Zum Inhalt springen Zum Navigationsmenü springen

Wie entstehen Zahnschmerzen?

Zahnschmerzen sind Schmerzen, die fast jeder im Laufe seines Lebens ein- oder mehrere Male kennengelernt hat. Sie können sich auf verschiedenste Art und Weise äußern. Am häufigsten vorkommend und typisch charakteristisch sind

  • pulsierende, pochende Schmerzen
  • verbunden mit zeitnaher Schwellung durch Entzündung und
  • physikalischer Schädigung eines Zahnes oder Zahnfleisch.

Manchmal klagen Betroffene auch über wechselnde Zahnschmerzen, die ohne erkennbaren Bezug zu einem bestimmten Mundbereich sind – dies ist ein atypischer Zahnschmerz. Erfahren Sie hier, was die Ursachen der schmerzenden Zähne sein und was Sie dagegen unternehmen können. Mehr lesen »

Frau mit Zahnschmerzen

Anzeigen:
  • Marke
  • Darreichung
IbuHexal akut 400 mg 20 St
-50% *

Filmtabletten

20 St

PZN: 00068972

Hexal AG

5,97 € 2,98 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
Dolormin extra Filmtabletten 50 St
-22% *

Dolormin extra Filmtabletten, 50 St

Zur symptomatischen Kurzzeitbehandlung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Filmtabletten

50 St

PZN: 02400229

Johnson & Johnson GmbH (OTC)

21,99 € 16,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 30 St | 50 St
 
Ibu-LysinHexal 684 mg 20 St
-50% *

Filmtabletten

20 St

PZN: 07532243

Hexal AG

9,97 € 4,97 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten 10 St
-44% *

IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten, 10 St

Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber.

Filmtabletten

10 St

PZN: 00266011

ratiopharm GmbH

3,55 € 1,97 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
IBU-ratiopharm Lysinat Schmerztabletten 500 mg 20 St
-50% *

IBU-ratiopharm Lysinat Schmerztabletten 500 mg, 20 St

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, akuten Kopfschmerzen bei Migräne mit und ohne Aura und bei Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 01224115

ratiopharm GmbH

7,65 € 3,79 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St
 
IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten 20 St
-41% *

IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten, 20 St

Entzündungshemmendes, fiebersenkendes und schmerzstillendes Arzneimittel. Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 00266040

ratiopharm GmbH

6,15 € 3,58 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
1 P | 10 St | 20 St | 30 ml | 35 g
 
Nurofen Ibuprofen 400 mg überzogene Tabletten 24 St
-25% *

Nurofen Ibuprofen 400 mg überzogene Tabletten, 24 St

Bei akuter Kopfschmerzphase (Migräne mit/ohne Aura), Spannungskopfschmerzen.

Überzogene Tabletten

24 St

PZN: 08794436

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

7,15 € 5,36 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
24 St
 
Dolormin extra Filmtabletten 10 St
-20% *

Dolormin extra Filmtabletten, 10 St

Zur symptomatischen Kurzzeitbehandlung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Filmtabletten

10 St

PZN: 00091072

Johnson & Johnson GmbH (OTC)

7,49 € 5,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 30 St | 50 St
 

Ibubeta 400 Akut Filmtabletten, 20 St

bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und bei Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 00179737

betapharm Arzneimittel GmbH

2,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemon 12 St
-31% *

Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemon, 12 St

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen; Fiebersenkung.

Schmelztabletten

12 St

PZN: 02547582

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

8,78 € 5,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
12 St | 24 St | 48 St
 
ibutop 400 mg Schmerztabletten Filmtabletten 20 St
-37% *

ibutop 400 mg Schmerztabletten Filmtabletten, 20 St

bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 07761914

axicorp Pharma GmbH

4,80 € 2,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 

Filmtabletten

20 St

PZN: 04100218

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care

3,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
Neuralgin Extra IBU-Lysinat Filmtabletten 20 St
-36% *

Neuralgin Extra IBU-Lysinat Filmtabletten, 20 St

Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 09042974

Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH

9,45 € 5,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
20 St
 
Ibutad 400 mg gegen Schmerzen und Fieber 50 St
-32% *

Ibutad 400 mg gegen Schmerzen und Fieber, 50 St

Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und Fieber.

Filmtabletten

50 St

PZN: 03648279

TAD Pharma GmbH

11,97 € 8,12 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
Ibutad 400 mg 20 St
-34% *

Ibutad 400 mg, 20 St

Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 06407547

TAD Pharma GmbH

4,57 € 3,00 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 50 St
 
Dolopyrin AL Tabletten 20 St
-48% *

Tabletten

20 St

PZN: 00190791

ALIUD Pharma GmbH

3,49 € 1,81 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St
 

Weleda Fieber- und Zahnungszäpfchen, 10 St

Bei akuten, fieberhaften Erkrankungen; Unruhezuständen, besonders im Zusammenhang mit Zahnungsschwierigkeiten.

