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Artikelinformationen
DOLESTAN FORTE 20 St
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Abbildung ähnlich

DOLESTAN FORTE, 20 St

DOLESTAN forte Tabletten.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 04142079
Hersteller: Krewel Meuselbach GmbH
  • UVP: 8,48 €
  • 6,41 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: DOLESTAN FORTE

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

DOLESTAN forte Tabletten. Wirkstoff: Diphenhydramin. Anwendungsgebiete: Schlafstörungen, zur Kurzzeitbehandlung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bitte bei Fragen an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dolestan® forte
Wirkstoff: Diphenhydraminhydrochlorid

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Tablette enthält 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid.
Sonstige Bestandteile:
Mikrokristalline Cellulose, Cellulosegranulat, Cellulosepulver, Kartoffelstärke, Magnesiumstearat, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid.

Darreichungsform und Inhalt
Dolestan® forte ist erhältlich in Packungen mit 10 Tabletten (N1) und 20 Tabletten (N2).

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Krewel Meuselbach GmbH
Krewelstr. 2
53783 Eitorf
Telefon: 02243 / 87-0
Telefax: 02243 / 87-175

Anwendungsgebiete
Einschlaf- und Durchschlafstörungen.
Hinweis:
Nicht alle Schlafstörungen bedürfen der Anwendung von Schlafmitteln. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können auch durch andere Maßnahmen oder eine Behandlung der Grundkrankheit beeinflusst werden.

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Dolestan® forte nicht einnehmen?
Dolestan® forte darf nicht eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Diphenhydraminhydrochlorid, gegenüber anderen Antihistaminika oder einem der weiteren Bestandteile des Arzneimittels,
- akutem Asthma,
- grünem Star (Engwinkel-Glaukom),
- bestimmten Geschwülsten des Nebennierenmarks (Phäochromozytom),
- Vergrößerung der Vorsteherdrüse mit Restharnbildung,
- Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren,
- Epilepsie,
- Kalium- oder Magnesiummangel,
- verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie),
- bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien),
- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen (siehe unter "Wechselwirkungen mit anderen Mitteln"),
- gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder sogenannten "MAO-Hemmern" (Mittel zur Behandlung von Depressionen).

Wann dürfen Sie Dolestan® forte erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im folgenden wird beschrieben, wann Sie Dolestan® forte nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Dolestan® forte darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei:
- eingeschränkter Leberfunktion,
- chronischen Lungenerkrankungen oder Asthma,
- - bestimmten Magenfunktionsstörungen, verengter Magen-Darm-Passage (Pylorusstenose oder Achalasie der Kardia) und Verengung des Harnblasenausgangs.

Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Dolestan® forte darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Dolestan® forte ist nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre geeignet. Für Jugendliche steht eine niedriger dosierte Arzneiform zur Verfügung.
Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, älteren oder geschwächten Patienten wird ebenfalls empfohlen, die niedriger dosierte Arzneiform anzuwenden oder den Arzt zu befragen. Gegebenenfalls sollte hier die Behandlung mit der halben Dosis (entsprechend 25 mg Diphenhydraminhydrochlorid) begonnen und erforderlichenfalls vorsichtig bis auf 1 Tablette Dolestan® forte (entsprechend 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid) gesteigert werden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Wie bei vielen anderen Schlafmitteln auch, ist bei der nicht bestimmungsgemäßen längerfristigen Einnahme von Dolestan® forte die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Spätestens nach zweiwöchiger Einnahme sollte aus diesem Grunde ein Arzt aufgesucht werden, damit dieser über eine Weiterbehandlung entscheiden kann.

Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt berücksichtigen?
Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch so beeinflusst werden, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies ist daher bei der Einnahme am Tage zu beachten.
Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol (s. auch "Wechselwirkungen").

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Dolestan® forte, und was müssen Sie beachten, wenn Sie zusätzlich andere Arzneimittel einnehmen?
Bei gleichzeitiger Einnahme von Diphenhydraminhydrochlorid mit anderen zentral wirksamen Medikamenten wie z. B. Psychopharmaka (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen), Schlafmittel und Schmerzmittel oder Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden (Antiepileptika) kann eine gegenseitige Wirkungsverstärkung eintreten. Dies gilt auch bei gleichzeitigem Alkoholgenuss. Während der Behandlung mit Dolestan® forte darf daher kein Alkohol getrunken werden.

Die sogenannte "anticholinerge" Wirkung von Diphenhydraminhydrochlorid kann durch Arzneistoffe mit ähnlicher Wirkung wie trizyklischen Antidepressiva oder Monoaminoxidase-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Depressionen) verstärkt werden. Es können eine Erhöhung des Augeninnendruckes, Harnverhalten oder eine unter Umständen lebensbedrohliche Darmlähmung auftreten.
Die Anwendung von Diphenhydraminhydrochlorid zusammen mit Blutdruck senkenden Arzneimitteln kann zu verstärkter Müdigkeit führen.

Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Einnahme von Dolestan® forte informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika) bzw. Magen-/Darmgeschwüre oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder die zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel), ist zu vermeiden.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Behandlung mit Dolestan® forte sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Dolestan® forte in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Dolestan® forte nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Dolestan® forte sonst nicht richtig wirken kann.

Wie viel von Dolestan® forte und wie oft sollten Sie Dolestan® forte einnehmen?
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene bei nächtlichem Erwachen oder bei Einschlafstörungen 1 Tablette Dolestan® forte (entsprechend 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid) 15 bis 30 Minuten vor dem Schlafengehen mit etwas Flüssigkeit ein.

