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Artikelinformationen
ZENTRAGRESS NESTMANN 20 St

ZENTRAGRESS NESTMANN, 20 St

ZENTRAGRESS Nestmann Tabl.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 03891034
Hersteller: NESTMANN Pharma GmbH
1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: ZENTRAGRESS NESTMANN

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

ZENTRAGRESS Nestmann Tabletten. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der
Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Zentragress®
N E S T M A N N
Wirkstoffe: Paracetamol und Coffein

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Tablette enthält 350 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.
Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose, Kartoffelstärke,
Talkum, Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid.

Tabletten, Originalpackung mit 20 Tabletten

Paracetamol ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der
Analgetika-Antipyretika (Schmerzhemmer/Fiebersenker).
Coffein ist ein zentral erregender Stoff.

NESTMANN Pharma GmbH
Weiherweg 17, D-96199 Zapfendorf/Bamberg
Tel. 09547/92210 Fax 09547/215

Anwendungsgebiete
Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Zentragress® Nestmann nicht einnehmen?
Zentragress® Nestmann darf nicht angewendet werden
bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder
Coffein,
- der Behandlung von Kindern unter 12 Jahren.

Wann dürfen Sie Zentragress® Nestmann erst nach Rücksprache
mit Ihrem Arzt anwenden?
Im folgenden wird beschrieben, wann Sie Zentragress® Nestmann nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Zentragress® Nestmann sollte nur mit besonderer Vorsicht
(d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter
Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
- Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen
Alkoholmißbrauch,
Leberentzündungen),
- Nierenfunktionsstörungen,
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit).

Zentragress® Nestmann sollte nur unter ärztlicher Kontrolle
angewendet werden bei:
- Patienten mit einem Magen- oder Darmgeschwür sowie
Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion.

Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Die Kombination Paracetamol-Coffein soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung nicht belegt ist.
Beide Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über.
Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des
Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden, da der Säugling Coffein nicht entgiften kann. Aus diesem Grund sollte während der Stillzeit Paracetamol ohne Coffeinzusatz zur Anwendung kommen.
Nachteilige Folgen für den Säugling durch Einnahme von Paracetamol der Mutter sind bisher nicht bekannt geworden.
Bei einer längeren Therapie oder Einnahme von höheren Dosen sollte abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Zentragress® Nestmann darf von Kindern unter 12 Jahren
nicht eingenommen werden.
Coffein erhöht das Abhängigkeitspotential von Substanzen
des Typs Ephedrin.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Bei längerem nicht bestimmungsgemäßem, hochdosiertem
Gebrauch von Schmerzmitteln (Analgetika) können Kopfschmerzen
auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens
(Analgetika-Nephropathie) führen.
Für Coffein alleine sind gleiche Effekte nicht bekannt. In der Kombination Paracetamol und Coffein ist ein zusätzliches Risiko hinsichtlich der Nephropathie (Nierenfunktions-störungen) nicht belegt.

Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit
mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von
Zentragress® Nestmann oder werden selbst in ihrer Wirkung durch Zentragress® Nestmann beeinflußt?
Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Steigerung von Stoffwechselvorgängen in der Leber führen, wie z.B. bestimmte Schlafmittel oder Antiepileptika (u.a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden.
Gleiches gilt bei Alkoholmißbrauch.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z.B. Propanthelin, kann die Aufnahme und der Wirkungseintritt
von Paracetamol verzögert werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z.B. Metoclopramid, kann eine beschleunigte Aufnahme und einen schnelleren Wirkungseintritt von Paracetamol bewirken.
Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol
kann die Halbwertszeit von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein, was mit einem Risiko erhöhter Toxizität verbunden ist.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Ausbildung einer Blutbildstörung
(Neutropenie) verstärkt. Zentragress® Nestmann soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten
sind bezüglich ihrer klinischen Relevanz noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung von Zentragress® Nestmann bei Patienten, die mit oralen Blutgerinnungshemmern (Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Coffein verringert die Wirkung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln
(z.B. Barbiturate, Antihistaminika usw.).
Coffein verstärkt eine Beschleunigung des Herzschlages durch andere Arzneimittel (z.B. Sympathomimetika, Thyroxin usw.).
Bei gleichzeitiger Anwendung von Coffein und Substanzen
mit breitem Wirkungsspektrum z.B. Benzodiazepinen, können im einzelnen unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten.
Coffein vermindert die Ausscheidung von Theophyllin (Mittel zur Behandlung z.B. von Asthma).

Orale Kontrazeptiva, Cimetidin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber; Barbiturate und Nikotin beschleunigen ihn.
Die gleichzeitige Gabe von bestimmten Antibiotika (Gyrasehemmstoffe des Chinoloncarbonsäure-Typs) kann die Elimination von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
Es gibt keinen Hinweis, daß ein mögliches Abhängigkeitspotential
von Analgetika wie Paracetamol durch Coffein erhöht wird. Auch wenn es aufgrund theoretischer Überlegungen angenommen werden kann, wird aufgrund des derzeitigen Erkenntnismaterials ein eigenständiges Mißbrauchspotential von Coffein in Kombination mit Paracetamol nicht belegt.

