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Hysan Schnupfenspray, 10 ml
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- 3,65 € UVP 4,95 €
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Zur Kurzzeittherapie bei Anschwellungen (Kongestion) der Nasenschleimhaut. Sorgt für freies Durchatmen bei Schnupfen.
- Darreichung:
- Nasenspray
- Inhalt:
- 10 ml
- PZN:
- 06587271
- Hersteller:
- URSAPHARM Arzneimittel GmbH
- Information:
- Beipackzettel als PDF
Gebrauchsinformationen zum Artikel Hysan Schnupfenspray
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):hysan Schnupfenspray 1 mg/ml Nasenspray, Lösung. Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Kurzzeittherapie bei Anschwellung (Kongestion) der Nasenschleimhäute. Für Erwachsene und Schulkinder bestimmt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER
hysan Schnupfenspray
1 mg/ml Nasenspray, Lösung
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittel beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
1. Was ist hysan Schnupfenspray und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von hysan Schnupfenspray beachten?
3. Wie ist hysan Schnupfenspray anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist hysan Schnupfenspray aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist hysan Schnupfenspray und wofür wird es angewendet?
hysan Schnupfenspray ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin.
Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung.
Anwendungsgebiete:
hysan Schnupfenspray wird angewendet
- zur Kurzzeittherapie bei Anschwellungen (Kongestion) der Nasenschleimhaut
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von hysan Schnupfenspray beachten?
hysan Schnupfenspray darf nicht angewendet werden:
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid oder gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an einer trockenen Entzündung der Nasenschleimhaut mit Krustenbildung (Rhinitis sicca) leiden,
- bei Zustand nach operativer Entfernung der Hirnanhangsdrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
- bei Kindern unter 6 Jahren.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie hysan Schnupfenspray anwenden.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von hysan Schnupfenspray ist erforderlich
- bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom,
- bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Long-QT-Syndrom) und Bluthochdruck (Hypertonie),
- wenn Sie mit bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung einer Depression (Monoaminooxidase-Hemmern, sog. MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,
- wenn Sie an einem Tumor der Nebenniere leiden (Phäochromozytom),
- bei Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
- bei Prostatavergrößerung,
- wenn Sie an der Stoffwechselerkrankung Porphyrie leiden.
Wenn Sie an einer der oben genannten Krankheiten leiden oder gelitten haben, fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie hysan Schnupfenspray anwenden. Ihr Arzt wird den Nutzen der Anwendung von hysan Schnupfenspray sorgfältig gegen die Risiken abwägen.
Über die Dauer der Anwendung bei Kindern sollte immer ein Arzt befragt werden.
Hinweis:
Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
Die langfristige Einnahme durch Kinder sollte vermieden werden. Höhere Dosen erfordern eine ärztliche Überwachung.
Anwendung von hysan Schnupfenspray zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von hysan Schnupfenspray und
- bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie
- blutdrucksteigernden Arzneimitteln (z.B. Pseudoephedrin, Ephedrin, Phenylephrin),
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
hysan Schnupfenspray sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da nur unzureichende Daten aus Untersuchungen am ungeborenen Kind vorliegen.
Die Einnahme während der Stillzeit sollte vermieden werden, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei längerer Anwendung oder höherer Dosierung von hysan Schnupfenspray können Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Funktionen oder das Nervensystem nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen können in solchen Fällen beeinträchtigt sein. Beachten Sie insbesondere, dass Alkoholkonsum Ihre Fahrtüchtigkeit weiter verschlechtert.
3. Wie ist hysan Schnupfenspray anzuwenden?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
Erwachsene und Kinder über 6 Jahre bringen bis zu 3-mal täglich je einen Sprühstoß in jede Nasenöffnung ein.
Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosierung und die Dauer der Einnahme.
Art der Anwendung:
hysan Schnupfenspray ist für die nasale Anwendung bestimmt.
Vor Gebrauch die Kappe abnehmen.
Pumpe bis zum Austritt der Lösung betätigen. Wird das Spray eine Zeit lang nicht verwendet, muss es möglicherweise neu angepumpt werden.
Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal pumpen, dabei leicht einatmen.
Halten Sie die Sprühflasche so senkrecht wie möglich. Nicht waagerecht oder nach unten sprühen. Aus hygienischen Gründen bitte den Nasenadapter nach jeder Anwendung abwischen und mit der Schutzkappe verschließen.
