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Was tun bei Lebensmittelunverträglichkeit? 

Sie reagieren auf bestimmte Nahrungsmittel mit Beschwerden? Dann könnte eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegen. Bei einigen Unverträglichkeiten (Intoleranzen) bestimmter Nahrungsmittel fehlen dem Körper wichtige Werkzeuge, die sogenannten Enzyme. Diese zerlegen die Nahrung in ihre Bestandteile. Einige ihrer Funktionen sind beispielsweise

  • den Organismus vor schädlichen Stoffen zu schützen,
  • Nährstoffe in Zellbauteile und Energie umzuwandeln und
  • Wunden zu heilen.

Bei einem Enzymmangel gibt es zwei Möglichkeiten, die Symptome zu vermeiden: Man verzichtet entweder auf die entsprechenden Lebensmittel, die Probleme bereiten. Im Restaurant oder auf Reisen ist das jedoch nicht so einfach. In solchen Fällen kann man auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Diese führen dem Körper die fehlenden Enzyme zu und helfen so, die Lebensqualität zu steigern. Mehr lesen »

Lebensmittelunverträglichkeit

Überblick Lebensmittelunverträglichkeiten:


Anzeigen:
  • Hersteller
  • Darreichung
Daosin Kapseln 60 St
-33% *

Daosin Kapseln, 60 St

Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinsiche Zwecke (ergänzend bilanzierte Diät): Zur diätetischen Behandlung von Lebensmittelunverträglichkeit durch Histaminintoleranz.

Kapseln

60 St

PZN: 03265360

STADA GmbH

49,90 € 32,99 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
10 St | 30 St | 60 St
 
Lactrase 12000 FCC Kapseln 150 St
-20% *

Lactrase 12000 FCC Kapseln, 150 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Kapseln

150 St

PZN: 10130821

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

28,50 € 22,80 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
30 St | 45 St | 75 St | 90 St | 150 St
 
Lactrase 6.000 FCC Tabletten im Klickspender Doppelpack 2X120 St
-20% *

Lactrase 6.000 FCC Tabletten im Klickspender Doppelpack, 2X120 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Tabletten

2X120 St

PZN: 10950145

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

25,90 € 20,72 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
60 St | 120 St | 2X120 St | 480 St
 
Lactrase 18.000 FCC Tabletten im Spender Doppelpack 2X40 St
-20% *

Lactrase 18.000 FCC Tabletten im Spender Doppelpack, 2X40 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Tabletten

2X40 St

PZN: 11165974

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

19,90 € 15,92 € (inkl. MwSt.)
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40 St | 2X40 St
 
LactoStop 5.500 FCC Tabletten Klickspender 2X120 St
-20% *

Tabletten

2X120 St

PZN: 11578995

Hübner Naturarzneimittel GmbH

25,90 € 20,72 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
40 St | 50 St | 100 St | 120 St | 2X100 St | 2X120 St
 
Lactrase 1.500 FCC Kapseln 100 St
-20% *

Lactrase 1.500 FCC Kapseln, 100 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Kapseln

100 St

PZN: 09175787

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

5,95 € 4,76 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
100 St
 
Lactrase 3300 Klickspender 100 St
-20% *

Lactrase 3300 Klickspender, 100 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Tabletten

100 St

PZN: 09545215

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

9,95 € 7,96 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
100 St
 
Lactrase 6.000 FCC Tabletten im Klickspender 60 St
-20% *

Lactrase 6.000 FCC Tabletten im Klickspender, 60 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Tabletten

60 St

PZN: 10950122

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

9,45 € 7,56 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
60 St | 120 St | 2X120 St | 480 St
 
Lactrase 6000 Klickspender 120 St
-20% *

Tabletten

120 St

PZN: 10950139

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

16,95 € 13,56 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
60 St | 120 St | 2X120 St | 480 St
 

Fructaid Kapseln, 60 St

Bei Fructose-Intoleranz (außer hereditärer Fructose-Intoleranz).

