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Artikelinformationen
Ratiopyrin Tabletten 20 St
Abbildung ähnlich

Ratiopyrin Tabletten, 20 St

RATIOPYRIN Tabletten

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 07686182
Hersteller: ratiopharm GmbH
  • UVP: 5,20 €
  • 4,42 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Ratiopyrin Tabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

RATIOPYRIN Tabletten. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation
ratiopyrin® Schmerztabletten

Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure, 200 mg
Paracetamol, 50 mg Coffein.
Sonstige Bestandteile:
Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Stearinsäure, Talkum.

Darreichungsform und Inhalt
Packung mit 20 Tabletten

Stoff- oder Indikationsgruppe
Acetylsalicylsäure und Paracetamol sind Wirkstoffe
aus der Gruppe der Analgetika/Antipyretika (Schmerzhemmer/
Fiebersenker).

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm
Telefon: (07 31) 4 02 02, Telefax: (07 31) 4 02 73 30
www.ratiopharm.de
Hersteller:
Merckle GmbH, Ludwig-Merckle-Str. 3,
89143 Blaubeuren
Telefon: (0 73 44) 1 40, Telefax: (0 73 44) 14 16 20
www.merckle.de

Anwendungsgebiete
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei
akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Hinweis:
Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren
Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet
werden.

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie ratiopyrin® Schmerztabletten nicht
einnehmen?
ratiopyrin® Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen
werden
- bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylate, Paracetamol,
Coffein und den sonstigen Bestandteilen dieses Arzneimittels
- bei Magen- und Darmgeschwüren, krankhaft erhöhter
Blutungsneigung
- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
ratiopyrin® Schmerztabletten sind für Kinder und
Jugendliche bis 12 Jahre nicht geeignet.
Wann dürfen Sie ratiopyrin® Schmerztabletten erst
nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie ratiopyrin®
Schmerztabletten nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen.
Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Sie sollten ratiopyrin® Schmerztabletten nur mit besonderer
Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarin-
Derivate, Heparin), bei Asthma bronchiale und bei einer
Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/
Antirheumatika oder andere allergene Stoffe.
Bei chronischen und wiederkehrenden Magen- und
Darmbeschwerden, bei Nierenfunktionsstörungen
oder vorgeschädigter Niere, bei schweren Leberfunktionsstörungen
(z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündungen) und bei vorliegendem Gilbert-Syndrom (Meulengracht) dürfen ratiopyrin® Schmerztabletten gleichfalls nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
sollte das Schmerzmittel nur auf ärztliche Anordnung verwendet werden.
Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
ratiopyrin® Schmerztabletten sollen während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung nicht belegt ist. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen ratiopyrin® Schmerztabletten wegen des Gehaltes an Acetylsalicylsäure nicht angewendet werden, da ein erhöhtes
Risiko von Komplikationen bei der Geburt für Mutter und Kind besteht.
Hinweis:
Wird während einer längeren Einnahme des Präparates
eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger
Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bis 12 Jahren liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Darüber hinaus sollen ratiopyrin® Schmerztabletten wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem
Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber unter Umständen lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen
Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden und Patienten
mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von ratiopyrin® Schmerztabletten durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-
Asthma). Solche Patienten sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt/ Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits unter Magen- und Darm-Geschwüren gelitten haben, und bei Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion oder Herzinsuffizienz ist eine besonders sorgfältige Überwachung der Behandlung erforderlich. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden.
Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Worauf müssen Sie noch achten?
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme
von Schmerzmitteln zur dauerhaften Nierenschädigung
mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Die häufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Alkoholismus, Rheumatherapie, Dehydratation (starker Austrocknung des
Körpers z. B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen,
exzessiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, schweren Verletzungen.
Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem
Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. In solchen Fällen darf ohne eine ärztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosiertem,
nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln
können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die
erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von ratiopyrin® Schmerztabletten oder werden selbst durch ratiopyrin® Schmerztabletten in ihrer Wirkung beeinflusst? Was müssen Sie beachten, wenn Sie zusätzlich andere Arzneimittel einnehmen?
Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Durch den Acetylsalicylsäure-Anteil können verstärkt werden die Wirkungen gerinnungshemmender Arzneimittel, z. B. Cumarin-Derivate und Heparin, das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Kortikoiden oder bei gleichzeitigem Alkoholkonsum, die Wirkungen aller nicht-steroidaler Rheumamittel, die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen), die unerwünschten und erwünschten Wirkungen von Methotrexat, die Wirkung von chemotherapeutisch wirksamen Sulfonamiden
inklusive Cotrimoxazol sowie die Wirkung von Liothyronin.
Die Plasmakonzentrationen von Digoxin oder Barbituraten sowie von Lithium werden erhöht.
Vermindert werden die Wirkungen von speziellen harntreibenden
Mitteln (Aldosteron-Antagonisten wie Spironolacton und Canrenoat, Schleifendiuretika wie Furosemid), harnsäureausscheidenden Gichtmitteln und Bluthochdruckmitteln (Antihypertonika). ratiopyrin®
Schmerztabletten sollen daher nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden; Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
Medikamentöse Beeinflussung der Magenentleerung, z. B. durch Propanthelin oder Metoclopramid, führt zur Veränderung der Wirkstoffaufnahme. Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und damit das Risiko schädlicher
Wirkungen erhöht sein. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel
soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit
Zidovudin angewendet werden.
Coffein vermindert die dämpfenden Wirkungen zahlreicher
Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erhöht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika,
Thyroxin etc. Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum
können die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein (z. B. Benzodiazepine). Orale Kontrazeptiva (Pille), Cimetidin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn.
Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein
herabgesetzt. Coffein erhöht das Abhängigkeitspotential
von Substanzen vom Typ des Ephedrin.
Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen
des Chinoloncarbonsäure-Typs kann die Ausscheidung
von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten
Sie meiden?
Während der Anwendung von ratiopyrin® Schmerztabletten
sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt ratiopyrin® Schmerztabletten nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da ratiopyrin® Schmerztabletten sonst nicht richtig wirken können.
Wie viel und wie oft sollten Sie ratiopyrin® Schmerztabletten
einnehmen?
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre nehmen
jeweils 1 - 2 Tabletten ratiopyrin® Schmerztabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein) ein, wenn erforderlich bis zu 3-mal täglich (in der Regel im Abstand von 4 - 8 Stunden).
Die Höchstdosis von 6 Tabletten ratiopyrin® Schmerztabletten
(entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein) pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Wie und wann sollten Sie ratiopyrin® Schmerztabletten
einnehmen?
Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit
gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein.
Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten
Wirkungseintritt führen.
Wie lange sollten Sie ratiopyrin® Schmerztabletten einnehmen?
Nehmen Sie ratiopyrin® Schmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn ratiopyrin® Schmerztabletten in zu großen Mengen eingenommen wurden (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit,
Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel und Ohrklingen, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.
Vergiftungssymptome durch Coffein (zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardschäden) können zusätzlich auftreten bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit.
Als weitere mögliche Symptome einer akuten Vergiftung
können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschläge sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation, Beeinträchtigung von Hören und Sehen, Kopfschmerzen und Verwirrtheitszustände in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen können
Delirien, Zittern, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust,
Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten.
Bei Verdacht einer Überdosierung verständigen Sie umgehend einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung
von ratiopyrin® Schmerztabletten auftreten, und welche Gegenmaßnahmen sind gegebenenfalls zu ergreifen?
Sollten während der Anwendung von ratiopyrin® Schmerztabletten andere, zusätzliche Nebenwirkungen auftreten, die im Folgenden nicht erwähnt sind, so teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit. Als unerwünschte Begleiterscheinungen können
Magenbeschwerden und Mikroblutungen auftreten.
Gelegentlich kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen kommen. Selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen
(Anfälle und Atemnot, Hautreaktionen), Magenblutungen und die Bildung von Magengeschwüren beobachtet. In äußerst seltenen Fällen wurde über Störungen der Blutbildung berichtet, z. B.
einer Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
oder der weißen Blutkörperchen (Leukopenie bis hin zur Agranulozytose) oder aller Blutzellen (Panzytopenie). Bei vorbelasteten Personen ist in Einzelfällen ein Bronchialkrampf ausgelöst worden (Analgetika-Asthma).
In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis)
beschrieben worden. Wenn während der Anwendung
von ratiopyrin® Schmerztabletten Zeichen einer Infektion
(z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol
Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbrüche, Übelkeit, Blutdruckabfall
bis hin zum Schock) und für Acetylsalicylsäure
Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Hypoglykämie
sowie besonders schwere Hautreaktionen beschrieben worden.
Der Coffein-Anteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Herzrasen oder Magenbeschwerden führen.
Eine Überdosierung oder eine langandauernde, chronische
Anwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Sehstörungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und zur Nierenschädigung
führen (s. a. "Überdosierung und andere Anwendungsfehler").
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion
sind ratiopyrin® Schmerztabletten abzusetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.
Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieses Arzneimittels ist auf der Faltschachtel und den Durchdrückpackungen aufgedruckt.
Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!
Wie sind ratiopyrin® Schmerztabletten aufzubewahren?
Die Tabletten sind vor Feuchtigkeit zu schützen. Deshalb
sollten Sie die Tabletten stets in der Originalverpackung
aufbewahren!