Suppositorien

10 St

PZN: 02565203

WELEDA AG

13,74 € 12,35 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St
 
Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten 20 St
-30% *

Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten, 20 St

Symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

Filmtabletten

20 St

PZN: 06158908

BERLIN-CHEMIE AG

6,50 € 4,55 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St
 

Osa Pflanzen Zahngel, 20 g

Osa Pflanzen-Zahngel kühlt angenehm, beruhigt und pflegt das gereizte Zahnfleisch beim Durchtritt der ersten Zähnchen und kann die Zahnungszeit erleichtern.

Zahngel

20 g

PZN: 08474364

Queisser Pharma GmbH & Co. KG

8,25 € 7,43 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 37,15 € / 100g
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
20 g
 
Ibudex 200 mg Filmtabletten 50 St
-25% *

Ibudex 200 mg Filmtabletten, 50 St

Entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel. Bei Fieber und leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Filmtabletten

50 St

PZN: 09294888

Dexcel Pharma GmbH

5,44 € 4,08 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 30 St | 50 St
 
Dolormin für Kinder Ibuprofensaft 40 mg/ml 100 ml
-21% *

Dolormin für Kinder Ibuprofensaft 40 mg/ml, 100 ml

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen und Zahnschmerzen; Fieber.

Suspension

100 ml

PZN: 11528543

Johnson & Johnson GmbH (OTC)

5,09 € 3,99 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 3,99 € / 100ml
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
100 ml
 
IBU-ratiopharm direkt 400 mg Pulver zum Einnehmen 20 St
-44% *

IBU-ratiopharm direkt 400 mg Pulver zum Einnehmen, 20 St

Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

Pulver

20 St

PZN: 11722423

ratiopharm GmbH

8,95 € 4,99 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
20 St
 
Ibudex 200 mg Filmtabletten 20 St
-24% *

Ibudex 200 mg Filmtabletten, 20 St

Entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel. Bei Fieber und leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Filmtabletten

20 St

PZN: 09294859

Dexcel Pharma GmbH

2,26 € 1,70 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St | 30 St | 50 St
 
Pfeil Zahnschmerz Filmtabletten Forte 10 St
-50% *

Filmtabletten

10 St

PZN: 00410554

STADA GmbH

4,97 € 2,48 € (inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei mit mycareplus
sofort lieferbar
10 St | 20 St
 
24 48 96
  • 1
  • 5


Woher kommen Schmerzen und Schmerzmittel?

Wie entstehen Schmerzen?

Schon mäßig schmerzhafte Beschwerden können uns den Schlaf rauben und unseren Alltag negativ beeinflussen. Doch was genau geschieht in unserem Körper, wenn plötzlich ein Schmerzreiz auftritt? Verletzen wir uns, geben Schmerzrezeptoren elektrische Signale ab, welche zeitgleich über das Rückenmark an unser Gehirn weitertransportiert werden. In unserem Gehirn wird der Schmerz zunächst genau von allen Seiten und in Sekundenschnelle beleuchtet: „Wo hat er seinen Ursprung?“, „Um welches Areal handelt es sich und wie groß ist es?“, „Wie stark ist der Reiz und wie lange hält er an?“ Diese Überprüfung findet überwiegend in zwei Bereichen der Großhirnrinde statt. Wir spüren den Schmerzreiz und empfinden ihn als störend und lästig. Weitere Hirnaktivitäten folgen: Der motorische Cortex sorgt dafür, dass ein Fluchtreflex ausgelöst wird oder dass wir uns aufgrund des Schmerzreizes in Schonhaltung begeben. Wiederholt sich ein bestimmter Schmerz, entwickelt sich mit der Zeit ein Schmerzgedächtnis, welches zu chronischen Leiden führen kann — selbst winzige Reize können dann von Betroffenen als extrem belastend empfunden werden. Da Schmerzpatienten in ihrer Verzweiflung manchmal zu höheren Dosierungen neigen, gehören chronische Schmerzen in die Hände eines Facharztes.

Verschiedene Darreichungsformen von schmerzstillenden Mitteln

Schmerztabletten sind den meisten Menschen ein Begriff, fast jeder hat schon einmal eine genommen. Tabletten sind aber nicht die einzige Form, in der Analgetika verwendet werden können. Für die Einnahme können Sie auch ein Granulat wählen, welches Sie entweder erst in Wasser auflösen müssen oder direkt aus der Packung in den Mund geben können. Neben der innerlichen Anwendung können Analgetika vor allem bei Zerrungen oder Verstauchungen auch äußerlich helfen. Dafür gibt es verschiedene Cremes und Salben, oft mit Diclofenac. Damit müssen Sie die schmerzende Stelle einreiben, damit die wirkstoffhaltige Salbe den Schmerzreiz lindern kann. Bei Verspannungen können Sie auch Schmerzpflaster wählen, die auf die entsprechende Stelle geklebt werden und ihren Wirkstoff über einen gewissen Zeitraum kontinuierlich abgeben.

