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Artikelinformationen
Temagin Paracetamol plus 20 St
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Abbildung ähnlich

Temagin Paracetamol plus, 20 St

TEMAGIN Paracetamol Plus Tabl.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 07130496
Hersteller: MIBE GmbH Arzneimittel
  • UVP: 4,49 €
  • 3,23 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Temagin Paracetamol plus

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

TEMAGIN Paracetamol Plus Tabletten. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

temagin® Paracetamol plus

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Tablette enthält 350 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.
Sonstige Bestandteile:
Mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver, Vorverkleisterte Stärke, Maisstärke, Povidon K25, Carboxymethylstärke- Natrium (Typ A), Stearinsäure, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hochdisperses Siliciumdioxid

Darreichungsform und Inhalt
Tabletten
Packung mit 10 Tabletten N1
Packung mit 20 Tabletten N2

Stoff - oder Indikationsgruppe
Paracetamol ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Analgetika-Antipyretika (Schmerzhemmer / Fiebersenker).
Coffein ist ein zentral erregender Stoff.

Pharmazeutischer Unternehmer: Hersteller:
mibe Vertriebs- mibe GmbH
gesellschaft mbH Arzneimittel
Otto-Schott-Straße 15 Münchener Straße 15
07745 Jena 06796 Brehna
Tel.: 03641/648 0
Fax: 03641/648 180

Anwendungsgebiete
Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie temagin® Paracetamol plus nicht einnehmen?
temagin® Paracetamol plus darf nicht angewendet werden
bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Paracetamol
und/oder Coffein oder einem der sonstigen Bestandteile
von temagin® Paracetamol plus
- der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern
wegen der stark verlängerten Plasmahalbwertszeit des
Coffeins
- der Behandlung von Kindern unter 12 Jahren.
- schwerer Beeinträchtigung der Leberfunktion

Wann dürfen Sie temagin® Paracetamol plus erst nach
Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie temagin® Paracetamol plus nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
temagin® Paracetamol plus sollte nur mit besonderer
Vorsicht (d. h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder
in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet
werden bei:
- Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen
Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
- Nierenfunktionsstörungen
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit).
temagin® Paracetamol plus sollte nur unter ärztlicher
Kontrolle angewendet werden bei:
- Patienten mit einem Magen- oder Darmgeschwür sowie
Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion.

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Die Kombination Paracetamol-Coffein soll während der
Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung nicht belegt ist.
Beide Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden, da der Säugling Coffein nicht entgiften kann. Aus diesem Grund sollte während der Stillzeit Paracetamol ohne Coffeinzusatz zur
Anwendung kommen.
Nachteilige Folgen für den Säugling durch die Paracetamoleinnahme der Mutter sind bisher nicht bekannt
geworden. Bei einer längeren Therapie oder Einnahme von höheren Dosen sollte abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
temagin® Paracetamol plus darf von Kindern unter 12
Jahren nicht eingenommen werden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Bei längerem nicht bestimmungsgemäßen, hochdosierten
Gebrauch von Schmerzmitteln (Analgetika) können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme
von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer
schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens
(Analgetika-Nephropathie) führen.
Für Coffein alleine sind gleiche Effekte nicht bekannt. In
der Kombination Paracetamol und Coffein ist ein zusätzliches
Risiko hinsichtlich der Nephropathie (Nierenfunktionsstörungen)
nicht belegt.

Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit
mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
temagin® Paracetamol plus hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer
Vorsicht geboten.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von temagin® Paracetamol plus oder werden selbst in ihrer Wirkung durch temagin® Paracetamol plus beeinflusst?
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem
angewandte Arzneimittel gelten können.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid kommt es zu
einer verzögerten Ausscheidung von Paracetamol. Bei
gleichzeitiger Einnahme sollte die Paracetamoldosis verringert
werden.
Salicylamide können die Ausscheidung von Paracetamol
verzögern.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Steigerung von Stoffwechselvorgängen in der Leber führen, wie z. B. bestimmte Schlafmittel oder Antiepileptika (u. a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden.
Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z. B.
Propanthelin, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt
von Paracetamol verzögert werden.
Die gleichzeitige Einnahme von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z. B. Metoclopramid, kann eine beschleunigte Aufnahme und einen schnelleren Wirkungseintritt von Paracetamol bewirken.
Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.

Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol
kann die Halbwertszeit von Chloramphenicol deutlich verringert sein, was mit einem Risiko erhöhter Toxizität verbunden ist.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT
(Zidovudin) wird die Neigung zur Ausbildung einer Blutbildstörung (Neutropenie) verstärkt. temagin® Paracetamol plus soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.

Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und
Cumarinderivaten sind bezüglich ihrer klinischen Relevanz
noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung von
temagin® Paracetamol plus bei Patienten, die mit oralen
Blutgerinnungshemmern (Antikoagulanzien) behandelt
werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen,
wie die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung,
beeinflussen.

Coffein verringert die Wirkung von Schlaf- und
Beruhigungsmitteln (z. B. Barbiturate, Antihistaminika
usw.).
Coffein verstärkt eine Beschleunigung des Herzschlags
durch andere Arzneimittel (z. B. Sympathomimetika,
Thyroxin usw.)

Bei gleichzeitiger Anwendung von Coffein und
Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum, z. B. mit
Benzodiazepinen, können im Einzelnen unterschiedliche
und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten.
Coffein vermindert die Ausscheidung von Theophyllin
(Mittel zur Behandlung z. B. von Asthma).
Coffein erhöht das Abhängigkeitspotenzial von
Substanzen des Typs Ephedrin.

Orale Kontrazeptiva, Cimetidin und Disulfiram vermindern
den Coffein-Abbau in der Leber; Barbiturate und Nikotin
beschleunigen ihn.
Die gleichzeitige Gabe von bestimmten Antibiotika
(Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-Typs)
kann die Elimination von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
Es gibt keinen Hinweis, dass ein mögliches
Abhängigkeitspotenzial von Analgetika, wie Paracetamol,
durch Coffein erhöht wird. Auch wenn es aufgrund theoretischer
Überlegungen angenommen werden kann, wird aufgrund des derzeitigen Erkenntnismaterials ein eigenständiges
Missbrauchspotenzial von Coffein in Kombination mit Paracetamol nicht belegt.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie
meiden?
Während der Anwendung von temagin® Paracetamol plus
sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt temagin® Paracetamol plus nicht anders verordnet hat.
Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da
temagin® Paracetamol plus sonst nicht richtig wirken kann!
Wie oft und in welcher Menge sollten Sie temagin®
Paracetamol plus einnehmen?
Bei kurzfristiger Anwendung von temagin® Paracetamol plus ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 1/2 bis 1 Tablette temagin® Paracetamol plus (entsprechend 175 bis 350 mg Paracetamol und 25 bis 50 mg Coffein) bis zu 3- bis 4-mal täglich ein. Die Tageshöchstdosis beträgt 4 Tabletten temagin® Paracetamol plus (entsprechend 1400 mg Paracetamol und 200 mg Coffein).
Bei Anwendung unter ärztlicher oder zahnärztlicher Überwachung
nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 2 Tabletten temagin® Paracetamol plus (entsprechend 700 mg Paracetamol und 100 mg Coffein) bis zu 3- bis 4-mal täglich ein. Die Tageshöchstdosis beträgt 8 Tabletten temagin® Paracetamol plus (entsprechend 2800 mg Paracetamol und 400 mg Coffein).
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw.
der Zeitabstand verlängert werden.
Für die Festlegung der Dosierung bei Kindern unter 12
Jahren liegt nicht genügend Erkenntnismaterial vor.

