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Was tun bei Halsschmerzen?

Wenn der Hals kratzt und schmerzt, ist dies häufig das erste Anzeichen für eine Erkältung oder eines grippalen Infekts. Halsschmerzen sind in der Regel relativ harmlos und gut kontrollierbar. Dennoch kann die Erkrankung den Alltag der Betroffenen einschränken.

Es gibt eine Vielzahl an Arznei- und Hausmitteln, die zur Linderung der Beschwerden beitragen. Eine Auswahl an Lutschtabletten, Dragees und Halspastillen finden Sie hier.

Zudem erhalten Sie weitere Informationen über das Erkältungs-Symptom Halsschmerz sowie Tipps zur Vorbeugung. Mehr lesen »


Halsschmerzen

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Septolete 3 mg / 1 mg Lutschtabletten 16 St
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Septolete 3 mg / 1 mg Lutschtabletten, 16 St

Zur Behandlung von Halsschmerzen in Verbindung mit leichten Infektionen im Mund- und Rachenraum (einschließlich Pharyngitis).

Lutschtabletten

16 St

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TAD Pharma GmbH

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16 St
 

Neo-Angin Halstabletten zuckerfrei, 48 St

Zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen der Rachenschleimhaut, die mit typischen Symptomen wie Halsschmerzen, Rötung oder Schwellung einhergehen.

Lutschtabletten

48 St

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MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH

9,99 € (inkl. MwSt.)
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Dorithricin Halstabletten Classic 40 St
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Zur Behandlung von Mund- und Rachenrauminfektionen und Halsschmerzen.

Lutschtabletten

40 St

PZN: 07727946

MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG

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Dolo-dobendan 1,4 mg/10 mg Lutschtabletten 48 St
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Lutschtabletten

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PZN: 06865787

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

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Meditonsin Globuli 8 g
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Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes.

Globuli

8 g

PZN: 11484834

MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG

10,48 € 6,99 € (inkl. MwSt.)
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Ipalat Halspastillen zuckerfrei 40 St
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Ipalat Halspastillen zuckerfrei, 40 St

Ipalat Halspastillen zuckerfrei. Wohltuend bei Reizungen in Hals und Rachen.

Pastillen

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PZN: 03991095

Dr.R.PFLEGER GmbH

5,49 € 3,99 € (inkl. MwSt.)
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Dobendan Direkt Flurbiprofen 8,75 mg Lutschtabletten 24 St
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Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

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GeloRevoice Halstabletten Kirsch-Menthol 20 St
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Zur Behandlung von Halsbeschwerden wie Heiserkeit, Kratzen im Hals, Hustenreiz sowie einer trockenen Schleimhaut angewendet.

Lutschtabletten

20 St

PZN: 01712470

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co.KG

8,30 € 5,96 € (inkl. MwSt.)
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Neo-Angin Halstabletten zuckerfrei, 24 St

Zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen der Rachenschleimhaut, die mit typischen Symptomen wie Halsschmerzen, Rötung oder Schwellung einhergehen.

Lutschtabletten

24 St

PZN: 00826616

MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH

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Mit Vitamin C bei Hustenreiz und Heiserkeit.

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Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG

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Kamillosan Mund- und Rachenspray, 30 ml

bei Rachenentzündungen (Tonsillopharyngitis) bei nicht fieberhaften Erkältungskrankheiten und bei Schleimhautentzündungen der Mundhöhle und des Zahnfleisches

Spray

30 ml

PZN: 05973405

MEDA Pharma GmbH & Co.KG

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Dobendan Direkt Flurbiprofen Spray, 15 ml

Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von akuten Halsschmerzen bei Erwachsenen.

Spray

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PZN: 11024417

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

11,97 € 7,99 € (inkl. MwSt.)
Grundpreis: 53,27 € / 100ml
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15 ml
 
Lemocin gegen Halsschmerzen 20 St
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Lemocin gegen Halsschmerzen, 20 St

Zur temporären unterstützenden Behandlung bei schmerzhaften Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

Lutschtabletten

20 St

PZN: 12397155

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

7,37 € 5,49 € (inkl. MwSt.)
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20 St | 50 St
 
Chlorhexamed Fluid 0,1 % 200 ml
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Chlorhexamed Fluid 0,1 %, 200 ml

U.a. zur vorübergehenden Keimzahlverminderung im Mundraum.