Welche verschiedenen Schmerzarten gibt es?

Es wird zwischen dem Oberflächenschmerz, dem Tiefenschmerz und dem sogenannten viszeralen Schmerz unterschieden:

  • Der viszerale Schmerz geht von inneren Organen aus, zum Beispiel bei Regelschmerzen oder einer Blinddarmentzündung.
  • Der Oberflächenschmerz, der durch Reizungen auf der Haut entsteht, kann zum Beispiel durch Schnittverletzungen oder Nadelstiche ausgelöst werden.
  • Der Tiefenschmerz geht von Muskeln und Knochen beziehungsweise Bindegewebe aus und äußert sich zum Beispiel als Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen.

Zudem erfolgt noch eine Unterteilung in akute und chronische Schmerzen. Akute Schmerzreize sind ein Warnsignal des Körpers, haben eine eindeutige Ursache und sind zeitlich begrenzt bis maximal 3 Monate. Der chronische Schmerzreiz hingegen hat keine nachweisbare Ursache und dauert länger als 6 Monate.

Wie arbeiten Schmerzmittel?

Zunächst muss man wissen, dass Schmerzmedikamente vollkommen unabhängig von Alter und Gewicht wirken. Die Galenik und Zusammensetzung des herkömmlichen Schmerzmittels entscheidet letztlich auch über die Bioverfügbarkeit, also wie schnell und in welcher Menge der Wirkstoff zur Schmerzgegend gelangt. Arzneimittel, in denen der Wirkstoff bereits in gelöster Form dem Körper vorliegt, bewirken einen schnelleren Wirkeintritt. Dies gilt auch in Verbindung mit einem Wirkbeschleuniger, wie der natürlichen Aminosäure Lysin.

Welche Schmerzmittel gibt es rezeptfrei?

Analgetika, also schmerzstillende Arzneimittel, werden in bestimmte Gruppen unterteilt. Hierzu zählen unter anderem die Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Sie gehören zu der größten Gruppe rezeptfreier Arzneimittel. Früher wurden diese Arzneimittel vorrangig bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Heute helfen sie beispielsweise dabei,

  • Gliederschmerzen,
  • Kopfschmerzen oder
  • Menstruationsbeschwerden

erträglicher zu machen.

Von den sogenannten NSAR existieren verschiedene Darreichungsformen. Abhängig von

  • Stärke,
  • Packungsgröße und
  • Anwendungsgebiet

sind diese zum Teil auch verschreibungspflichtig. Bei einer Selbstmedikation sollten Sie die Ursache der schmerzhaften Leiden klar definieren können. Wenn Sie keine Linderung erfahren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Für die Akutversorgung ohne Rezept können Sie auf folgende Wirkstoffe zurückgreifen:

  • Paracetamol wirkt nur schmerzstillend und fiebersenkend und wird daher bei nichtentzündlichen leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Aufgrund der guten Verträglichkeit wird es gerne bei Patienten mit Magen-Darm-Problemen angewendet.
  • ASS (Acetylsalicylsäure) ist das älteste und wohl bekannteste rezeptfreie Schmerzmittel. Es wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. ASS wirkt fiebersenkend, schmerzreduzierend und entzündungshemmend. Einsatz findet es zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Migräne oder Schmerzen im Rahmen einer Erkältung. In der Dosis von 100 Milligramm wirkt ASS blutverdünnend. Achtung: Kinder unter 12 Jahren sollten dieses starke Schmerzmittel nicht einnehmen.
  • Diclofenac wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Durch seine entzündungshemmende Wirkung wirkt es vor allem bei Schmerzreizen des Bewegungsapparates. Darüber hinaus kann es auch äußerlich bei akuten Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen angewendet werden.
  • Naproxen wird ebenfalls bei leichten bis mäßig starken schmerzhaften Beschwerden und Fieber eingesetzt. Es wird vorzugsweise bei länger anhaltenden Leiden wie Regelschmerzen, Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen angewendet.
  • Ibuprofen/Ibuprofen-lysinat wirkt wie ASS bei leichten bis mäßig starken schmerzhaften Leiden und Fieber, ist aber magenschonender. Zur äußerlichen Anwendung wirkt Ibuprofen bei Schwellungen und Entzündungen wie zum Beispiel Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen.
  • Triptane werden bei Migräne eingesetzt. Bei allen anderen Schmerzarten sind sie unwirksam.

Gibt es natürliche Schmerzmittel?

