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Artikelinformationen
Dormutil N 20 St
28% * sparen
Abbildung ähnlich

Dormutil N, 20 St

DORMUTIL N Tabl.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 04609554
Hersteller: PUREN Pharma GmbH & Co. KG
  • UVP: 5,03 €
  • 3,62 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Dormutil N

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Dormutil N
. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Einschlaf- und Durchschlafstörungen.
Hinweis: Nicht alle Schlafstörungen bedürfen der Anwendung von Schlafmitteln. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.



Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Dormutil® N

Tabletten
Wirkstoff: Diphenhydraminhydrochlorid 50 mg

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen,
muss Dormutil N jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach einigen Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was ist Dormutil N und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Dormutil N beachten?
3. Wie ist Dormutil N einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Dormutil N aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. WAS IST DORMUTIL N UND WOFÜR WIRD ESANGEWENDET?
Dormutil N ist ein Sedativum (beruhigendes Mittel), das zur Behandlung von Einschlaf- und Durchschlafstörungen angewendet wird.
Hinweis: Nicht alle Schlafstörungen bedürfen der Anwendung von Schlafmitteln. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON
DORMUTIL N BEACHTEN?

Dormutil N darf nicht eingenommen werden
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Diphenhydramin oder anderen Antihistaminika
- bei Neigung zu heftigen allergischen Reaktionen (Atopiker)
- bei akutem Asthma-Anfall
- bei grünem Star (Engwinkel-Glaukom)
- bei Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom)
- bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata- Hypertrophie) mit Restharnbildung
- bei Anfallsleiden (Epilepsie)
- bei Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren
- bei verengter Magen-Darm Passage
- bei Verengung des Harnblasenausgangs
- von Kindern unter 12 Jahren
- in Schwangerschaft und Stillzeit

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Dormutil N ist erforderlich Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Dormutil N nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen. Dormutil N darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei
- eingeschränkter Leberfunktion
- Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen)
- chronischen Atembeschwerden und Asthma
- Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose)
Kinder
Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht mit Dormutil N behandelt werden, Kinder zwischen 12 und 14 Jahren nur auf Anweisung des Arztes.Bei Einnahme von Dormutil N mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn
handelt.
Die Wirkungen mancher Arzneimittel können durch gleichzeitige Anwendung anderer Mittel beeinflusst werden. Fragen Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie andere Mittel ständig anwenden, bis vor Kurzem angewendet haben oder gleichzeitig mit dem hier vorliegenden Arzneimittel anwenden wollen. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob unter diesen Umständen mit Unverträglichkeiten zu rechnen ist, oder ob besondere Maßnahmen, wie z. B. eine neue Dosisfestsetzung, erforderlich sind, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral wirksamer Arzneimittel (wie Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Narkosemittel) kann es zu einer wechselseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen. es gilt insbesondere für den gleichzeitigen Alkoholgenuss, durch den die Wirkungen von Dormutil N in nicht vorhersehbarer Weise verändert oder verstärkt werden können. Die anticholinerge Wirkung von Dormutil N kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Substanzen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperidin nem Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit, trizyklischen Antidepressiva) in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden. Durch die gleichzeitige Einnahme von Hemmstoffen der Monoaminoxidase, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, kann die anticholinerge Wirkung von Dormutil N verstärkt werden, dies kann sich z. B. durch eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine akute Erhöhung des Augeninnendruckes äußern. Durch die gleichzeitige Anwendung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase kann es außerdem zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung
des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Aus diesen Gründen dürfen beide Substanzen nicht gleichzeitig angewendet werden. Die Anwendung von Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken, (Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa), zusammen mit Dormutil N kann zu verstärkter Müdigkeit führen. Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergietests über die Einnahme von Dormutil N informiert werden, da falsch negative Testergebnisse möglich sind.
Bei Einnahme von Dormutil N zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Während der Anwendung von Dormutil N sollte Alkoholgenuss vermieden werden. Schwangerschaft und Stillzeit Dormutil N darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Dormutil N kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt reagieren.
Fahren Sie nicht Auto und andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Dormutil N Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Dormutil N daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. WIE IST DORMUTIL N EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Dormutil N immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosis:
Erwachsene nehmen etwa 0,5 Stunde vor dem Schlafengehen oder bei nächtlichem Erwachen 1 Tablette Dormutil N (entsprechend 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid) mit etwas Flüssigkeit ein.
Jugendliche von 14 - 18 Jahren nehmen die halbe Dosis.
Bei Patienten, deren körperliches Befinden durch Krankheit oder Rekonvaleszenz eingeschränkt ist, sowie bei Patienten in höherem Lebensalter sollte die Dosierung nach anfänglicher Gabe der halben Dosis der individuellen Reaktion angepasst werden.
Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Tabletten bei Schlafstörungen etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen mit etwas alkoholfreier Flüssigkeit unzerkaut ein. Eine ausreichende Schlafdauer muss gewährleistet sein, um Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens, insbesondere der Verkehrstüchtigkeit, am folgenden Morgen zu vermeiden.
Dauer der Anwendung:
Bei akuten Schlafstörungen ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken. Um bei chronischen Schlafstörungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach zweiwöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden. Nehmen Sie Dormutil N ohne ärztlichen Rat nicht länger als einige Tage ein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Dormutil N zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge Dormutil N eingenommen haben, als Sie sollten Eine Überdosierung ist daran zu erkennen, dass es zunächst zu zentralbedingten Symptomen wie Unruhe, gesteigerten Muskelreflexen, Bewusstlosigkeit, Depression der Atmung sowie Herz/Kreislaufstillstand kommen kann. Weitere Zeichen einer Überdosierung sind Pupillenerweiterung, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Fieber, heiße, rote Haut, trockene Schleimhäute und Blutdruckabfall. Treten diese Symptome auf, sollte unverzüglich ein Arzt augesucht werden. Bei Überdosierung werden als Sofortmaßnahmen Magenspülungen mit Aktivkohle empfohlen. Beim Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden, zentralnervösen Störungen, Mundtrockenheit, Entleerungsstörungen der Blase (Miktionsbeschwerden) sowie Sehstörungen sind je nach Erscheinungsbild die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Als Gegenmittel wird Physostigminsalicylat nach Physostigmintest empfohlen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Dormutil N Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt

