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Artikelinformationen
NICOTINELL LU TA 2MG MINT 96 St
Abbildung ähnlich

NICOTINELL LU TA 2MG MINT, 96 St

NICOTINELL Lutschtabletten 2 mg Mint

Darreichung: Lutschtabletten
Inhalt: 96 St
PZN: 07006454
Hersteller: GlaxoSmithKline Consumer Healthcare
  • 30,14 € (inkl. MwSt.)
  • Gratis-Versand innerhalb D.
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  • NICOTINELL LU TA 2MG MINT 36 St NICOTINELL LU TA 2MG MINT 36 St
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: NICOTINELL LU TA 2MG MINT

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint
. Wirkstoff: Nicotinbis. Anwendungsgebiete: Rauchentwöhnung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage/Gebrauchsinformation
sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach 9 Monaten keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt
aufsuchen.

Die Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was sind Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint und wofür
werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Nicotinell
Lutschtabletten 2 mg Mint beachten?
3. Wie sind Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint aufzubewahren?

Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint

Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Nicotin als
Nicotinbis [(R,R)-tartrat] 2 H2O.
1 Lutschtablette enthält 6,144 mg Nicotinbis [(R,R)-tartrat]
2 H2O (entsprechend 2 mg Nicotin).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Maltitol (E 965); wasserfreies Natriumcarbonat; Natriumhydrogencarbonat; Polyacrylat-Dispersion 30 %; Xanthangummi; hochdisperses Siliciumdioxid; Levomenthol; Pfefferminzöl; Aspartam (E 951); Magnesiumstearat.

Darreichungsform und Inhalt
Lutschtablette, gepresst.
Weiße, runde, bikonvexe Lutschtablette mit Mint-Geschmack.

Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint sind in opaken Blistern in
Packungen zu 36 oder 96 Lutschtabletten erhältlich.

1. Was sind Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint und wofür werden sie angewendet?

1.1 Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint ist ein Arzneimittel
gegen Nicotinabhängigkeit und soll Ihnen dabei helfen, mit dem
Rauchen aufzuhören.
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint enthalten Nicotin, eine der
Substanzen, die in Tabak enthalten sind. Beim Lutschen der
Tablette wird das Nicotin langsam herausgelöst und über die
Mundschleimhaut aufgenommen. Dieser Nicotin-Ersatz verringert
einige der unangenehmen Entzugssymptome wie man sie oft erlebt, wenn man mit dem Rauchen aufhört.

1.2 von:
Novartis Consumer Health GmbH
81366 München
Zielstattstraße 40, 81379 München
Telefon (089) 78 77-0
Telefax (089) 78 77-444
hergestellt von:
Sanico N.V., Industriezone 4, Veediijk 59, 2300 Turnhout, Belgien
Novartis Consumer Health UK Ltd., Wimblehurst road,
Horsham, West Sussex RH12 5AB, Großbritannien
Novartis Consumer Health GmbH, Zielstattstraße 40,
81379 München, Deutschland

1.3 Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint werden angewendet:
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint werden angewendet zur
Linderung von Nicotinentzugssymptomen, zur Unterstützung der
Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit.
Eine Beratung und unterstützende Maßnahmen erhöhen in der
Regel die Erfolgsraten.

2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint beachten?

2.1 Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint dürfen nicht angewendet werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber einem der
sonstigen Bestandteile von Nicotinell Lutschtableten 2 mg Mint sind;
- wenn Sie Nichtraucher sind.

2.2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint ist erforderlich:
Falls Sie an den nachfolgend genannten Erkrankungen leiden,
sollten Sie das Rauchen wenn möglich ohne medikamentöse
Unterstützung beenden (z. B. mit Hilfe einer Beratung):
- wenn Sie sich in der unmittelbaren Erholungsphase nach
einem Myokardinfarkt (Herzinfarkt) befinden;
- wenn Sie an einer schweren Herzkrankheit leiden, z. B. bei
instabiler oder sich verschlechternder Angina pectoris (einschließlich Prinzmetal-Angina-Syndrom);
- wenn Sie schwere Herzrhythmusstörungen haben;
- wenn Sie an unkontrollierten Herzrhythmusstörungen leiden;
- wenn Sie vor kurzem einen Schlaganfall erlitten haben.
Falls es Ihnen nicht gelingt das Rauchen ohne Nicotinersatztherapie aufzugeben, kann die Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint jedoch nur unter strenger ärztlicher Überwachung erwogen werden.

Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint sind mit Vorsicht anzuwenden:
- wenn Sie einen unkontrollierten hohen Blutdruck (Hypertonie)
haben;
- an einer stabilen Angina pectoris erkrankt sind;
- an Hirngefäßerkrankungen leiden;
- wenn Sie an Durchblutungsstörungen an Armen und Beinen
(z. B. "Raucherbein") leiden (periphere arterielle Verschlusskrankheit);
- bei unzureichender Herzfunktion (Herzinsuffizienz);
- bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus);
- wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) leiden;
- wenn Sie an einem Tumor des Nebennierenmarks
(Phäochromozytom) erkrankt sind;
- wenn Sie schwere Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen
haben.
Auch bei den vorgenannten Erkrankungen sollten Sie zuerst versuchen, das Rauchen ohne Nicotinersatzpräparate zu beenden.
Wenn Sie an einer aktiven Speiseröhrenentzündung (Oesophagitis), einer Entzündung im Mund- oder Rachenbereich, einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder an einem
Magen-Darm-Geschwür (Ulcus pepticum) leiden, kann geschlucktes Nicotin die Symptome verschlimmern.

a) Kinder und Jugendliche
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint dürfen von Personen unter
18 Jahren nicht ohne ärztliche Empfehlung angewendet werden,
da für diese Altersgruppe keine Erfahrungen vorliegen.
Nicotinmengen, die von erwachsenen Rauchern während der
Behandlung vertragen werden, können bei Kleinkindern schwere
Vergiftungssymptome hervorrufen und tödliche Folgen haben
(siehe auch Punkt 3.3 "Wenn Sie eine größere Menge ...").

b) Schwangerschaft:
Grundsätzlich ist es für schwangere Frauen empfehlenswert,
vollständig auf das Rauchen zu verzichten, ohne eine Nicotinersatztherapie in Anspruch zu nehmen.
Falls dies sehr stark abhängigen Schwangeren nicht gelingt,
kann eine Raucherentwöhnung mit Hilfe von Nicotinersatzpräparaten dennoch empfehlenswert sein. Das Risiko für den Fetus ist hierbei wahrscheinlich niedriger als beim Zigarettenbzw. Tabakrauchen.
Rauchen im letzten Schwangerschaftsdrittel kann zu Wachstumsstörungen des Kindes oder, abhängig von der täglichen Zigarettenzahl bzw. Tabakmenge, zu Frühgeburt oder sogar Totgeburt führen.
Eine Raucherentwöhnung mit oder ohne Nicotinersatzpräparate
sollte nicht alleine, sondern mit Hilfe eines medizinisch betreuten
Entwöhnungsprogramms durchgeführt werden.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann Nicotin hämodynamische
Wirkungen haben (wie z. B. Veränderungen der Herzfrequenz des
Fetus), die den Fetus kurz vor der Geburt beeinträchtigen können.
Deshalb sollten Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint ab dem 6. Schwangerschaftsmonat nur unter ärztlicher Überwachung von
solchen Raucherinnen angewendet werden, denen ein Rauchstopp bis zum 3. Schwangerschaftsdrittel nicht gelungen ist.
Nicotin in jeder Form kann das ungeborene Kind schädigen.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit fragen Sie Ihren
Arzt oder Apotheker nach der genauen Dosiermöglichkeit und
der Anwendungsdauer, bevor Sie Nicotinell anwenden.

