ASS 100 ADGC 100 mg Tabletten, 50 St

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Produktbeschreibung Zentiva

Tabletten mit Acetylsalicylsäure zur Hemmung der Blutplättchenaggregation. Sie unterstützen die langfristige Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen, nach ärztlicher Anweisung. Nicht zur Schmerzlinderung bestimmt.

Darreichung:
Tabletten
Inhalt:
50 St
PZN:
19430915
Hersteller:
Zentiva Pharma GmbH
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel ASS 100 ADGC 100 mg Tabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

ASS 100 ADGC® 100 mg Tabletten
. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Anwendungsgebiete: Instabile Angina pectoris, als Teil der Standardtherapie. Akuter Myokardinfarkt, als Teil der Standardtherapie. Reinfarktprophylaxe. Nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen (z. B. nach ACVB, bei PTCA), zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind. Kawasaki-Syndrom: zur Entzündungshemmung für die Dauer der febrilen Phase und zur prophylaktischen Thrombozytenaggregationshemmung bei koronararteriellen Aneurysmen. ASS 100 ADGC® eignet sich auf Grund seines Wirkstoffgehaltes nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen. Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


Sonstige Bestandteile:
  • Croscarmellose natrium
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Cellulosepulver
  • Glycin
  • Talkum
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 05/2026

Unsere Tipps & Informationen zu ASS 100 ADGC 100 mg Tabletten

  • Wirkstoff: Acetylsalicylsäure
  • Ab 18 Jahren
  • Zur Hemmung von Thrombozytenaggregation
  • Bei bestimmten Herz- und Gefäßerkrankungen

Unterstützung für Ihre Herz- und Gefäßgesundheit

Bestimmte Herz- und Gefäßerkrankungen erfordern eine gezielte Beeinflussung der Blutgerinnung, um das Zusammenlagern von Blutplättchen zu verhindern. Eine normale Schmerztherapie reicht hier nicht aus, da die langfristige Stabilität des Blutflusses im Vordergrund steht. Die ASS 100 ADGC 100 mg Tabletten

  • beeinflussen die Thrombozytenfunktion,
  • reduzieren die Zusammenlagerung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation)
  • begleiten so nach ärztlicher Anweisung die medizinische Behandlung.

Die Zentiva Pharma GmbH stellt mit diesem niedrig dosierten Präparat ein verlässliches Mittel bereit, um im Rahmen einer ärztlich kontrollierten Therapie die notwendige Thrombozytenaggregationshemmung sicherzustellen.


Gezielte Wirkweise durch Acetylsalicylsäure

Das Präparat nutzt den bewährten Wirkstoff in einer niedrigen Dosierung, um gezielt die Funktion der Thrombozyten zu regulieren. Diese Tabletten mit Acetylsalicylsäure dienen dazu, die Fließeigenschaften des Blutes bei Gefäßerkrankungen positiv zu beeinflussen. Als ASS Tabletten zur langfristigen Einnahme nach ärztlicher Anweisung unterstützen sie die dauerhafte Therapie. Das Arzneimittel zur Hemmung der Blutplättchenaggregation bietet eine wichtige Basis innerhalb der medizinischen Versorgung.


Ihre Vorteile der ASS 100 ADGC 100 mg Tabletten im Überblick

  • Niedrige Wirkstoffdosierung für spezifische Anforderungen
  • Unterstützung bei Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Thrombozytenaggregationshemmung unter ärztlicher Kontrolle
  • Eignung für eine dauerhaft angelegte Anwendung

Die richtige Anwendung für Ihre Therapie

Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut nach einer Mahlzeit. Nutzen Sie dafür ausreichend Flüssigkeit. Die Dosierung richtet sich nach der ärztlichen Verordnung für Ihr jeweiliges Anwendungsgebiet. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt oder in der Packungsbeilage.


Wichtige Hinweise zur Anwendung

Nutzen Sie das Präparat nicht zur akuten Schmerzlinderung. Verzichten Sie bei Überempfindlichkeit, erhöhter Blutungsneigung oder Magen-Darm-Geschwüren auf die Einnahme. Kontaktieren Sie bei Fragen oder anhaltenden Beschwerden umgehend Ihren Arzt.



Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Blutverdünnung (Hemmung der Thrombozytenaggregation, d.h. der Verklebung der Blutplättchen), wenn Folgendes vorliegt:
        - Vorbeugung und Langzeitbehandlung einer Angina pectoris (Hauptbeschwerde bei einer koronaren Herzkrankheit)
        - Akuter Herzinfarkt
        - Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt
        - Zustand nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen
        - Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte)
- Kawasaki-Syndrom

Dosierung und Anwendungshinweise:

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
nach der Mahlzeit

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
nach der Mahlzeit

Erwachsene
3 Tabletten
1-mal täglich
nach der Mahlzeit

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
nach der Mahlzeit

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
nach der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Bei akutem Herzinfarkt: Zerbeißen oder zerkauen Sie die erste Tablette des Arzneimittels.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Asthmaanfall, in der Vorgeschichte durch Arzneimittel mit ähnlicher Wirkung
- Geschwüre im Verdauungstrakt, wie
        - Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwür
- Erhöhter Blutverlust bei Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
- Leberversagen
- Nierenversagen
- Schwere Herzschwäche, die medikamentös nicht eingestellt sind

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Allergien
- Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
- Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwür in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Verminderte Herz- und Gefäßdurchblutung
- Gefäßerkrankung der Niere
- Herzschwäche
- Verringerte Blutmenge durch Volumenverlust
- Bevorstehende Operation
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Schweres Blutungsereignis
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
- Neigung zu Gichtanfällen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Sodbrennen
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Bauchschmerzen
        - Durchfälle
        - Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefäßen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
        - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
        - Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Entzündung des Magen-Darm-Traktes
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

HilfsstoffGlycin+
WirkstoffAcetylsalicylsäure100 mg
HilfsstoffCellulosepulver+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffCroscarmellose natrium+
HilfsstoffMaisstärke, vorverkleistert+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: ZENTIVA PHARMA, Berlin, www.winthrop.de Bearbeitungsstand:

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.