In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis können - insbesondere zu Beginn der Behandlung - folgende Nebenwirkungen auftreten:
Herzerkrankungen: Gelegentlich: Verlängerung des QT-Intervalls im EKG (wie auch bei anderen H1-Rezeptor-Antagonisten).
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Selten: Änderungen des Blutbildes.
Erkrankungen des Nervensystems: Häufig: Schläfrigkeit, Benommenheit und Konzentrationsstörungen während des Folgetages, insbesondere nach unzureichender Schlafdauer, Schwindel. Selten: Sogenannte paradoxe Reaktionen (Ruhelosigkeit, Nervosität, Erregung, Angstzustände, Zittern, Schlafstörungen).
Augenerkrankungen: Häufig: Sehstörungen. Selten: Erhöhung des Augeninnendruckes.
Erkrankungen der Atemwege: Häufig: Gefühl der verstopften Nase
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Häufig: Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) und anticholinerge Effekte wie Mundtrockenheit, Verstopfung, Sodbrennen (gastro-ösophagealer Reflux).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Häufig: Störungen des Harnflusses (Miktionsstörungen).
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Häufig: Muskelschwäche.
Allgemeine Erkrankungen: Häufig: Kopfschmerzen. Leber- und Gallenerkrankungen: Selten: Gelbsucht (cholestatischer Ikterus). Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Behandlung Schlafstörungenwieder verstärkt auftreten.
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll Dormutil N nicht nochmals eingenommen werden. Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.

5. WIE IST DORMUTIL N AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister und der Faltschachtel nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Aufbewahrungsbedingungen In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Nicht über 25 °C lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Dormutil N enthält Der Wirkstoff ist Diphenhydraminhydrochlorid. 1 Tablette enthält 50 mg Diphenhydraminhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Lactose-Monohydrat, Povidon K 25, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid.
Wie Dormutil N aussieht und Inhalt der Packung
Dormutil N Tabletten sind runde, weiße, flache Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite. Dormutil N ist in Packungen mit 20 Tabletten (N2) erhältlich.


Pharmazeutischer Unternehmer
Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Willy-Brandt-Allee 2
81829 München
Telefon: 089/558909 - 0
Telefax: 089/558909 - 240

Hersteller
Aesica Pharmaceuticals GmbH
Alfred-Nobel-Str. 10
40789 Monheim

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2011.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 10/2013

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Dormutil N

  • Anwendungsgebiete:

    - Schlafstörungen, zur Kurzzeitbehandlung

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Erwachsene
    1 Tablette
    1-mal täglich
    vor dem Schlafengehen (ca. 30 Minuten davor)

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Das Arzneimittel sollte nicht länger als 2 Wochen angewendet werden. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Herzerkrankungen, wie z.B.:
            - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
            - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
            - Erregungsleitungsstörungen am Herzen
            - Herzrhythmusstörungen
    - Pulserniedrigung
    - Epilepsie
    - Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Störungen des Salzhaushaltes, wie:
            - Kaliummangel
            - Magnesiummangel
    - Engwinkelglaukom

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Verengung im Verdauungstrakt, wie z.B.:
            - Achalasie (Verengungen der Speiseröhre)
            - Pylorusstenose (Verengungen am Magen)
    - Asthma bronchiale, vor allem während eines akuten Anfalls
    - Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Sodbrennen
    - Mundtrockenheit
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schläfrigkeit
    - Benommenheit
    - Konzentrationsstörungen
    - Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
            - Unruhe
            - Nervosität
            - Erregung
            - Angstzustände
            - Zittern
            - Schlafstörungen
    - Sehstörungen
    - Erhöhung des Augeninnendrucks
    - Allergische Reaktionen
    - Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
    - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
    - Störungen beim Wasserlassen
    - Gallestauung mit Entwicklung einer Gelbsucht
    - Veränderung des Blutbildes
    - Muskelschwäche

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffDiphenhydramin hydrochlorid50 mg
    WirkstoffDiphenhydramin43,75 mg
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffLactose-1-Wasser+
    HilfsstoffPovidon K25+
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend und schlaffördernd.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
    - Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
    - Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss
            - vor Hitze geschützt
            - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
    aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: PUREN PHARMA, München, www.actavis.com Bearbeitungsstand: 20.04.2015
  • Dormutil N 20 St
  • Dormutil N, 20 St
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Produktbewertungen

Dormutil N 20 St - Bewertungen & Erfahrungen

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5.0
Anonym aus Borgau schrieb am 16.03.2013

Das Mittel ist sehr gut zum Einschlafen und auch Durchschlafen, auch wenn man rechtzeitig den Wecker hören muss. Am anderen Tag ist man erholt und ausgeschlafen.


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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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