Wie und wann sollten Sie temagin® Paracetamol plus einnehmen?
Die Tabletten sind teilbar.
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
Wie lange sollten Sie temagin® Paracetamol plus einnehmen?
Dieses Arzneimittel soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen
Rat nicht längere Zeit und nicht in höheren Dosen
eingenommen werden.
Ohne ärztliche Verordnung soll das Arzneimittel nur zur
Behebung akuter Schmerzen eingenommen werden.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn temagin® Paracetamol plus in zu großen
Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte
sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig
angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
Bei Überdosierung mit temagin® Paracetamol plus können
anfangs am ersten Tag Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen,
Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.
Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am
zweiten Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung
der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am dritten Tag.
Durch den Coffein-Anteil können zentralnervöse Symptome (z. B. Unruhe, Erregung, Zittern) und Herzkreislaufreaktionen
(z. B. Herzrasen, Schmerzen in der Herzgegend)
verursacht werden.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit temagin®
Paracetamol plus ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen.
Dieser sollte, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt,
folgende Maßnahmen ergreifen:
- Innerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch herbeigeführtes Erbrechen oder Magenspülung sinnvoll sein.
- Die intravenöse Gabe von Gegenmitteln, wie z. B.
Cysteamin oder N-Acetylcystein, sollte möglichst in den
ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um
die zellschädigenden Stoffwechselprodukte von
Paracetamol zu neutralisieren.
- Eine Blutwäsche (Dialyse) kann die Konzentration von
Paracetamol im Blut senken.

Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer
Vergiftung mit temagin® Paracetamol plus richten sich nach
dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.
Maßnahmen für die Coffeinüberdosierung
Zentrale Symptome und Krampfanfälle können mit
Benzodiazepinen behandelt werden; eine supraventrikuläre
Tachykardie kann mit ß-Rezeptor-Blockern, wie z. B.
Propranolol, intravenös beherrscht werden.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zuwenig temagin®
Paracetamol plus eingenommen/angewendet oder eine
Einnahme/Anwendung vergessen haben?
Führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung
beschrieben, fort. Nehmen Sie keinesfalls die doppelte
Menge ein.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung
unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen?
Hier sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung von temagin® Paracetamol plus keine Besonderheiten zu beachten.
Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach
längerem nicht bestimmungsgemäßen, hochdosierten Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel angewendet werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme/
Anwendung von temagin® Paracetamol plus auftreten?
Sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
selten weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten weniger als 1 von 10 000 Behandelten oder Einzelfälle
Selten kann es zu Hautrötungen, sehr selten zu allergischen
Reaktionen mit Hautausschlägen (allergisches Exanthem) kommen.
Selten kommt es zu einem leichten Anstieg bestimmter
Leberenzyme (Serumtransaminasen).
Sehr selten kann es zu Störungen der Blutbildung (allergische
Thrombozytopenie oder Leukopenie, in Einzelfällen eine Agranulozytose oder Panzytopenie) kommen.

In Einzelfällen ist bei empfindlichen Personen eine
Verkrampfung der Muskulatur der Luftwege (Bronchialmuskulatur)
mit Atemnot ausgelöst worden (Analgetika- Asthma).
In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol weitergehende
Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.
Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe,
Herzrasen und Magenbeschwerden führen.
Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Kombination
Umfang und/oder Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen
verändert.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht
in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese
bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu
ergreifen?
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich
beobachten, soll temagin® Paracetamol plus nicht nochmals
eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren
Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls
erforderlich weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion
darf temagin® Paracetamol plus nicht nochmals eingenommen
werden, und es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel
und der Durchdrückpackung aufgedruckt. Verwenden Sie
diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Stand der Information: Februar 2007
Quelle: Herstellerangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Temagin Paracetamol plus

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
            - Regelschmerzen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    1/2-1 Tablette
    1-4 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl an Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen und Herz- und Kreislaufstörungen. Am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung und am 3. Tag zum Leberkoma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Geschwüre im Verdauungstrakt
    - Herzrhythmusstörungen
    - Angstzustände
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    - Schilddrüsenüberfunktion
    - Alkoholmissbrauch

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Schlaflosigkeit
    - Nervosität
    - Pulsbeschleunigung

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffParacetamol350 mg
    WirkstoffCoffein50 mg
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffCellulosepulver+
    HilfsstoffStärke, vorverkleistert+
    HilfsstoffMaisstärke+
    HilfsstoffPovidon K25+
    HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
    HilfsstoffStearinsäure+
    HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

    Coffein: Der Wirkstoff wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt er bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt er eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt werden.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:



  • Handelsformen:

    Anbieter: MIBE, Brehna, www.mibe.de Bearbeitungsstand: 30.05.2014
  • Temagin Paracetamol plus 20 St
  • Temagin Paracetamol plus, 20 St
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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