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Was kann ich bei Hautausschlag tun?

Manchmal treten sie ganz plötzlich auf und manchmal entwickeln sie sich über Tage hinweg. Die Rede ist von Hautausschlägen, medizinisch als Exanthem bezeichnet. Damit sind jedoch nicht die geröteten Wangen nach einem Spaziergang oder hektische Flecke im Gesicht bei Stress gemeint, sondern echte Hautausschläge, die durch charakteristische Hautveränderungen gekennzeichnet sind.

Mit guter Hautpflege lassen sich viele Ausschläge in den Griff bekommen. Dabei ist es wichtig, auf die Inhaltsstoffe in den Cremes zu achten – jede Haut benötigt individuelle Pflege. Lesen Sie hier, wie Hautausschläge entstehen können und wie Sie Ihre Haut vor allem im Winter reichhaltig pflegen können. Mehr lesen »

Haut

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Bepanthen Wund- und Heilsalbe, 100 g

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Haut- Schleimhautschädigungen.

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100 g

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Bayer Vital GmbH

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Bepanthen Wund- und Heilsalbe, 50 g

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Salbe

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Bayer Vital GmbH

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Bepanthen Wund- und Heilsalbe, 20 g

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Haut- Schleimhautschädigungen.

Salbe

20 g

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Bayer Vital GmbH

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Octenisept Wund-Desinfektion Lösung 50 ml
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Octenisept Wund-Desinfektion Lösung, 50 ml

Zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung.

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50 ml

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SCHÜLKE & MAYR GmbH

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Fenistil Gel 30 g
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Fenistil Gel, 30 g

Zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz bei kleinen juckenden Insektenstichen auf intakter Haut.

Gel

30 g

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

8,09 € 5,99 € (inkl. MwSt.)
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20 g | 30 g | 50 g | 100 g
 

Bepanthen Antiseptische Wundcreme, 20 g

Zur Behandlung von oberflächlichen Wunden, Schürf-, Riss-, Platz- und Kratzwunden.

Creme

20 g

PZN: 01987824

Bayer Vital GmbH

3,99 € (inkl. MwSt.)
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20 g
 
Aciclovir-ratiopharm Lippenherpescreme 2 g
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Aciclovir-ratiopharm Lippenherpescreme, 2 g

Hemmt, frühzeitig aufgetragen, die Beschwerden bei Lippenherpes.

Creme

2 g

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ratiopharm GmbH

4,97 € 2,48 € (inkl. MwSt.)
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Fenistil Kühl Roll-on bei Insektenstichen und Sonnenbrand 8 ml
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Gel

8 ml

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

7,18 € 4,99 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 62,38 € / 100ml
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1 St | 8 ml | 15 g | 30 g
 
Hydrocortison ratiopharm 0,5% Creme 30 g
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Hydrocortison ratiopharm 0,5% Creme, 30 g

Creme zur Anwendung auf der Haut bei entzündlichen und allergischen Hauterkrankungen.

Creme

30 g

PZN: 09703312

ratiopharm GmbH

9,14 € 4,55 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 15,17 € / 100g
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15 g | 30 g
 
Multilind Heilsalbe mit Nystatin und Zinkoxid 50 g
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Multilind Heilsalbe mit Nystatin und Zinkoxid, 50 g

Zur Behandlung entzündlicher und nässender Hautveränderungen mit oder ohne bakterielle Infektion.

Paste

50 g

PZN: 03737617

STADA GmbH

15,97 € 9,90 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 19,80 € / 100g
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25 g | 50 g | 100 g
 

Canesten Extra Creme, 20 g

Bei Pilzerkrankungen (Mykosen) der Haut.

Creme

20 g

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Bayer Vital GmbH

6,99 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 34,95 € / 100g
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Amorolfin Ratiopharm 5% wirkstoffhaltiger Nagellack 3 ml
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Amorolfin Ratiopharm 5% wirkstoffhaltiger Nagellack, 3 ml

Zur Behandlung von Nagelpilz (verursacht durch Dermatophyten und Hefen) bei einem Befall des Nagels von bis zu 80 % (insbesondere im vorderen Bereich).

