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Was hilft bei Winter- und Herbstblues?

Optisch ist jede Jahreszeit durchaus ansprechend:

  • bunte Blätter,
  • impressionistische Sonnenuntergänge,
  • blühende Pflanzen und
  • die Luft ist frisch und klar

Wenn da nicht die trübe und graue Dunkelheit im Herbst und Winter wären. Oftmals mit Regenwetter und plötzlich sinkenden Temperaturen. Kaum geht der Sommer, schon sinkt auch die Laune.

Viele kennen den Winterblues und fallen, wenn die Tage kürzer werden, in ein regelrechtes Stimmungsloch. Wie Sie dem Winterblues trotzen, lesen Sie hier. Mehr lesen »

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Saisonale Depression

Wie entstehen die saisonalen depressiven Verstimmungen und was sind die Symptome?

Alle Jahre wieder: Plötzlich ist er da, der Herbst. Statt Sonne und Strand warten neblige Morgen, trübe Tage sowie lange und kalte Nächte. Morgens auf dem Weg zur Arbeit ist es noch dunkel und abends auf dem Rückweg ist es schon wieder dunkel. Kein Wunder, dass die langen Nächte häufig Ursache für Winterblues sind. Denn gerade im Winter fühlen sich viele Menschen schlapp und weniger fit als im Sommer. Viele Menschen fallen jetzt in ein Stimmungstief. Jede dritte Frau und jeder vierte Mann kennt das Gefühl, in der kalten Jahreszeit einfach schlecht gelaunt, missmutig und lustlos zu sein.

Ursache sind unter anderem die Hormone. So produziert der menschliche Organismus in der Dunkelheit vor allem das müde machende Schlafhormon Melatonin. Bei Tageslicht wird hingegen Serotonin produziert, ein Hormon, das die Stimmung hebt und deshalb auch als Glückshormon bezeichnet wird.

Worin unterscheidet sich Winterblues von einer echten Depression?

Im Fachjargon wird der Winterblues als saisonale affektive Störung (SAD) bezeichnet, Müdigkeit und Antriebslosigkeit sind die Hauptsymptome. Im Gegensatz zur ganzjährig auftretenden depressiven Störung kommt es bei der Herbst- und Winterdepression aber nicht zu einer Verkürzung des Nachtschlafs, sondern zu einem gesteigerten Schlafbedürfnis. Außerdem tritt an die Stelle der sonst üblichen Appetitlosigkeit ein Heißhunger auf Süßigkeiten. Natürlich kann man seinem Bedürfnis nachgehen, sich die Decke über den Kopf ziehen und Extrakilos anfuttern, doch es geht auch anders!

Der Auslöser für Winterblues ist ein Mangel an Sonnenlicht. Um ausreichend von dem Glückshormon Serotonin produzieren zu können, braucht der Körper Tageslicht (und ab und zu ein kleines Stückchen dunkle Schokolade). Sie sollten sich also auch bei einer steifen Brise dazu aufraffen, pro Tag eine halbe Stunde ins Freie zu gehen.


Tipps gegen den Blues

Was kann ich gegen Winterdepression tun?

Tun Sie sich selbst etwas Gutes! Herbst und Winter sind auch die Jahreszeiten, in denen Sie es etwas ruhiger angehen lassen und auf sich selbst achten können. Das ist natürlich für jeden Menschen etwas anderes, bewährt haben sich aber folgende Tipps:

  • Gehen Sie unter Leute. In geselliger Runde fällt es schwer, Trübsal zu blasen. Gemeinsam reden, lachen, spielen oder kochen hebt die Stimmung und gibt ein gutes Gefühl.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf.
  • Lesen Sie ein gutes Buch und machen Sie es sich vor dem Kamin gemütlich. Oder hören Sie ganz entspannt Musik.
  • Auch Meditieren kann sich positiv auf das Stimmungsbild auswirken, so eine Studie des Massachusetts General Hospital.
  • Kuscheln: Nichts wärmt besser als die Nähe eines anderen Menschen. Intensiver Körperkontakt fördert den Stressabbau und stärkt Immunsystem und Wohlbefinden.

