Kräuterlax Dr. Henk 15 mg Kräuterdragees, 10 St

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Produktbeschreibung

Pflanzliches Abführmittel mit Aloe-Extrakt. Zur kurzfristigen Unterstützung bei Verstopfung.

Darreichung:
Überzogene Tabletten
Inhalt:
10 St
PZN:
02115517
Hersteller:
Dr. Theiss Naturwaren GmbH
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel Kräuterlax Dr. Henk 15 mg Kräuterdragees

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Kräuterlax Kräuter -Dragees zum Abführen
. Wirkstoff: Aloe-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Pflanzliches Arzneimittel zur kurzfristigen Anwendung bei gelegentlich auftretender Verstopfung. Warnhinweis: Enthält Lactose und Sucrose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen überzogene Tabletten
Wirkstoff: Trockenextrakt aus Aloe, entsprechend 15 mg
Hydroxyanthracenderivate, berechnet als Aloin
Zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 12 Jahren

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers oder des medizinischen Fachpersonals ein.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
1. Was sind Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen und wofür werden sie angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen beachten?
3. Wie sind Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was sind Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen und wofür werden sie angewendet?

Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen ist ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.

Anwendungsgebiet:
Zur kurzfristigen Anwendung bei gelegentlich auftretender Verstopfung (Obstipation).

Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen beachten?

Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen dürfen nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Aloe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Darmverschluss (Ileus),
  • bei einer Verengung des Darms (Darmstenose),
  • bei Erschlaffung der Darmmuskulatur (Darmatonie),
  • bei entzündlichen Erkrankungen des Darmes, z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa,
  • bei Blinddarmentzündung (Appendizitis),
  • bei Bauchschmerzen (abdominellen Schmerzen) unbekannter Ursache,
  • bei schwerem Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) mit Wasser- und Salzverlusten,
  • bei Schwangerschaft und während der Stillzeit
  • von Kindern unter 12 Jahren.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen einnehmen.
  • die Langzeitanwendung von Stimulans-Abführmitteln sollte vermieden werden, da die Anwendung über mehr als einen kurzen Zeitraum der Behandlung zu einer Beeinträchtigung der Darmfunktion und Abhängigkeit von Abführmitteln führen kann. Wenn täglich Abführmittel benötigt werden, sollte die Ursache der Verstopfung untersucht werden.
    Aloe-Präparate sollten nur verwendet werden, wenn ein therapeutischer Effekt nicht durch eine Ernährungsumstellung oder die Verabreichung von Quellstoffpräparten erzielt werden kann.
  • wenn Sie bestimmte den Herzmuskel stärkende Arzneimittel (Herzglykoside), Arzneimittel gegen allgemeine Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), bestimmte Arzneimittel zur Normalisierung des Herzrhythmus (z. B. Chinidin), Arzneimittel, die zu einer QT-Verlängerung führen können, Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroiden) oder Süßholzwurzel einnehmen.
  • wenn Sie an einer Stauung von Stuhl im Dickdarm (Koprostase) leiden oder an Magen-Darm-Beschwerden unbekannter Ursache wie z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, denn diese Beschwerden können ein Hinweis auf einen drohenden oder bereits bestehenden Darmverschluss (Ileus) sein.
  • wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, sollten Sie berücksichtigen, dass unter Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen Störungen im Salzhaushalt verstärkt werden können.
  • wenn die Symptome sich während der Anwendung verschlimmern, sollen Sie einen Arzt oder Apotheker konsultieren
Hinweis:
Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

Kinder und Jugendliche:
Kinder unter 12 Jahren dürfen Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen nicht einnehmen.

Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben
oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.