Kapseln

60 St

PZN: 11299634

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

21,90 € 19,99 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
30 St | 60 St | 120 St
 
LactoStop 5.500 FCC Tabletten Klickspender 120 St
-20% *

Tabletten

120 St

PZN: 11578989

Hübner Naturarzneimittel GmbH

16,95 € 13,56 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
40 St | 50 St | 100 St | 120 St | 2X100 St | 2X120 St
 
Avitale Lactase 28.000 FCC Tabletten im Spender 80 St
-24% *

Avitale Lactase 28.000 FCC Tabletten im Spender, 80 St

Nahrungsergänzungsmittel mit Lactase zur Unterstützung der Lactoseverdauung von Milch und Milchprodukten.

Tabletten

80 St

PZN: 14275611

Avitale GmbH

29,90 € 22,43 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
80 St
 
Lactrase 3300 vegetarisch 100 St
-20% *

Lactrase 3300 vegetarisch, 100 St

Diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei Lactose-Intoleranz im Rahmen eines Diätplanes.

Kapseln

100 St

PZN: 03257863

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

10,95 € 8,76 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
100 St
 

Daosin Kapseln, 30 St

Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinsiche Zwecke (ergänzend bilanzierte Diät): Zur diätetischen Behandlung von Lebensmittelunverträglichkeit durch Histaminintoleranz.

Kapseln

30 St

PZN: 03265905

STADA GmbH

27,90 € 27,20 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
10 St | 30 St | 60 St
 

Daosin Kapseln, 10 St

Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinsiche Zwecke (ergänzend bilanzierte Diät): Zur diätetischen Behandlung von Lebensmittelunverträglichkeit durch Histaminintoleranz.

Kapseln

10 St

PZN: 03265911

STADA GmbH

9,90 € 9,25 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
10 St | 30 St | 60 St
 

Lactisol Lipidbalance Pulver, 450 g

Sauermilchmolkenpulver mit L(+) Milchsäure und Hafer-Beta-Glucanen.

Pulver

450 g

PZN: 03560076

Galactopharm Dr. Sanders GmbH & Co. KG.

26,95 € 24,57 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 54,60 € / 1kg
sofort lieferbar
450 g
 

Fructobalax, 90 St

Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Ergänzende bilanzierte Diät).

Kapseln

90 St

PZN: 03897054

Laktonova GmbH

21,90 € 17,55 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
90 St
 
Tilactamed Kautabletten 25 St
-24% *

Tilactamed Kautabletten, 25 St

Zur symptomatischen Behandlung der Milchzucker-Unverträglichkeit (Lactose-Intoleranz), die nach Milchaufnahme oder Verzehr von anderen Milchprodukten oder milchzuckerhaltigen Speisen auftritt.

Kautabletten

25 St

PZN: 04182110

Strathmann GmbH & Co.KG

5,97 € 4,51 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
25 St | 100 St
 

Test

1 St

PZN: 05352100

NanoRepro AG

19,95 € 17,58 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
1 St
 
Lactrase 3300 Kapseln 100 St
-20% *

Kapseln

100 St

PZN: 07211906

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

9,95 € 7,96 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
100 St | 300 St
 

Kapseln

30 St

PZN: 07571680

STADA GmbH

9,90 € 8,92 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
30 St | 60 St
 

Kapseln

60 St

PZN: 07571697

STADA GmbH

17,90 € 15,21 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
30 St | 60 St
 

Lactaid, 100 St

Nahrungsergänzungsmittel mit Lactase.

Kapseln

100 St

PZN: 07733326

Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH

16,77 € 14,76 € (inkl. MwSt.)
sofort lieferbar
100 St
 

Töpfer Lactopriv Pulver, 600 g

Zur diätetischen Behandlung von Lactasemangel, Zöliakie, Galactosämie und Fructoseintoleranz.

Pulver

600 g

PZN: 08826171

TÖPFER GmbH

13,46 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 22,43 € / 1kg
sofort lieferbar
600 g
 
24 48 96
  • 1
  • 3



Was ist Laktoseintoleranz?

Bei einer Laktose-Intoleranz, auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt, werden nur kleine Mengen Milchzucker (Laktose), welcher z. B. in Milch enthalten ist, vertragen. Der Grund dafür ist ein Enzymmangel. Im Darm muss die Laktose gespalten werden, damit sie verwertet werden kann. Dafür wird das Enzym Laktase benötigt. Wirkt dieses nicht ausreichend oder wird zu wenig davon gebildet, kann auch weniger Laktose abgebaut werden. Im Dickdarm wird der Zucker von Darmbakterien zerlegt. So kann er Blähungen, Durchfall und Bauchgrimmen verursachen.
 