c) Stillzeit:
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint sollten, wie das Rauchen
selbst, in der Stillzeit vermieden werden, da Nicotin in solchen
Mengen in die Muttermilch übergeht, dass auch bei Einhaltung
der empfohlenen Dosis das Kind beeinträchtigt werden kann.
Falls Sie nicht in der Lage waren, mit dem Rauchen aufzuhören,
dürfen Sie Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint in der Stillzeit
nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden. Im Falle einer Nicotinersatztherapie während der Stillzeit dürfen Sie die Lutschtabletten nur nach dem Stillen anwenden, keinesfalls jedoch
innerhalb von 2 Stunden vor dem Stillen.

d) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es liegen keine Hinweise für Risiken im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen vor, solange die empfohlene Dosierung eingehalten wird. Beachten Sie jedoch, dass beim Aufgeben des Rauchens Verhaltensveränderungen hervorgerufen werden können.

e) Wichtige Warnhinweise zu bestimmten Bestandteilen von
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint enthalten Süßstoffe, einschließlich Aspartam und Maltitol.
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint enthalten Aspartam als Quelle für Phenylalanin (entsprechend 5 mg Phenylalanin pro Lutschtablette) und kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben.
Dieses Arzneimittel enthält Maltitol (E 965). Bitte nehmen Sie
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint erst nach Rücksprache mit
Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer
Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
1 Lutschtablette enthält 0,88 g Maltitol entsprechend ca.
0,073 Broteinheiten (BE). Dies ist bei Patienten mit Diabetes
mellitus zu berücksichtigen. Der Kalorienwert beträgt 2,3 kcal/g
Maltitol.
Maltitol kann eine leicht abführende Wirkung haben.
Eine Lutschtablette enthält 0,43 mmol (9,8 mg) Natrium.

2.3 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw.
Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Anwendung mit
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint beeinflusst werden.
Arzneimittelwechselwirkungen: Es liegen keine Informationen
zu Wechselwirkungen zwischen Nicotinell Lutschtabletten 2 mg
Mint und anderen Medikamenten vor.

Raucherentwöhnung: Durch Rauchen, nicht jedoch durch
Nicotin, erhöht sich die Aktivität eines bestimmten Leberenzyms
(Cytochrom P 1A2). Nach der Raucherentwöhnung kann diese
Enzymaktivität vermindert sein sowie die Plasmaspiegel von
einigen Arzneimitteln wie z. B. Theophyllin, Tacrin, Olanzapin
und Clozapin erniedrigt sein.
Die Plasmaspiegel von anderen Wirkstoffen, die teilweise durch
dieses Leberenzym abgebaut werden, wie z. B. Coffein,
Paracetamol, Phenazon, Phenylbutazon, Pentazocin, Lidocain,
Benzodiazepine, Warfarin, Östrogen und Vitamin B12 können
ebenfalls erhöht sein.
Rauchen kann zu einer Verringerung der schmerzstillenden Wirkung von Propoxyphen, zu einer Verringerung der harntreibenden Wirkung von Furosemid (Frusemid), einem erniedrigten Wirkeffekt von Propranolol auf den Blutdruck, einer verminderten Herzschlagfolge sowie zu einer verringerten Ansprechquote in der Heilung von Magen- und Darmgeschwüren mit H2-Antagonisten führen.
Rauchen und Nicotin können die Blutspiegel von Cortisol und
Katecholaminen erhöhen und zu einem verminderten Effekt von
Nifedipin oder Nervenrezeptoren bremsenden Substanzen (adrenergen Antagonisten) sowie zu einem erhöhten Effekt von
Nervenrezeptoren anregenden Substanzen (adrenergen
Agonisten) führen.
Eine erhöhte Aufnahme von unter die Haut gespritztem Insulin,
zu der es bei der Beendigung des Rauchens kommen kann,
erfordert möglicherweise eine Anpassung der Insulinmenge.

2.4 Bei Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint zusammen mit Nahrungsmitteln oder Getränken
Der gleichzeitige Genuss von Kaffee, säurehaltigen Getränken
oder Limonade kann die Aufnahme des Nicotins durch die
Mundschleimhaut vermindern. Vermeiden Sie daher diese
Getränke mindestens 15 Minuten vor Anwendung von Nicotinell
Lutschtabletten 2 mg Mint.

