Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Balisa, 12 % Creme. Wirkstoff: Harnstoff.Übermäßige Verhornung der Haut. Leichtere Formen der Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis). Rückfallprophylaxe und Dauerbehandlung bei Fischschuppenkrankheit. Follikuläre Verhornungsstörungen. Trockene, spröde, gerötete Haut.
Warnhinweise: Enthält Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol und Propylenglycol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
Balisa®, 12 % Creme
Wirkstoff: Harnstoff (120 mg/g)
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
1. Was ist Balisa® und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Balisa® beachten?
3. Wie ist Balisa® anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Balisa® aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Balisa® und wofür wird es angewendet?
Balisa® ist zur Behandlung trockener Haut geeignet. Die Anwendungsgebiete von Balisa® sind:
- übermäßige Verhornung der Haut,
- leichtere Formen der Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis),
- Rückfallprophylaxe und Dauerbehandlung bei Fischschuppenkrankheit,
- follikuläre Verhornungsstörungen,
- trockene, spröde, gerötete Haut.
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Balisa® beachten?
Balisa® darf nicht angewendet werden wenn Sie allergisch gegen Harnstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Balisa® anwenden. Balisa® sollte nicht angewendet werden zur Behandlung akuter entzündlicher Hautzustände und nicht großflächig bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz). Bringen Sie die Creme nicht mit den Augen oder mit Schleimhäuten in Berührung.
Anwendung von Balisa® zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsich-tigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Die Möglichkeit einer erhöhten Resorption (Aufnahme durch die Haut) anderer äußerlich angewendeter Stoffe (z. B. Kortikoide) ist bei einer mit Harnstoff behandelten Haut zu berücksichtigen.
Anwendung von Balisa® zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Keine Wechselwirkungen bekannt.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Balisa® enthält Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol und Propylenglycol:
Butylhydroxyanisol und Butylhydroxytoluol können örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.
Dieses Arzneimittel enthält 25 mg Propylenglycol pro 1 g Creme. Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.
3. Wie ist Balisa® anzuwenden?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Wenden Sie Balisa® 1-2-mal täglich auf der Haut an.
Art der Anwendung:
Anwendung auf der Haut.
Die Creme wird auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen und leicht eingerieben.
Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art der Erkrankung.
Wenn Sie eine größere Menge von Balisa® angewendet haben, als Sie sollten:
Wenn Sie eine größere Menge der Creme aufgetragen haben, als Sie benötigen, wischen Sie diese mit einem Papiertuch ab.
Wenn Sie die Anwendung von Balisa® vergessen haben:
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Wenn Sie die Anwendung von Balisa® abbrechen:
Eine Unterbrechung bzw. vorzeitige Beendigung der Anwendung sollte nur nach Rück-sprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) können Hautreizungen wie Brennen, Rötung, Juckreiz oder Schuppung auftreten.
Bestandteile von Balisa® können selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) zu einer Überempfindlichkeitsreaktion der Haut führen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Balisa® aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Tube nach "Verwendbar bis:" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch:
Die Verwendbarkeitsdauer nach Anbruch der Tube beträgt 9 Monate, jedoch nicht länger als bis zum angegebenen Verfalldatum.
Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 30 °C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Balisa® enthält:
Der Wirkstoff ist: Harnstoff.
1 g Creme (W/O) enthält 120 mg Harnstoff.
Die sonstigen Bestandteile sind: Phenoxyethanol (Ph. Eur.), Poly(oxyethylen)-(1)-glycerol-sorbitanisostearat, dünnflüssiges Paraffin, Decyloleat, Isopropylmyristat (Ph. Eur.), Poly(oxyethylen)-30-D-glucitol, Butan-1,3-diol, Propylenglycol, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph. Eur.), Dexpanthenol, Dibutyladipat, Hartparaffin, Magnesiumsulfat-Heptahydrat, weißes Vaselin, Citronensäure-Monohydrat, ?-Tocopherolacetat (Ph. Eur.), Retinolpalmitat, Glycerolisostearat, Polyglycerololeat, Polyethylenwachs, Butylhydroxy-anisol (Ph. Eur.), Butylhydroxytoluol (Ph. Eur.), gereinigtes Wasser.
Wie Balisa® aussieht und Inhalt der Packung:
Weiße bis leicht gelbliche Creme
Originalpackung mit 50 g Creme
Originalpackung mit 100 g Creme
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Abanta Pharma GmbH
Reichsstraße 78
58840 Plettenberg
Hersteller:
L-A-W Services GmbH
Leipziger Arzneimittelwerk
Elisabeth-Schumacher-Straße 54/56
04328 Leipzig
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2019.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2026
Zusätzliche Angaben zum Produkt:Harnstoff – idealer Begleiter bei trockener Haut:
Harnstoff, oder auch Urea genannt, findet vielfältige Anwendung in der Medizin sowie in der Kosmetik. Er bindet Wasser in der Haut, was ihn besonders interessant bei der Pflege und Behandlung trockener Haut macht. Durch Harnstoffhaltige Produkte können abgestorbene Hautzellen leichter entfernt werden. Die Haut wird weicher, bleibt geschmeidig und wird glatter. Symptome, wie Spannungen und Juckreiz werden gelindert, Irritationen der Haut gemildert und das Wohlbefinden der Betroffenen steigt.
Harnstoffhaltige Zubereitungen können außerdem das Eindringen anderer Substanzen in die Haut, wie zum Beispiel Kortison, fördern und erleichtern. Urea im Shampoo unterstützt die Regulierung der Hautfeuchtigkeit und vermindert die Bildung von Schuppen.
Die wichtigsten Erkrankungen, bei denen man harnstoffhaltige Applikationen einsetzt sind beispielsweise:
- trockene und juckende Haut
- Neurodermitis
- Schuppenflechte (Psoriasis)
- chronische Ekzeme
- Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis)
- Nagelpilz
Balisa® Creme – beruhigende Pflege trockener und spröder Haut:
Balisa® Creme mit 120 mg/g Harnstoff dient der Behandlung trockener, geröteter und spröder Haut.
Sie reguliert die Hautfeuchtigkeit und dient daher zur Anwendung bei übermäßiger Verhornung der Haut, leichteren Formen der Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis) sowie deren Rückfallprophylaxe und Dauerbehandlung. Außerdem wird sie bei follikulären Verhornungsstörungen eingesetzt. Balisa® Creme lässt sich leicht auftragen und lindert Beschwerden wie Spannen und Jucken der betroffenen Haut.
Quelle: Angaben des Herstellers
Stand: 03/2026
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie
hier.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.