Was ist Milchzucker?

In Muttermilch und in Milch von Säugetieren kommt Milchzucker vor. Glukose und Galaktose sind die zwei Zuckermoleküle, aus denen die Laktose besteht. Im Darm muss der Milchzucker in seine Bestandteile aufgespalten werden, da er sie nur als Einzelzucker aufnehmen kann. Diese Aufgabe übernimmt ein in der Schleimhaut des Dünndarms sitzendes Enzym, die sogenannte Laktase.

Glukose und Galaktose sind wichtige Energielieferanten und fungieren als Energiespeicher. Zudem unterstützt Laktose die Kalzium-Aufnahme. Die Glukose, die vom Dünndarm aufgenommen wurde, gelangt über das Blut zu den Zellen. Diese nutzen sie zur Energiegewinnung. Im Stoffwechsel, vor allem in der Leber, wird Galaktose weiterverarbeitet. So wird sie ebenfalls in den Energiehaushalt eingeschleust.
 

Welche Symptome zeigt eine Laktoseintoleranz?

Der unverdaute Milchzucker wird im Dickdarm von Bakterien vergoren. Die dabei entstehenden Gase und Stoffe lösen die Beschwerden aus. Das bedeutet, dass sich nach dem Verzehr von Milchprodukten, vor allem Kuhmilch, und anderen laktosehaltigen Lebensmitteln,

  • Bauchschmerzen,
  • Rumoren im Bauch und
  • Blähungen

bemerkbar machen. Auch Durchfall kann sich einstellen, da die unverdaute Laktose vermehrt Wasser im Darm bindet.
Verschiedene Allgemeinbeschwerden, wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, können sich auch zeigen. Die Symptome tauchen meist schon nach 15 bis 30 Minuten oder auch erst nach zwei Stunden auf. Die Stärke der Beschwerden ist individuell verschieden.
 

Welche Ursache hat die Laktoseintoleranz?

Die Ursache für eine Laktoseintoleranz ist ein Mangel bzw. Aktivitätsverlust des Enzyms Laktase. Die Enzymaktivität schwächt sich bei vielen Menschen nach der Babyzeit allmählich ab, die sogenannte Hypolaktasie. Sie können, genetisch bedingt, nicht ein Leben lang genügend Laktase bilden. Eine primäre Laktoseintoleranz kann, muss aber nicht, die Folge sein. Als noch ausreichend gilt eine Laktaseaktivität von 50 Prozent.

Die Laktose-Unverträglichkeit kann auch eine Folge verschiedener Erkrankungen sein. Beispielsweise bei veränderten Verhältnissen im Magen-Darm-Trakt, etwa nach einer Operation, oder bei Darmkrankheiten (Dünndarm, Dickdarm) kann es zu einem Laktasedefizit kommen. Der Milchzucker wird nicht mehr richtig verdaut. Es liegt eine sekundäre Laktoseintoleranz vor. Der Darm kommt mit dem Milchzucker wieder zu recht, wenn die Ursache behoben wurde und sich die Laktasebildung erholt hat.

Auch Medikamente beeinflussen die Darmfunktion und können ein Laktasedefizit auslösen. Dabei kann ebenfalls die Laktose vorübergehend schlecht vertragen werden.

Die angeborene Laktoseintoleranz, auch kongenitaler Laktasemangel genannt, bei Säuglingen ist sehr selten. Von Natur aus steht gesunden Säuglingen genügend Laktase zur Verfügung. Muttermilch, die viel Milchzucker enthält, und Flaschenmilch können so gut vertragen werden. Kinder mit einem absoluten Laktasemangel (Alaktasie) kommen nur ganz selten auf die Welt. Hier wird keine Muttermilch von den betroffenen Babys vertragen. So erkranken sie bereits in den ersten Lebenswochen schwer, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird.
 

Wie wird eine Laktoseintoleranz festgestellt?