Retterspitz

Retterspitz Äußerlich ist eine ölige Tinktur, in der verschiedene ätherische Öle enthalten sind. Dazu gehören unter anderem Rosmarinöl, Zitronenöl oder Orangenblütenöl. Die Tinktur kann äußerlich als Wickel gegen verschiedene Krankheitsleiden angewendet werden, unter anderem gegen Fieber oder bei rheumatischen Beschwerden. Das Arzneimittel wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Neben der öligen Tinktur gibt es Retterspitz auch als Tonic gegen Akne und als Wund- und Heilsalbe bei juckender, brennender Haut, auch im Analbereich. Die Therapie mit Retterspitz Äußerlich kann Menschen helfen, die eine medikamentöse Behandlung bewusst unterstützen möchten. Es kann aber auch den Patienten helfen, die bei geringen Leiden auf die Hilfe der Natur bauen. Vor Verwendung von Wickel und Lösung ist es ratsam, Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu halten. Bewahren Sie das natürliche Heilmittel von Kindern und Haustieren getrennt auf. Eine Kühllagerung des Arzneimittels wird empfohlen.

Teufelskralle

Extrakte aus der Wurzel der Teufelskralle können Ihre Schmerztherapie bei Rheuma oder Verschleißerscheinungen der Gelenke als natürliche Alternative unterstützen. Bei Fieber sollten Sie dieses pflanzliche Schmerzmittel nicht einsetzen. Den Extrakt gibt es als natürliches Schmerzmittel in Tabletten- oder Kapselform, sowie als Balsam.

Arnika

Diese Pflanze ist vor allem durch ihre schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Besonders bei Muskelschmerzen und –rissen sowie bei Magenschmerzen oder Entzündungen kann sie helfen. Arnika wird vorwiegend äußerlich angewendet und kann in verdünnter Form als Globuli oder homöopathische Lösung eingenommen werden. Zur Behandlung der schmerzenden Stelle übergießen Sie einen Teelöffel Arnika mit warmem Wasser. Mit einem sauberen Tuch können Sie den Sud auf die betroffenen Stellen auftragen. Vermeiden Sie die Anwendung auf offenen Wunden.

Weidenrinde

In der Rinde der Weißweide ist Salicin enthalten. Dieser ähnelt dem chemischen Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Die Weidenrinde können Sie bei Kopf- und Rückenschmerzen sowie Arthrose einsetzen. Ursprünglich kauten die Menschen direkt auf der Rinde, um die schmerzlindernden Inhaltsstoffe aufzunehmen. Heutzutage gibt es das pflanzliche Arzneimittel in Kapselform oder als Kraut, um einen Weidenrindentee aufzugießen. Dieses natürliche Schmerzmittel ist aber mit Vorsicht anzuwenden: Es sollte nur von Erwachsenen eingenommen werden, da es Magenverstimmungen und Blutungen verursachen kann. Wenn Sie noch andere entzündungshemmende oder schmerzreduzierende Medikamente einnehmen, sollten Sie vor der Anwendung von Weidenrinde mit Ihrem Arzt sprechen.

Kurkuma

Durch das Gewürz Kurkuma bekommt das Curry seine gelbe Farbe und den einzigartigen Geschmack. Neben seinem Einsatz in der Küche kann es aber auch zur Schmerzlinderung beitragen, da das natürliche Mittel Entzündungen von innen heraus lindern kann.

Pfefferminzöl

Das aus der Pfefferminzpflanze hergestellte ätherische Öl kann bei Krämpfen und Spannungskopfschmerzen helfen. Die besonderen Inhaltsstoffe in dem Öl sind unter anderem Carvacol, Menthol und Limonen. Die drei können entzündungshemmend, antimikrobiell und schmerzlindernd wirken. Zur Linderung der schmerzhaften Beschwerden wird oft verdünntes Pfefferminzöl auf die entsprechende Stelle aufgetragen und einmassiert. Sie sollten es allerdings vermeiden, das pflanzliche Schmerzmittel auf verletzte Haut zu geben.

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Analgetika?

Kopfschmerzen

Ein stechender Schmerz hinter der Stirn oder ein Gefühl, als ob der Kopf platzen könnte – Schmerzreize im Kopf können in vielen verschiedenen Formen auftreten, aber sie sind nie angenehm. Neben Ruhe und Schlafen kann vor allem an heißen Sommertagen auch Trinken helfen. Wenn das nicht funktioniert, können rezeptfreie Schmerzmittel zur Beschwerdefreiheit beitragen.

Muskel- und Gelenkschmerzen

Besonders in der kalten Jahreszeit können Muskelverspannungen auftreten. Auch rheumatische Beschwerden verstärken sich meist im Herbst und Winter.

Ein Arzt kann anhand der Symptome herausfinden, was die Ursache der Gelenk- und Muskelschmerzen ist und darauf aufbauend eine Therapie empfehlen. Bei akut auftretenden Schmerzreizen können Sie aber auch auf Analgetika für eine kurzfristige Linderung zurückgreifen.

