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Magnesiocard i.v., 10X10 ml

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Produktbeschreibung Verla

Rezeptfreies Arzneimittel mit Magnesiumaspartat-hydrochlorid zur Behandlung von Magnesiummangel. Magnesiocard i.v. sollte nur von entsprechend geschultem Fachpersonal angewendet werden.

Darreichung:
Injektionslösung
Inhalt:
10X10 ml
PZN:
01984085
Hersteller:
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel Magnesiocard i.v.

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Magnesiocard i.v. 3 mmol Injektionslösung i.v. Injektionslösung
. Wirkstoff: Magnesiumaspartat-hydrochlorid. Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist und eine orale Therapie nicht möglich ist. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise: Vorsicht bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion, Elektrolythaushalt engmaschig überwachen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


Hinweis der Shopredaktion:
Bitte beachten Sie, dass Magnesiocard® i.v. nur von entsprechend geschultem Fachpersonal angewendet werden sollte.



GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Magnesiocard i.v.
3 mmol Injektionslösung i.v.
Injektionslösung zur intravenösen Anwendung (Injektion)
Wirkstoff: Magnesium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
1. Was ist Magnesiocard® i.v. und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Magnesiocard® iv. beachten?
3. Wie ist Magnesiocard® i.v. anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Magnesiocarde Iv. aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Magnesiocard® i.v. und wofür wird es angewendet?

Magnesiocard® i.v. ist ein Mineralstoffpraparat.

Magnesiocard® i.v. wird angewendet bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskulare Storungen, Wadenkrämpfe) ist und eine orale Therapie nicht möglich ist.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Magnesiocard i.v. beachten?

Magnesiocard® i.v. darf nicht angewendet werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Magnesiumaspartat-hydrochlorid 3 H2O oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei AV-Block oder sonstigen kardialen Überleitungsstörungen,
  • bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztatigkeit),
  • bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz),
  • bei Ausscheidungshemmung (Anurie),
  • bei Flüssigkeitsmangel des Körpers (Exsikkose),
  • bei Myasthenia gravis,
  • bei Neigung zu Infektsteinen (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine).
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Magnesiocard® i.v. ist erforderlich:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Magnesiocard® i.v. anwenden.

Bei hochdosierter Injektion von Magnesium muss Folgendes geprüft werden:
  • Die Patellarsehnenreflexe müssen erhalten sein.
  • Die Atemfrequenz darf 16 Atemzüge pro Minute nicht unterschreiten.
  • Die Urinausscheidung soll mindestens 25 ml pro Stunde betragen. Ist sie geringer, besteht die Gefahr einer über den Normbereich hinausgehenden Erhöhung der Magnesiumkonzentration im Blutserum.
  • Als Gegenmittel müssen Ampullen mit Calciumgluconat 10% bereitgehalten werden.
  • Sollte bei lebensbedrohlichen Zuständen das Gegenmittel nicht ausreichend sein, sind intensivmedizinische Maßnahmen zu ergreifen.
Bei Patienten mit renaler Funktionseinschränkung ist eine vorsichtige Dosierung erforderlich. Der Serum-Magnesium-Spiegel dieser Patienten ist zu überwachen.
Starke Müdigkeitserscheinungen nach hochdosierter oder langerdauernder Gabe von Magnesiocard® i.v. weisen darauf hin, dass bereits ein überhöhter Serum-Magnesium-Spiegel erreicht ist. In diesem Fall ist die Dosis zu verringern bzw. das Medikament vorübergehend abzusetzen.

Kinder und Jugendliche:
Es liegen keine Daten vor.

Anwendung von Magnesiocard i.v. zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
Die Wirkung von Magnesium wird durch die gleichzeitige parenterale Gabe von Calciumsalzen vermindert oder aufgehoben.
Muskelrelaxantien vom Curaretyp verstärken die Magnesiumwirkung. Die gleichzeitige Gabe von Aminoglycosid-Antibiotika sollte vermieden werden. Magnesiocard® i.v. sollte nicht gleichzeitig mit Barbituraten, Narkotika oder Hypnotika, wegen des Risikos der Atemdepression, gegeben werden.
Eine Anwendung von Magnesiocard i.v. bei gleichzeitiger Herzglycosid-Behandlung kann die Herzglycosid-Wirkung vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Magnesiocard i.v. kann in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

3. Wie ist Magnesiocard® i.v. anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosierung beträgt:
Die Dosierung richtet sich nach dem Grad des Magnesiummangels.
1 Ampulle zu 10 ml wird in 1- bis 2-tägigem Abstand langsam intravenös injiziert.

Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion:
Bei Patienten mit renaler Funktionseinschränkung ist eine vorsichtige Dosierung erforderlich. Der Serum-Magnesium-Spiegel dieser Patienten ist zu überwachen.
Aufgrund unzureichender Datenlage liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor.

Art der Anwendung:
Die intravenose Injektion muss sehr langsam am liegenden Patienten (die ersten 3 ml in 3 Minuten) erfolgen. Es empfiehlt sich, die Patienten nach der Injektion noch 10-20 Minuten ruhen zu lassen. Es können gelegentlich Sensationen auftreten, wie sie von der Calcium-Injektion bekannt sind.

Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.

Handhabung der OPC (one-point-cut)-Ampullen:
Punkt nach oben.
Im Ampullenspieß befindliche Lösung durch Klopfen oder Schütteln nach unten fließen lassen.
Ampullenspieß nach unten abbrechen. (Anfeilen nicht erforderlich.)

Wenn Sie eine groBere Menge von Magnesiocard® i.v. angewendet haben, als Sie sollten:
Therapie von Intoxikationen: Calcium-Injektion i.v.

Wenn Sie die Anwendung von Magnesiocard® i.v. vergessen haben:
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bradykardie, Überleitungsstörungen, periphere Gefäßerweiterungen. Die Häufigkeit ist nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Bei intravenöser Applikation von Magnesiocard® i.v. kann ein Warmegefühl und Flush auftreten. Eine zu schnelle Injektion von Magnesiocard i.v. kann zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Kribbeln, Schwitzen, vereinzelt starkem Schwindelgefühl, Mundtrockenheit, Agitiertheit, Erregung und Tremor führen.

Gegenmaßnahmen:
Unerwünschte Wirkungen gehen bei Dosisreduktion oder Absetzen der Behandlung zurück.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Magnesiocard i.v. aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Ampullenetikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schutzen.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Magnesiocard® i.v. enthält:
Der Wirkstoff ist:
Magnesiumaspartat-hydrochlorid 3 H2O 1 Ampulle zu 10 ml Injektionslösung enthält:
72,9 mg Magnesium (3 mmol = 6 mval) als Magnesiumaspartat-hydrochlorid 3 H2O (737,6 mg).

Der sonstige Bestandteil ist: Wasser für Injektionszwecke.

Wie Magnesiocard® i.v. aussieht und Inhalt der Packung:
Klare, farblose Losung in Ampullen.
Magnesiocard® i.v. ist in Packungen mit 5, 10, 20, 50 Ampullen zu 10 ml erhältlich.
Es werden moglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
82324 Tutzing
www.verla.de

Diese Packungsbeilage wurde überarbeitet im Februar 2018.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2026

Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Neuromuskulären Störungen durch Magnesiummangel
- Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel

Dosierung und Anwendungshinweise:

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Fehlende Urinausscheidung
- Austrocknung
- Neigung zu Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steinen
- Langsamer Puls (Bradykardie)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Weicher Stuhl
- Durchfall

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffMagnesiumaspartat hydrochlorid-3-Wasser737,7 mg
WirkstoffMagnesium-Ion72,92 mg
WirkstoffMagnesium-Ion3 mmol
HilfsstoffWasser für Injektionszwecke+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Magnesium ist ein für unseren Körper lebensnotwendiger Mineralstoff, er wird in Form seiner Salze aus der Nahrung aufgenommen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit von Muskel- und Nervenzellen und ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Magnesiummangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen, vor allem in den Waden, und Konzentrationsstörungen führen. Auch der Herzmuskel wird von Magensium in seiner Funktion unterstützt.

Wichtige Hinweise:



Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: VERLA, Tutzing, www.verla.de Bearbeitungsstand: 30.08.2018

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.