Andauernder Gebrauch/Missbrauch von Abführmitteln verstärkt durch Kaliummangel (Hypokaliämie) die Wirkung von:
  • bestimmten, den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden)
und beeinflusst die Wirkung von:
  • Mitteln gegen allgemeine Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika),
  • bestimmten Mitteln zur Normalisierung des Herzrhythmus (z.B. Chinidin) und
  • Arzneimitteln, die als Nebenwirkung Herzrhythmusstörungen auslösen können (eine QT-Verlängerung induzieren).
Die gleichzeitige Anwendung von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen mit Arzneimitteln, die einen Kaliummangel verursachen, könnte Störungen im Salzhaushalt (Elektrolytimbalance) verstärken. Solche Arzneimittel sind z.B.
  • Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika),
  • Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Corticosteroide) oder
  • Süßholzwurzel
Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft:
Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da experimentelle Daten ein genotoxisches Risiko in Hinsicht auf mehrere Anthranoide, z. B. Emodin und Aloe-Emodin, gezeigt haben.
Stillzeit:
Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen dürfen in der Stillzeit nicht angewendet werden, da nach Gabe anderer Anthranoide aktive Metaboliten wie Rhein in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden werden.
Fortpflanzungsfähigkeit:
Es liegen keine Daten zur Fortpflanzungsfähigkeit vor, dabei ist zu beachten, dass auch die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, sorgfältig abgewogen werden muss, da eine möglicherweise vorliegende Schwangerschaft noch nicht bekannt ist.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen enthalten Lactose und Sucrose:
Dieses Arzneimittel enthält Milchzucker (Lactose) und Zucker (Sucrose).
Bitte nehmen Sie es erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie sind Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen einzunehmen?

Nehmen Sie Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Anwendung bei Erwachsenen, älteren Patienten und Jugendlichen ab 12 Jahren:
1-2 überzogene Tabletten (entsprechend 15-30 mg Hydroxyanthracenderivate, berechnet als Aloin) werden einmal am Tag (abends) eingenommen.
Die maximale Tagesdosis darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate (berechnet als Aloin) betragen; dies entspricht 2 überzogenen Tabletten.
Die individuell richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Die Wirkung tritt nach 6-12 Stunden ein.

Anwendung bei Kindern:
Kinder unter 12 Jahren dürfen Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2).

Art der Anwendung:
Die überzogene Tablette sollte nach dem Abendessen mit reichlich Flüssigkeit (ein großes Glas Wasser) eingenommen werden.

Dauer der Anwendung:
Nicht länger als 1 Woche verwenden.
Normalerweise reicht es aus, dieses Arzneimittel in dieser Woche bis zu zwei- bis dreimal einzunehmen.
Wenn die Symptome während der Anwendung des Arzneimittels fortbestehen, sollte ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Wenn Abführmittel länger als über den vorgeschriebenen Behandlungszeitraum eingenommen werden, kann dies zu einer Verschlechterung der Darmfunktion und zu einer Abhängigkeit von Abführmitteln führen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen eingenommen haben, als Sie sollten:
können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle (Diarrhöen) mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten auftreten. Die Durchfälle können insbesondere Kaliumverluste verursachen. Dieser Kaliummangel kann zu einer Störung der Herzfunktion und zu einer Muskelschwäche führen, insbesondere dann, wenn gleichzeitig die unter "2. Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen zusammen mit anderen Arzneimitteln" aufgeführten Medikamente eingenommen werden.
Eine Behandlung sollte durch eine großzügige Flüssigkeitszufuhr unterstützend wirken. Vor allem die Elektrolyte, insbesondere Kalium, sollten überwacht werden. Dies ist besonders bei älteren Menschen wichtig.
Über eine lange Zeit aufgenommene höhere Dosierungen von Anthranoid-haltigen Arzneimitteln wie Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen können zu Leberschäden führen.

Wenn Sie die Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen abbrechen:
Es sind keine besonderen Hinweise zu beachten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen
Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria) und, vor allem im Gesicht, Haut- und Schleimhautschwellungen (Quincke-Ödem) auftreten.
Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts
Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen können Bauchschmerzen (abdominelle Schmerzen) und Krämpfe sowie die Ausscheidung flüssigen Stuhls verursachen, besonders bei Patienten mit Reizdarm. Diese Beschwerden treten auch allgemein als Folge einer individuellen Überdosierung auf. In derartigen Fällen sollte die Dosis reduziert werden.
Weiterhin kann bei chronischer Anwendung eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Arzneimittels in der Regel zurückbildet.
Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Die langfristige Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen kann zu einer Störung des Wasser- und Salzhaushaltes und zu einer Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Harn (Albuminurie und Hämaturie) führen.
Während der Einnahme von Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen kann es zu einer klinisch nicht signifikanten gelben oder rotbraunen (pH-abhängig) Verfärbung des Harns durch Metaboliten kommen.
Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkende Arzneimittel), Diuretika (die Harnausscheidung steigernde Arzneimittel) und Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide).

