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- Darreichung:
- Filmtabletten
- Inhalt:
- 120 St
- PZN:
- 00823919
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Information:
- Beipackzettel als PDF
Gebrauchsinformationen zum Artikel Metformin-ratiopharm 1.000 mg Filmtabletten
Wirkstoffe:- Metformin
- Hypromellose
- Siliciumdioxid, hochdisperses
- Povidon K30
- Magnesium stearat (pflanzlich)
- Macrogol 400
- Titandioxid
Stand: 06/2026
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
- Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit)
Dosierung und Anwendungshinweise: Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren 1 Tablette 2-mal täglich zu der Mahlzeit Erwachsene 1 Tablette 2-mal täglich zu der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einer Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose) und bis zum Koma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
- Diabetisches Präkoma
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Flüssigkeitsmangel
- Schwere infektiöse Erkrankungen
- Schock
- Herzschwäche
- Atemschwäche
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Alkoholmissbrauch
- Akute Alkoholvergiftung
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Durchfälle
        - Bauchschmerzen
        - Appetitlosigkeit
- Geschmacksstörungen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
| Wirkstoff | Metformin hydrochlorid | 1000 mg |
| Wirkstoff | Metformin | 779,86 mg |
| Hilfsstoff | Povidon K30 | + |
| Hilfsstoff | Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff | Hypromellose | + |
| Hilfsstoff | Titandioxid | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 400 | + |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel. Der Effekt kommt über drei Mechanismen zustande: aus der Nahrung wird weniger Zucker aufgenommen, die Leber gibt weniger Zucker an die Blutbahn ab und der im Blut transportierte Zucker wird besser in die Körperzellen aufgenommen. Der Wirkstoff beeinflusst nicht die körpereigene Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während der Behandlung möglichst vermieden werden. In kleinen Mengen (z.B. 1 Glas trockenen Wein) und in Verbindung mit einer Mahlzeit ist der Konsum von Alkohol möglich. Stark zuckerhaltige Spirituosen sind selbstverständlich zu vermeiden, schon allein wegen des Zuckers.
Handelsformen:
Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.de Bearbeitungsstand: 09.11.2022
- Zur Behandlung von Typ 2 Diabetes.
- Einnahme zu oder nach den Mahlzeiten.
- Tabletten unzerkaut mit Wasser schlucken.
Fragen und Antworten zu Metformin-ratiopharm 1000 mg Filmtabletten
Wie nimmt man Metformin-ratiopharm richtig ein und muss es zu einer bestimmten Mahlzeit genommen werden?
Frage von Andreas N.
Antwort: Nehmen Sie die Tabletten immer mit oder direkt nach einer Mahlzeit ein. So helfen Sie, Nebenwirkungen zu vermeiden, die Ihre Verdauung beeinträchtigen. Die Filmtabletten dürfen nicht zerstoßen oder zerkaut werden; schlucken Sie jede Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser. Wenn Sie Ihre gesamte Tagesdosis auf einmal einnehmen, tun Sie dies morgens zum Frühstück. Wird die Dosis auf zwei Einnahmen aufgeteilt, nehmen Sie die Tabletten morgens (zum Frühstück) und abends (zum Abendessen) ein. Die Bruchkerbe dient lediglich dazu, die Tablette zu teilen, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.
Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.
Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.
Welche häufigen oder schweren Nebenwirkungen können auftreten und wann muss ich sofort einen Arzt aufsuchen?
Frage von Tanja M.
Antwort: Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, kommt es vor allem zu Beginn der Behandlung zu Verdauungsproblemen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitverlust. Häufig treten zudem Geschmacksveränderungen oder ein verminderter Vitamin-B12-Spiegel im Blut auf. Sie müssen die Einnahme sofort beenden und unverzüglich einen Arzt oder das nächste Krankenhaus aufsuchen, wenn Sie Symptome einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Laktatazidose (Milchsäureübersäuerung) bemerken. Diese äußert sich durch:
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Muskelkrämpfe
- starke Müdigkeit
- Atembeschwerden
- verringerte Körpertemperatur
- Herzklopfen
Auch bei Anzeichen einer Leberentzündung (Hepatitis) oder auffälligen Leberwerten müssen Sie das Medikament absetzen und ärztlichen Rat einholen.
Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.
Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.
Verträgt sich Metformin-ratiopharm mit anderen Medikamenten wie Insulin oder Alkohol und darf es in der Schwangerschaft eingenommen werden?
Frage von Dennis L.
Antwort: Metformin allein verursacht keine Unterzuckerung (Hypoglykämie). Wenn Sie es jedoch zusammen mit anderen blutzuckersenkenden Mitteln wie Insulin, Sulfonylharnstoffen oder Gliniden einnehmen, besteht ein Risiko für zu niedrige Blutzuckerwerte. Wichtige Wechselwirkungen existieren zudem mit folgenden Präparaten:
- entwässernden Mitteln (Diuretika)
- bestimmten Schmerz- und Entzündungshemmern (NSARs wie Ibuprofen)
- ACE-Hemmern
Vor Untersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln (z. B. Röntgen oder CT) sowie vor größeren Operationen muss Metformin zwingend für einen bestimmten Zeitraum abgesetzt werden. Meiden Sie während der Behandlung unbedingt übermäßigen Alkoholkonsum, da dieser das Risiko einer gefährlichen Laktatazidose drastisch erhöht. Wenn Sie schwanger sind oder dies planen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt; während der Stillzeit wird das Arzneimittel nicht empfohlen.
Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.
Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.
Was ist zu tun, wenn eine Tablette vergessen wurde oder versehentlich eine zu große Menge eingenommen wurde?
Frage von Kerstin S.
Antwort: Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie auf keinen Fall die doppelte Menge ein, um das Versäumnis auszugleichen. Fahren Sie einfach planmäßig mit der nächsten Dosis zur vorgesehenen Zeit fort. Falls Sie versehentlich eine zu große Menge eingenommen haben, besteht das akute Risiko einer schweren Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose), die bis zum Koma führen kann. Beenden Sie in diesem Fall sofort die Einnahme und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe oder das nächstgelegene Krankenhaus auf.
Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.
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