Salbutamol Ratioph N 200h, 1 St

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Produktbeschreibung

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Darreichung:
Dosieraerosol
Inhalt:
1 St
PZN:
01448760
Hersteller:
ratiopharm GmbH
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel Salbutamol Ratioph N 200h

Wirkstoffe:

  • Salbutamol
Hilfsstoffe:
  • Norfluran
  • Ethanol

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2026



Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Atemnot, akute (bei Atemwegserkrankungen)
- Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale
- Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie
- Asthma bronchiale
- Asthma bronchiale, Notfallmedikament
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie:
        - Chronische Bronchitis
        - Lungenemphysem (Blählunge)

Dosierung und Anwendungshinweise:

Kinder von 4-11 Jahren
1 Sprühstoß
1 Sprühstoß
zu Beginn des Anfalls

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
1-2 Sprühstöße
1-2 Sprühstöße
zu Beginn des Anfalls

Kinder von 4-11 Jahren
1 Sprühstoß
1 Sprühstoß
vor Belastung (10-15 Minuten davor)

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
1-2 Sprühstöße
1-2 Sprühstöße
vor Belastung (10-15 Minuten davor)

Kinder ab 4 Jahren
1 Sprühstoß
3-4 mal täglich
im Abstand von 4 Stunden

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
1-2 Sprühstöße
3-4 mal täglich
im Abstand von 4 Stunden

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Vor Gebrauch gut schütteln. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Säuglinge, Kleinkinder und Patienten mit Inhalierschwierigkeiten können von der Anwendung einer Inhalierhilfe mit Maske profitieren.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankungen, wie:
        - Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
        - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
        - Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer (Hypertrophe Kardiomyopathie)
        - Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Bluthochdruck
- Veränderungen an den Gefäßwänden, wie:
        - Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
        - Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Geschmacksstörungen
        - Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Unruhe
- Schwitzen
- Zittern
- Herzrhythmusstörungen, wie:
        - Pulsbeschleunigung
        - Herzklopfen
- Angina pectoris
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Kaliummangel
- Anstieg des Blutzuckers
- Muskelkrämpfe

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffSalbutamol hemisulfat0,12 mg
WirkstoffSalbutamol0,1 mg
HilfsstoffEthanol3,9 mg
HilfsstoffNorfluran+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. beta-Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
        - bei Raumtemperatur
        - vor Frost geschützt
        - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.de Bearbeitungsstand: 13.04.2018

  • Zur Behandlung von akuter Atemnot.
  • Ausschließlich zur Inhalation bestimmt.
  • Unterstützt bei der Erweiterung der Atemwege.

Fragen und Antworten zu Salbutamol-ratiopharm® N Dosieraerosol

Wie wird das Salbutamol-ratiopharm N Dosieraerosol richtig angewendet, dosiert und gereinigt?

Frage von Jonas R.

Antwort: Das Dosieraerosol ist ausschließlich zur Inhalation bestimmt und sollte nach Möglichkeit im Sitzen oder Stehen angewendet werden. Vor dem Gebrauch müssen Sie die Schutzkappe vom Mundrohr entfernen, das Gerät auf lose Fremdkörper prüfen und es kräftig schütteln. Atmen Sie langsam so tief wie möglich aus, umschließen Sie das Mundrohr fest mit den Lippen und beginnen Sie, tief und gleichmäßig durch das Mundrohr einzuatmen. Kurz nach Beginn des Einatmens drücken Sie den Wirkstoffbehälter einmal fest nach unten, während Sie weiter gleichmäßig und tief einatmen. Halten Sie den Atem so lange wie möglich an, bevor Sie das Mundrohr absetzen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die Einzeldosis für Erwachsene und Jugendliche 1 bis 2 Sprühstöße (maximal 12 Sprühstöße pro Tag). Kinder von 4 bis 11 Jahren inhalieren 1 Sprühstoß (maximal 6 Sprühstöße pro Tag). Der Abstand zwischen den Inhalationen soll mindestens 3 bis 4 Stunden betragen. Bei Kindern unter 6 Jahren und älteren Patienten wird der Einsatz einer Inhalierhilfe (Spacer) dringend empfohlen. Das Mundrohr sollte regelmäßig, am besten täglich, gereinigt werden: Nehmen Sie dazu den Behälter heraus, spülen Sie das Mundrohr gründlich in warmem fließendem Wasser aus und lassen Sie es vollständig trocknen. Der Wirkstoffbehälter selbst darf auf keinen Fall ins Wasser gelegt werden.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Bei welchen Warnzeichen muss ich sofort zum Arzt und wann droht eine Verschlechterung des Asthmas?

