Hilfe bei Schwangerschaftsdiabetes

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Die Zuckerkrankheit gehört mit 4 % zu den häufigsten Begleiterkrankungen in der Schwangerschaft. Meistens verschwindet Schwangerschafts- bzw. Gestationsdiabetes unmittelbar nach der Geburt von selbst wieder. Hier erfahren Sie Wissenswertes zu Behandlung und Prognose und lesen, welche Nahrungsmittel in der Schwangerschaft hilfreich sind.

Hilfe bei Schwangerschaftsdiabetes

Foto: ratmaner/ shutterstock.com

Das Tückische am Schwangerschaftsdiabetes ist, dass er sich nicht durch Beschwerden bemerkbar macht. Der Arzt stellt die Diagnose, wenn es beim Zuckerbelastungstest in der 24. und 27. Woche der Schwangerschaft erstmals zu erhöhten Blutzuckerwerten kommt.
Für die Regulation des Blutzuckerspiegels ist das Hormon Insulin notwendig, welches die Bauchspeicheldrüse produziert. Vor allem in der 2. Hälfte der Schwangerschaft wird eine größere Menge Insulin benötigt, und wenn ungenügend davon produziert wird, steigt der Blutzucker. Nach der Geburt sinkt der Insulinbedarf und der Blutzuckerspiegel normalisiert sich.
Behandelt wird der Schwangerschaftsdiabetes meistens in Form einer Ernährungsumstellung, bei der vor allem die Reduktion der aufgenommenen Kalorien sowie die Begrenzung von Kohlenhydraten im Vordergrund stehen. In seltenen Fällen ist eine Insulintherapie notwendig.

Welche Risikofaktoren begünstigen die Entstehung?

Ein höheres Risiko an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, haben vor allem übergewichtige Frauen mit mangelnder Bewegung und/oder ungesunder Ernährung. Als weitere Risikofaktoren gelten familiäre Vorbelastung, Spätgebärende (über 35), wenn man ein Kind mit hohem Geburtsgewicht zur Welt gebracht hat (über 4 kg) oder an bestimmten Erkrankungen wie dem polyzystischen Ovarsyndrom leidet.
Eine Erkennung und Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes ist sehr wichtig, da ein nicht unwesentlicher Teil der betroffenen Mütter im späteren Leben an einer bleibenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) leidet. Außerdem führt die Erkrankung manchmal einen dauerhaften Anstieg des Blutdrucks mit sich. Indem man seinen Lebensstil, insbesondere Gewicht und Ernährung, der Erkrankung anpasst, kann man das Risiko deutlich senken.

Wie kann man Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen?

Achten Sie darauf , Weißmehlprodukte und Zucker zu meiden. Denken Sie daran, dass auch viele Obstsorten jede Menge Zucker enthalten und kombinieren Sie es daher mit fettarmen Milchprodukten. Ergänzen Sie Ihren Speiseplan mit ausreichend rohem und gekochtem Gemüse.
Essen Sie lieber mehrere, aber überschaubare Portionen am Tag und verteilen Sie die Kohlenhydrate gleichmäßig. Eine Mahlzeit sollte aus 50 % Kohlenhydraten, 20 % Eiweiß und 30 % gesunden Fetten bestehen. Eine gezielte Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen sichert die Versorgung von Mutter und Kind. Ihr Frauenarzt und das pharmazeutische Fachpersonal in der Apotheke beraten Sie gern dazu.

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