Wie und wann sollten Sie Dolestan® forte einnehmen?
Wird Diphenhydraminhydrochlorid zur Behandlung von Schlafstörungen eingenommen, so ist darauf zu achten, dass eine ausreichende Schlafdauer gewährleistet ist, um Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens (Verkehrstüchtigkeit) am folgenden Morgen zu vermeiden.
Nehmen Sie die Tablette bei Schlafstörungen etwa Stunde vor dem Schlafengehen mit etwas alkoholfreier Flüssigkeit (z. B. Glas Wasser) ein.

Wie lange sollten Sie Dolestan® forte einnehmen?
Bei akuten Schlafstörungen oder akuten Angstzuständen ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken. Um bei chronischen Schlafstörungen oder chronischer Angstneurose die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach zweiwöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert und Dolestan® forte abgesetzt werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ggf. zunächst medikamentös bedingte Schlafstörungen bzw. Angst- und Unruhezustände verstärkt wieder auftreten können (sog. Absetzphänomen).

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Dolestan® forte in zu großen Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit Dolestan® forte ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (z. B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen.

Eine Überdosierung mit Dolestan® forte ist in erster Linie - abhängig von der aufgenommenen Dosis - durch die verschiedenen Stadien einer Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden Zeichen des sogenannten "anticholinergen Syndroms" beobachtet, bei dem die zentralen Symptome häufig im Vordergrund stehen: Wahnvorstellungen, Angst- und Erregungszustände, außerdem Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung und gesteigerte Muskelreflexe. Darüber hinaus sind Krämpfe, Muskelschädigungen (Rhabdomyolyse) und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.
Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt. Bei erhaltenem Bewusstsein sollte möglichst frühzeitig Erbrechen ausgelöst werden. Weitere Maßnahmen zur Verringerung der Resorption: Gegebenenfalls Magenspülung, Gabe von Aktivkohle und Beschleunigung der Magen-Darm-Passage (Natriumsulfat).
Die weitere Therapie orientiert sich an den jeweils vorliegenden Symptomen: Bei Krämpfen Diazepam, erforderlichenfalls temperatursenkende Maßnahmen, künstliche Beatmung bei drohender Atemlähmung. Als Gegenmittel bei anticholinergen Erscheinungen wird Physostigminsalicylat (nach Physostigmintest) empfohlen.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Dolestan® forte auftreten?
Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es in Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis zu folgenden Nebenwirkungen kommen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen.

Weiterhin kann die Einnahme von Diphenhydraminhydrochlorid gelegentlich zu Hautreaktionen, Magen-Darm-Störungen, Mundtrockenheit, Gefühl einer verstopften Nase, Erhöhung des Augeninnendruckes und Schwierigkeiten beim Harnlassen führen. Eine Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht und ultraviolette Strahlen kann hervorgerufen werden. Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten. Außerdem ist über Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden. Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen.
Während der Behandlung mit Dolestan® forte können bestimmte Herzrhythmusstörungen auftreten (Verlängerung des QT-Intervalls im EKG).
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie die o. g. Nebenwirkungen bei sich beobachten, nehmen Sie bitte Dolestan® forte nicht nochmals ein. Über evtl. erforderliche weitere Maßnahmen entscheidet Ihr Arzt.
Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum des Arzneimittels ist auf der Faltschachtel sowie auf dem Blister aufgedruckt. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum.
Bitte vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
Bitte bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf!

Stand der Information: März 2003
Quelle: www.krewelmeuselbach.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: DOLESTAN FORTE

  • Anwendungsgebiete:

    - Schlafstörungen, zur Kurzzeitbehandlung

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Erwachsene
    1 Tablette
    1-mal täglich
    vor dem Schlafengehen (ca. 30 Minuten davor)

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Das Arzneimittel sollte nicht länger als 2 Wochen angewendet werden. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Herzerkrankungen, wie z.B.:
            - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
            - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
            - Erregungsleitungsstörungen am Herzen
            - Herzrhythmusstörungen
    - Pulserniedrigung
    - Epilepsie
    - Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Störungen des Salzhaushaltes, wie:
            - Kaliummangel
            - Magnesiummangel
    - Engwinkelglaukom

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Verengung im Verdauungstrakt, wie z.B.:
            - Achalasie (Verengungen der Speiseröhre)
            - Pylorusstenose (Verengungen am Magen)
    - Asthma bronchiale, vor allem während eines akuten Anfalls
    - Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Sodbrennen
    - Mundtrockenheit
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schläfrigkeit
    - Benommenheit
    - Konzentrationsstörungen
    - Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
            - Unruhe
            - Nervosität
            - Erregung
            - Angstzustände
            - Zittern
            - Schlafstörungen
    - Sehstörungen
    - Erhöhung des Augeninnendrucks
    - Allergische Reaktionen
    - Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
    - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
    - Störungen beim Wasserlassen
    - Gallestauung mit Entwicklung einer Gelbsucht
    - Veränderung des Blutbildes
    - Muskelschwäche

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffDiphenhydramin hydrochlorid50 mg
    WirkstoffDiphenhydramin43,75 mg
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffCellulose-Granulat+
    HilfsstoffCellulosepulver+
    HilfsstoffKartoffelstärke+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend und schlaffördernd.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
    - Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
    - Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss
            - vor Hitze geschützt
            - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
    aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: KREWEL MEUSELBACH, Eitorf, www.krewel-meuselbach.de Bearbeitungsstand: 14.10.2015
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Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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