3. Wie sind Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint anzuwenden?
Wenden Sie Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint immer genau
nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen
Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht
ganz sicher sind.

3.1 Art der Anwendung
Zur Anwendung in der Mundhöhle.

3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und ältere Menschen
Mit Beginn und während der Behandlung mit Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint ist das Rauchen vollständig einzustellen.
Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint sind vorgesehen für Raucher mit einer starken oder sehr starken Nicotinabhängigkeit, und solchen, bei denen ein früherer Versuch das Rauchen mit einer Nicotinersatztherapie aufzuhören, misslang.
Die Anfangsdosis hängt von Ihren früheren Rauchgewohnheiten
ab. Lutschen Sie jeweils eine Lutschtablette, wenn Sie den
Wunsch verspüren zu rauchen.
Zu Beginn sollte alle 1-2 Stunden 1 Lutschtablette (entsprechend
2 mg Nicotin) angewendet werden. In den meisten Fällen
sind 8-12 Lutschtabletten (entsprechend 16 bis 24 mg Nicotin)
pro Tag ausreichend. Wenden Sie innerhalb von 24 Stunden
nicht mehr als 15 Lutschtabletten (entsprechend 30 mg
Nicotin) an.
Die optimale Darreichungsform wird anhand folgender Tabelle
ausgewählt:

Leichte bis mittlere Abhängigkeit:
Weniger als 20 Zigaretten / Tag
Niedrig dosierte Darreichungsform ist vorzuziehen (Nicotinell Lutschtabletten 1 mg Mint)
Mittlere bis starke Abhängigkeit:
20 bis 30 Zigaretten / Tag
Niedrig dosierte Darreichungsform (Nicotinell Lutschtabletten 1 mg Mint) oder hoch dosierte Darreichungsform (Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint) ist geeignet
- abhängig von den Eigenarten und Vorlieben des Patienten
Starke bis sehr starke Abhängigkeit:
Mehr als 30 Zigaretten / Tag
Hoch dosierte Darreichungsform ist vorzuziehen (Nicotinell
Lutschtabletten 2 mg Mint)

Sollten Sie während der Behandlung mit der hoch dosierten
Darreichungsform unerwünschte Wirkungen bei sich feststellen,
sollte die Behandlung durch die niedrig dosierte Darreichungsform
ersetzt werden.
Hinweise für die Anwendung:
1. Eine Lutschtablette sollte so lange gelutscht werden, bis
ein kräftiger Geschmack entsteht.
2. Danach soll die Lutschtablette zwischen Zahnfleisch und
Wange gehalten werden.
3. Wenn der Geschmack nachlässt, soll mit dem Lutschen
wieder begonnen werden.
4. Dieser Lutschvorgang wird individuell angepasst und soll
bis zur vollständigen Auflösung der Lutschtablette wiederholt
werden (ungefähr 30 Minuten).

Die Anwendungsdauer ist individuell und sollte normalerweise
mindestens 3 Monate dauern. Nach 3 Monaten sollten Sie die
Anzahl der Lutschtabletten allmählich verringern. Alternativ
können Sie auch zunächst auf Nicotinell Lutschtabletten 1 mg
Mint wechseln und dann die Anzahl der Lutschtabletten pro Tag
allmählich verringern.
Die Anwendung sollte beendet werden, wenn Sie die Dosis auf
1-2 Lutschtabletten pro Tag reduzieren konnten. Im Allgemeinen
wird die Anwendung von Nicotinersatzprodukten wie Nicotinell
Lutschtabletten 2 mg Mint über 6 Monate hinaus nicht empfohlen.
Um einen Rückfall zu vermeiden, ist es jedoch möglich, dass
einige ehemalige Raucher eine längere Anwendung benötigen.
Wenn Sie eine orale Nicotinersatztherapie über 9 Monate hinaus
in Anspruch genommen haben, sollten Sie zusätzliche Hilfe
und Beratung von medizinischem Fachpersonal einholen.
Eine spezielle Beratung kann Rauchern dabei helfen, mit dem
Rauchen aufzuhören.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den
Eindruck haben, dass die Wirkung von Nicotinell Lutschtabletten
2 mg Mint zu stark oder zu schwach ist.