Auch fröhliche Farben wirken als Stimmungsaufheller. Ein buntfarbiger Blumenstrauß auf dem Tisch, Sofakissen in farbenfrohem Orange, Gelb, Rot oder Grün oder vielleicht sogar ein neuer Wandanstrich in Küche, Bad oder Wohnzimmer haben eine sehr positive Wirkung auf die Seele. Bunte Farben erheitern die Sinne, beugen einer Depression vor und erzielen bei schon bestehender niedergedrückter Stimmung eine vitalisierende Wirkung.

Ein Lavendelkissen neben dem Bett sorgt durch seinen beruhigenden Duft für wohltuenden Schlaf und Duftöllampen schaffen durch das Verdampfen ätherischer Öle einen natürlichen Stimmungsaufheller.

Kreativität hilft ebenfalls gegen depressive Verstimmung. Üben Sie sich im Fotografieren, zeichnen Sie etwas – falls Sie musizieren: spielen Sie jetzt Ihr Instrument. Wenn Sie etwas mit Ihren Händen schaffen, beseitigt das die innere Unzufriedenheit. Kochen Sie z. B. ein anspruchsvolles Gericht. Alternativ ist Kuchen backen gut geeignet, die Laune deutlich zu verbessern.

Ist es Ihnen draußen zu ungemütlich, gehen Sie zum Schwimmen. Sehr gut geeignet sind Solebäder. Sport vertreibt den Trübsinn. Vor allem anstrengende Sportarten sind gut als Stimmungsaufheller geeignet. Wenn das nicht machbar ist, lassen Sie sich ein Schaumbad ein. Stellen Sie Kerzen auf. Vielleicht machen Sie auch etwas Musik an und entspannen Sie sich im warmen Wasser.


Bewegung

Wie kann ich mich im Winter fit halten?

Für manche ist es die schönste Jahreszeit – Skifahren, Rodeln oder Schlittenfahren. Aber das bedeutet auch kurze Tage, lange Nächte und gerade in unseren Breitengraden nasskaltes Schmuddelwetter. Für manche bedeuten die Kalten Tage aber auch depressive Verstimmung.

Hauptgrund: Es fehlt das Tageslicht. Gegen diesen elementaren Mangel gibt es ein einfaches, aber probates Mittel. Gehen Sie raus an die frische Luft! Spaziergänge beleben den Körper und vertreiben bedrückte Stimmungen gleichermaßen gut wie sportliche Betätigung im Freien, denn regelmäßige Bewegung setzt nicht nur Glückshormone frei, sondern klärt den Kopf und reinigt die Atmungsorgane.

Spazieren gehen, joggen, wandern oder walken: Bewegung an der frischen Luft ist das beste Mittel gegen schlechte Laune. Eine halbe Stunde pro Tag sollte es sein, raten Mediziner.


Lichttherapie

Ist das Solarium eine Alternative zur Sonne?

Sonnenlicht, egal ob natürlich oder künstlich im Solarium, löst im menschlichen Körper nicht nur positive Veränderungen aus, sondern kann auf Dauer die Haut vorzeitig altern lassen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Dabei spielen vor allem die Intensität und die Dauer der Bestrahlung eine entscheidende Rolle.