3 ml

PZN: 09199173

ratiopharm GmbH

29,90 € 14,95 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 498,33 € / 100ml
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Fenistil Gel 50 g
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Fenistil Gel, 50 g

Zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz bei kleinen juckenden Insektenstichen auf intakter Haut.

Gel

50 g

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

12,29 € 7,99 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 15,98 € / 100g
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20 g | 30 g | 50 g | 100 g
 

Betaisodona Salbe, 25 g

Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen

Salbe

25 g

PZN: 03930478

MUNDIPHARMA GmbH

4,95 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 19,80 € / 100g
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Clotrimazol AL 1% Creme 50 g
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50 g

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ALIUD Pharma GmbH

4,39 € 2,99 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 5,98 € / 100g
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20 g | 50 g
 

Mirfulan Wund- und Heilsalbe, 100 g

Abdeckende-protektive und sekretbindende Behandlung von nichtinfizierten akuten und subakuten Hautschäden, die mit Rötung, Juckreiz und Schmerzen einhergehen (z.B. Windeldermatitis). Zinkoxid wirkt hierbei abdeckend-protektiv und sekretbindend.

Salbe

100 g

PZN: 00680354

Recordati Pharma GmbH

8,95 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 8,95 € / 100g
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20 g | 50 g | 100 g | 10X100 g
 
Zovirax Lippenherpescreme 2 g
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Creme

2 g

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

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Grundpreis: 334,50 € / 100g
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Clotrimazol AL 2% Vaginalcreme 20 g
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Clotrimazol AL 2% Vaginalcreme, 20 g

Vaginalcreme bei Ausfluss, bedingt durch Pilze, Entzündung der Scheide.

Vaginalcreme

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ALIUD Pharma GmbH

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Zur Behandlung oberflächlicher Wunden. Set bestehend aus Antiseptischer Wundcreme und Wund- und Heilsalbe.

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FeniHydrocort Creme 0,5 % 30 g
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FeniHydrocort Creme 0,5 %, 30 g

Zur Linderung von mäßig ausgeprägten entzündlichen Hauterkrankungen.

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

12,97 € 7,99 € (inkl. MwSt.)
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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

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Panthenol-ratiopharm Wundbalsam 100 g
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Panthenol-ratiopharm Wundbalsam, 100 g

Zur Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen, leichten Hautschädigungen.

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9,50 € 4,99 € (inkl. MwSt.)
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Linola Schutz Balsam, 100 ml

Atmungsaktiver Balsam zum Schutz vor Scheuern und Wundwerden.

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Dr. August Wolff GmbH & Co.KG Arzneimittel

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Creme

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Bayer Vital GmbH

14,99 € (inkl. MwSt.)
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Hautausschläge

Was steckt hinter Hautausschlägen?

Als größtes Organ des menschlichen Körpers reagiert die Haut auf eine Vielzahl innerer und äußerer Faktoren mit Veränderungen. Dabei gibt häufig bereits die Form der Hautveränderung erste Hinweise auf mögliche Auslöser und Ursachen. Allerdings können sich diese Hautveränderungen oder Effloreszenzen mit der Zeit auch verändern. Daher wird zwischen den primär auftretenden und den später folgenden sekundären Effloreszenzen unterschieden. Zu den sogenannten Primäreffloreszenzen gehören beispielsweise Flecken, Knötchen, Quaddeln, Bläschen und Pusteln.

Im weiteren Verlauf können sich diese Veränderungen ausbreiten oder zu schuppenden beziehungsweise nässenden Ekzemen, Krusten, flächig erhabenen Hautveränderungen, Geschwüren sowie Haut- und Gewebedefekten weiterentwickeln. Je nach Ursache der Hautausschläge können begleitend außerdem auch Symptome wie Juckreiz, Schmerzen und / oder Fieber auftreten.