3.3 Wenn Sie eine größere Menge von Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint angewendet haben als Sie sollten:
Bei einer Überdosierung können die gleichen Symptome auftreten,
wie sie bei starkem Rauchen zu beobachten sind. Bei Kindern
sind sogar schon kleine Mengen Nicotin gefährlich und können
schwere Vergiftungssymptome hervorrufen, möglicherweise mit
tödlichen Folgen. Wenn bei einem Kind der Verdacht auf eine
Vergiftung besteht, muss sofort ein Arzt hinzugezogen werden.
Zu einer Überdosierung mit Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint
kann es nur dann kommen, wenn mehrere Lutschtabletten gleichzeitig gelutscht werden. Eine Nicotinvergiftung durch Einnahme wird meistens schon durch frühzeitige Übelkeit und Erbrechen minimiert, welche nach exzessiver Nicotinzufuhr auftreten.
Zu den allgemeinen Symptomen einer Nicotinvergiftung zählen:
Schwäche, Schwitzen, Speichelfluss, Brennen im Rachen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hör- und
Sehstörungen, Kopfschmerzen, Herzjagen (Tachykardie) und
Herzrhythmusstörungen, Atemnot (Dyspnoe), Erschöpfung,
Kreislaufkollaps, Koma und Krämpfe (terminale Konvulsionen).
Bei Auftreten dieser Symptome dürfen Nicotinell Lutschtabletten
2 mg Mint nicht weiter angewendet werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn es bei einer Überdosierung zu
solchen Beschwerden gekommen ist. Dieser wird dann auch
über eventuell einzuleitende Behandlungsmaßnahmen entscheiden.

3.4 Wenn Sie die Anwendung von Nicotinell
Lutschtabletten 2 mg Mint vergessen haben:
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge
an, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort (siehe Abschnitt 3.2 "Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis").

3.5 Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Nicotinell
Lutschtabletten 2 mg Mint abgebrochen wird:
Unterbrechen Sie die Behandlung mit Nicotinell Lutschtabletten
2 mg Mint oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen
Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht
einstellt bzw. sich die Entzugssymptome wieder verstärken.
Halten Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie
die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können Nicotinell Lutschtabletten 2 mg
Mint Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10
Häufig: weniger als 1 von 10,
Behandelten aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten,
einschließlich Einzelfälle

4.1 Nebenwirkungen
Im Allgemeinen können Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint
ähnliche Nebenwirkungen hervorrufen wie durch Rauchen verabreichtes Nicotin. Diese sind auf die dosisabhängigen pharmakologischen Wirkungen des Nicotins zurückzuführen.
Die meisten der von den Patienten berichteten Nebenwirkungen
treten im Allgemeinen während der ersten 3-4 Wochen nach
Behandlungsbeginn auf.
Zu Beginn der Behandlung kann das Nicotin aus der Lutschtablette gelegentlich eine leichte Rachenreizung sowie vermehrten Speichelfluss hervorrufen. Übermäßiges Schlucken von nicotinhaltigem Speichel kann anfangs Schluckauf verursachen.
Personen mit einer Neigung zu Verdauungsstörungen können zu
Behandlungsbeginn an leichten Verdauungsstörungen (Dyspepsie) oder Sodbrennen leiden. Langsameres Lutschen wird in der Regel dieses Problem beseitigen.
Wenn Sie das Inhalieren von Tabakrauch nicht gewöhnt sind,
kann übermäßiger Konsum der Lutschtabletten möglicherweise
zu Übelkeit, Schwächegefühl und Kopfschmerzen führen.