Natürliches Sonnenlicht enthält eine Mischung verschiedener Strahlung. Neben wärmenden Anteilen wirken sich vor allem die ultravioletten Anteile auf den menschlichen Organismus aus. Sie sorgen sowohl für Wohlbefinden als auch für eine Bräunung der Haut. Zudem ermöglichen sie die Bildung des unter anderem für den Knochenaufbau wichtigen Vitamins D3. Nicht immer ist gerade in nördlichen Gefilden oder in der dunklen Jahreszeit ausreichend Sonnenaufenthalt im Alltag möglich. Hier werden neben speziellen Lampen häufig Solarien als Sonnenersatz genutzt. Im Gegensatz zur natürlichen Sonnenstrahlung geben sie jedoch in oftmals erster Linie UVA-Strahlung ab. Eine übermäßige UV-Bestrahlung kann jedoch für die Haut gefährlich werden, weshalb seit 2009 der Besuch von Solarien für Minderjährige verboten ist und Solarien bei regelmäßiger Nutzung als mögliche Auslöser für Hautkrebs gelten.

Die in Solarien in der Regel übliche UVA-Strahlung dringt tief in die Haut ein und erzeugt die von vielen Menschen als schön empfundene Bräune, die jedoch keinen wirklichen Schutz gegen Sonnenlicht bietet, sondern nur eine verstärkte Bildung von Melanin darstellt. Gleichzeitig beschleunigt UVA-Strahlung aber auch die Bildung freier Radikale, die die Kollagenfasern der Haut angreifen und die Zellen schädigen.

Grundsätzlich vergisst die Haut kein Sonnenbad, egal ob im Solarium oder in der Sonne. Deshalb empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz maximal 50 Sonnenbäder pro Jahr, egal wo. Um der Haut ausreichend Zeit zum Aufbau ihres eigenen UV-Schutzes zu lassen, sollten zudem zwischen den ersten beiden Sonnenbädern mindestens 48 Stunden liegen. Besondere Vorsicht bei Sonnenbädern und ein kompletter Verzicht auf Solarien gelten dabei für:

  • sehr hellhäutige Menschen mit roten oder blonden Haaren und Pigmentflecken oder Sommersprossen
  • Personen unter 18 Jahren
  • Erwachsene, die bereits häufig einen Sonnenbrand hatten
  • Menschen, die an Hautkrebs oder einer Vorstufe erkrankt sind
  • Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen, die die Haut besonders lichtempfindlich machen.

Zu Hause Licht ins dunkle bringen

Schon die alten Griechen wussten um die Kraft der Sonne, denn sie setzten bereits vor über 2000 Jahren die sogenannte Heliotherapie zur Behandlung körperlicher Leiden ein. Und auch heute noch wird Licht zur therapeutischen Behandlung bei verschiedenen Erkrankungen genutzt.

Wer keine Zeit hat, tagsüber rauszugehen, kann mit speziellen Lampen für eine Extraportion Licht sorgen. In Skandinavien sind diese Stimmungsaufheller bereits weitverbreitet.

Grundsätzlich werden bei der allgemein als Lichttherapie bezeichneten Behandlungsmethode ganz unterschiedliche Lichtvarianten eingesetzt, wobei die dazu verwendeten künstlichen Lichtquellen meist nur einen kleinen Teil des von der Sonne ausgestrahlten Lichtspektrums verwenden.

Neben Rotlicht im Bereich der Wärmetherapie und Blaulicht zur Behandlung von beispielsweise Neugeborenengelbsucht spielt für therapeutische Zwecke vor allem ultraviolettes Licht und sogenanntes weißes Licht eine Rolle.

Die Behandlung mit weißem Licht wird zur Behandlung von depressiven Verstimmungen oder saisonal abhängigen Depressionen eingesetzt. Aber auch bei Schichtarbeit, Jetlag, Alzheimer sowie leichten, nichtsaisonalen Depressionen kann die Therapie helfen, die innere Uhr und damit den Biorhythmus zu unterstützen, der durch Zeitverschiebungen oder aber kurze Wintertage aus dem Gleichgewicht gerät.

