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Artikelinformationen
Simagel 20 St
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Abbildung ähnlich

Simagel, 20 St

SIMAGEL Kautabletten

Darreichung: Kautabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 04081343
Hersteller: MIBE GmbH Arzneimittel
  • UVP: 4,64 €
  • 3,34 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Simagel

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

SIMAGEL Kautabletten. Wirkstoff: Almasilat. Anwendungsgebiete: Magengeschwür; Zwölffingerdarmgeschwüre; Säurebedingte Magenbeschwerden; Sodbrennen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Simagel®
Kautabletten

Zusammensetzung
- Arzneilich wirksamer Bestandteil:
1 Tablette enthält 430 mg Almasilat (entsprechend einer
Neutralisationskapazität von 10 mmol HCl)
- Sonstige Bestandteile:
Kartoffelstärke, Sucrose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.),
Levomenthol, Minzöl, Saccharin-Natrium

Darreichungsform und Inhalt
Originalpackung mit 20 Kautabletten (N1)
Originalpackung mit 50 Kautabletten (N2)
Originalpackung mit 100 Kautabletten (N3)

Stoff- oder Indikationsgruppe
Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum)

Pharmazeutischer Unternehmer/Hersteller
mibe GmbH Arzneimittel
Münchener Str. 15
06796 Brehna
Tel.: 034954/247-0
Fax: 034954/247-100

Anwendungsgebiete
Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll:
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
- Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder
Ulcus duodeni)
Hinweis: Bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine
Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine
anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel
bei erfolgreicher Eradikation auch eine Ulkuskrankheit ausheilt.

Was müssen Sie bei der Einnahme von Simagel®
Kautabletten beachten
Dieses Arzneimittel enthält Sucrose. Bitte nehmen Sie Simagel®
Kautabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Simagel® Kautabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Simagel® Kautabletten dürfen nicht bei Überempfindlichkeit gegen
den Wirkstoff oder einen der Inhaltsstoffe angewendet werden.
Simagel® Kautabletten dürfen bei eingeschränkter Nierenfunktion
(Kreatinin-Clearance < 30ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle
der Magnesium- und Aluminium-Serumspiegel angewendet werden.
Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen
Antazida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen
werden. Das Arzneimittel sollte deshalb während der
Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen
Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des
Kindes zu vermeiden. Aluminiumverbindungen gehen in die
Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von
Simagel® Kautabletten oder werden selbst in ihrer Wirkung durch
Simagel® Kautabletten beeinflusst?
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Die Aufnahme und damit auch die Wirksamkeit von anderen
Arzneimitteln wird durch Simagel® Kautabletten vermindert.
Dies gilt besonders für Herzglykoside, Antibiotika (z.B. Tetracyclin
und Chinolonderivaten wie Ciprofloxacin, Ofloxacin, Norfloxacin
und Trovafloxacin). Die klinisch relevanten Resorptionsverminderungen für Tetracykline und Chinolonderivate können bis zu 90 % betragen.
Eine Resorptionsverminderung kann auch für Halofantrin
(Malariamittel), Phenytoin, H2-Rezeptorenblocker vom Typ
Cimetidin, Ranitidin, bestimmte Ionen (Eisen, Fluorid, Phosphat) und
Betablocker (z. B. Propranolol; Sotalol) resultieren.
Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel 1 - 2 Stunden
vor oder nach der Einnahme von Simagel® Kautabletten erfolgen.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Die gleichzeitige Einnahme von Simagel® Kautabletten mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u. a.) führt zu einer unerwünschten Steigerung der Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumresorption steigern können.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Simagel®
Kautabletten nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Simagel® Kautabletten sonst nicht richtig wirken können.
Bei Bedarf mehrmals täglich 1 - 2 Simagel® Kautabletten einnehmen.
Die Tagesdosis sollte 14 Simagel® Kautabletten entsprechend
6020 mg Almasilat nicht überschreiten.