Häufig
Nervensystemstörungen: Schwindel, Kopfschmerzen
Störungen des Magen-Darm-Trakts: Übelkeit, Blähungen,
Schluckauf, Magenschleimhautentzündung, Mundtrockenheit
und Reizung von Mundhöhle und Speiseröhre.

Gelegentlich
Herz-Kreislauf-Störungen: Herzklopfen.

Selten
Herz-Kreislauf-Störungen: Herzrhythmusstörungen.
Störungen des Immunsystems: Überempfindlichkeit, Hautund
Schleimhautschwellungen (angioneurotisches Ödem), allergische Reaktionen bis hin zum Schock (anaphylaktische Reaktionen).
Einige der berichteten Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen
und Schlaflosigkeit können der verminderten Nicotinzufuhr während der Raucherentwöhnung zugeschrieben werden.
Im Zusammenhang mit der Raucherentwöhnung kann auch ein
Herpes labialis auftreten, jedoch ist ein Zusammenhang mit der
Nicotinbehandlung unklar.
Auch nach der Raucherentwöhnung kann der Patient noch immer
eine Nicotinabhängigkeit verspüren.

4.2 Gegenmaßnahmen
Sollten Sie unerwünschte Wirkungen bei sich feststellen, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, damit er
den Schweregrad feststellen und ggf. über erforderliche weitere
Maßnahmen entscheiden bzw. Sie beraten kann.

4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie
Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Packungsbeilage aufgeführt sind.

5. Wie sind Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und
der äußeren Umhüllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr
verwenden.
Nicht über 25 °C lagern! In der Originalverpackung aufbewahren!

Stand der Information: September 2006
Quelle: Herstellerangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: NICOTINELL LU TA 2MG MINT

  • Anwendungsgebiete:

    - Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Erwachsene
    1 Lutschtablette
    8-12 mal täglich
    im Abstand von 1-2 Stunden

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen und dabei in der Mundhöhle einwirken. Um eine zu schnelle Freisetzung des Arzneistoffes zu verhindern, sollten Sie langsam (etwa 30 Minuten) und mit Pausen lutschen. Lutschen Sie so lange bis ein kräftiger Geschmack entsteht und halten Sie das Arzneimittel in der Backentasche bis der Geschmack nachlässt. Beginnen Sie erst dann wieder mit dem Lutschen.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden. Allgemeine Behandlungsdauer: 3-6 Monate. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
    - Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
    - Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magenschleimhautentzündung
    - Geschwüre im Verdauungstrakt
    - Entzündungen der Speiseröhre
    - Rachen- und Halserkrankungen
    - Bluthochdruck
    - Angina pectoris
    - Herzschwäche
    - Herzrhythmusstörungen
    - Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
    - Durchblutungsstörung der Hirngefäße
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
    - Schilddrüsenüberfunktion

    Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    Nebenwirkungen, die speziell auftreten, wenn Nikotin geschluckt wird:
    - Vermehrter Speichelfluss
    - Schluckauf
    - Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, zum Teil mit Entzündung der Mund- und Rachenschleimhaut

    Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:

            Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.

            Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffNicotinbis[(R,R)-tartrat]-2-Wasser6,144 mg
    WirkstoffNicotin2 mg
    HilfsstoffMaltitol900 mg
    HilfsstoffNatriumcarbonat+
    HilfsstoffNatriumhydrogencarbonat+
    HilfsstoffNatrium-Ion9,8 mg
    HilfsstoffPoly(ethylacrylat-co-methylmethacrylat) (2:1)+
    HilfsstoffXanthan gummi+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffLevomenthol+
    HilfsstoffPfefferminzöl+
    HilfsstoffAspartam10 mg
    HilfsstoffPhenylalanin5 mg
    HilfsstoffMagnesium stearat+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern. Das Entscheidende dabei ist, dass das Nikotin nicht in Form einer Zigarette abgegeben wird. Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Aspartam (E-Nummer E 951)!
    - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden.
    - Aspartam/Phenylalanin: Kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: GSK OTC MEDICINES, München, www.gsk-consumer.de Bearbeitungsstand: 30.06.2015
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Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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