Verschiedene Ärzte befassen sich mit dem Krankheitsbild. Häufig kann aber der Gastroenterologe, Facharzt für Magen-Darm-Heilkunde, helfen. Mit einem Wasserstoffatemtest, oder auch als H2-Laktose-Atemtest bekannt, lässt sich eine Unverträglichkeit feststellen. Der Patient trinkt nach einer zwölfstündigen Nahrungspause in Wasser aufgelösten Milchzucker und atmet in ein Testgerät. Fehlt Laktase, führt die bakterielle Zersetzung des Milchzuckers im Dickdarm zur Bildung von Wasserstoff. Dieser lässt sich dann in der Atemluft der Betroffenen nachweisen.

Eine Genanalyse zeigt, ob das Laktasedefizit durch die Genkonstellation verursacht wird. Für die Diagnose ist jedoch der Wasserstoffatemtest entscheidend.
 

Ist eine laktosefreie Ernährung notwendig?

Je nach Verträglichkeit wird empfohlen, den Verzehr von milchzuckerhaltigen Lebensmitteln einzuschränken. Dabei gibt es Milch-Produkte, die aufgrund der bakteriellen Fermentierung so gut wie keinen Milchzucker mehr enthalten. Das sind zum Beispiel säuerliche Naturjoghurts und bestimmte, lang gereifte Käsesorten.

Industriell hergestellten Lebensmitteln wird er jedoch oft zugesetzt, um die Konsistenz zu verbessern. Dazu zählen diverse Fertiggerichte und Soßen. Eine Alternative sind laktosefreie Milchprodukte, die es in großer Zahl und Auswahl gibt.

Eine laktosefreie Ernährung ist jedoch nicht immer notwendig. Wird eine kleine Menge Laktose zusammen mit anderen Lebensmitteln zu einer Mahlzeit eingenommen, wird sie besser vertragen. Ebenso, wenn sie über den Tag verteilt eingenommen wird, können Beschwerden ausbleiben. Wird nur noch sehr wenig Laktase im Darm gebildet, wird tatsächlich nur noch wenig Laktose vertragen, ohne Probleme zu bekommen. Hier empfiehlt es sich, die persönliche Schwelle auszutesten.

Zur Anwendung können auch Probiotika kommen. Diese lebenden Bakterien und Pilze beeinflussen die Darmflora und sind auch in milchsauren Erzeugnissen wie Joghurt enthalten.
 

Mit welchen Mitteln kann man die Beschwerden lindern?

Wer nicht ganz auf Milchprodukte verzichten möchte, für den gibt es eine Alternative: Laktase kann bei Bedarf in Form eines Nahrungsergänzungsmittels dem Körper zugeführt werden und so den Körper bei der Laktoseverdauung unterstützen.

Das Enzympräparat Lactosolv von Stada spaltet bereits im Magen den über die Nahrung aufgenommen Milchzucker. So wird ein weitestgehend beschwerdefreier Genuss von Milch und Co. ermöglicht.



Was ist Fructoseintoleranz?

Fructoseintoleranz ist keine Allergie, sondern eine Lebensmittel-Unverträglichkeit. Sie wird auch Fruktose-Malabsorption oder Fruchtzucker-Unverträglichkeit genannt. Es bedeutet, dass ein Mensch beim Verzehr von Fructose mit Beschwerden reagiert.

Der Zucker, der vor allem in Obst enthalten ist, wird im Darm über das Transporteiweiß ins Blut geschleust. Von Natur aus ist die Menge, die der Transporter mit einmal befördern kann, begrenzt. Deshalb wird Fruchtzucker von jedem Menschen nur in Maßen vertragen.

Die zweite Form der Fructoseintoleranz ist die seltene, erbliche (hereditäre) Fructoseintoleranz. Sie sollte nicht mit der Fruktose-Malabsorption verwechselt werden. Die hereditäre Fructoseintoleranz ist eine angeborene Stoffwechselstörung.
 

Was ist die Ursache für eine Fructoseintoleranz?

Die Ursachen für die Fructoseintoleranz sind nicht genau bekannt. Es wird vermutet, dass die Funktion des betreffenden Darm-Transporters im Laufe des Lebens nachlässt.

Ist die Funktion des Transporters gestört, kann weniger Fructose verarbeitet werden als bei einem gesunden Menschen. Hier spricht man von einer eingeschränkten Fruchtzuckeraufnahme, auch bekannt als Fruktose-Malabsorption. Sie ist weltweit sehr verbreitet. Der Begriff Fructoseintoleranz ist eher umgangssprachlich.

