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Artikelinformationen
Midro Abführtabletten 100 St
Abbildung ähnlich

Midro Abführtabletten, 100 St

MIDRO Abfuehr Tabl.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 100 St
PZN: 07142097
Hersteller: Midro Lörrach GmbH
  • 2,99 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • nicht lieferbar

    Beratung für Produktalternativen:
    Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Midro Abführtabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

MIDRO Abführ Tabletten. Wirkstoff: Cassia angustifolia Vahl. Anwendungsgebiete: Verstopfung, zur kurzzeitigen Anwendung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung (max. 1 Packung pro Person) anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.


Gebrauchsinformation

Gebrauchsinformation Midro Abführ-Tabletten

Zusammensetzung:
Wirkstoff: Tinnevelly-Sennesfrüchte-Pulver.
1 Tablette enthält: arzneilich wirksamer Bestandteil:
250-318 mg Tinnevelly-Sennesfrüchte-Pulver, entsprechend
7 mg Hydroxyanthracenderivate, berechnet als
Sennosid B;
sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver,
Carmelose-Natrium, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid,
Magnesiumstearat.
Inhalt und Darreichungsform: 100 Tabletten.
Stoff- und Indikationsgruppe: pflanzlich stimulierende Abführmittel.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Midro Lörrach GmbH, Bärenfelser Str. 7, 79539 Lörrach
Anwendungsgebiete:
Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

Zul-Nr. 6104768.00.00
Apothekenpflichtig
Für Kinder unzugänglich und in der Originalpackung
aufbewahren.

Gegenanzeigen:
Midro Abführ Tabletten dürfen nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Tinnevelly-Sennesfrüchte oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei Darmverschluß, bei Blinddarmentzündung, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache, bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten, bei Kindern unter 12 Jahren. Wegen unzureichender toxikologischer Untersuchungen dürfen Midro Abführ Tabletten während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Wann dürfen Sie Midro Abführ Tabletten erst nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden:
Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten, den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykoside), Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindenhormone) und Süßholzwurzel.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender) Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist.

Hinweis: Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei Einnahme von Midro Abführ Tabletten ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

Wechselwirkungen:
Bei chronischem Gebrauch/Mißbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich. Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung bestimmter Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel verstärkt werden.

Dosierungsanleitung, Art der Anwendung:
Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen; das entspricht 4 Midro Abführ Tabletten (= 28 mg Hydroxyanthracenderivate). Erwachsene und Kinder über 12 Jahren nehmen einmal täglich 1 - 4 Tabletten mit viel Flüssigkeit ein. Die persönlich richtige Dosierung von Midro Abführ Tabletten ist die geringste, die erforderlich ist, einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Da die Wirkung von Midro Abführ Tabletten erst nach 8 - 12 Stunden eintritt, empfiehlt sich die Einnahme nach dem Abendessen.

Hinweis: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (bei täglicher Einnahme 1 - 2 Wochen) eingenommen werden.

Anwendungsfehler und Überdosierung:
Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z.B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.

Nebenwirkungen:
Sehr selten kann es zu krampfartige Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich. Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem), auftreten. Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harnes auftreten. Bei langandauerndem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Mißbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkende Arzneimittel), Diuretika (die Harnausscheidung steigernde Arzneimittel) und Cortison und cortisonähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide). Bei langandauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiss und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis Coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen:
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich. Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden, damit er diese gegebenenfalls behandeln kann. Hinweis: Midro Abführ Tabletten sollten nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
Haltbarkeit nach Anbruch 12 Monate.
Vor Licht und Feuchtigkeit schützen.
Stand der Information: Dezember 2002
Quelle: www.midro.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Midro Abführtabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Verstopfung, zur kurzzeitigen Anwendung

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    1-4 Tabletten
    1-mal täglich
    vor dem Schlafengehen

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1-2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu schmerzhaften Darmkrämpfen sowie zu schweren Durchfällen mit Wasser- und Salzverlusten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Bauchschmerzen unbekannter Ursache
    - Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blinddarmentzündung
    - Darmverschluss
    - Flüssigkeitsmangel

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffSennesfrüchte Tinnevelly, gepulvert250-318 mg
    WirkstoffSennosid B7 mg
    HilfsstoffLactose-1-Wasser+
    HilfsstoffCellulosepulver+
    HilfsstoffCarmellose natrium+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Die Inhaltsstoffe entstammen der Sennespflanze und wirken als natürliches Gemisch. Es gibt zwei verschiedene Sennes-Arten, Alexandriner- und Tinnevelly-Sennes. Zu den Pflanzen selbst:
            - Aussehen: Halbsträucher mit luftigen Fiederblättern und kleinen gelben Blütentrauben, die sich zu länglich-ovalen Hülsenfrüchten entwickeln
            - Vorkommen: Tropen und Subtropen, oft von Plantagen aus Indien oder Malaysien
            - Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Anthranoide
            - Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Pulver aus den Früchten und Blättern
    Sowohl Sennesblätter als auch die Früchte gehören zu den Abführmitteln. Sie stimulieren die Bewegungen des Dickdarms und hemmen die Rückgewinnung von Wasser und Salzen aus dem Darm, so dass durch die Volumenzunahme die Darmwand stärker gedehnt wird und eine Entleerung früher und leichter eintreten kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Der Urin kann verfärbt werden.
    - Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    - Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Sennesblätter oder -früchte!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Lagerung vor Anbruch
    Das Arzneimittel muss
            - vor Hitze geschützt
            - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden.
    Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
    Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
    Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

  • Handelsformen:

    Anbieter: MIDRO, Lörrach, www.midro.de Bearbeitungsstand: 20.07.2011
  • Midro Abführtabletten 100 St
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  • Versandkosten
  • nicht lieferbar

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Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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