Schönheitspflege von außen

Besonders pflanzliche Fette eignen sich für die Hautpflege, da sie der natürlichen Lipidschicht sehr ähnlich sind. Infrage kommen zum Beispiel wertvolle Öle aus Argan-Früchten oder Nachtkerzensamen. Auch hochwertiges Olivenöl versorgt die verschiedenen Hautpartien mit hautverwandten Lipidstoffen und schützt sie vor dem Austrocknen. Bei besonders eisigen Temperaturen oder gegen den kalten Wind beim Wintersport kommen sogenannte Cold Creams zum Einsatz: Sie enthalten üblicherweise Wasser, Bienenwachs und pflanzliches Öl und bilden einen sehr fetthaltigen Film zum Schutz gegen die Kälte. Damit es in beheizten Räumen nicht zu einem Hitzestau kommt, sollte diese Crème nach dem Aufenthalt im Freien entfernt werden. Emulsionen mit Urea, Propolis, Aloe Vera oder Gammalinolensäure sind eine gute Hautpflege gegen zu viel Trockenheit. Gammalinolensäure findet sich unter anderem in Lotionen mit Nachtkerzenöl.

Was sind die häufigsten Ursachen für Hautausschläge?

Neben Allergien sind vor allem Viren, Bakterien, Hauterkrankungen und Medikamente Auslöser von Hautausschlägen. Dabei sind die Ursachen jedoch nicht immer einfach zu finden, denn manchmal liegt der Kontakt zu den Auslösern schon einige Zeit zurück. Am einfachsten sind hier noch die Hautausschläge der klassischen Kinderkrankheiten wie Windpocken, Masern, Röteln oder Scharlach zu diagnostizieren, deren Erreger Viren oder Bakterien sind. Aber auch infektiöse sowie nichtinfektiöse Hauterkrankungen sind durch typische Hautausschläge gekennzeichnet. Dazu gehören beispielsweise Neurodermitis, Schuppenflechte und Akne aber auch ansteckende Erkrankungen wie Eiterflechte, Pilzinfektionen oder Krätze. Daneben können Hautausschläge Symptom einer allergischen Reaktion sein oder werden durch den Kontakt zu aggressiven, toxischen Substanzen ausgelöst. Außerdem sollte daran gedacht werden, dass auch Medikamente wie beispielsweise Antibiotika oder psychische Belastungen Hautausschläge verursachen können. Seltener stecken dagegen Autoimmunerkrankungen der Haut, Gefäßentzündungen oder andere Systemerkrankungen hinter den oftmals unangenehmen und belastenden Hautausschlägen.

Damit Viren und Bakterien keine Angriffsfläche haben, ist es wichtig, die Haut zu pflegen. Trockene und juckende Hautstellen können ansonsten unter Umständen zu den beschrieben Hautausschlägen führen. Daher braucht die Haut zu jeder Jahreszeit Pflege, besonders im Winter. Der ständige Wechsel zwischen kalter Außenluft und trockener Heizungsluft entzieht dem Derma Feuchtigkeit. Mit ihrer Fläche zwischen 1,5 und 2 Quadratmetern und einem Gewicht von 3,5 bis 10 Kilogramm (je nach Größe und Gewicht der Person) ist die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie hat vielfältige Funktionen, ist sie doch zugleich Sinnesorgan, Anzeiger für unsere Befindlichkeit und Schutzschild gegen Keime, Licht und Austrocknung. Auch der Temperaturausgleich zählt zu ihren Aufgaben: Ist es kalt, werden das Derma und das darunter liegende Fettgewebe weniger durchblutet und dienen so der Isolation. Allerdings kommt es bereits ab einer Temperatur von acht Grad Celsius zu einer reduzierten Produktion der Talgdrüsen, die ohnehin mit zunehmendem Alter weniger Lipide herstellen. Der schützende Fettfilm nimmt also ab, trockene Hautstellen entstehen und Bakterien können leichter eindringen. Selbst ansonsten anspruchsloses Derma neigt dann zu Rötungen, Sprödigkeit oder Juckreiz.

Aloe Vera

Aloe Vera

Was bringt die Verwendung der Aloe Pflanze?

