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Artikelinformationen
Nurofen Junior 60 mg Zäpfchen 10 St
Abbildung ähnlich

Nurofen Junior 60 mg Zäpfchen, 10 St

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei Fieber.

Darreichung: Suppositorien
Inhalt: 10 St
PZN: 04085246
Hersteller: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Nurofen Junior 60 mg Zäpfchen

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg. Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, bei Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg
Wirkstoff: Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome bzw. die Symptome Ihres Kindes verschlimmern oder innerhalb von drei Tagen
keine Besserung eintritt, müssen Sie bzw. Ihr Kind auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. - Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind oder wenn Sie Erfahrungen mit einer der aufgeführten Nebenwirkungen gemacht haben, die schwerwiegend sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. WAS SIND NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG BEACHTEN?
3. WIE SIND NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG ANZUWENDEN?
4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
5. WIE SIND NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG AUFZUBEWAHREN?
6. WEITERE ANGABEN

1. WAS SIND NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum). Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg werden angewendet:
- bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
- Fieber

Insbesondere bei Problemen mit einer oralen Verabreichung oder Erbrechen, können die Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg eine wirksame Alternative darstellen.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG BEACHTEN?

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg dürfen nicht angewendet werden
- Wenn Sie bzw. Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika/Analgetika oder dem sonstigen Bestandteil von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind.
- Wenn Sie bzw. Ihr Kind in der Vergangenheit mit Bronchialkrämpfen, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben.
- Bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magen- oder Darmblutungen.
- Wenn Sie bzw. Ihr Kind unter schweren Leberfunktionsstörungen (Leberinsuffizienz), schweren Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz) oder unter schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
- Wenn Sie bzw. Ihr Kind unter systemischem Lupus erythematodes (Erkrankung des Immunsystems) leiden.
- In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (s.u.).

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg ist erforderlich
- Bei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
- Bei Magen-Darm-Störungen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) Erkrankungen des Enddarms oder des Afters.
- Bei Bluthochdruck oder eingeschränkter Herzfunktion.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion.
- Bei Leberfunktionsstörungen.

Beim Auftreten von Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden.

Arzneimittel wie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (drei Tage). Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bzw. Ihr Kind unter Herzinsuffizienz, Nieren- oder Leberinsuffizienz leiden und entwässernde Arzneimittel (Diuretika) einnehmen oder kürzlich einer größeren Operation unterzogen wurden. Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Ibuprofen es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Bei Patienten, die unter Bronchialasthma, chronischem Schnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Nasenpolypen oder allergischen Erkrankungen leiden oder litten, können Bronchialkrämpfe ausgelöst werden. Im Falle eines Wasserverlustes müssen Sie bzw. Ihr Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei Kindern mit schwerem Wasserverlust, z.B. aufgrund von Durchfall ist besondere Vorsicht geboten, da ein Wasserverlust das Entstehen einer akuten Nierenfunktionsstörung fördern kann.

Kinder:
Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind nicht für Kinder unter 6,0 kg Körpergewicht (etwa drei Monate) geeignet.

Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg beeinflusst werden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
- Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen).
- Blutgerinnungshemmende Mittel.
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen verstärkt.
- Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel): das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und - Blutungen ist erhöht.

Abschwächung der Wirkung:
- Entwässernde (Diuretika) und blutdrucksenkende (Antihypertonika) Arzneimittel: Sie bzw. Ihr Kind müssen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
- Tacrolimus (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt): Die Gefahr einer schädlichen Wirkung auf die Nieren ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
- Ciclosporin (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt): Die Gefahr einer schädlichen Wirkung auf die Nieren kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wird während einer Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel darf Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Im dritten Schwangerschaftsdrittel darf Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei leichten bis mäßig starken Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei kurzfristiger Anwendung der für Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg empfohlenen Dosen hat dieses Arzneimittel keinen oder nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

3. WIE SIND NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG ANZUWENDEN?

Wenden Sie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Art der Anwendung:
Die Zäpfchen werden möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingeführt. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit evtl. Zäpfchen in der Hand erwärmen oder ganz kurz in heißes Wasser tauchen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Die maximale Tagesgesamtdosis von Ibuprofen beträgt 20 - 30 mg pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3 bis 4 Einzeldosen. Das bedeutet für:
- Kinder mit 6,0 bis 8,0 kg Körpergewicht zu Beginn der Behandlung 1 Zäpfchen. 1 weiteres Zäpfchen kann, soweit notwendig, erst nach Ablauf von 6-8 Stunden gegeben werden. Geben Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 3 Zäpfchen;
- Kinder mit 8,0 bis 12,5 kg Körpergewicht zu Beginn der Behandlung 1 Zäpfchen. 1 weiteres Zäpfchen kann, soweit notwendig, erst nach Ablauf von 6 Stunden gegeben werden. Geben Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 4 Zäpfchen.