Welche Genußmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Anwendung von Zentragress® Nestmann sollte Alkoholgenuß möglichst vermieden werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Zentragress® Nestmann nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Zentragress® Nestmann sonst nicht richtig wirken kann!
Wie oft und in welcher Menge sollten Sie Zentragress® Nestmann einnehmen?
Bei kurzfristiger Anwendung von Zentragress® Nestmann ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 1/2 - 1 Tablette Zentragress® Nestmann (entsprechend 175 bis 350 mg Paracetamol und 25 bis 50 mg Coffein) bis zu 3 - 4mal täglich ein. Die Tageshöchstdosis beträgt 4 Tabletten Zentragress® Nestmann (entsprechend 1400 mg Paracetamol und 200 mg Coffein).
Bei Anwendung unter ärztlicher oder zahnärztlicher Überwachung
nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 2 Tabletten Zentragress® Nestmann (entsprechend 700 mg Paracetamol und 100 mg Coffein) bis zu 3 - 4mal täglich ein. Die Tageshöchstdosis beträgt 8 Tabletten Zentragress® Nestmann (entsprechend 2800 mg Paracetamol und 400 mg Coffein).
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muß die Dosis vermindert bzw. der Zeitabstand verlängert werden.
Für die Festlegung der Dosierung bei Kindern unter 12 Jahren liegt nicht genügend Erkenntnismaterial vor.

Wie und wann sollten Sie Zentragress® Nestmann einnehmen?
Die Tabletten sind teilbar.
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.
Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten
Wirkungseintritt führen.

Wie lange sollten Sie Zentragress® Nestmann einnehmen?
Dieses Arzneimittel soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht längere Zeit und nicht in höheren Dosen eingenommen werden.
Ohne ärztliche Verordnung soll das Arzneimittel nur zur Behebung akuter Schmerzen eingenommen werden.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Zentragress® Nestmann in zu großen
Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche
Überdosierung)?
Bei Überdosierung mit Zentragress® Nestmann können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.
Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag. Durch den Coffein-Anteil können zentralnervöse Symptome (z.B. Unruhe, Erregung, Zittern) und Herzkreislaufreaktionen (z.B. Herzrasen, Schmerzen in der Herzgegend) verursacht werden.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Zentragress® Nestmann ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser sollte, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, folgende Maßnahmen ergreifen:
- Innerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch herbeigeführtes Erbrechen oder Magen spülung sinnvoll sein.
- Die intravenöse Gabe von Gegenmitteln wie z.B. Cysteamin
oder N-Acetylcystein sollte möglichst in den ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellschädigenden Stoffwechselprodukte von Paracetamol zu neutralisieren.
- Eine Blutwäsche (Dialyse) kann die Konzentration von
Paracetamol im Blut senken.
Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit Zentragress® Nestmann richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zuwenig Zentragress® Nestmann eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben?
Führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort. Nehmen Sie keinesfalls die doppelte Menge ein.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen?
Hier sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Zentragress® Nestmann keine Besonderheiten zu beachten.
Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach längerem nicht bestimmungsgemäßem, hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel angewendet werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Zentragress® Nestmann auftreten?
Selten kann es zu Hautrötungen, sehr selten zu allergischen
Reaktionen mit Hautausschlägen (allergisches Exanthemen) kommen
Äußerst selten kann es zu Störungen der Blutbildung
(allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, in Einzelfällen
eine Agranulozytose oder Panzytopenie) kommen.
In Einzelfällen ist bei empfindlichen Personen eine
Verkrampfung der Muskulatur der Luftwege
(Bronchialmuskulatur) mit Atemnot ausgelöst worden
(Analgetika-Asthma).
In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol weitergehende
Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.
Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Herzrasen und Magenbeschwerden führen.
Es liegen keine Erkenntnisse vor, daß die Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verändert.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll Zentragress® Nestmann nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderlich weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion
darf Zentragress® Nestmann nicht nochmals eingenommen werden und es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieser Packung ist aufgedruckt.
Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Wie ist Zentragress® Nestmann aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Stand der Information: November 2003
Quelle: www.nestmann.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: ZENTRAGRESS NESTMANN

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
            - Regelschmerzen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    1/2-1 Tablette
    4-mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl an Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen und Herz- und Kreislaufstörungen. Am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung und am 3. Tag zum Leberkoma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Geschwüre im Verdauungstrakt
    - Herzrhythmusstörungen
    - Angstzustände
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    - Schilddrüsenüberfunktion
    - Alkoholmissbrauch

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Schlaflosigkeit
    - Nervosität
    - Pulsbeschleunigung

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffParacetamol350 mg
    WirkstoffCoffein50 mg
    HilfsstoffKartoffelstärke+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

    Coffein: Der Wirkstoff wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt er bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt er eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt werden.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:



  • Handelsformen:

    Anbieter: NESTMANN PHARMA GMBH, Zapfendorf, www.nestmann.de Bearbeitungsstand: 31.08.2011
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Produktbewertungen

ZENTRAGRESS NESTMANN 20 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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