Erkältungserscheinungen

Bei einer Erkältung treten neben Husten und Schnupfen meist auch Kopf- und Gliederschmerzen auf. Um bei einer Erkältung alle Symptome zu mildern, gibt es spezielle Komplexmittel. Diese enthalten einen Schmerzwirkstoff, wie Paracetamol oder ASS, sowie einen Arzneistoff, der gegen die verstopfte oder laufende Nase hilft, meist Pseudoephedrin. Oft ist dem Komplexmittel auch Vitamin C zugegeben, damit das Immunsystem unterstützt wird.

Migräne

Eine Migräne-Attacke bedeutet selten nur Kopfschmerz allein. Auch Übelkeit, Sehstörungen und Erbrechen können auftreten. Betroffene werden meist stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Das wichtigste ist, den Migräneanfall abzumildern. Dabei können bestimmte Analgetika, vor allem die sogenannten Triptane, helfen.

Zahnschmerzen

Ein pulsierender Schmerzreiz im Zahn, geschwollenes, druckempfindliches Zahnfleisch – Zahnschmerzen sind unangenehm und schränken Betroffene unter anderem bei der Nahrungsaufnahme meist ein. Der richtige Ansprechpartner ist der Zahnarzt, der die Ursache der Beschwerden sucht. Analgetika können Sie einnehmen, um das Zahnleiden zu vermindern, allerdings sollten Sie diese nur als kurzfristige Überbrückungsmaßnahme verwenden.

Rückenschmerzen

Statistisch gesehen leiden etwa 27 bis 40 Prozent der Deutschen unter Rückenschmerzen. Stress, Fehlhaltungen und langes Sitzen sind die häufigsten Ursachen. Sport und mehr Bewegung im Alltag können Rückenschmerzen langfristig vorbeugen. Zur kurzfristigen Hilfe sind Analgetika angeraten, damit Sie durch die Schmerzen keine Schonhaltung einnehmen.

Regelschmerzen

Einmal im Monat trifft es beinahe jede Frau: ein Unwohlsein im Unterleib, das sich zu schmerzhaften Krämpfen entwickeln kann. Manchmal kann eine Wärmflasche oder ein warmes Kornkissen auf dem Bauch bei der Linderung helfen. Bei sehr starken Unterleibsschmerzen sind rezeptfreie Schmerzmittel aber auch das Mittel der Wahl.

Welche Schmerzmittel sind für Kinder geeignet?

Beschwerden treten schon bei den Kleinsten auf

Der Bauch pikst, die Ohren stechen und der Kopf tut weh: auch Kinder leiden unter Schmerzen. Dabei ist es allerdings nicht immer einfach, das Ausmaß der Beschwerden zu ermitteln und die richtige Entscheidung zwischen Aushalten oder Behandlung der Beschwerden zu treffen, zumal nicht jedes Schmerzmittel auch für Kinder geeignet ist. Prinzipiell sollten Schmerzmittel bei Kindern nur im Notfall und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden, denn wie alle Medikamente besitzen auch Analgetika Nebenwirkungen und können bei langfristiger Einnahme selbst Beschwerden hervorrufen. Manchmal ist es daher besser, die schmerzhaften Beschwerden zunächst mit einfachen Hausmitteln zu behandeln. So helfen beispielsweise bei Bauchschmerzen häufig angewärmte Körnerkissen oder feuchtwarme Umschläge. Auch bei leichten Kopfschmerzen können zunächst Ruhe in einem abgedunkelten Raum und Pfefferminzöl auf der Stirn ausprobiert werden, wobei Letzteres allerdings für Kleinkinder und Säuglinge ungeeignet ist. Ohrenschmerzen lassen sich dagegen häufig mit warmen Zwiebelsäckchen auf dem entsprechenden Ohr und zusätzlich abschwellend wirkenden Nasensprays deutlich lindern.

Linderung der Beschwerden durch Analgetika

Wenn allerdings mit Hausmitteln keine Besserung erreicht wird oder die schmerzhaften Beschwerden zu stark sind, stehen auch für Kinder eine Reihe von Analgetika zur Verfügung. Geeignet zur Linderung der Beschwerden sind Paracetamol und Ibuprofen. Paracetamol lindert den Schmerzreiz und senkt zugleich auch Fieber. Ähnlich wirkt auch Ibuprofen, verfügt aber zusätzlich noch über eine entzündungshemmende Wirkung. Für Babys und Kleinkinder gibt es beide Wirkstoffe neben der Tablettenform auch als Zäpfchen und Saft, der Kinderarzt berät Sie zur richtigen Dosierung.

Vorsicht vor Nebenwirkungen

Da jedoch jedes Schmerzmittel auch Nebenwirkungen besitzt, ist vor der Einnahme immer zwischen Nutzen und Risiko abzuwägen. Außerdem spielt die richtige Dosierung eine entscheidende Rolle, die sich in der Regel nach dem Alter und dem Gewicht des Kindes richtet.

