
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Krankhaft erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
- Gewichtsabnahme
- Angst
- Schnelle und häufige Änderung der Stimmung
- Schlaflosigkeit
- Krampfanfälle
- Verringertes Bewusstsein
- Schläfrigkeit
- Zentrale Sprachstörung
- Gleichgewichtsstörung
- Schwindelgefühl
- Verwirrtheit
- Eingeschränktes Erinnerungsvermögen
- Konzentrationsstörung
- Lokale Nervenleiden (periphere Neuropathie)
- Missempfindungen
- Sprachstörung
- Zittern
- Verschwommenes Sehen
- Hörstörung
- Blutung
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Husten
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Durchfall
- Bauchschmerzen
- Verdauungsbeschwerden
- Schwierigkeiten beim Schlucken
- Hautentzündung
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Muskelschwäche
- Gelenkschmerzen
- Verstärkter Harndrang
- Blasenschwäche mit ungewolltem Harnabgang
- Überempfindlichkeit
- Fieber
- Unerwünschte Reaktionen durch Bestrahlung (Strahlensyndrom)
- Gesichtsödem
- Schmerzen
- Störung des Geschmacks
- Anstieg der Aminotransferase (ALAT)-Konzentration im Blut
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Blutarmut (Anämie)
- Aufgedunsenes Gesicht durch Fetteinlagerung (Cushingoid)
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Erhöhte alkalische Phosphatase
- Gewichtszunahme
- Antriebssteigerung
- Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
- Verhaltensauffälligkeit
- Depression
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Krampfanfall (epileptisch, akut, länger anhaltend)
- Störung der unbewussten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Leichte Muskelerschlaffung auf einer Körperhälfte
- Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
- Wahrnehmungsstörung (Illusion)
- Zentrale Sprachstörung
- Unsicherer oder ungewöhnlicher Gang
- Erhöhte Berührungsempfindlichkeit
- Taubheitsgefühl
- Erkrankung des Nervensystems (neurologische Erkrankung)
- Halbseitiger Gesichtsfeldausfall (Hemianopie)
- Verminderte Sehschärfe
- Sehverschlechterung
- Gesichtsfeldstörung
- Augenschmerzen
- Mittelohrentzündung
- Ohrgeräusche
- Gesteigertes Hörempfinden
- Ohrenschmerzen
- Herzklopfen
- Hirnblutung
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Lungenentzündung durch Infektion (Pneumonie)
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Verstopfte Nase
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffTemozolomid5 mg
HilfsstoffLactose87 mg
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffWeinsäure+
HilfsstoffStearinsäure+
HilfsstoffGelatine+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffDrucktinte, grün, propylenglycolhaltig+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Temozolomid ist ein Zytostatikum, das zur Gruppe der so genannten Alkylantien gehört. Im Körper wird Temozolomid in seine eigentlich wirksame Form umgewandelt und alkyliert zelluläre DNA und verändert sie. Dadurch können sich die Krebszellen nicht vermehren und das Tumorwachstum wird verlangsamt.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
        - vor Hitze geschützt
        - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: MEDAC, Wedel, www.medac.de Bearbeitungsstand: 09.10.2020

Rezept einlösen und gratis liefern lassen

Wir beliefern Ihre Rezepte schnell und versandkostenfrei: Einfach Formulare ausdrucken oder per Post kostenfrei nach Hause senden lassen.

Tipp: Wünschen Sie weitere freiverkäufliche Produkte, dann können Sie sich für diese ebenfalls den Gratis Versand* sichern. Notieren Sie die gewünschten Produkte direkt mit auf dem Bestellformular. Eine spätere Online-Bestellung kann im Nachgang nicht mit Ihrer Rezeptbestelllung zusammengeführt werden.

Besonders sicher für Sie oder Ihre Angehörigen gestaltet sich die Einnahme von individuell dosierten Medikamenten mit MEDPAC – dem besonderen Service für unsere Kunden.

1
Bestellformular & Freiumschlag

Drucken Sie sich den Bestellschein und den Freiumschlag aus oder fordern Sie die Formulare an. Notieren Sie gern direkt auf dem Bestellschein weitere freiverkäufliche Produkte, die Sie mit der Lieferung erhalten möchten.

Bestellformular Freiumschlag Per Post anfordern
2
Rezept an mycare.de senden

Bestellformular und Originalrezept in den Freiumschlag stecken und kostenlos absenden.

3
Versandkostenfreie Rezeptbelieferung

In Kürze erhalten Sie Ihre versandkostenfreie Lieferung für Standardlieferung innerhalb Deutschlands.


Ihre Vorteile:

  • Sofortiger Versand nach Rezepteingang
  • Kühlversand von Mo - Do innerhalb Deutschlands
  • Gratis Versand*

MEDPAC – Noch mehr Sicherheit für Sie und Ihre Familie

Sie oder Ihre Angehörigen sind auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen und möchten optimal mit Ihren Arzneimitteln versorgt werden? Dann ist MEDPAC für Sie die richtige Lösung:

  • Gratis Blisterbox Das richtige Medikament zur richtigen Zeit mit der richtigen Dosierung
  • Vermeidung von Verwechslungen und Fehldosierungen
  • Zeitersparnis, da mühsames Einsortieren in Dosierungsboxen entfällt
  • Erinnerung an nächste Rezeptanforderung und Arztbesuch
Gratis Blisterbox
Martin, Apotheker bei mycare.de

Gern beraten wir Sie persönlich und gebührenfrei

Telefon: 0800-8770120
(Mo-Fr: 8-18 Uhr / Sa: 8-13 Uhr)
Telefax: 0800-8770121
E-Mail: beratung@mycare.de

 

Ihr Ansprechpartner:
Apotheker Martin Schulze

Postanschrift:
mycare.de Versandapotheke
Postfach 100158
06140 Halle (Saale)