Frage von Laura B.

Antwort: Wenn Sie das Dosieraerosol mehr als zweimal pro Woche zur Behandlung Ihrer Asthmasymptome anwenden, die vorbeugende Anwendung vor dem Sport nicht mitgezählt, deutet dies auf ein schlecht eingestelltes Asthma hin. Das Risiko für schwere Asthmaanfälle kann dadurch erhöht sein, weshalb Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt wenden sollten, um die Behandlung zu überprüfen. Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Suchen Sie zudem in folgenden Situationen sofort ärztlichen Rat auf:

  • Unerwarteter Bronchialkrampf: Sollte direkt nach der Anwendung eine sofortige Zunahme des Keuchens (paradoxer Bronchospasmus) auftreten, müssen Sie die Behandlung mit Salbutamol sofort abbrechen und ein anderes bronchienerweiterndes Arzneimittel mit schnellem Wirkungseintritt inhalieren.
  • Schmerzen in der Brust: Da selten ein Sauerstoffmangel am Herzmuskel (myokardiale Ischämie) vorkommen kann.
  • Anzeichen von Laborveränderungen: Hohe Dosen können zu einer gefährlichen Senkung des Kaliumspiegels im Blut oder zu einer Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose) führen, die sich durch eine vertiefte Atmung, Übelkeit und Bauchschmerzen äußern kann.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Welche Wechselwirkungen gibt es mit anderen Medikamenten und darf das Spray in der Schwangerschaft genutzt werden?

Frage von Andreas M.

Antwort: Salbutamol-ratiopharm N Dosieraerosol darf keinesfalls gleichzeitig mit Beta-Rezeptorenblockern angewendet werden, da diese schwere Bronchialkrämpfe auslösen können. Besondere Vorsicht und Rücksprache mit dem Arzt sind zudem bei schweren Herzerkrankungen, schwerem Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, ausgeprägtem Diabetes mellitus (da Salbutamol den Blutzuckerspiegel steigern kann) sowie bei der Einnahme von Herzglykosiden geboten. Wechselwirkungen können auch mit Antidiabetika, bestimmten Mitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmern oder trizyklischen Antidepressiva) und Narkosemitteln auftreten. Falls eine Narkose geplant ist, sollten Sie das Spray eventuell 6 Stunden zuvor nicht mehr anwenden. In der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten drei Monate sowie am Schwangerschaftsende wegen der wehenhemmenden Wirkung, darf das Dosieraerosol nur nach strenger ärztlicher Indikationsstellung angewendet werden. Zur Behandlung vorzeitiger Wehen darf es nicht eingesetzt werden. In der Stillzeit wird die Anwendung nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung empfohlen, da Salbutamol wahrscheinlich in die Muttermilch übergeht. Bitte beachten Sie zudem, dass die Anwendung bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen kann.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Was ist bei einer vergessenen Anwendung oder einer Überdosierung zu tun und wie wird das Spray gelagert?

Frage von Simone T.

Antwort: Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, erhöhen Sie beim nächsten Mal auf keinen Fall die Dosis; eine nachträgliche Anwendung ist nicht erforderlich, da das Spray möglichst nur bei Bedarf angewendet werden sollte. Brechen Sie die Behandlung jedoch nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt eigenmächtig ab, da sich Ihre Krankheit hierdurch verschlechtern könnte. Bei einer Überdosierung treten Anzeichen sehr schnell und verstärkt in Erscheinung. Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn Sie folgende Symptome bemerken:

  • Herzrasen, Herzklopfen oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Ruhelosigkeit oder Schlafstörungen
  • Brustschmerzen oder heftiges Zittern
  • Anzeichen einer Laktatazidose (vertiefte Atmung, Übelkeit, Bauchschmerzen)

Lagern Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich und nicht über 25 °C. Da der Behälter unter Druck steht, muss er vor Hitze, direkter Sonneneinstrahlung, Frost und Temperaturen über 50 °C geschützt werden. Er darf nicht im Kühlschrank gelagert, eingefroren, gewaltsam geöffnet oder verbrannt werden.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

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