Beachten Sie bitte außerdem, dass Analgetika mit Acetylsalicylsäure, kurz ASS, nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden sollten. Dieser Arzneistoff wird von Kindern nicht immer vertragen. Es kann unter Umständen zum sogenannten Reye-Syndrom kommen, einer schweren Erkrankung von Gehirn und Leber, die nicht direkt behandelbar ist. Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Kinderarzt, welches Medikament für Ihren Nachwuchs geeignet ist.

Welche Gefahren gehen von Analgetika aus?

Vorsicht bei der Selbstmedikation

Schmerzmittel gehören zu den in der Selbstmedikation verbreitetsten Medikamenten in Deutschland. Die wenigsten sind sich jedoch darüber im Klaren, wie gefährlich mitunter auch die frei verkäuflichen Präparate sein können, wenn

  • die Dosierungsangaben in der Packungsbeilage nicht hinreichend beachtet werden,
  • sie zu häufig eingesetzt oder
  • über einen langen Zeitraum hinweg eingenommen werden.

Problematisch wird das Einnehmen der Schmerztabletten, wenn man öfter als zehnmal im Monat oder an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen zu schmerzreduzierenden Arzneimitteln greift oder die Dosis immer höher wird. Besonders rezeptfreie Schmerzmittel werden oft stark unterschätzt. Kaum jemand macht sich bei dem bekannten Paracetamol die Mühe, den Beipackzettel genauer zu studieren. Gerade Paracetamol kann jedoch schon bei einer geringen Überdosierung Leberschäden hervorrufen – die Selbstmedikation nach dem "Viel-hilft-viel-Motto" kann im schlimmsten Fall in einem ohne Transplantation tödlichen Leberversagen enden. ASS hingegen, die Acetylsalicylsäure, wirkt als Blutverdünner und kann hochdosiert Magenblutungen auslösen.

Wenn Analgetika zur Sucht werden

In Deutschland sind weit mehr Menschen von Medikamenten abhängig als von harten Drogen. Der Übergang zwischen Gebrauch und Missbrauch ist, wie so oft, fließend. Besonders bei Kopfschmerzen eingesetzte Arzneimittel können ihrerseits wieder Beschwerden auslösen, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.

Diese medikamenteninduzierten Schmerzen sind zunächst nicht von dem ursprünglichen Schmerz zu unterscheiden und führen in einen Teufelskreis aus mehr Medikamenten und mehr Schmerzen. Der einzige Weg aus dieser Spirale ist ein vollständiges Absetzen der Mittel, nicht zuletzt um sich vor irreversiblen Organschäden zu schützen.

Nicht nur bei opioiden Schmerzmitteln empfiehlt es sich, diesen Schritt ärztlich überwachen zu lassen. In spezialisierten Kliniken lernt man gezielt andere Wege im Umgang mit dem Schmerz. Es ist wichtig, dass Sie zu jeder Zeit auf eine sachgerechte, kurzfristige und gelegentliche Einnahme der freiverkäuflichen Analgetika achten. Im Zweifelsfall gilt auch hier: Holen Sie sich ärztlichen Rat.



Welche Ursachen gibt es?

Karies

Das vollständige Gebiss eines Erwachsenen besteht aus 32 Zähnen. Jeder einzelne Zahn wird neben Blutgefäßen auch mit Nervenfasern aus dem Trigeminus-Nerv versorgt. Die Nervenfasern dringen durch Öffnungen im Kieferknochen in die Zahnwurzel ein und münden im Zahnmark. Ein sensibler Mantel aus Dentin und Zahnschmelz umhüllt das Zahnmark und schützt vor äußeren Einflüssen wie Wärme, Kälte und Speisereste. Besonders zuckerhaltige Lebensmittel setzen dem Zahnschmelz zu, aber auch Kohlenhydrate und Kohlensäure können ihn angreifen – alles, was das Milieu im Mund saurer macht. Der pH-Wert im Mund liegt normalerweise bei sechs bis sieben. Nimmt man zuckerhaltige Lebensmittel zu sich, sinkt er auf fünf bis vier ab – es herrscht nun ein saures Milieu. Nach dem Essen und Trinken neutralisiert der Speichel die Säure und remineralisiert den Zahnschmelz.