Aloe Vera Gel kühlt bei Sonnenbrand, Brandwunden und Insektenstichen. Es gibt jedoch weitere zahlreiche Anwendungsbereiche des Gels:

  • Linderung von Hauterkrankungen wie Schuppenpflechte oder Neurodermitis.
  • Zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems.
  • Zur Vorbeugung von Arthrose, Arthritis oder Gicht.
  • Zur Regeneration der Darmflora.
  • Zur Beschleunigung der Wundheilung.


Achten Sie beim Kauf Ihrer Aloe Vera Produkte darauf, dass diese möglichst aus dem reinen Blattgel und nicht aus den gesamten Aloe-Vera-Blättern gewonnen sind sowie auf Bio-Qualität. Ein Tipp: Kultivieren Sie Ihre eigene Aloe Vera auf der Fensterbank.

Welcher Teil der Pflanze wird verwendet?

Das Aloe Vera Gel wird aus dem Inneren des Blattes gewonnen. Dieses Blattmark besteht zu einem Großteil aus Wasser und einer Kombination aus rund 200 Wirkstoffen, wie verschiedenen Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen, ätherischen Ölen, Aminosäuren und Salicylsäure. Wichtigster Wirkstoff der Aloe-Arten ist das Polysaccharid Acemannan, ein für den Menschen lebenswichtigstes Kohlenhydrat. Es wird nur bis zur Pubertät vom menschlichen Körper selbst gebildet und muss danach mit der Nahrung zugeführt werden. Acemannan stärkt den Organismus und das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Außerdem ist das Polysaccharid ein Aufbaustoff für Gelenke, Knorpel, Sehnen und Bänder. Aloe Vera können Sie in unterschiedlichen Formen kaufen. In Ihrer Apotheke erhalten Sie zum Beispiel Aloe-Gel, Creme oder Saft. Bei dem Aloe-Vera-Saft handelt es sich um ein verdünntes Gel. Um diesen Saft herzustellen, wird das Gel oft gepresst, getrocknet und das Trockenkonzentrat wieder mit Flüssigkeit zu einem Saft verarbeitet. Auch Direktsäfte aus dem Gel sind im Angebot.

Welche Wirkungen hat die Aloe-Vera-Pflanze?

Aloe Vera ist den meisten Menschen als pflegender Zusatz in Kosmetika bekannt. Aber die Pflanze kann mehr: Zum Beispiel bei bestimmten Krankheiten den Heilungsprozess unterstützen. Sie ist als Heilpflanze der Allrounder in Ihrer Hausapotheke. Denn Sie können sie bei Sonnenbrand oder zur Wundbehandlung benutzen und sie kann auch bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt werden. Dabei wurde Aloe Vera schon vor 5.000 Jahren medizinisch genutzt. Die Ägypter nannten die Pflanze „Blut der Götter“ und schon Cleopatra gebrauchte das Aloe Vera Gel für ihre Hautpflege. Die Pflanze, die ursprünglich von der arabischen Halbinsel stammen soll, ist äußerlich eher unscheinbar – sie sieht aus wie ein Kakteengewächs. Botanisch gehört sie zu den Affodillgewächsen und ist auch als Wüstenlilie bekannt. Aus der Aloe Pflanze wird zum einen Gel, zum anderen Saft aus der Blattrinde gewonnen. Präparate mit dem Wirkstoff Aloin aus Kap-Aloe-Trockenextrakt kommen kurzfristig bei Verstopfung zum Einsatz.

Urea

Was ist Urea?

Unter Urea versteht man ein Endprodukt des Stoffwechsels der Aminosäure. Der Wirkstoff lässt sich in pflanzlichen sowie tierischen Organismen nachweisen. Auch beim Menschen wird während des Stoffwechselprozesses Harnstoff über die Nieren ausgeschieden. Zudem reichert er sich in dem Derma des Menschen an. Wie er dort hingelangt, ist einfach erklärt: Über den Schweiß. Dort macht der Stoff etwa sieben Prozent der natürlichen Feuchthaltefaktoren der Hornhaut aus. Da der Harnstoff elementar aufgebaut ist, kann er aus der Luft Feuchtigkeit anziehen und festhalten. Aufgrund dessen werden die Hautschichten durchweg gut befeuchtet. Fehlt der Harnstoff, droht ihr mit der Zeit zu verdorren.

