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Artikelinformationen
Nurofen Junior 125mg Zäpfchen 10 St
Abbildung ähnlich

Nurofen Junior 125mg Zäpfchen, 10 St

Zäpfchen für Kinder ab 12,5 Kg Körpergewicht (ab 2 Jahre).

Darreichung: Suppositorien
Inhalt: 10 St
PZN: 04660785
Hersteller: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Nurofen Junior 125mg Zäpfchen

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nurofen® Junior 125 mg Zäpfchen
. Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Fieber, leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Nurofen Junior 125 mg Zäpfchen
Für Kinder ab 12,5 kg Körpergewicht
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Nurofen Junior jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Beschwerden bzw. die Beschwerden Ihres Kindes verschlimmern oder innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie bzw. Ihr Kind auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie oder Ihr Kind erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was ist Nurofen Junior und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Nurofen Junior beachten?
3. Wie ist Nurofen Junior anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nurofen Junior aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. Was ist Nurofen Junior und wofür wird es angewendet?

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) genannt werden. Diese Wirkstoffe beeinflussen Schmerzen, Entzündungen und erhöhte Körpertemperatur.
Nurofen Junior wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von:
- Fieber
- leichten bis mäßig starken Schmerzen

Die Verabreichung von Nurofen Junior wird empfohlen, wenn eine orale Verabreichung nicht möglich ist, z.B. bei Erbrechen.

2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Nurofen Junior beachten?

Nurofen Junior darf nicht angewendet werden:
- wenn Sie bzw. Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen, anderen ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) oder einen der sonstigen Bestandteile von Nurofen Junior sind.
- wenn Sie bzw. Ihr Kind nach vorheriger Einnahme von Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal unter Atemnot, Asthma, Schnupfen oder Nesselausschlag gelitten haben.
- wenn bei Ihnen eine Magen-Darm-Blutung oder - Durchbruch (Perforation) im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR aufgetreten ist.
- wenn Sie Magengeschwüre oder Magenblutungen haben oder jemals hatten.
- wenn Sie schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder eine schwere Herzmuskelschwäche haben.
- während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate
- bei Kleinkindern mit einem Körpergewicht unter 12,5 kg (ca. 2 Jahre).

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nurofen Junior ist erforderlich:
- bei bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenosen)
- wenn Sie an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- Erkrankungen des Enddarms oder des Afters.
- wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschwäche hatten.
- wenn bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen, Geschwüre oder Durchbrüche (Perforation) im Zusammenhang mit der Anwendung diese Arzneimittels auftreten. Diese Erkrankungen können ohne vorherige Warnsymptome auftreten. Sie sind nicht auf Patienten mit entsprechenden Vorerkrankun-gen beschränkt und können lebensbedrohlich verlaufen. Wenn bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüre auftreten, ist die Behandlung abzubrechen.
- wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide (wie Prednisolon), blutgerinnungshemmende Medikamente (wie Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Be-handlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
- wenn Sie gleichzeitig andere NSAR, einschließlich so genannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigena-se-2-Hemmer wie Celecoxib oder Etoricoxib), einnehmen.
- wenn Sie eine Schwangerschaft planen.
- wenn Sie an Windpocken leiden.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum eingenommen wird. Bei älteren Patienten können häufiger Nebenwirkungen auftreten. Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln (verschiedener Art) zu dauerhaften schweren Nierenschäden führen. Wenn Sie an Asthma, chronischem Schnupfen, Nasenpolypen oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Kurzatmigkeit auftreten. Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen (wie Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet. Beim ersten Anzeichen von Hautauschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen Junior abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.