Wie und wann sollten Sie Simagel® Kautabletten einnehmen?
Simagel® Kautabletten werden mehrmals täglich zwischen den
Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen.
Simagel® Kautabletten sollten gut gekaut werden.
Hinweis:
Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte grundsätzlich ein bis zwei
Stunden vor oder nach der Einnahme von Simagel® Kautabletten
erfolgen (siehe "Wechselwirkungen").

Wie lange sollen Sie Simagel® Kautabletten einnehmen?
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere
sowie dem Verlauf der Erkrankung. Bleiben die Beschwerden unter
der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Simagel® Kautabletten in zu großen Mengen
angewendet wurden (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Vergiftungen durch Simagel® Kautabletten sind aufgrund der geringen Resorption von Aluminium und Magnesium unwahrscheinlich.
Bei Überdosierung kann es zu Änderungen des Stuhlverhaltens,
wie Stuhlerweichung und Zunahme der Stuhlhäufigkeit kommen.
Therapeutische Maßnahmen sind hier im Allgemeinen nicht erforderlich.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zuwenig Simagel® Kautabletten
eingenommen oder eine Anwendung vergessen haben?
Nehmen sie beim nächsten Mal nicht mehr Tabletten ein, sondern
setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?
Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die
Behandlung mit Simagel® Kautabletten unterbrechen oder vorzeitig
beenden.

Nebenwirkungen
sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten
gelegentlich: mehr als 1 von 1 000 Behandelten
selten: mehr als 1 von 10 000 Behandelten
sehr selten: 1 oder weniger von 10 000 Behandelten,
einschließlich Einzelfälle

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von
Simagel® Kautabletten auftreten?
Häufig treten weiche Stühle auf, nur in Einzelfällen wurden Durchfälle beobachtet.
Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von
magnesium- und aluminiumhaltigen Medikamenten wie Simagel®
Kautabletten einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen.
Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen. Die Aluminiumblutspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter der Behandlung mit
Simagel® Kautabletten Durchfälle bekommen. In der Regel wird eine Verminderung der Dosis die Beschwerden bessern.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfalldatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel und auf
der Durchdrückpackung aufgedruckt. Nach diesem Datum soll das
Arzneimittel nicht mehr verwendet werden.

Stand der Information: Oktober 2006
Quelle: Herstellerangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Simagel

  • Anwendungsgebiete:

    - Magengeschwür
    - Zwölffingerdarmgeschwüre
    - Säurebedingte Magenbeschwerden
    - Sodbrennen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    1-2 Kautabletten
    1-7 mal täglich
    zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Kauen Sie das Arzneimittel gut.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Die Anwendung sollte bis zum Abklingen der Symptome fortgesetzt werden.

    Überdosierung?
    Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Phosphatmangel

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Eingeschränkte Nierenfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    Vor allem bei langfristigem Gebrauch hoher Dosen können auftreten:
    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Weiche Stühle
            - Verstopfung
            - Blähungen
    - Bauchschmerzen
    - Phosphatmangel
    - Erhöhte Aluminiumwerte
    - Erhöhte Magnesiumwerte

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffAlmasilat430 mg
    HilfsstoffKartoffelstärke+
    HilfsstoffSaccharose23,25 mg
    HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
    HilfsstoffLevomenthol+
    HilfsstoffMinzöl+
    HilfsstoffSaccharin natrium+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff bindet und neutralisiert Magensäure. Er bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt der Wirkstoff gegen säurebedingte Magenbeschwerden und verringert die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide!
    - Limonade, Orangensaft, Zitronensaft, Obstsaft, Wein und Zitronensäure (z. B. als Hilfsstoff in Brausetabletten) dürfen zusammen mit dem Medikament nicht eingenommen werden.


  • Aufbewahrung:



  • Handelsformen:

    Anbieter: MIBE, Brehna, www.mibe.de Bearbeitungsstand: 18.03.2014
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Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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