Zeichen für einen Harnstoffmangel sind feine Risse auf der Haut sowie Juckreiz. Auch weitere Erkrankungen des Dermas wie etwa Neurodermitis und Allergien zeugen von einer krankhaften Trockenheit des Dermas. Erste Symptome sollten von den Betroffenen ernst genommen werden. Ein Gang zum Arzt zeigt, woher die Trockenheit rührt und wie viel Prozent des Stoffes in der Hornhaut enthalten ist. Wird ein zu geringer Wert festgestellt, ist eine schnell wirkende Hautpflege wichtig.

Gerade hier haben sich Urea-Produkte bewährt. Sie helfen gegen ein trockenes Hautgefühl. Auch sind sie in der Lage, ihr eine gewisse Zartheit zurückzuschenken. Die gute Wirkung von Lotionen mit dem Wirkstoff wurde in klinischen Tests bewiesen. In der Kosmetik aber auch in der Medizin kommt Urea als gut verträglicher Feuchthaltefaktor zur Anwendung. Er verbessert nachweislich das Wasserbindevermögen. Zudem kann er eine komplette Durchfeuchtung des Dermas bewirken. Dies ist besonders bei der Behandlung von Psoriasis sowie Neurodermitis von hoher Wichtigkeit. Eingesetzt wird der Wirkstoff meist mit fünf bis zehn prozentiger Konzentration. In hohen Dosen für sehr trockene Haut ist die wasserfreie Salbe mit 40 Prozent Urea erhältlich.

Wie schnell wirkt Urea?

Harnstoff zieht mit einer Grundlage, wie etwa weißes Vaselin, schnell in die obere Schicht ein. Beim Kauf eines Produkts mit diesem Wirkstoff ist demnach die jeweilige Textur entscheidend. Zudem sollte Ihre Haut vor jeder Anwendung gesäubert und sanft trocken gerubbelt werden. Je nach Beschaffenheit der Hautoberfläche hilft ein mildes Peeling bei der Reinigung kleine Hornschuppen zu lösen. Der Wirkstoff kann danach schnell und nachhaltig in und auf der trockenen Haut wirken.

Wie hilft Urea?

Urea wird aus Gründen der Reinheit in Verbindung mit Druck und hohen Temperaturen aus Ammoniak und Kohlendioxid hergestellt. In ihrer Eigenschaft als regulierender Stoff gleicht sie einen hohen Verlust von Feuchtigkeit sicher aus. Dabei wird die innere Befeuchtung durch den Harnstoff angestoßen. Er unterstützt die Zellen dabei, sich untereinander zu verknüpfen. So können trockene Hautpartien effektiv von innen mit Feuchtigkeitspartikeln ausgestattet werden. Die Wirkung erfolgt in der Regel zeitnah. Besonders interessant ist die Tatsache, dass sie in höherer Konzentration juckreizlindernde sowie antimikrobielle Eigenschaften aufweist. Eine Urea-Konzentration um die 40 Prozent wird beispielsweise bei Nagelpilz eingesetzt. Hier zerstört der Harnstoff die Zellen der kranken Hornhaut. Harnstoff-Produkte sind zur dauerhaften Hautpflege geeignet, da die Wirkung, nachdem man die Creme absetzt, nachlässt und die Haut wieder trocken wird.

Welche Harnstoffkonzentration für welchen Hauttyp?

Jede Haut braucht eine andere Konzentration des Wirkstoffes. Urea findet alleine Verwendung oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen. Es geht darum, Arzneistoffe sinnvoll zu kombinieren. Der normale Feuchtigkeitsfaktor der Derma besitzt eine hohe Wasserbindungskapazität. Insbesondere kommen Harnstoffrezepturen bei trockenen bis entzündlichen Hauterkrankungen zum Tragen. Die Harnstoff-Konzentration bei solchen Irritationen liegt gewöhnlich zwischen fünf und zehn Prozent - manchmal bei Fortschreiten der Erkrankung auch höher.