Tageslicht, das bei der Lichttherapie durch künstliche, sehr helle Lichtquellen mit 2.500 bis 10.000 Lux erzeugt wird, entspricht in etwa einem hellen Frühlingstag. Die Anwendung selbst sollte dabei bevorzugt am Morgen erfolgen, da das Licht die Bildung von Melatonin hemmt und gleichzeitig die Konzentration von Serotonin, einem Stoff, der unter anderem für Wohlbefinden und gute Laune sorgt, ansteigen lässt.



Die richtige Ernährung

Welche Nahrungsmittel helfen gegen Schlechte Laune?

Aber nicht nur für die Psyche, sondern auch für den Körper ist die kalte Jahreszeit eine besondere Herausforderung. So muss er sich dem ständigen Wechsel von Kälte draußen und trockener Wärme drinnen anpassen. Dabei setzt vor allem die warme Heizungsluft den Schleimhäuten zu, sie trocknen aus und können ihre natürliche Abwehrfunktion gegen eindringende Viren und Bakterien nicht immer ausreichend erfüllen. Besonders wichtig ist es jetzt, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Außerdem spielt natürlich die Ernährung auch eine essentielle Rolle für ein funktionierendes Immunsystem und damit die Gesundheit.

Vor allem gesunde und vitaminreiche Kost wie Obst und Gemüse sollten auf dem Speiseplan stehen. Frische und bunte Salate vitalisieren. Lebensmittel wie dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil über 70 Prozent unterstützt unter anderem die Seele dabei, schlechter Stimmung entgegen zu wirken.

Gut für die Gesundheit sind außerdem Trockenfrüchte, Bananen, Nüsse, Milch- und Vollkornprodukte. Wahre Wärme kommt von innen: Exotische Gewürze wie Ingwer, Kardamom, Zimt und Chili verpassen den Speisen einen Hauch von Urlaub und wärmen von innen.

Wärme und Wohlgefühl von Innen

Nass-kaltes Wetter, der Himmel wolkenverhangen, schlechte Laune… Was gibt es jetzt Schöneres als ein heißes Getränk, das von innen wärmt und für Wohlbefinden sorgt? Ob mit oder ohne Alkohol – Punsch, Tee, Kakao und Co. gehören zu einem gemütlichen Nachmittag wie der Weihnachtsbaum zum Fest.

Im Winter sehnen wir uns nach Wärme, von außen und innen. Was warme Wollsocken für die Füße, sind Kaffee, Tee oder heiße Schokolade für den Bauch und die Seele: Mit einem aromatischen Heißgetränk schlagen wir dem Winterblues ein Schnippchen. Ob Klassiker wie Fruchtpunsch oder Pharisäer, ob beim Sankt-Martins-Umzug für Kinder oder am Abend vor dem Kamin in gemütlicher Erwachsenenrunde – für jeden Geschmack findet sich ein geeigneter „Einheizer“. Dabei punkten einige der typischen Zutaten sogar mit einem Extra an Vitaminen, die der Abwehr auf die Sprünge helfen; schließlich muss sich unser Körper während der Wintermonate gegen allerlei Widrigkeiten behaupten und der Kälte trotzen.

In der kalten Jahreszeit sind wärmende Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamom oder Anis besonders beliebt: Mit ihnen lässt sich aus einem einfachen Rotbuschtee schnell ein winterliches Getränk zaubern. Auch Zutaten wie Apfelwürfel, Rosinen oder Mandeln, die wir eigentlich eher in der Backstube vermuten, machen sich hervorragend in der Tasse und steigern die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Frischer Ingwertee schmeckt nicht nur exotisch: Viele schwören auf seine immunstimulierende Wirkung in Verbindung mit Zitrone und Honig bei den ersten Erkältungszeichen. Holunder, Granatapfel oder Cranberry unterstützen ebenfalls die Abwehrkräfte. Die gesunden Früchte sind beispielsweise in Form von Pulver in praktischen Portionsbeuteln erhältlich und mit einem Extra an Vitamin C und Zink versehen. Genießer lieben fertige Teemischungen mit verheißungsvollen Namen wie „Omas Apfelstrudel“ oder „Christkindelmarkt“, die gemütliche Winterstunden auf dem Sofa versüßen. Auch Kräutertees aus Baldrian, Melisse oder Hopfen lindern Trübsal.