Stand der Information: August 2003
Quelle: www.ratiopharm.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Ratiopyrin Tabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
            - Regelschmerzen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    1-2 Tabletten
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 4-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
    Oder: Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Hör-/ Sehstörungen und Verwirrtheitszuständen. Am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung und am 3. Tag zum Leberkoma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
            - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
            - Magen- oder Darmdurchbruch, auch in der Vorgeschichte
    - Erhöhte Blutungsneigung

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Bluthochdruck
    - Herzrhythmusstörungen
    - Herzschwäche
    - Angstzustände
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    - Neigung zu Gichtanfällen
    - Schilddrüsenüberfunktion
    - Alkoholmissbrauch
    - Bevorstehende Operation

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Durchfälle
            - Sodbrennen
            - Bauchschmerzen
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schläfrigkeit
    - Schlaflosigkeit
    - Nervosität
    - Tinnitus (Ohrgeräusche)
    - Sehstörungen
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
    - Pulsbeschleunigung

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffAcetylsalicylsäure250 mg
    WirkstoffParacetamol200 mg
    WirkstoffCoffein50 mg
    HilfsstoffLactose-1-Wasser+
    HilfsstoffMaisstärke+
    HilfsstoffStearinsäure+
    HilfsstoffTalkum+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Acetylsalicylsäure: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
    Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.

    Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

    Coffein: Der Wirkstoff wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt er bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt er eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt werden.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Salicylsäure, z.B in Schmerzmittel oder als Pflanzeninhaltstoff!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.de Bearbeitungsstand: 11.11.2013
  • Ratiopyrin Tabletten 20 St
  • Ratiopyrin Tabletten, 20 St
  • UVP: 5,20 €
  • 4,42 € (inkl. MwSt.)
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Produktbewertungen

Ratiopyrin Tabletten 20 St - Bewertungen & Erfahrungen

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5.0
Anonym aus Bad Reichenhall schrieb am 17.03.2013

Sehr gutes Medikament, sehr günstig, als Ersatz für das Original.


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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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