Wie schnell der Harnstoff in die Hautschichten eindringt, hängt von der Grundlage ab. Je trockener und rissiger sich das Hautbild zeigt, desto höher kann der Urea-Gehalt der Hautpflege sein. Den genauen Gehalt legt der behandelnde Hautarzt gemeinsam mit dem Betroffenen fest. Meist dauert es, bis die richtige Dosierung gefunden ist. Deshalb sollte man etwas Geduld mitbringen. Übrigens kann der Wirkstoff gut als Zusatzmedikation zu stärkeren Medikamenten genutzt werden.

Als Kombination wird der Harnstoff zusammen mit fettlöslicher oder wasserhaltiger Salbe oder Vaseline angeboten. Sie unterscheiden sich jeweils in ihrer Konsistenz. Diese Kombinationen sind, wie alle medizinischen Produkte, nach Rat des Arztes aufzutragen und über einen festgelegten Zeitraum anzuwenden.

Wie wird Urea hergestellt?

Früher wurde der Harnstoff aus dem Urin von Pferden gewonnen. Mittlerweile wird der Wirkstoff aber synthetisch hergestellt. Dazu bedarf es großer Anlagen, welche aus Luft, Wasser und Erdgas erst Ammoniak und schließlich Harnstoff produzieren. Im Labormaßstab kann der Harnstoff durch Reaktion von Phosgen und Ammoniak sowie Kohlensäureestern hergestellt werden. Auch bei der Auflösung von Cyanamid entsteht Harnstoff. Urea wird industriell in sehr großen Mengen hergestellt. Um beispielsweise eine Tonne zu erzeugen, braucht es 0,58 Tonnen Ammoniak sowie 0,76 Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Wofür Pflege mit Urea?

Urea hilft trockener Haut sich selbst zu heilen, in dem es das hauteigene Abwehrsystem aktiviert und dank seiner feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe beruhigend auf kranke Areale wirken kann. Mit einer wirksamen Lotion mit dem Wirkstoff erhalten Sie alsbald ein geschmeidiges Hautgefühl zurück. Verwenden Sie die Urea Creme täglich. Tragen Sie dabei das Produkt auf das gereinigte Derma auf und massieren Sie sie ein. Wiederholen Sie diese Pflege in kleinen Abständen. Sie erfahren bereits nach kurzer Zeit den wohltuenden Effekt der Pflege. Die obere Hautschicht fühlt sich einfach gesund und kräftig an.

Propolis

Was ist Propolis?

Der Name "Propolis" wird vom griechischen "pro"=Vor und "Pólis"=Stadt abgeleitet. Hergestellt wird es von Bienen, die es für ihren Bienenstock brauchen. Darauf beziehen sich schließlich auch seine vielen Namen wie etwa "Vorstoß", "Stopfwachs", "Bienenharz" und "Kittwachs". Zudem nennt man ihn "Bienenkittharz" oder nur "Kittharz". Das gesunde Harz sammeln die Bienen von Bäumen wie zum Beispiel Pappel, Buche und Erle. Die harzartige Masse zeichnet sich durch ihre vielen Anwendungsgebiete aus. So wirkt sie gezielt gegen Bakterien und Viren. Selbst Pilze soll das natürliche Produkt vertreiben. Das Gemisch aus diversen Stoffen kann in seiner Zusammensetzung abweichen. Den Bienen hilft die harzige Masse beim Abdichten von Ritzen, Spalten und Löchern im Bienenstock. Werden in den Bienenstock Keime eingeschleppt, hemmt das Kittharz deren Entwicklung und tötet sie ab.

Welche Anwendungsgebiete hat das Bienenkittharz?

Das bewährte Naturmittel mit antibiotischer Wirkung ist nicht nur für Bienen nützlich, sondern auch für uns Menschen. Es ist in der Lage, schädliche Stoffe im Körper zu reduzieren und ist besonders wirksam als Schutz gegen freie Radikale. Zu seinen inneren Anwendungsgebieten zählen unter anderem Beschwerden in den Wechseljahren, Angina (Entzündung der Mandeln), Schmerzen während der Menstruation, Migräne und Erkältung.