Arzneimittel wie Nurofen Junior sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ( Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden. Jedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis und/oder Behandlungsdauer (maximal 3 Tage).
Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

Bei Anwendung von Nurofen Junior mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einneh-men/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht ver-schreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt insbesondere für die Einnahme folgender Arzneimittel:
- Kortikosteroide (wie Prednisolon), da diese das Risiko für Magen-Darmgeschwüre oder -blutungen erhöhen können.
- Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie Warfarin), da NSAR die Wirkung dieser Arzneimittel verstär-ken können.
- Thrombozytenaggregationshemmer (wie Acetylsalicylsäure) und bestimmte Antidepressiva (selek-tive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI), da diese das Risiko für Nebenwirkungen im Ma-gen-Darm-Trakt erhöhen können.
- Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Entwässerungstabletten, da NSAR die Wirkung dieser Arz-neimittel abschwächen können und dadurch möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die Nieren be-steht. Sie sollten in diesem Fall auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten.
- Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann.
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. rheumatischen Erkrankungen), da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann.
- Tacrolimus (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt), da das Risiko einer Nierenschädi-gung erhöht ist, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
- Ciclosporin (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt), da es begrenzte Hinweise für eine Nierenschädigende Wirkung bei gleichzeitiger Verabreichung gibt.

Was müssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?
Blutgerinnungshemmer (wie Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin), Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer wie Captopril, Betarezeptorblocker, Angiotensin II Antagonisten) sowie einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Sie stets ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind. Vermeiden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft, solange Ihnen der Arzt keine anders lautende Anweisung gibt. Sie können dieses Arzneimittel während der Stillzeit anwenden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und die Anwendung über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgt. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei kurzfristiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrsfähigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

3. Wie ist Nurofen Junior anzuwenden?

Wenden Sie Nurofen Junior immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nurofen Junior sollte nur zur Behandlung von Kindern ab 2 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 12,5 kg angewendet werden (siehe auch Abschnitt 2). Die maximale Tagesdosis Ibuprofen beträgt 20-30 mg/kg Körpergewicht, verteilt auf 3 bis 4 Einzeldosen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis (das Körpergewicht des Kindes ist dabei von größerer Wichtigkeit als das Alter):

12,5 - 17,0 kg (ca. 2 - 4 Jahre)
Einzeldosis: 1 Zäpfchen
Max. Tagesdosis: Wenn nötig alle 6-8 Stunden 1 Zäpfchen, bis zu 3 Zäpfchen innerhalb von 24 Stunden

17 - 20,5 kg (ca. 4 - 6 Jahre)
Einzeldosis: 1 Zäpfchen
Max. Tagesdosis: Wenn nötig alle 6 Stunden 1 Zäpfchen, bis zu 4 Zäpfchen innerhalb von 24 Stunden

Die Zäpfchen sind zur Anwendung im After bestimmt wobei die spitze Seite des Zäpfchens zuerst eingeführt wird. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit evtl. Zäpfchen vor dem Einführen in der Hand erwärmen. Nurofen Junior sollte nur über maximal 3 Tage angewendet werden. Wenn Ihre Beschwerden bzw. die Beschwerden Ihres Kindes innerhalb dieser Zeit bestehen bleiben oder sich verschlechtern, müssen Sie bzw. Ihr Kind einen Arzt aufsuchen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen Junior zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge von Nurofen Junior angewendet haben als Sie sollten:
Benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt.
Folgende Anzeichen können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit, Augenzittern (unwillkürliche, schnelle Augenbewegungen), verschwommenes Sehen und Ohrklingeln (Tinitus) sowie selten Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Nurofen Junior Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Folgende Nebenwirkungen können möglicherweise auftreten:

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts:
Häufig: Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und Übelkeit.
Gelegentlich: Durchfall, Blähungen, Verstopfung und Erbrechen. Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Perforation oder Magen-Darmblutungen, schwarze Verfärbung des Stuhls und blutiges Erbrechen, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Verschlimmerung existierender Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Reizungen des Enddarms.
Sollten starke Schmerzen im oberen Bauchraum, Bluterbrechen oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten müssen Sie die Behandlung abbrechen und einen Arzt aufsuchen.

Erkrankungen des Nervensystems:
Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Ohrklingeln (Tinnitus) und Müdigkeit.

Herzerkrankungen:
Sehr selten: Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), Bluthochdruck, Herzinsuffizienz.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Sehr selten: Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper (auch akutes Nierenversagen oder eine Nierenentzündung ist möglich), Nierenschäden, erhöhte Harnstoff-konzentration im Blut (erste Anzeichen: Verminderung der Urinausscheidung, allgemeines Un-wohlsein).

