Jardiance 10 mg Filmtabletten, 100 St

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Produktbeschreibung

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Darreichung:
Filmtabletten
Inhalt:
100 St
PZN:
10262072
Hersteller:
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel Jardiance 10 mg Filmtabletten

Wirkstoffe:

  • Empagliflozin
Hilfsstoffe:
  • Magnesium stearat
  • Croscarmellose natrium
  • Hyprolose
  • Hypromellose
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 400
  • Titandioxid
  • Talkum

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2026



Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit)
- Sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz mit LVEF ? 40%)
- Chronisch eingeschränkte Nierenfunktion

Dosierung und Anwendungshinweise:

Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
zur gleichen Tageszeit, unabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
zur gleichen Tageszeit, unabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
zur gleichen Tageszeit, unabhängig von der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 75 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- Verringerte Blutmenge durch Volumenverlust
- Hefepilzinfektion (Candidose) der Scheide und Schamlippen durch Medikamente
- Infektion der Geschlechtsorgane
- Infektion der Harnwege
- Nierenbecken- und Nierenkörperchenentzündung (Pyelonephritis)
- Blutvergiftung (Sepsis) aufgrund einer bakteriellen Harnwegsentzündung
- Scheiden- und Schamlippenentzündung
- Verstopfung
- Hautausschlag
- Juckreiz (Pruritus)
- Peniserkrankung (entzündlich)
- Durstgefühl
- Erhöhtes Cholesterin
- Erhöhtes HDL-Cholesterin
- Anstieg der Blutfette
- Erhöhtes LDL-Cholesterin
- Erhöhte Blutfettwerte
- Vermehrte Urinausscheidung
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Verminderte glomeruläre Filtrationsrate der Niere
- Zunahme der roten Blutkörperchen
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffEmpagliflozin10 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffLactose154,3 mg
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffHyprolose+
HilfsstoffCroscarmellose natrium+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffMacrogol 400+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, gelb+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Empagliflozin blockiert die Wirkung eines Proteins, dem so genannten Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT2), in den Nieren. Wenn das Blut von den Nieren gefiltert wird, verhindert SGLT2, dass die Glucose vom Blut in den Urin übertritt. Durch Blockade von SGLT2 wird mehr Glucose über den Urin ausgeschieden und der Blutzuckerspiegel gesenkt. Das Blockieren der Wirkung von SGLT2 unterstützt auch die Herzfunktion bei Patienten mit Herzschwäche, denn Empagliflozin erhöht die Ausscheidung von Natrium und Wasser über den Urin und verringert dadurch die Volumenlast auf dem Herzen.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:



Handelsformen:

Anbieter: BOEHR INGELH, Ingelheim, www.boehringer-ingelheim.com Bearbeitungsstand: 01.12.2022

  • Zur Behandlung von Typ 2 Diabetes.
  • Einnahme einmal täglich empfohlen.
  • Mit oder ohne Nahrung einnehmbar.

Fragen und Antworten zu Jardiance 10 mg / 25 mg Filmtabletten

Wie nimmt man Jardiance richtig ein und muss es zu einer bestimmten Mahlzeit genommen werden?

Frage von Tim G.

Antwort: Schlucken Sie die Tablette immer im Ganzen mit Wasser. Sie können Jardiance zu oder unabhängig von den Mahlzeiten sowie zu jeder beliebigen Tageszeit einnehmen. Es empfiehlt sich jedoch, die Tablette jeden Tag zur selben Uhrzeit anzuwenden, um besser daran zu denken. Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 1 Tablette zu 10 mg. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes kann der Arzt entscheiden, die Dosis auf 25 mg einmal täglich zu erhöhen. Liegt eine Niereninsuffizienz vor, wird die Dosis vom Arzt möglicherweise auf 10 mg einmal täglich begrenzt.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Welche häufigen oder schweren Nebenwirkungen können auftreten und wann muss ich sofort einen Arzt aufsuchen?

Frage von Julian L.

Antwort: Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, kommt es zu niedrigen Blutzuckerwerten (insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme anderer Diabetes-Medikamente) sowie zu Flüssigkeitsmangel. Häufig treten zudem Hefepilzinfektionen im Genitalbereich, vermehrter Harndrang, Juckreiz, Hautausschlag oder Verstopfung auf. Sie müssen sofort einen Arzt oder das nächste Krankenhaus aufsuchen, wenn Sie Anzeichen einer schwerwiegenden Ketoazidose bemerken. Darunter fallen:

  • ein rascher Gewichtsverlust
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • übermäßiger Durst
  • schnelle und tiefe Atmung
  • ein süßlicher Atemgeruch

Auch bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (z. B. Schwellungen im Gesicht oder Atembeschwerden) oder bei starken Genitalschmerzen mit Fieber (Verdacht auf Fournier-Gangrän) ist unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Verträgt sich Jardiance mit anderen Medikamenten wie Insulin oder Lithium und darf es in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Frage von Anni B.

Antwort: Es gibt wichtige Wechselwirkungen, weshalb Sie Ihren Arzt über alle anderen Präparate informieren müssen. Wechselwirkungen:

  • Wenn Sie entwässernde Medikamente (Diuretika) einnehmen, steigt das Risiko für einen zu starken Flüssigkeitsverlust.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Insulin oder Sulfonylharnstoffen muss die Dosis dieser Mittel eventuell reduziert werden, um einer Unterzuckerung vorzubeugen.
  • Zudem kann Jardiance den Lithiumspiegel im Blut senken.

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit dürfen Sie Jardiance nicht einnehmen, da schädigende Wirkungen auf das Kind nicht bekannt bzw. nicht ausgeschlossen werden können.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Was ist zu tun, wenn eine Tablette vergessen wurde oder versehentlich eine zu große Menge eingenommen wurde?

Frage von Ulrike W.

Antwort: Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben und es noch 12 Stunden oder mehr bis zur nächsten planmäßigen Dosis sind, nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern. Sind es weniger als 12 Stunden, überspringen Sie die vergessene Dosis einfach. Nehmen Sie keinesfalls die doppelte Menge ein, um das Versäumnis auszugleichen. Falls versehentlich eine zu große Menge von Jardiance eingenommen wurde, wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf und nehmen Sie die Verpackung des Arzneimittels mit.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

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