Lösung

200 ml

PZN: 06997885

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

10,50 € 6,99 € (inkl. MwSt.)
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Lemocin gegen Halsschmerzen 50 St
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Lemocin gegen Halsschmerzen, 50 St

Zur temporären unterstützenden Behandlung bei schmerzhaften Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

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Isla Moos Pastillen, 60 St

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PZN: 03126523

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG

9,34 € 5,90 € (inkl. MwSt.)
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Tonsipret Tabletten, 50 St

Bei Akuter Hals- und Mandelentzündung (Tonsillitis).

Tabletten

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PZN: 03524554

Bionorica SE

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Dolo-Dobendan 1,4 mg /10 mg Lutschtabletten 24 St
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PZN: 06865646

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

9,97 € 6,99 € (inkl. MwSt.)
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24 St | 36 St | 48 St
 
Dorithricin Halstabletten Classic 20 St
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Dorithricin Halstabletten Classic, 20 St

Zur Behandlung von Mund- und Rachenrauminfektionen und Halsschmerzen.

Lutschtabletten

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PZN: 07727923

MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG

8,69 € 5,19 € (inkl. MwSt.)
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20 St | 40 St
 
Tantum Verde 1,5 mg/ml Spray 30 ml
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Tantum Verde 1,5 mg/ml Spray, 30 ml

Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Reizungen im Mund- und Rachenraum.

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PZN: 11104004

ANGELINI Pharma Österreich GmbH

9,94 € 6,95 € (inkl. MwSt.)
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Isla Junior Pastillen, 20 St

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Ipalat Halspastillen zuckerfrei 400 St
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Ipalat Halspastillen zuckerfrei, 400 St

Ipalat Halspastillen zuckerfrei. Wohltuend bei Reizungen in Hals und Rachen.

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PZN: 06159842

Dr.R.PFLEGER GmbH

44,49 € 28,47 € (inkl. MwSt.)
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Dolo-Dobendan 1,4 mg /10 mg Lutschtabletten 36 St
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Lutschtabletten

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Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

11,97 € 7,99 € (inkl. MwSt.)
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Ipalat Halspastillen zuckerfrei mild 40 St
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Dr.R.PFLEGER GmbH

5,49 € 3,86 € (inkl. MwSt.)
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Wissenswertes

Was sind Halsschmerzen?

Halsschmerzen sind keine eigenständige Krankheit. Sie sind vielmehr ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Symptomen, die unterschiedliche Ursachen haben können. Bezeichnet werden damit oft Symptome wie

  • schmerzhafte Rötung und Schwellung im Rachen;
  • häufig gefolgt von Schluckbeschwerden,
  • Heiserkeit und Schmerzen beim Sprechen.

Die Beschwerden können einzeln oder gemeinsam auftreten. Der Höhepunkt ist üblicherweise nach zwei bis drei Tagen erreicht, wenn es sich um akute Halsschmerzen handelt. Nach einer Woche sind die Beschwerden in den meisten Fällen abgeklungen.
 

Ursache und Hintergründe

Erkältungsbedingt erkranken Erwachsene zwei- bis dreimal im Jahr an Halsschmerzen. Um die Beschwerden behandeln zu können, ist es wichtig, die Ursache zu kennen.

Ursache ist eine Entzündung, die durch Reizung oder Schädigung von Zellen aus dem Gewebeverbund hervorgerufen wird. Die Schleimhäute im Hals werden als natürliche Reaktion, z.B. um Erreger schneller abzutransportieren, stärker durchblutet. Dies verursacht eine Rötung und Erwärmung. Das Gewebe schwillt an, wodurch Druck auf bestimmte Nervenenden entsteht. Die gesamten Vorgänge werden nun über Nervenleitungsbahnen dem Gehirn gemeldet. Auf diese Weise empfinden wir die Entzündungsreaktion im Hals schließlich als "Halsschmerz".