Zudem enthalten immer mehr Lebensmittel sehr viel Zucker. So wird heutzutage mehr Fructose mit dem Essen aufgenommen als früher.
 

Mit welchen Symptomen macht sich die Fructoseintoleranz bemerkbar?

Die Beschwerden werden durch die Fructose ausgelöst. Im Dickdarm wird sie durch Bakterien zerlegt. So entstehen Gase und teils übel riechende Fettsäuren - die Verdauung gerät aus dem Takt.
Am häufigsten leiden Betroffene an

  • Blähungen und Durchfall,
  • Bauchschmerzen und Völlegefühl,
  • Aufstoßen und Übelkeit.

Die Symptome äußern sich bei jedem Menschen unterschiedlich stark.
 

Wie wird eine Fructoseintoleranz festgestellt?

Bis die Diagnose Fructoseintoleranz feststeht, suchen Betroffene oft viele Ärzte auf. Da die Symptome sehr unspezifisch sind, können verschiedene Ursachen dahinter stecken. Es könnte sich zum Beispiel um eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker handeln, ein Reizdarm oder entzündliche Darmkrankheiten. Und manchmal ist einfach die Ernährung schuld. Kohlsorten, Zwiebeln, Hülsenfrüchte und ein Übermaß an Vollkornprodukten wirken blähend.

Treten die Beschwerden nach Verzehr bestimmter Lebensmittel auf, kann dies ein erster Hinweis sein. Ein Gastroenterologe, Facharzt für Magen-Darm-Heilkunde, kann mit einem Atemtest der Sache auf den Grund gehen. Der Patient trinkt auf nüchternen Magen eine Fruktoselösung und pustet danach in bestimmten Zeitabständen in ein Gerät. Der Wasserstoffgehalt in der Atemluft wird gemessen. Wird ein festgelegter Wert überschritten und treten Beschwerden auf, spricht dies für eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit.
 

Welche Therapie kommt zum Einsatz?

Nach der Diagnose ist der Gang zum Ernährungsexperten sinnvoll. Es ist nicht ratsam, selbst zu experimentieren und die Fructose komplett vom Speiseplan zu streichen. Zum einen ist es nicht nötig, den Fruchtzucker komplett weg zu lassen, und zum anderen fehlen dem Körper auf Dauer wichtige Nährstoffe. Bei einer erblichen Fructoseintoleranz muss jedoch das ganze Leben lang auf Fruchtzucker verzichtet werden.

Zunächst werden die Essgewohnheiten unter die Lupe genommen. Der Ernährungsfachmann erklärt, wie man sich zunächst und langfristig ernähren sollte. Mit einer zwei- bis vierwöchigen Phase, in der weitestgehend auf Fruktose verzichtet wird, beginnt die Therapie. In einem Ernährungstagebuch wird festgehalten, was gegessen wurde und wie sich der Betroffene fühlt. In dieser Zeit sollten sich die Beschwerden deutlich verbessern.

Dann beginnt die Testphase: Lebensmittel, die wenig Fruktose enthalten, werden langsam wieder verzehrt. Dabei wird festgestellt, welche Lebensmittel gut vertragen werden und welche Probleme machen. Auch hier hilft ein Esstagebuch, alle wichtigen Informationen zu bündeln. Der Ernährungsexperte überprüft, ob dem Körper mit der angepassten Ernährung alle wichtigen Nährstoffe ausreichend zugeführt werden.
 

Wie sieht die Ernährung bei einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit aus?

Obst sollte zu einer Mahlzeit oder zusammen mit Milchprodukten gegessen werden. Dank Fett und Eiweiß wird der Fruchtzucker langsamer aufgenommen. So wird dem angeschlagenen Darmtransporter die Arbeit erleichtert.

Zu den Lebensmitteln, die große Mengen Fructose enthalten, zählen:

  • Birnen, Mangos, Trauben, Äpfel,
  • Trockenfrüchte,
  • Honig,
  • Birnendicksaft,
  • Apfelkraut,
  • Frucht- und Gemüsesäfte.