Während Tees je nach Süßungsmittel kaum Kalorien enthalten, haben es einige Getränke diesbezüglich durchaus in sich: Heiße Schokolade sowie andere Köstlichkeiten mit Milch oder Sahne und Zucker sind also mehr Süßigkeiten als Durstlöscher. Die Azteken würzten ihre „Xocolatl“ mit Vanille und Chili – wo die scharfe Komponente hierzulande früher eher als außergewöhnlich galt, ist das Getränk heute zum Kakaoklassiker für den Winter avanciert. Auch Zimt gibt heißer Schokolade eine ganz besondere Note. Ebenfalls beliebt ist indischer Chai: Hierbei handelt es sich um einen starken Schwarztee mit Milch und Zucker, der mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Nelken, Pfeffer, Ingwer, Lorbeer und Pfeffer aromatisiert wird. Aus den USA und England kennen wir „Eggnog“ mit Ei, Sahne beziehungsweise Milch und Rum, Whiskey oder Brandy. Ob Tee, Kakao oder Punsch – aromatische Heißgetränke wärmen nicht nur von innen, sondern sind auch Seelentröster während der dunklen Monate. Bei uns erhalten Sie zum Beispiel viele aromatische Tees, die Sie auch ganz individuell zusammenstellen können.


Johanniskraut als Stimmungsaufheller

Johanniskraut ist gut erforscht und kann mittlerweile wirksam bei leichten vorübergehenden depressiven Störungen verwendet werden. Seit der Antike wird die Pflanze gegen viele verschiedene Leiden eingesetzt. Äußerlich angewendet, soll das aus den Blüten hergestellte Rotöl etwa bei leichten Verbrennungen, Zerrungen, Quetschungen oder rheumatischen Beschwerden Linderung bringen, um nur wenige Einsatzgebiete zu nennen.

Hypericum perforatum (Johanniskraut) verdankt seinen deutschen Namen vermutlich dem Umstand, dass es zur Sommersonnenwende, am Johannistag, zu blühen beginnt. Um den 24. Juni herum blüht Johanniskraut leuchtend gelb und wird zu Recht im Volksmund mit der Sonne assoziiert. In dunkleren Tagen kann Johanniskraut wärmende Sonnenstrahlen in schwermütige Gemüter bringen. Das wussten schon die Menschen im Mittelalter und heutzutage ist die Wirkung in zahlreichen Studien längst bestätigt und belegt. Auch in der Schulmedizin hat Hypericum perforatum als Arzneimittel längst seinen festen Platz. Verwendet wird ein Johanniskraut- Trockenextrakt, dessen Stärke die Dosierungsempfehlungen festlegt. Die Dauer der Anwendung erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von mehreren Wochen, manchmal sogar Monaten. Wie die synthetischen Antidepressiva verändert das Johanniskraut die Balance verschiedener Botenstoffe im Gehirn. Depressionen zeichnen sich insbesondere durch einen Mangel an dem Neurotransmitter Serotonin aus, dessen Verfügbarkeit medikamentös verbessert werden kann, indem seine Wiederaufnahme in die Zellen verhindert wird. In der Folge verbleibt der Botenstoff länger in der Nähe der Rezeptoren. Johanniskraut kann allerdings noch mehr. Man geht davon aus, dass es zusätzlich die Verfügbarkeit des Belohnungs-Transmitters Dopamin und verschiedener beruhigender Botenstoffe verbessert. Also ein echter Stimmungsaufheller bei depressiver Verstimmung.

