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Artikelinformationen
Schnupfen ENDRINE 0,1% Nasentropfen 10 ml
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Schnupfen ENDRINE 0,1% Nasentropfen, 10 ml

SCHNUPFEN ENDRINE 0,1% Nasentropfen. Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen.

Darreichung: Nasentropfen
Inhalt: 10 ml
PZN: 03925069
Hersteller: Chiesi GmbH
  • 4,02 € (inkl. MwSt.)
  • Grundpreis: 40,20 € / 100ml
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Schnupfen ENDRINE 0,1% Nasentropfen

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

SCHNUPFEN ENDRINE 0,1% Nasentropfen. Wirkstoff: Xylometazolin. Anwendungsgebiete: Schnupfen; Fließschnupfen; Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
schnupfen endrine
Nasentropfen, Lösung
Zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Erfolg zu erzielen, muss schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was ist schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Anwendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % beachten?
3. Wie ist schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. Was ist schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % und wofür wird es angewendet?
schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin. Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung.

schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % wird angewendet
zur Kurzzeittherapie bei Anschwellungen (Kongestion) der Nasenschleimhaut.
schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % ist zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen bestimmt.

2. Was müssen Sie vor der Anwendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % beachten?
schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid, das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von schnupfen endrine®Tropfen 0,1 % sind,
- bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca),
- bei Zustand nach operativer Entfernung derZirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
- bei Kindern unter 6 Jahren,
- wegen des Gehaltes an Levomenthol und Eucalyptusöl bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen Atem-wegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwegeeinhergehen. Die Inhalation von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % kann zu Atemnot führen oder einen Asthmaanfall auslösen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % ist erforderlich:
Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % nur nach Rück-sprache mit Ihrem Arzt anwenden:
- bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom,
- schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie),
- wenn Sie mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,
- Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom),
- Stoffwechselstörungen, wie z. B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
- Prostatavergrößerung,
- Stoffwechselerkrankung Porphyrie.
Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Nasentropfen kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.

Kinder:
schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % dürfen nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren.

Bei An Wendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1% mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Anwendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Schwangerschaft und Stillzeit
Da die Sicherheit einer Anwendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-/Risiko-Abwä-gung vorgenommen hat. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % Das in schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % enthaltene Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) kann, insbesondere bei längerer Anwendung, eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte - soweit möglich - ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden. Stehen solche Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff nicht zur Verfügung, so ist eine andere Darreichungsform in Betracht zu ziehen. Bei Anwendung im Respirationstrakt kann Benzalkoniumchlorid Bronchospasmen (krampfartige Verengungen der Atemwege) hervorrufen. Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph. Eur.) kann Reizungen der Nasenschleimhaut hervorrufen.

3. Wie ist schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % anzuwenden?
Wenden Sie schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene:
Nach Bedarf bis zu 3-mal täglich 1 Tropfen schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % in jede Nasenöffnung einbringen. schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Art der Anwendung
schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % ist für die Anwendung in der Nase bestimmt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % zu stark oder schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % angewendet haben, als Sie sollten,
sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren. Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.
Das klinische Bild einer Vergiftung mit schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdrückung des zentralen Nervensystems und des Herzkreislaufsystems abwechseln können.
Besonders bei Kindern kann es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, langsamem Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdruckes, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann, kommen. Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzinationen und Krämpfe.
Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie, Schläfrigkeit und Koma.
Folgende weitere Symptome können auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störungen, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller, zu langsamer Herzschlag.
Bei Vergiftung ist sofort ein Arzt zu informieren, Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

Wenn Sie die Anwendung von schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % vergessen haben
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung laut Dosierungsanleitung fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann schnupfen endrine® Tropfen
0,1 % Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von schnupfen endrine®Tropfen 0,1 % auftreten:

Herzerkrankungen
Selten: Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung.
Sehr selten: Herzrhythmusstörungen.

Erkrankungen des Nervensystems
Sehr selten: Unruhe,Schlaflosigkeit,Müdigkeit(Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern).

Erkrankungen der Atemwege. des Brustraums und Mediastinums
Häufig: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.
Gelegentlich: Nach Abklingen der Wirkung stärkeres Gefühl einer "verstopften" Nase, Nasenbluten.

Skelettmuskulatur-. Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Sehr selten: Krämpfe (insbesondere bei Kindern).

Erkrankungen des Immunsvstems
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol und Eucalyptusöl Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind.

5. Wie ist schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel nach "Verw. bis:" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen
Nicht über 25 °C lagern.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch
Nach Anbruch sollte schnupfen endrine®Tropfen 0,1 %
nicht länger als 4 Wochen verwendet werden.

6. Weitere Informationen
Was schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % enthält:
Der Wirkstoff ist: Xylometazolinhydrochlorid 1 ml Nasentropfen, Lösung enthält 1,0 mg Xylometazolinhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Benzalkoniumchlorid, gereinigtes Wasser, Hypromellose, Natriumchlorid, Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph. Eur.), Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphos-phat, Eucalyptusöl, Levomenthol.

Wie schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % aussieht und Inhalt der Packung:
schnupfen endrine® Tropfen 0,1 % ist in einer Glasflasche enthalten, der eine Pipette (CE) beigelegt ist und ist in folgender Packungsgröße erhältlich:
Originalpackung mit 10 ml Nasentropfen, Lösung (N1)

Pharmazeutischer Unternehmer
Chiesi GmbH
Gasstraße 6
22761 Hamburg
Telefon: 040 89724-0
Telefax: 040 89724-212
E-Mail:info@chiesi.de

Hersteller
Haupt Pharma Amareg GmbH
Donaustaufer Str. 378
93055 Regensburg

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet 01/2009

Quelle: Angabe der Packungsbeilage
Stand: 10/2012

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Schnupfen ENDRINE 0

  • Anwendungsgebiete:

    - Schnupfen
    - Fließschnupfen
    - Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
    1 Tropfen
    2-3 mal täglich
    verteilt über den Tag

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Tropfen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.

    Dauer der Anwendung?
    Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

    Überdosierung?
    Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
    - Zustand nach einem Eingriff am Gehirn

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
            - Bluthochdruck
            - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Prostatavergrößerung
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Stoffwechselerkrankungen, wie:
            - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
            - Schilddrüsenüberfunktion
    - Engwinkelglaukom

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Reizerscheinungen in der Nase, wie:
            - Brennen der Schleimhäute
    - Niesen
    - Gefühl der verstopften Nase, durch verstärkte Schleimhautschwellung
    - Nasenbluten
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
            - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffXylometazolin hydrochlorid1 mg
    WirkstoffXylometazolin0,87 mg
    HilfsstoffBenzalkonium chlorid+
    HilfsstoffHypromellose+
    HilfsstoffNatriumchlorid+
    HilfsstoffMacrogol glycerolhydroxystearat+
    HilfsstoffDinatriumhydrogenphosphat+
    HilfsstoffNatriumdihydrogenphosphat+
    HilfsstoffEucalyptusöl+
    HilfsstoffLevomenthol+
    HilfsstoffWasser, gereinigtes+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Arzneimittels selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkonium oder Cetylpyridinium)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (E-Nummer E 477)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Lagerung vor Anbruch
    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
    Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
    Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
    Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

  • Handelsformen:

    Anbieter: CHIESI, Hamburg, www.asche-chiesi.de Bearbeitungsstand: 16.12.2015
  • Schnupfen ENDRINE 0,1% Nasentropfen 10 ml
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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