Auch in Süßigkeiten kommt reichlich Zucker vor, da Haushaltszucker zu gleichen Teilen aus Trauben- und Fruchtzucker besteht. Auch Softdrinks, Gemüsekonserven und Light-Produkte sind mit Fruktose versetzt. Diese Lebensmittel sollten sparsam verzehrt werden.

Es gibt aber auch Obstsorten, die als gut verträglich gelten. Dazu gehören Aprikosen, Bananen und Beerenfrüchte.

Sie enthalten wenig Fruchtzucker oder gleichzeitig Glukose (Traubenzucker). Die Glukose erleichtert die Fruktoseaufnahme im Darm. Alternativ kann dem Obst auch Traubenzucker beigemischt werden.

Zuckeraustauschstoffe behindern die Fruchtzuckeraufnahme im Darm und sollten daher sparsam verwendet werden. Ein Ersatz für Fructose sind beispielsweise Sorbit, Mannit und Xylit. Sie stecken in Kaugummis, Diabetikerprodukten und zuckerfreien Bonbons.
 

Wie kann man Beschwerden vorbeugen und lindern?

Nahrungsergänzungsmittel und Medizinprodukte können zur Vorbeugung und Linderung der Beschwerden eingenommen werden.




Was ist eine Histaminintoleranz?

Der natürliche Botenstoff Histamin wird vom Körper selbst gebildet. Er ist im gesamten Organismus zu finden. Histamin gehört biochemisch gesehen zu den biogenen Aminen. Das sind Abbauprodukte von Eiweißbestandteilen (Aminosäuren). Histamin ist an vielen Körperfunktionen beteiligt. Zum Beispiel ist es für die Immunabwehr sehr wichtig. An der Entstehung von Juckreiz und Schmerz und an vielen allergischen Reaktionen ist es ebenfalls beteiligt.

Zudem kommt Histamin in vielen Lebensmitteln vor. Produkte, die besonders lange gereift sind, enthalten große Mengen Histamin, auch exogenes Histamin genannt. Dazu zählen zum Beispiel Rotwein und Käse.

Dann gibt es die sogenannten Histaminliberatoren. Diese beinhalten wenig Histamin, jedoch setzen sie es zusätzlich im Darm frei. Zu solchen Lebensmitteln zählen u. a. Ananas und Schokolade.

Gesunde Menschen können histaminhaltige und -freisetzende Nahrung ohne Probleme zu sich nehmen. Das körpereigene Enzym DiAminOxidase (DAO) baut das Histamin ab.
 

Was sind die Symptome einer Histaminunverträglichkeit?

Steht dem Körper nicht genügend DAO zur Verfügung, kann es zu verschiedenen Symptomen kommen. Diese äußern sich bei jedem Menschen anders. Auch die Reaktionszeit des Körpers ist bei jedem anders. Zu den typischen Symptomen zählen:

  • Magen-Darm- und
  • Atem-Beschwerden,
  • Kopfschmerzen und
  • Hautausschläge.

Häufig ähneln die Symptome denen einer Allergie.
 

Warum wird Histamin von einigen Menschen nicht vertragen?

Der Körper kann ohne das Enzym DAO das Histamin aus der Nahrung nicht mehr ausreichend abbauen. Ein Überschuss an Histamin kann beispielsweise durch

  • histaminreiche Nahrung,
  • eine Fischvergiftung,
  • starke körperliche Belastung oder
  • Stress entstehen.

Bei gesunden Menschen kann das Enzym DAO durch Alkohol und Medikamente vorübergehend (temporär) in seiner Arbeit gestört werden. Ein solcher Enzymmangel kann also jeden mal treffen.

Genetisch oder infolge einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Zöliakie, Morbus Crohn) kann die Bildung von DAO-Enzymen dauerhaft (chronisch) beeinträchtigt sein.
 

Wie erfolgt die Diagnose Histaminintoleranz?

Die Histamin-Symptome sind sehr unspezifisch und können auch andere Ursachen haben. Ebenso schwankt oft der Histamingehalt in der Nahrung und löst so unregelmäßig, manchmal auch gar keine Symptome aus.

Ein Symptom- bzw. Ernährungstagebuch ist eine Möglichkeit der Ursache der Probleme auf den Grund zu gehen. Darin wird genau festgehalten, welche Lebensmittel und wie viel davon man über den Tag gegessen hat. Auch wann welche Beschwerden auftreten wird darin notiert.