Leber- und Gallenerkrankungen:
Sehr selten: Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr selten: Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblu-tungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln muss unterbleiben.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten: schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung, Stevens-Johnson-Syndrom und Nekrolyse. In Ausnahmefällen kann es im Zusammenhang mit Windpockener-krankungen zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen kommen.

Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten: Symptome aseptischer Meningitis bei Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankun-gen - erste Anzeichen sind: Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Ver-wirrung.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselausschlag und Juckreiz.
Sehr selten: schwere Überempfindlichkeitsreaktionen - Anzeichen dafür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Kurzatmigkeit, beschleunigter Herzschlag, Blutdruckabfall oder schwerer Schock. Verschlimmerung von Asthma.
Arzneimittel wie Nurofen Junior sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhtem Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformati-on angegeben sind.

5. Wie ist Nurofen Junior aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Ver-falldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 25 C lagern. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apo-theker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6. Weitere Informationen

Was Nurofen Junior enthält:
Der Wirkstoff ist Ibuprofen.
1 Zäpfchen enthält 125 mg Ibuprofen.
Der sonstige Bestandteil ist Hartfett.

Wie Nurofen Junior aussieht und Inhalt der Packung:
Nurofen Junior sind weiße bis gelblich- weiße Zäpfchen mit zylindrischer Form und ist in Packungen mit 10 Zäpfchen erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Theodor-Heuss-Anlage 12
68165 Mannheim
Deutschland
Tel. (0621) 3246-333
www.nurofen.de

Hersteller:
Famar S.A.
49th km, National Road Athens-Lamia
190 11 Avlonas
Attiki
Griechenland

Farmea
10 rue Bouché Thomas
ZAC Sud d'Orgemont
49000 Angers
Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Österreich: Nureflex 125 mg Zäpfchen für Kinder
Belgien: Nurofen voor Kinderen suppo 125 mg
Tschechische Republik: Nurofen pro d?ti ?ípky 125mg
Frankreich: Nurofen pro Enfants 125 mg suppositoire
Luxemburg: Nurofen pour Enfants suppo 125 mg
Portugal: Nurofen 125 mg supositórios
Slowakei: Nurofen pre deti ?apíky 125mg
Spanien: Junifen supositorios 125 mg

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2009.

Quelle: Angaben der Packungsangaben
Stand: 12/2012

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Nurofen Junior 125mg Zäpfchen

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
    - Fieber

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder von 2-4 Jahren
    (mit 12-17 kg Körpergewicht)
    1 Zäpfchen
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 6-8 Stunden

    Kinder von 4-6 Jahren
    (mit 18-20,5 kg Körpergewicht)
    1 Zäpfchen
    1-4 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit können Sie die Zäpfchen in der Hand erwärmen oder kurz in warmes Wasser tauchen.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Anwendung vergessen?
    Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
    - Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blutbildungsstörungen
    - Bluthochdruck
    - Herzschwäche
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
            - Lupus erythematodes
            - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
    - Kinder ab 6 Jahren: Auch in dieser Altergruppe sollte das Arzneimittel in der Regel nicht angewendet werden. Geeignetere Präparate stehen zur Verfügung.
    - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Sodbrennen
            - Blähungen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Bauchschmerzen
            - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
            - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Magenschleimhautentzündung
            - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
    - Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
            - Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut
            - Schmerzhafter Stuhldrang
            - Blutige Schleimabsonderungen
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Müdigkeit
    - Schlaflosigkeit
    - Reizbarkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
    - Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
    - Anfälle von Atemnot

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffIbuprofen125 mg
    HilfsstoffHartfett+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: KLOSTERFRAU, Köln, www.klosterfrau.de Bearbeitungsstand: 07.07.2015
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Produktbewertungen

Nurofen Junior 125mg Zäpfchen 10 St - Bewertungen & Erfahrungen

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5.0
Anonym schrieb am 25.02.2013

Helfen super schnell und wirksam, besser als Paracetamol. ich werde ab jetzt nur noch diese für meine Mäuse verwenden, wenn es notwendig ist.


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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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