All das, was lange in der Mundhöhle bleibt, greift die Zähne aber besonders an. Hierzu zählen neben den klebrigen Klassikern wie Kaubonbons auch Kuchen und Kekse. Generell setzt es dem Zahnschmelz zu, wenn er immer wieder durch Säure angegriffen wird, Sie also über den Tag verteilt mehrmals naschen. Limonaden sind besonders reich an Zucker und sollten deshalb nicht regelmäßig getrunken werden. Auch Säfte aus Zitrusfrüchten können Karies fördern, da sie sehr viel Säure enthalten. Obwohl weder kalorien- noch zuckerhaltig, kann selbst Mineralwasser empfindliche Zähne angreifen: Schuld daran ist die Kohlensäure, welche dem Zahnschmelz schadet. Stärke aus Nudeln, Reis oder Kartoffeln erhöht die Säureproduktion in der Mundhöhle – das Kariesrisiko steigt. Bei dieser sogenannten Zahnfäule baut sich die Zahnsubstanz langsam ab, bis kleine Löcher im Zahn entstehen.

Die Behandlung von Karies ist nur dann selbst möglich, wenn sich bisher kein Loch gebildet hat. Um eine beginnende Karies aufzuhalten sowie vielen Problemen mit den Zähnen vorzubeugen, ist eine entsprechende Mundhygiene wichtig:
  • Nach jeder Hauptmahlzeit die Zähne putzen, am besten mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta.
  • Alternativ den Mund mit Wasser (oder Mundspülung) ausspülen.
  • Zahnpflege- beziehungsweise Mundhygiene-Kaugummis kauen.
  • Nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel erst mindestens nach einer halben Stunde die Zähne putzen (Säure greift den Zahnschmelz an, welcher durch sofortiges Putzen abgetragen wird).
  • Zahnzwischenräume mit Zahnseide und speziellen Bürstchen säubern.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt, am besten zweimal jährlich.
  • Zähne regelmäßig professionell reinigen lassen.

Außerdem können Sie zusätzlich auf eine zahngesunde Ernährung achten:
  • Nicht mehrmals über den Tag verteilt Süßigkeiten zu sich nehmen.
  • Nahrungsmittel verzehren, die den Zahnschmelz stärken: grüner Tee, Hülsenfrüchte, Fisch, Knoblauch.
  • Xylit anstatt Zucker verwenden: Der natürliche Zuckeraustauschstoff reduziert sogar das Kariesrisiko.

Ist bereits ein Loch im Zahn entstanden oder treten starke Zahnschmerzen auf, gehört die Behandlung allerdings in die Hände Ihres Zahnarztes. Unter anderem kann der Facharzt durch eine Bohrung die überschüssigen Bakterien an der betroffenen Stelle am Zahn entfernen. Das Loch wird anschließend mit einer Füllung verschlossen. Wenn bereits viel Zahnsubstanz verloren gegangen ist, kann die Form des Zahnes auch nachgebildet werden. Eventuell ist, wie auch bei der Zahnwurzelentzündung, eine Wurzelbehandlung nötig.

Zahnwurzelentzündung

Schmerzen und ein Druckgefühl im Bereich eines entzündeten Zahns können auf eine Zahnwurzelentzündung hindeuten. In vielen Fällen entsteht diese durch Karies, vor allem unbehandelte Karies. Aber auch ein schräg wachsender Weisheitszahn kann die Ursache sein, da dieser die Zahnwurzel der Nachbarzähne reizen kann. In allen Fällen wird bei dieser Erkrankung daher die Wurzel des Zahns angegriffen. Unbehandelt kann dies zu einem Absterben des betroffenen Zahns führen und die Entzündung kann sich weiter im Kiefer ausbreiten. Ebenso kann der Zahnnerv betroffen sein und schlimmstenfalls absterben. Auch, wenn Sie nur Schmerzen beim Beißen haben und noch keinen pochenden Dauerschmerz, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen. Dies kann schon ein Hinweis auf eine beginnende Zahnwurzelentzündung sein. Ihr Zahnarzt kann Ihnen eine entsprechende Behandlungsmethode empfehlen. Eine Methode ist die Wurzelbehandlung oder Wurzelkanalbehandlung. Bei der Wurzelbehandlung wird das Innere des Zahns und auch teilweise des Wurzelkanals entfernt. Steriles Material wird danach in den Zahn hineingefüllt. Für die Wurzelkanalbehandlung wird eine lokale Betäubung eingesetzt, sofern der Zahn noch nicht abgestorben ist. Auch ein Zahn, der eigentlich gezogen werden müsste, kann so durch die Wurzelbehandlung erhalten bleiben. Da ein wurzelbehandelter Zahn durch die fehlende Durchblutung brüchig werden kann, ist oft eine Krone nötig. Alternativ ist manchmal das Ziehen des Zahns notwendig.

Parodontose

Parodontitis, im Volksmund auch Parodontose genannt, ist eine von Bakterien verursachte Entzündung des Zahnhalteapparats, die unbehandelt zum Zahnverlust führt. Die Zerstörung des Knochen- und Bindegewebes ist letzten Endes das Resultat einer Immunreaktion auf den Bakterienangriff bei der Parodontose. Auch wenn eine genetische Veranlagung wahrscheinlich ist, wird eine Parodontitis durch mangelhafte Mundhygiene stark begünstigt.