Nichtsdestotrotz sollte auch Johanniskraut nicht achtlos eingenommen werden. So gut es bei leichten bis mittelschweren Depressionen als pflanzliche Alternative eine stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung zeigt, so ist es bei schweren Verlaufsformen nicht ausreichend. In jedem Fall sollten Betroffene von Selbstversuchen absehen und sich von dem Arzt nach eingehender Diagnostik beraten lassen. Zu beachten ist weiterhin, dass Johanniskraut als Phytoarzneimittel, wie jedes andere Arzneimittel auch, Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen aufweisen kann. Übermäßige UV-Strahlung (z.B. in Solarien) ist während der Zeit der Einnahme zu vermeiden, da die Haut empfindlicher als sonst reagieren kann. Riskanter ist zum Beispiel auch, dass spezielle antivirale Medikamente schneller abgebaut werden, was insbesondere bei AIDS lebensgefährlich werden kann. Auch Immunsuppressiva und niedrig dosierte hormonelle Verhütungsmittel laufen Gefahr, unwirksam zu werden. Es sollte sicherheitshalber zusätzlich verhütet werden. Man sollte pflanzlich also keinesfalls mit harmlos verwechseln und sich wie bei jedem Medikament im Vorfeld vom Arzt oder Apotheker beraten lassen.


Endorphine

Was können wir für unsere Glückshormone tun?

Endorphine sind Botenstoffe, die von unserem Körper in der Hirnanhangsdrüse gebildet werden. Sie dienen als Schmerzstiller, werden aber auch bei positiven Erlebnissen ausgeschüttet. Sie regulieren das Hungergefühl und sind mitverantwortlich für unsere Stimmung. Auch die Bildung von Sexualhormonen geht auf die Endorphine zurück.

Kennen Sie den „Rauschzustand“ nach intensiver sportlicher Betätigung, zum Beispiel bei einem Marathonlauf, kurz bevor man glaubt, es geht gar nichts mehr? Oder haben Sie sich schon einmal verletzt und im ersten Moment gar keine Schmerzen verspürt? Dafür brauchen wir endogene Morphine, kurz Endorphine. Das Zusammenspiel mit fünf weiteren Botenstoffen reguliert in unserem Organismus Glücksgefühl und Wohlbefinden. Aber woher wissen wir, ob unser Speicher genügend aufgefüllt ist und dass wir immer genug Vorrat haben? Wer sich regelmäßig ein wenig sportlich betätigt, ist schon fast auf der sicheren Seite. Beim Laufen, oder wenn uns etwas besonders freut, werden Endorphine in erhöhter Dosierung ausgeschüttet. Aber auch in Stress- oder Notfallsituationen sind Endorphine notwendig zur Wahrnehmungserhöhung.

Was passiert im Körper beim Küssen?

US-Forscher haben herausgefunden, dass Vielküsser im Schnitt fünf Jahre länger leben. Küssen hilft gegen Stress. Denn beim Kuss werden zahlreiche Hormone ausgeschüttet, darunter sogenannte Glückshormone Serotonin, Dopamin, Oxytocin, Adrenalin und Endorphine. Küssen trainiert auch Herz und Lunge. So schlägt das Herz beim Küssen 150 Mal pro Minute, was den Herzmuskel trainiert. Tief durchatmen, denn beim Küssen machen Sie rund sechzig Atemzüge in der Minute – statt zwanzig.

Küssen soll zu hohen Blutdruck senken und schlechte Cholesterinwerte verbessern, fanden Forscher der Wiener Universitätsklinik heraus. Und wie der japanische Allergologe Hajime Kimata ermittelte, kann eine Kuss-Kur auch gegen Heuschnupfen helfen. Da der Kuss den Speichelfluss erhöht, soll Küssen ein natürliches Mittel gegen die Plaquebildung sein. Außerdem schützt das Küssen vor Karies, sagen französische Zahnärzte. Küssen soll eine schnellere Wundheilung fördern, fand ein australisches Ärzteteam heraus. Also – küssen Sie viel und leidenschaftlich und machen Sie jeden Tag zu Ihrem persönlichen Tag des Kusses. Allerdings: Wenn Sie unter bestimmten Krankheiten leiden, sollten Sie besser aufs Küssen verzichten. Denn Krankheiten wie Hepatitis B, Herpes oder das Pfeiffersche Drüsenfieber können durch den Kuss übertragen werden. In diesem Fall gilt dann: Küssen verboten!