Der behandelnde Arzt sollte gleichzeitig andere Ursachen für die Beschwerden ausschließen. Haut- und Bluttests können allergische Reaktionen nachweisen oder eben ausschließen.

Die Aktivität von DAO lässt sich auch messen. Hierfür ist eine Blutprobe notwendig. Jedoch schwankt der DAO-Spiegel im Blut beispielsweise bei Stress und anderen Belastungen.
 

Wie behandelt man eine Histaminunverträglichkeit?

Der erste Weg zur Behandlung, ist auf histaminreiche Nahrung zu verzichten. Auch Histaminliberatoren und andere Nahrungsmittel mit hohen Anteilen anderer biogener Amine sind größtenteils vom Speiseplan zu streichen.

Jedoch ist zum Glück eine Histamin-Diät nicht die einzige Lösung. Mit Nahrungsergänzungsmitteln, wie beispielsweise Daosin von Stada, kann dem Körper das Enzym DAO äußerlich zugeführt werden. So kann Histamin aus der Nahrung abgebaut werden und Beschwerden können gelindert werden.

Durch entsprechende Medikamente kann man akute Symptome einer Histaminintoleranz lindern. Bei Durchfall zum Beispiel empfehlen sich Kohletabletten. Treten schwere Unverträglichkeiten auf, können nach Rücksprache mit einem Arzt H1-Blocker (Antihistaminika) zum Einsatz kommen.
 




Was ist Zöliakie und wie entsteht sie?

Beim Backen hat Gluten eine ganz wichtige Bedeutung. Es lässt die typische Teigkonsistenz entstehen, wenn das zu Mehl gemahlene Getreide sich mit der Flüssigkeit verbindet. Deshalb wird Gluten auch als "Klebereiweiß" bezeichnet.

Bei der Zöliakie entzündet sich die Darmschleimhaut, wenn das Gluten im Darm ankommt. Es wird eine Immunreaktion in der Darmschleimhaut ausgelöst, da das körpereigene Abwehrsystem Gluten als Feind ansieht.

Zöliakie ist ein Sonderfall, da es keine Allergie ist und auch keine klassische Unverträglichkeit.

Es entsteht häufig ein Mangel an bestimmten Nährstoffen, da diese nur noch eingeschränkt aufgenommen werden. Die Erkrankung kann fettige Stühle und Durchfall auslösen, aber auch kaum Probleme bereiten. Blähungen und Migräne können weitere typische Beschwerden sein.
 

Welche Symptome löst Zöliakie aus?

Da die Symptome nicht eindeutig zuzuweisen sind, wissen viele gar nicht, dass sie betroffen sind. Die typischen Symptome einer Zöliakie sind

  • Durchfall,
  • Blähungen und
  • Gewichtsverlust.

Aber auch Depression, Migräne oder Wachstumsstörungen können ausgelöst werden.
 

Wie weist man die Unverträglichkeit von Gluten nach?

Ein Bluttest kann Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß Gluten nachweisen. Hier wird untersucht, ob Autoimmunantikörper vorhanden sind. Die genetische Veranlagung spielt eine Rolle, jedoch muss bei einer familiären Vorbelastung nicht zwangsläufig eine Glutenunverträglichkeit vorliegen. Sie kann sich grundsätzlich in jedem Lebensalter bemerkbar machen.
 

Wie lässt sich Zöliakie behandeln?

Glutenunverträglichkeit ist eine chronische Erkrankung. Daher ist ein Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel ein Leben lang notwendig. Eine glutenfreie Ernährung ist daher Pflicht.

Betroffene müssen vor allem bei Backwaren aufpassen.
Produkte, die Roggen, Dinkel oder Weizen enthalten, sind tabu.

Glutenfreie Produkte sind mittlerweile in vielen Supermärkten zu finden. Brot aus Amaranth oder Hirse und Quinoa statt Nudeln sind gute Alternativen. Kochbücher mit glutenfreien Rezepten machen eine genussvolle Ernährung möglich.

Bereits nach wenigen Wochen glutenfreier Ernährung spüren Patienten eine deutliche Verbesserung.
 






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