Im Mund siedeln viele Bakterien, die im Normalfall harmlos sind. Als Plaque können einige Bakterienarten dem Organismus aber auch gefährlich werden, vor allem bei mangelnder Mundhygiene. Vom entzündeten Zahnfleischrand aus dringen die Bakterien bis zum Kieferknochen vor und zwingen unser Immunsystem, im Kampf gegen die Angreifer auch körpereigenes Gewebe zu zerstören. Die Zähne haben so keinen Halt mehr und fallen im schlimmsten aller Fälle aus. Des Weiteren wird Parodontitis mit verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Rechtzeitig behandelt, kann die Parodontose aufgehalten werden. Viele Krankenkassen bieten die Komplett- oder Teilübernahme einer Parodontitis-Behandlung an.

Neben der Hauptursache Zahnbelag gibt es auch noch andere unterstützende Faktoren für Parodontitis:
  • Durch Mundatmung kommt es zur Austrocknung der Schleimhäute.
  • Zähflüssiger Speichel hat eine schlechtere Reinigungswirkung.
  • Erkrankungen wie Diabetes mellitus können Parodontitis unterstützen.
  • Vererbte Faktoren.
  • Rauchen.

Es gibt verschiedene Formen der Parodontitis – Je nachdem, welche Form Sie betrifft, wird Sie Ihr Zahnarzt zu einer entsprechenden Behandlungsmethode beraten. Parodontitis lässt sich durch Ihren Zahnarzt behandeln und auch vorbeugen. Nach einer umfassenden professionellen Zahnreinigung richtet sich die Behandlung nach dem Schweregrad der Parodontose. Die Entfernung von Plaque und der Zahnbeläge innerhalb der entstandenen Zahnfleischtaschen verhindert eine weitere Ausbreitung der Bakterien. Ihr Zahnarzt hilft Ihnen ggf. mit weiteren Behandlungsmethoden. Durch eine gründliche Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen halten Sie Ihre Zähne sauber und beugen effektiv vor.

Zahnfleischentzündung

Schwellungen, Blutungen sowie Mundgeruch können auf eine Zahnfleischentzündung hindeuten. Ihr Zahnarzt kann Ihnen eine genaue Diagnose geben. Zur Behandlung reicht oftmals eine sorgfältige Mundhygiene – unbehandelt kann sich diese aber auch zu einer Parodontitis entwickeln und Zahnverlust verursachen.





Schmerzmittel bei starken Zahnschmerzen

Können Analgetika helfen?

Bei jeder Art von Zahnschmerzen ist die Einnahme von Zahnschmerztabletten nur als überbrückende Maßnahme gegen die akuten Beschwerden akzeptabel. Bestehende Karies, Wurzel- oder Zahnfleischentzündung können ohne zahnärztliche Behandlung nicht heilen. Um kurzfristig die unangenehmen Zahnschmerzen zu lindern, gibt es spezielle Präparate mit Wirkstoffen wie Ibuprofen und Propyphenazon. Alternativ kommen bei Unverträglichkeiten auch schmerzstillende Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure oder Naproxen zum Einsatz. Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure haben blutverdünnende Eigenschaften. Falls bei Ihnen aufgrund des Zahnschmerzes chirurgische Eingriffe nötig sind, sollten Sie dies vor Einnahme einer Zahnschmerztablette beachten.

Als erste Maßnahme ist immer noch der altbekannte und bewährte Eisbeutel empfehlenswert. Kühlkompressen haben die gleiche Wirkung. Das Kühlen der schmerzenden Wange dämpft den Schmerz, indem der Blutfluss im entzündeten Gebiet gedrosselt wird. In Zeiten der Großeltern gehörten Nelkenknospen und -öl gegen Zahnschmerzen zu den Hausmitteln. Durch Einreiben des erkrankten Zahnes oder durch Kauen einer Nelkenknospe sollte der zähe Zahnschmerz weichen. Dass dies keine Dauerlösungen sind, liegt auf der Hand. Aber sie brachten immerhin für den Moment etwas Linderung. In jedem Fall gilt beim Zahnschmerz aber, dass Sie schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen sollten.





X
Spar-Vorteile mit mycareplus
  • Jederzeit Gratis-Versand
  • Kostenfrei und unverbindlich
  • Sofort-Rabatte sichern
  • u.v.m.
Jetzt anmelden »
Bonus Heart Outline
X
  • Bonus Heart Grey Outline
  • Bonus Heart Grey Outline
1.000 Bonus-Herzen geschenkt ab 69 €. Für mycareplus-Mitglieder » 1.000 Bonus-Herzen zusätzlich erhalten.
Gratis-Versand möglich! Nur noch 19,00 € Ihrer Bestellung hinzufügen. Gratis-Versand

✔ 69€

+