Dauer der Anwendung:
hysan Schnupfenspray sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Die dauerhafte Einnahme abschwellender Erkältungsmittel kann zu einer anhaltenden (chronischen) Schwellung und schließlich zu einem Rückgang der Nasenschleimhaut führen.
Aus dem gleichen Grund sollte die Anwendung bei chronischem Schnupfen nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von hysan Schnupfenspray zu stark oder zu schwach ist.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Die Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern sollte von einem Erwachsenen überwacht werden.
Wenn Sie eine größere Menge von hysan Schnupfenspray angewendet haben, als Sie sollten,
sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren.
Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Verschlucken des Arzneimittels auftreten.
Das klinische Bild einer Vergiftung mit hysan Schnupfenspray kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdrückung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems abwechseln können.
Eine Überdosierung oder ein versehentliches Verschlucken kann folgende Auswirkungen haben:
- erweiterte Pupillen,
- Übelkeit und Erbrechen,
- bläuliche Verfärbung der Lippen,
- Fieber,
- Krämpfe,
- Herz-Kreislauf-Störungen (zu schneller Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Bluthochdruck),
- Störungen der Lungenfunktion (Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe, erschwerte Atmung),
- psychische (psychogene) Störungen.
Wenn Sie die Anwendung von hysan Schnupfenspray vergessen haben:
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern führen Sie mit der Anwendung entsprechend der Dosierungsanleitung oder der Vorgaben Ihres Arztes fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: Kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufig: Kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlich: Kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Selten: Kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Sehr selten: Kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Atemwege:
Häufig: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.
Gelegentlich: Nach Abklingen der Wirkung stärkeres Gefühl einer Schleimhautschwellung, Nasenbluten.
Nervensystem:
Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (insbesondere bei Kindern).
Herz-Kreislaufsystem:
Selten: Auswirkungen auf Herz und Kreislauf, z. B. Herzklopfen, beschleunigter Puls, Anstieg des Blutdrucks.
Sehr selten: Herzrhythmusstörungen.
Muskel- und Skelettsystem:
Sehr selten: Krämpfe (insbesondere bei Kindern).
Immunsystem:
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut).
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist hysan Schnupfenspray aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Seitenlasche des Umkartons/dem Etikett nach
Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 25 °C lagern.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch:
Nach Anbruch soll hysan Schnupfenspray nicht länger als 6 Monate verwendet werden.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken).
Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was hysan Schnupfenspray enthält:
Der Wirkstoff ist: Xylometazolinhydrochlorid
1 ml Nasenspray, Lösung enthält 1 mg Xylometazolinhydrochlorid.
1 Sprühstoß hysan Schnupfenspray zu 0,14 ml enthält 0,14 mg Xylometazolinhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Natriumedetat (Ph.Eur.); Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat; Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph.Eur.); Sorbitol (Ph.Eur.); gereinigtes Wasser.
Wie hysan Schnupfenspray aussieht und Inhalt der Packung:
hysan Schnupfenspray ist in einer weißen Kunststoffflasche mit Dosierpumpe erhältlich. Eine Packung enthält 1 Flasche mit 10 ml Lösung.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
URSAPHARM Arzneimittel GmbH
Industriestraße
66129 Saarbrücken
Tel.: 06805/92 92 -0
Fax: 06805/92 92 -88
E-Mail: info@ursapharm.de
www.ursapharm.de
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2023.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2026
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
- Schnupfen - Verstopfte Nase - Fließschnupfen - Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
Dosierung und Anwendungshinweise: Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene 1 Sprühstoß pro Nasenloch 1-3 mal täglich bei Auftreten von Beschwerden Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 7 Tage anwenden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
        - Bluthochdruck
        - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
        - Schilddrüsenüberfunktion
- Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
        - Brennen der Schleimhäute
- Niesen
- Gefühl der verstopften Nase, durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Nasenbluten
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Hautausschlag
        - Juckreiz
        - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
| Wirkstoff | Xylometazolin hydrochlorid | 1 mg |
| Wirkstoff | Xylometazolin | 0,87 mg |
| Hilfsstoff | Dinatrium edetat-2-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Dinatriumhydrogenphosphat-12-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Sorbitol | + |
| Hilfsstoff | Wasser, gereinigtes | + |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittels selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Anbieter: URSAPHARM, Saarbrücken, www.ursapharm.de Bearbeitungsstand: 22.01.2019
Bei Bewertungen auf unseren Produkt- und Shopseiten können wir nicht sicherstellen, dass die bewertenden Kunden die Produkte und unsere Dienstleistungen tatsächlich genutzt bzw. erworben haben.
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.