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Artikelinformationen
SPASURET 200 30 St

SPASURET 200, 30 St

SPASURET 200 Filmtabl.

Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 30 St
PZN: 04504080
Hersteller: Recordati Pharma GmbH
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: SPASURET 200

Gebrauchsinformation

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn Sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss SPASURET® 200 mg jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach einigen Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

1. Was ist SPASURET® 200 mg und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von SPASURET® 200 mg beachten?
3. Wie ist SPASURET® 200 mg einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist SPASURET® 200 mg aufzubewahren?
6. Weitere Angaben

SPASURET® 200 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Flavoxathydrochlorid

Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Flavoxathydrochlorid. 1 Filmtablette enthält 200 mg Flavoxathydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Hypromellose, Povidon K 25, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Talkum, Sucrose, Macrogol
6000, Titandioxid.

SPASURET® 200 mg ist in Packungen mit 30 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Filmtabletten erhältlich.

1. WAS IST SPASURET® 200 mg UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
SPASURET® 200 mg ist ein Uro-Spasmolytikum

Pharmazeutischer Unternehmer Hersteller
Merckle Recordati GmbH, RECORDATI
Eberhard-Finckh-Straße 55 Industria Chimica e Farmaceutica S.p.A.
89075 Ulm Via Matteo Civitali 1, 20148 Mailand (Italien)
Telefon: (0731) 70 47 - 0 ; Telefax: (0731) 70 47 - 2 98

SPASURET® 200 mg wird zur symptomatischen Behandlung von häufigem Wasserlassen, nicht unterdrückbarem Harndrang
und Harninkontinenz angewendet.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SPASURET® 200 mg BEACHTEN?
SPASURET® 200 mg darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Flavoxathydrochlorid oder einem der sonstigen Bestandteile von SPASURET® 200 mg sind,
- bei Herzrhythmusstörungen vom schnellen Typ,
- bei Refluxösophagitis,
- bei einengenden Veränderungen des Magen-Darm-Kanals,
- bei Blutungen im Magen-Darm-Bereich (schwarzer Stuhl),
- bei Verengung oder Verschluss der ableitenden Harnwege,
- bei häufigem und nicht zu unterdrückendem Wasserlassen, welche durch eine Herz- oder Nierenkrankheit
verursacht sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von SPASURET® 200 mg ist erforderlich:
- bei Patienten mit Engwinkelglaukom (erhöhtem Augeninnendruck bei engem Kammerwinkel des Auges). Die augenärztlicherseits empfohlenen, regelmäßigen Untersuchungen sollten durchgeführt werden. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angabe bei Ihnen früher einmal zutraf.
Ein Restharn-Anstieg ist ggf. zu beachten und eine restharnfreie Blasenentleerung nach Möglichkeit sicherzustellen!
Vor Beginn der Therapie sollten außerdem hormonelle oder organische Ursachen wie Harntransportstörungen (infravesicale Obstruktion), Entzündungen und Tumore ausgeschlossen werden, welche ursächlich behandelt werden müssen.
Bei längerer Anwendungsdauer sollten Blutbildkontrollen durchgeführt werden.
Dieses Präparat bessert nur den vermehrten/verstärkten Harndrang (mit oder ohne Schmerzen sowie mit oder ohne Inkontinenz), ohne eine ihm zugrundeliegende Ursache zu beheben. Bitte suchen Sie daher bei nicht nur vorübergehenden Beschwerden Ihren Arzt auf.

Kinder
An Kinder unter 12 Jahren soll dieses Arzneimittel nicht verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Obwohl bei umfangreicher Anwendung am Menschen keine fruchtschädigenden Wirkungen bekannt geworden sind,
sollte SPASURET® 200 mg während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
SPASURET® 200 mg kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen und die Sehschärfe soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird.
Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken
mit Alkohol.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln gegen Sodbrennen (Antazida) sollte wegen möglicher Resorptionsbeeinflussung und demzufolge verminderter Wirksamkeit von SPASURET® 200 mg vermieden werden.
Bei Gabe von Dopaminantagonisten (z. B. Metoclopramid) ist eine gegenseitige Wirkungsverminderung möglich.
Durch Amantadin, Chinidin, Neuroleptika und tri- und tetrazyklische Antidepressiva kann die anticholinerge Wirkung verstärkt werden.

3. WIE IST SPASURET® 200 mg EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie SPASURET® 200 mg bitte immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Zum Einnehmen
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren nehmen 3 bis 4-mal täglich 1 Filmtablette SPASURET® 200 mg ein. Dies entspricht einer Tagesdosis von 600-800 mg Flavoxathydrochlorid.
Zur Vorbeugung von Beschwerden bei Harnkatheteruntersuchungen oder Blasenspiegelungen wird 1 Filmtablette 1-2 Stunden vor der Untersuchung verabreicht.
Die Filmtabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einzunehmen.
Die Behandlungsdauer wird in Abhängigkeit von der Behandlungsbedürftigkeit der Beschwerden vom behandelnden
Arzt festgelegt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von SPASURET® 200
mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge SPASURET® 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten:
Schwere Vergiftungen sind bislang nicht beschrieben worden. Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung Ihren Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann!

Wenn Sie die Einnahme von SPASURET® 200 mg vergessen haben:
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht weniger oder mehr Tabletten an, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Behandlung mit SPAURET® 200 mg abbrechen wollen:
Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung mit SPASURET® 200 mg unterbrechen oder vorzeitig beenden!

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann SPASURET® 200 mg Nebenwirkungen hervorrufen. Bei der Bewertung der Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten einschließlich Einzelfälle

Nebenwirkungen
Sehr selten wurde über folgende Nebenwirkungen, geordnet nach Systemorganklassen, berichtet:
Systemorganklasse: Art der Nebenwirkung
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: (Zunahme bestimmter Blutzellen) Eosinophilie
Erkrankungen des Immunsystems: allgemeine allergische Reaktionen (zum Teil mit Symptomen eines anaphylaktischen Schocks)
Herzerkrankungen: Herzjagen und Herzklopfen (Tachykardie)
Augenerkrankungen: Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendrucks Glaukom)
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Mundtrockenheit, Schluckstörung (Dysphagie), Übelkeit, Erbrechen
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Unwohlsein, Fieber
Erkrankungen des Nervensystems: Schwindel, Kopfschmerzen
Psychiatrische Erkrankungen: Verwirrtheit (insbesondere bei älteren Patienten), Nervosität, Müdigkeit
Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Störung beim Wasserlassen (Dysurie)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: angioneurologisches Ödem, Nesselsucht und andere
Hauterscheinungen

Gegenmaßnahmen
Bei Auftreten einer dieser Nebenwirkungen sollte SPASURET® 200 mg zunächst abgesetzt werden und der Arzt konsultiert werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

5. WIE IST SPASURET® 200 mg AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdrückpackung angegebenen Verfalldatum
nicht mehr verwenden.

Stand der Information: Februar 2005
Quelle: Herstellerangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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