Erkältungen sind die häufigste Ursache für akute Halsschmerzen. Ausgelöst wird die Erkrankung durch verschiedene Viren oder Bakterien. Darüber hinaus kann ein geschwächtes Immunsystem den Ausbruch einer Erkältung begünstigen.

Halsschmerzen können jedoch auch ein Symptom ernsthafter Erkrankungen wie z.B.

  • Mandelentzündungen,
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen),
  • Unverträglichkeit gegenüber Arzneimitteln,
  • Sodbrennen oder
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung sein.

Eine eindeutige Diagnose, um welche Erkrankung es sich im Detail handelt, kann Ihnen jedoch nur ein Arzt geben.

 


 

Ist Sport bei Halsschmerzen zu empfehlen?

Sofern kein Fieber oder Husten vorliegt, kann körperliches Training bei leichten Halsschmerzen fortgeführt werden. Bei Erkältung kann Sport kann sogar dazu beitragen das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Bei starken Halsschmerzen sollten Betroffene jedoch auf Sport oder Bewegung in kalter, nasser Umgebung grundsätzlich verzichten.
 

Wann ist ein Arztbesuch sinnvoll?

Grundsätzlich gilt: Lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig. Ein Arztbesuch ist erforderlich bei:

  • Atemnot, Atembeschwerden.
  • Halsschmerzen hauptsächlich auf einer Seite des Halses.
  • Stark geschwollenen Lymphknoten.
  • Fieber über 39 Grad Celsius.
  • Halsschmerz in Verbindung mit Hautausschlag an Gesicht oder Körper.
  • Himbeerroter Verfärbung der Zunge.
  • Eitrigen Belegen.

Bei Halsweh in Kombination mit starken Schluckbeschwerden, plötzlicher Heiserkeit und hohem Fieber ist es höchste Zeit, einen Arzt aufzusuchen. In der Regel kündigt sich so nämlich eine Infektion der Atemwege an. Beschwerden, die länger als 7 Tage andauern, können auf eine chronische Erkrankung hinweisen. Eine ärztliche Untersuchung ist in diesem Fall ratsam.

Wenn Sie beim Arzt waren und sich zwischenzeitlich die Schmerzen verschlimmern oder länger als fünf Tage andauern, sollten Sie nochmals das Gespräch suchen. Einen Termin mit einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt sollten Sie vereinbaren, wenn Halsschmerzen sehr häufig auftreten (bei Erwachsenen: öfter als viermal pro Jahr) und auf Hausmittel nicht ansprechen.
 

Darauf sollten Sie achten

Einige Behandlungsmethoden und Arzneimittel sind für Kinder ungeeignet. Gleiches gilt für Schwangere. Erfahrungsgefäß sollten Mittel mit geringer Wirkstoff-Konzentration verwenden werden. Gut verträglich und praktisch zu dosieren sind homöopathische Präparate. Grundsätzlich sollte jedoch eine bedarfsgerechte Behandlung in Absprache mit dem Arzt erfolgen.


Vielfalt an Halsschmerzmitteln

Auswahl an Arzneien

Bei akuten Halsschmerzen gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmethoden. Eine schnelle Linderung kann durch Lutschtabletten erzielt werden. Denn Lutschtabletten regen den Speichelfluss an. Die entzündete Rachenschleimhaut wird befeuchtet. Oberflächenaktive Wirkstoffe bekämpfen die Erreger und lindern so den Schmerz. Mit Gurgellösungen sowie Halsspray können auch tieferliegende Rachenabschnitte effektiv erreicht werden.

Neben klassischen schmerzlindernden Wirkstoffen (z.B. Flurbiprofen, Levomenthol) werden auch sogenannte Lokalanästhetika mit Wirkstoffen wie Benzocain oder Lidocain erfolgreich eingesetzt. Grund dafür ist die örtlich betäubende Wirkung. Wirkstoffe wie Tyrothricin und Fusafungin greifen direkt in den Stoffwechsel der Erreger ein, bekämpfen diese und verhindern deren Vermehrung. Es handelt sich hierbei um lokal wirksame Antibiotika. Des Weiteren werden antiseptische und desinfizierende Wirkstoffe wie Hexetidin, Chlorhexitidin, Cetylpyridinium oder Cetrimonium eingesetzt.