Wie mache ich ein Kompliment?

Ein Gespräch mit einem Kompliment zu beginnen, kann ein guter Start in die Konversation sein, denn alles was danach besprochen wird, steht in der Pracht dieses Komplimentes. Ziel eines Komplimentes sollte es sein, dass die Person gegenüber sich gut und wertgeschätzt fühlt. Damit das Lob richtig bei Ihrem Gegenüber ankommt, ist die eigene innere Haltung wichtig. Behandeln Sie ein Kompliment so, als wäre es ein kleines Geschenk an die andere Person. Dies vermittelt dann am ehesten Wertschätzung und Aufrichtigkeit.

In der deutschen Kultur ist der regelmäßige und positive Zuspruch nicht so sehr verankert wie beispielsweise in den USA. Nach wie vor funktionieren wir häufig nach dem Prinzip: „Nicht geschimpft ist genug gelobt“. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Komplimente hier zu Lande spezifisch sind und nicht floskelhaft daherkommen. Auch die Menge an Komplimenten die wir geben ist wichtig. Verwenden wir sie inflationär wirken sie selten authentisch und glaubwürdig. Hier einige Tipps für das richtige Kompliment:

  • Seien Sie spezifisch. Machen Sie ein Lob beispielsweise nach einem Projekt das gut lief. Aber auch das alltägliche darf gewürdigt werden. Je konkreter desto besser.
  • Suchen Sie nach liebenswürdigen Eigenschaften einer Person und danken Sie ihr dafür.
  • Floskeln wie „Super“, „Ganz toll“ und „Klasse“ sollten sie vermeiden.
  • Auf Arbeit sind Komplimente eine prekäre Angelegenheit. Oftmals haben Sie auch etwas mit Hierarchie zu tun. Komplimente im Arbeitsumfeld sollten weniger Bezug auf das persönliche haben. Fokussieren Sie sich beispielsweise auf ein gut gelungenes Projekt.
  • Privat dürfen Lob und Komplimente stärker auf persönliche und liebenswerte Eigenschaften zielen.
  • Versteckte Komplimente haben oft eine große Wirkung. „Sie sehen aus, als hätten Sie guten Geschmack. Können Sie mir etwas empfehlen?“ Man zeigt, dass man die andere Person für jemanden hält, der weiß was gut ist. Wer hört so etwas nicht gern über sich selbst?

Also: Geben Sie Ihrem liebsten, einem Freund oder einem Arbeitskollegen gleich heute noch ein Lob. Besonders in der düsteren Jahreszeit, können wir mehr Glückshormone und gute Laune gebrauchen!

Was bewirkt Küssen?

Hätten Sie das gewusst? Wer siebzig Jahre lebt, hat im Laufe seines Daseins rund 100.000 mal geküsst. Umgerechnet sind das 76 Tage. Beim Küssen werden 38 Gesichtsmuskeln in Bewegung gesetzt – fast schon ein kleiner Workout. Dabei verbrennen Sie durchschnittlich 6,4 Kalorien pro Minute, das sind in einer halben Stunde beachtliche 192 Kilokalorien. Ein intensiver Zungenkuss lässt sogar 20 Kilokalorien hinwegschmelzen. Intensives, wiederholtes und lang anhaltendes Küssen hilft also beim Abnehmen oder hält schlank. Weitere erstaunliche Fakten rund ums Küssen: Zwei Drittel aller Menschen dreht den Kopf beim Küssen nach rechts. Frauen schließen zu 92 Prozent beim Küssen die Augen, bei den Männern sind es nur etwas mehr als ein Drittel. Woher solche Fakten stammen? Philematologen sind Kussforscher, also Wissenschaftler, die sich nur mit dem Küssen beschäftigen.


