Novaminsulfon-ratiopharm 500 mg Tabletten, 10 St

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Produktbeschreibung

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Darreichung:
Tabletten
Inhalt:
10 St
PZN:
01384557
Hersteller:
ratiopharm GmbH
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel Novaminsulfon-ratiopharm 500 mg Tabletten

Wirkstoffe:
  • Metamizol
  • Natrium-Ion
Hilfsstoffe:
  • Magnesium stearat
  • Copovidon
  • Crospovidon
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Macrogol 8000
  • Talkum
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 06/2026

Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Starke Schmerzen
- Starke Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
- Tumorschmerzen
- Kolik
- Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht

Dosierung und Anwendungshinweise:

Jugendliche ab 15 Jahren und über 53 kg Körpergewicht und Erwachsene
1-2 Tabletten
1-4 mal täglich
im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Schwindel, Krämpfen, Blutdruckabfall bis hin zum Koma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Veränderungen des Blutbildes
- Knochenmarksschädigung
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Nesselausschlag, chronisch
- Kreislaufregulationsstörungen
- Niedriger Blutdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Akuter Herzinfarkt
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Flüssigkeitsmangel
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Hautausschlag
- Niedriger Blutdruck
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
- Von Medikamenten verursachte Leberentzündung, einschließlich:
- Akute Leberentzündung
- Gelbsucht
- Anstieg der Leberenzyme

Vor allem bei langfristigem Gebrauch (über 1 Woche) kann auftreten:
- Agranulozytose (stark verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen) erste Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, wie: Fieber, Halsschmerzen, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen; bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffMetamizol natrium-1-Wasser500 mg
WirkstoffMetamizol443,08 mg
WirkstoffNatrium-Ion32,7 mg
HilfsstoffMacrogol 8000+
HilfsstoffCopovidon+
HilfsstoffCrospovidon+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entspannend auf die Muskulatur. Wie die Substanz wirkt, konnte jedoch noch nicht abschließend geklärt werden.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:



Handelsformen:

Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.de Bearbeitungsstand: 06.04.2022

  • Unterstütz bei der Linderung von Schmerzen und Fieber.
  • Dosierung nach ärztlicher Absprache.
  • Unzerkaut mit einem Glas Wasser nehmen.

Fragen und Antworten zu Novaminsulfon-ratiopharm® 500 mg Tabletten

Wie nimmt man Novaminsulfon-ratiopharm 500 mg Tabletten richtig ein und wie wird die Tablette geteilt?

Frage von Stefan T.

Antwort: Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Die Dosierung richtet sich nach der Intensität Ihrer Schmerzen oder des Fiebers und Ihrer individuellen Empfindlichkeit. Die Tabletten werden unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit, wie beispielsweise einem Glas Wasser, eingenommen. Eine deutliche Wirkung kann etwa 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme erwartet werden. Falls eine Teilung der Tablette vorgesehen ist, legen Sie diese mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte, flache Unterlage und drücken Sie mit beiden Daumen oder Zeigefingern gleichzeitig kräftig auf die Außenseiten links und rechts der Kerbe, um sie in zwei gleiche Dosen zu brechen.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Welche schweren Nebenwirkungen können auftreten und wann muss ich die Tabletten sofort absetzen und zum Arzt?

Frage von Miriam F.

Antwort: Das Medikament birgt das seltene, aber lebensbedrohliche Risiko einer Agranulozytose (starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen). Sie müssen die Einnahme sofort stoppen und umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn folgende Anzeichen auftreten:

  • Fieber, Schüttelfrost oder Halsschmerzen
  • schmerzhafte wunde Stellen an den Schleimhäuten (z. B. im Mund, Rachen, Genital- oder Analbereich)

Brechen Sie die Anwendung bei Zeichen einer verringerten Anzahl von Blutzellen (wie verstärkte Blutungsneigung, Blutergüsse, Blässe), schweren Hautreaktionen (wie rötliche Flecken mit Blasenbildung, Hautabschälung oder geschwollene Lymphknoten) oder Symptomen von Leberproblemen (wie Übelkeit, dunkler Urin, Gelbfärbung von Haut oder Augen) ebenfalls sofort ab. Zudem kann Novaminsulfon einen Blutdruckabfall auslösen, dessen Risiko bei sehr hohem Fieber oder Flüssigkeitsmangel erhöht ist. Eine harmlose Begleiterscheinung kann eine Rotfärbung des Urins durch ein Abbauprodukt sein.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Verträgt sich das Medikament mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln und darf es in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden?

Frage von Holger T.

Antwort: Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken. Tritt bei geringen Mengen Alkohol eine Unverträglichkeit auf (z. B. Niesen, Augentränen, starke Gesichtsrötung), kann dies ein Hinweis auf eine bisher nicht erkannte Schmerzmittelunverträglichkeit sein, bei der die Tabletten nicht eingenommen werden dürfen. Wichtige Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit folgenden Wirkstoffen:

  • Methotrexat: Die Kombination sollte wegen möglicher Schäden an der Blutbildung vermieden werden.
  • Ciclosporin: Hierbei ist eine Blutspiegelüberwachung erforderlich.
  • Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (zum Herzschutz): Die Einnahme dieser Arzneimittel kann die Wirkung von Novaminsulfon-ratiopharm 500 mg Tabletten vermindern.

In den letzten drei Monaten einer Schwangerschaft ist das Medikament strengstens verboten, da schwere Komplikationen für Mutter und Kind drohen; in den ersten sechs Monaten wird die Anwendung generell nicht empfohlen. Während der Stillzeit muss eine wiederholte Einnahme vermieden werden; nach einer Einzelanwendung sollte die Muttermilch für 48 Stunden gesammelt und verworfen werden.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Was ist zu tun, wenn eine Einnahme vergessen wurde oder eine Überdosierung vorliegt?

Frage von Carina P.

Antwort: Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie auf keinen Fall die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Behandlung im festgelegten Rhythmus fort. Bei Verdacht auf eine Überdosierung müssen Sie sofort einen Arzt informieren. Zeichen einer Überdosierung können unter anderem sein:

  • Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen
  • Schwindel oder Schläfrigkeit
  • Krampfanfälle oder Herzrasen
  • ein Blutdruckabfall
  • eine Einschränkung der Nierenfunktion bis hin zum akuten Nierenversagen

Generell wird empfohlen, Schmerzmittel ohne ausdrücklichen ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 bis 5 Tage einzunehmen.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

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