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind für Kinder unter 6,0 kg Körpergewicht bzw. 3 Monaten nicht geeignet.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind unter Nieren- oder Leberfunktionsstörungen leiden, müssen Sie vor der Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg Ihren Arzt um Rat fragen.

Die Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sollte nur über maximal 3 Tage erfolgen.

Wenn Ihre Beschwerden bzw. die Beschwerden Ihres Kindes innerhalb dieser Zeit bestehen bleiben oder sich gar verschlechtern, müssen Sie bzw. Ihr Kind einen Arzt aufsuchen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg angewendet haben als Sie sollten:
Beim Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel können Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg Nebenwirkungen haben. Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen von Ibuprofen bezieht sich auf diejenigen, die im Zusammenhang mit einer kurzzeitigen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen oder Fieber auftraten. Bei der Behandlung anderer Indikationen oder unter einer Langzeitbehandlung können zusätzliche Nebenwirkungen auftreten. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: Mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: Weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: Weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten: Weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: Weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Arzneimittel wie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:

Gelegentlich:
- Magen-Darm-Störungen wie Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Bauchschmerzen, Übelkeit.

Selten:
- Durchfall, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung.

Sehr selten:
- Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Sollten starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.

Erkrankungen des Nervensystems:

Gelegentlich:
- Kopfschmerzen.

Herzerkrankungen:

Sehr selten:
- Bluthochdruck, Herzinsuffizienz.
- Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme).

Erkrankungen der Nieren und der Harnwege:

Sehr selten:
- Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper. Diese Zeichen können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Beschwerden auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
- Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie.
- Erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut.

Leber- und Gallenerkrankungen:

Sehr selten:
- Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Sehr selten:
- Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund,
grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das
Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder
fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Sehr selten:

- Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Erythema exsudativum multiforme). In Ausnahmefällen kann es im Zusammenhang mit Windpockenerkrankungen zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen kommen.

Erkrankungen des Immunsystems:

Sehr selten:
- Bei Patienten mit bestehenden Störungen des körpereigenen Abwehrsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen) sind in einzelnen Fällen während der Behandlung mit Ibuprofen Symptome einer bestimmten Gehirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Störungen des Orientierungsvermögens beobachtet worden.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Gelegentlich:
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken.

Sehr selten:
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall oder schwerer Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

- Verschlimmerung von Asthma. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

5. WIE SIND NUROFEN JUNIOR ZÄPFCHEN 60 MG AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie das Arzneimittel so auf, dass es für Kinder nicht zugänglich ist.

Nicht über 25° C lagern.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

6. WEITERE ANGABEN

Was Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg enthalten:
Der Wirkstoff ist Ibuprofen. 1 Zäpfchen enthält 60 mg Ibuprofen.

Der sonstige Bestandteil ist:
Hartfett.

Wie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg aussehen und Inhalt der Packung
Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind weiße oder weißliche, zylinderförmige Zäpfchen. Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind in Packungen mit 10 Zäpfchen erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Theodor-Heuss-Anlage 12
68165 Mannheim
Deutschland
Tel. (0621) 3246-333
www.nurofen.de
hergestellt von:

FAMAR
Plant 49 km Athens - Lamia National Road,
19011 Avlon
Griechenland

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt Juni 2007.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2014

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Nurofen Junior 60 mg Zäpfchen

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
    - Fieber

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Säuglinge von 3-9 Monaten
    (mit 6-8 kg Körpergewicht)
    1 Zäpfchen
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 6-8 Stunden

    Kleinkinder von 9 Monate bis 2 Jahren
    (mit 8-12,5 kg Körpergewicht)
    1 Zäpfchen
    1-4 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit können Sie die Zäpfchen in der Hand erwärmen oder kurz in warmes Wasser tauchen.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Anwendung vergessen?
    Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
    - Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blutbildungsstörungen
    - Bluthochdruck
    - Herzschwäche
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
            - Lupus erythematodes
            - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Säuglinge in den ersten 3 Lebensmonaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Kinder ab 2 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
    - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Sodbrennen
            - Blähungen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Bauchschmerzen
            - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
            - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Magenschleimhautentzündung
            - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
    - Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
            - Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut
            - Schmerzhafter Stuhldrang
            - Blutige Schleimabsonderungen
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Müdigkeit
    - Schlaflosigkeit
    - Reizbarkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
    - Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
    - Anfälle von Atemnot

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffIbuprofen60 mg
    HilfsstoffHartfett+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: KLOSTERFRAU, Köln, www.klosterfrau.de Bearbeitungsstand: 07.07.2015
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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