Spezielle "Halswohltees" enthalten meist Salbei, Fenchel, Anis, Kamille, Süßholz, Ingwer, Eibisch oder Königskerze. Einzeln oder im Gemisch wirken die Tees desinfizierend und beruhigend auf den entzündeten Rachen.

Tipp: Um Kindern das Trinken zu erleichtern, kann ein Teelöffel Honig untergerührt werden. Honig ist ein natürliches Antibiotikum. Es versüßt den Tee und wirkt beruhigend auf die gereizten Schleimhäute. Eine beliebte Alternative ist zudem Heiße Milch mit Honig.

Auch das Lutschen von nicht medizinischen Bonbons ist angenehm bei dem unangenehm rauen Halsempfinden. Dabei können Sie aus einer Fülle an Kräuterbonbons Ihre Auswahl treffen.



 

Bewährte Hausmittel

Als Ergänzung zur Schulmedizin können Hausmittel zur Linderung der Beschwerden beitragen. Empfehlenswert sind wohltuende Halswickel und heiße Fußbäder. Ein Baumwolltuch wird mit lauwarmem Wasser getränkt, ausgewrungen und um den Hals gelegt. Darüber kommt ein trockenes Tuch oder ein Wollschal. Diesen Wickel für etwa 30-45 Minuten wirken lassen. Heiße Fußbäder sorgen reflektorisch für eine verbesserte Durchblutung der Atemwegs- und Rachenschleimhaut.

Weitere Hausmittel sind:

  • Kalte Wickel (z.B. mit Quark).
  • Ausreichend Ruhe und Entspannung.
  • Inhalieren mit ätherischen Ölen (z.B. Eukalyptusöl).

Inhalieren mit ätherischen Ölen

Hilfreich ist auch Gurgeln mit schlichtem Salzwasser. Dafür lösen Sie einen Teelöffel Salz in 1/4 Liter warmen Wasser auf. Sie können zum Gurgeln natürlich auch einen Kamillen- oder Salbeiaufguss verwenden. Denn Salbei wie Kamille haben eine stark entzündungshemmende Wirkung.

Hinweis: Mit den richtigen homöopathischen Präparaten (z.B. Schüßler-Salze) und rechtzeitig angewendet kann ein grippaler Infekt unter Umständen im Keim erstickt werden.


Weitere Tipps

Tipps im Alltag

Auf der Arbeit, bei Freunden oder unterwegs - jederzeit und überall können Sie sich mit Viren und Bakterien anstecken. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihr Immunsystem stärken und sich vor einer Übertragung schützen.

  • Meiden Sie engen Kontakt (z.B. Händeschütteln).
  • Waschen Sie Ihre Hände gründlich.
  • Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.
  • Halten Sie Ihre Füße, Brust und Hals warm.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf.

Vermeiden Sie Stress. Denn Stress kann die Entstehung von Halsschmerzen fördern. Autogenes Training, Yoga oder Atemübungen entspannen Körper und Geist. Verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten. Der Konsum von alkoholischen Getränken kann das Immunsystem schwächen. Während Nikotin Halsschmerzen sogar verschlimmern kann.



 

Vorbeugende Maßnahmen

Grundsätzlich gilt: Viel trinken. Über den Tag verteilt sollten es mindestens zwei Liter Wasser oder Tee sein. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beugt das schmerzhafte Kratzen im Hals vor. Die Schleimhäute bleiben feucht und werden besser durchblutet. Bonbons zu lutschen regt die Speichelproduktion an und hält die Schleimhäute intakt. Dies gilt sowohl in klimatisierten Büros als auch auf Langstreckenflügen.

Heizung oder Klimaanlagen trocknen die Atemluft stark aus. Das macht wiederum die Schleimhäute anfällig für Erkältungserreger. Behälter mit Wasser auf den Heizkörpern oder Raumluftbefeuchter schaffen Abhilfe. Regelmäßige Bewegung im Freien stärkt das Immunsystem. Das Tragen warmer Schals oder Halstücher schützt vor Kälte und Zugluft. Gegen ein Auskühlen mit Halschmerz-Folgen helfen häufig schon warme Socken.



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