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Können Komplimente glücklich machen?

„Von einem guten Kompliment kann ich zwei Monate leben“ gestand der amerikanische Schriftsteller Markt Twain bereits vor über 100 Jahren. Komplimente sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Sie können unsere sozialen Beziehungen prägen und verändern. Sehr gute Komplimente können auch noch Jahre nachdem wir sie erhalten haben in uns nachhallen – manchmal begleiten sie uns sogar ein Leben lang. Doch warum machen uns Lob und Anerkennung glücklich?

Komplimente sind absolute Hormon-und Endorphin-Booster. Erhalten wir ein Kompliment, schüttet das in uns Glückshormone aus, die ein gutes Gefühl geben. Dazu gehören beispielsweise Dopamin und Endorphine. Sie übertragen das Gefühl von Freude und Glück über Verbindungen in Synapsen an das Gehirn. Komplimente können durch das Ausschütten von Hormonen:

  • Ängste reduzieren,
  • Stress verringern und
  • Wohlbefinden und die Arbeitsfähigkeit fördern.


Sich etwas Gutes tun

Wie mache ich es mir am besten gemütlich?

Setzen Sie in der dunklen Jahreszeit öfter mal auf Geselligkeit in den eigenen vier Wänden – ein Koch- oder Spieleabend mit Freunden bringt Spaß und kostet nicht viel. Fußbäder wirken beruhigend. Über die warmen Füße wird der komplette Leib gewärmt und die Durchblutung angeregt. Besonders effektiv ist ein Fußbad, wenn Sie immer wieder heißes Wasser nachgießen und so kontinuierlich die Temperatur steigern.

Wenn Sie, unter Umständen etwas ausgekühlt, nach einem Spaziergang in Ihren gemütlichen vier Wänden sind, wäre ein warmes Vollbad mit reichhaltigem Zusatz an Pflegestoffen perfekt. Lavendel oder Melisse, mit denen Sie Ihr Bad besonders wohlig machen, wirken beruhigend. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiß wird. Ein Entspannungsbad sollte in der Regel zwischen fünf und zwanzig Minuten dauern. Ganz romantisch wird es zu zweit – mit Kerzenlicht.

Wind, Kälte und Heizungsluft machen Haut und Haaren zu schaffen, eine Extraportion duftende Pflege wird auch Ihre Seele verwöhnen.

Zeit für sich

Vielleicht ist aber auch die Zeit für ein neues Hobby gekommen? Dann besuchen Sie den Malkurs, für den Sie im Sommer nie Zeit hatten, frischen Sie Tanzschritte auf oder finden Sie heraus, ob Yoga etwas für Sie ist.

Kreativität hilft gegen schlechte Laune. Üben Sie sich im Fotografieren, zeichnen Sie etwas – falls Sie musizieren: spielen Sie jetzt Ihr Instrument. Wenn Sie etwas mit Ihren Händen schaffen, beseitigt das die innere Unzufriedenheit. Kochen Sie zum Beispiel ein anspruchsvolles Gericht. Alternativ ist Kuchenbacken gut geeignet, depressive Phasen deutlich zu verbessern.

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem und lassen Schadstoffe ausschwitzen. Der Wechsel zwischen der heißen Sauna und der Abkühlung mit kaltem Wasser erfrischt immens und hat etwas Erquickendes. Wem die Sauna zu heiß ist, der sucht ein Dampfbad auf, das niedriger temperiert ist. Nach dem Besuch von Sauna oder Dampfbad ist die Seele gut gestimmt und Sie sind gegen die kalte Witterung gewappnet.


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