Für die Haut bietet das Kittharz der Bienen außerdem viele Vorteile. Es kann unter anderem zur Linderung von Abszessen, Ekzemen und Warzen beitragen. Zudem wird es zur Wundheilung und bei Verbrennungen eingesetzt, auch Narben soll es verbessern und die Beschwerden bei Nesselsucht oder anderen Juckreiz soll es mindern.

Welche Formen von Propolis gibt es?

In Reinform ist das Stopfwachs der Bienen ein sprödes Harz. Es kann als Granulat, Pulver und Tinktur verwendet werden. Der Extrakt kann mit Honig vermischt oder auf ein Stück Zucker gegeben werden. Eine Mischung aus Propolis Extrakt, Milch und Tee wirkt und schmeckt gut, ebenso die Propolis-Bonbons. Für die Anwendung auf die Hautoberfläche eignet sich am besten das Pulver, das direkte Stopfwachs, die Tinktur, Propolis-Tropfen oder eine Creme mit Kittharz.

Welche Verwendung findet die Creme?

Die Propolis-Creme wirkt zweifach. Der Wirkstoff kämpft gegen Keime und Erreger und hilft so bei der Wundheilung. Außerdem pflegt er das Derma. Die Creme basiert auf einer Öl-Wasser-Emulsion. Neben dem Wirkstoff wird der Haut so auch Feuchtigkeit zugeführt. Lotionen mit Stopfwachs eignen sich sehr gut zur täglichen Pflege. Vorbeugend schützt die Hautpflege die Haut vor Austrocknung, Ekzemen und Rissen. Zudem hilft sie, die Regenerationszeit des Dermas zu verkürzen. Bei vielen Arten von Hautirritationen kann eine Behandlung mit Bienenkittharz zur Linderung der Beschwerden beitragen. Das homöopathische Mittel steuert das Zell- und Gewebewachstum. Verwendet wird die Zubereitung auch bei rauer Haut und zur Narbenpflege. Die Propolis Anwendung sollte etwa ein- bis zweimal täglich erfolgen. Bei konsequenter Behandlung heilen die Hautschichten von innen heraus. Die Hautoberfläche fühlt sich jünger und glatter an.




Exkurs: Wie stellt man eine Propolis-Tinktur selbst her?




Wofür ist die Tinktur gut?

Der Extrakt lässt sich innerlich und äußerlich anwenden. Wenn Sie die Lösung trinken möchten, sollten Sie diese verdünnen, da sie viel Alkohol enthält. Wenn Sie den Propolis-Extrakt auf die Haut auftragen wollen, brauchen Sie ihn nicht zu verdünnen.

Anwendung

Die Tinktur können sie einfach auf die betroffenen Hautstellen träufeln. Wenn Sie sie trinken wollen, sollten Sie das Extrakt vorher unbedingt verdünnen. Ebenfalls sollte die Einnahme mit Bedacht erfolgen, da Alkohol enthalten ist.

Propolis

Zubereitung

Frieren Sie den Harz vor der Zubereitung ein. Mittels einer Kaffeemühle wird der Kitt zu Pulver zermahlen. Zudem brauchen Sie:

  1. Etwa 30 Gramm Rohpropolis (aus der Apotheke).
  2. Zirka 300 Milliliter Trinkalkohol (70 Prozent).
  3. Ein Braunglas mit Drehverschluss.
  4. Sowie einen Kaffeefilter und einen
  5. Topf.

Geben Sie Alkohol und Harz in das Braunglas. Vermengen Sie beide Stoffe miteinander. Das Glas bitte gut verschließen. Stellen Sie die Mixtur für etwa sechs Wochen an einen dunklen, warmen Ort. Ab und zu sollten Sie die Mixtur leicht schütteln. Nach angegebener Zeit ist die Masse nahezu aufgelöst. Nun geht es ans Abfiltern. Durch einen Kaffeefilter gesiebt, verbleibt der reine Extrakt ohne Rückstände im Topf. Fertig!





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