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie sind Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 30ºC lagern.
Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen enthalten:
Der Wirkstoff ist: Trockenextrakt aus Aloe
1 überzogene Tablette enthält:
41,25 - 52,5 mg Trockenextrakt aus Aloe (DEV 1,8 - 2,2 : 1) entsprechend 15 mg Hydroxyanthracenderivate, berechnet als Aloin. Auszugsmittel: Wasser.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose, hochdisperses Siliciumdioxid (E 551), Cellulosepulver (E 460b), Croscarmellose-Natrium (E 468), Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (E 470b), Sucrose, Talkum (E 553b), Maisstärke, Copovidon (E 1208), Carmellose-Natrium (E 466), Carnaubawachs (E 903), Farbstoff: Titandioxid (E 171).

1 überzogene Tablette enthält 0,03 BE

Wie Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen aussehen und Inhalt der Packung:
Weiße, runde, bikonvex gewölbte überzogene Tabletten
Packung mit 10 Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen
Packung mit 30 Kräuterlax® Kräuter-Dragées zum Abführen

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
DOLORGIET GmbH & Co. KG
Otto-von-Guericke-Straße 1
53757 Sankt Augustin
Telefon: 02241/317-0
Telefax: 02241/317 390
E-Mail: info@dolorgiet.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2021.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 11/2025

Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Verstopfung, zur kurzzeitigen Anwendung

Dosierung und Anwendungshinweise:

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
1-2 Tabletten
1-mal täglich
abends, nach der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfällen, starken Magen-Darm-Beschwerden und hohen Flüssigkeitsverlusten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bauchschmerzen unbekannter Ursache
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
        - Morbus Crohn
        - Colitis ulcerosa
        - Blinddarmentzündung
- Darmverschluss
- Flüssigkeitsmangel

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind für das Arzneimittel nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffKap-Aloe-Trockenextrakt+
WirkstoffAloin15 mg
HilfsstoffLactose+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffCellulosepulver+
HilfsstoffCroscarmellose natrium+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffSaccharose+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffCopovidon+
HilfsstoffCarmellose natrium+
HilfsstoffCarnaubawachs+
HilfsstoffTitandioxid+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen den Pflanzen Aloe vera und Kap-Aloe und wirken als natürliches Gemisch. Zu den Pflanzen selbst:
        - Aussehen: Aloe vera hat dicke, fleischige unbedornte Blätter, während Kap-Aloe breite, bedornte Blätter mit rot-orange-farbenen Blüten hat
        - Vorkommen: Nordafrika, Mittel- und Südamerika (A. vera) bzw. Südafrika (Kap-A.)
        - Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Anthranoide, Polysaccharide        - Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: der getrocknete Blattsaft, das Gel
Anthranoide aus beiden Aloe-Arten regen die Bewegung des Dickdarms an. Gleichzeitig hemmen sie die Rückgewinnung und verstärken den Einstrom von Wasser und Salzen in den Darm. Es verbleibt mehr Wasser im Darm und der Stuhl wird weicher. Durch das Wasser kommt es außerdem zu einer Volumenzunahme des Stuhls, die Darmwand wird stärker gedehnt und so ein Entleerungsreiz ausgelöst. Die Stuhlentleerung kann früher und leichter eintreten. Ebenfalls nachgewiesen ist eine keimtötende Wirkung der Anthranoide.
Die im Blattgel enthaltenen Polysaccharide beruhigen gereizte Haut und fördern die Wundheilung durch eine leicht entzündungshemmende Wirkung.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
        - vor Hitze geschützt
        - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: THEISS NAT, Homburg, www.naturwaren-theiss.de Bearbeitungsstand: 23.06.2021

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.