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Wie gefährlich ist ein Bierbauch?

Von Ulrike Wendt, PTA bei mycare.de
Aktualisiert: 10.09.2020

Bierbauch

Das Fett am Bauch ist ein Besonderes: Es produziert Signalstoffe. Das unterscheidet dieses Fett von dem an anderen Stellen, die deutlich weniger aktiv sind. Gefährlich ist dabei, dass es sich nicht nur um das sichtbare Fett handelt. Als viszerales Fett kann es auch bei schlanken Menschen vorkommen, die zu viel essen. Dann lagert es sich im Körperinneren ab, auch inneres Bauchfett genannt. Dieses Fett ist nur mittels Computertomographie sichtbar. Heute erklären Experten sogar, dass das Ausmaß des Bauchfettes aussagekräftiger ist als der BMI. Der BMI bleibt hingegen wichtiger Faktor bei der Berechnung des Verhältnisses von Körpergröße und Gewicht. Folgende Risiken entstehen durch einen erhöhten Anteil von Bauchfett:

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Thrombose
  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt
  • Alzheimer
  • Krebserkrankungen

Es gibt also viele Gründe, sich etwas intensiver mit den eigenen Essensgewohnheiten zu befassen und das Bauchfett loszuwerden. Einen flachen Bauch anzustreben bedeutet allerdings nicht, dass es immer gleich ein Waschbrettbrauch werden muss, um gesünder zu leben.

Mehr Wissen über das Bauchfett

Forscher sind zu dem Schluss gekommen, dass Frauen nicht mehr als 88 cm Bauchumfang haben sollten. Bei Männern gelten 102 cm als Obergrenze. Natürlich sind das nur Richtwerte. Personen mit geringerer Körpergröße können auch mit deutlich weniger Bauchumfang schon zu viel Bauchfett haben. Aus diesem Grunde gehen immer mehr Ärzte dazu über, bei ihren Patienten den Bauchumfang zu messen, wenn der Eindruck entsteht, dass der Patient zu viel Bauchfett hat. Ein dicker Bauch bedeutet jedoch nicht gleich, dass Maßnahmen notwendig werden. Ärzte fordern allerdings mehr Bewegung und eine Ernährungsumstellung. Meist sind Zucker und Kohlenhydrate schuld an dem Bauchfett. Auch der häufige Verzehr von alkoholischen Getränken kann hierbei eine Rolle spielen.

Bei leichtem bis mittlerem Übergewicht genügt es oft schon, die Kohlenhydrate um 30 Prozent zu reduzieren und möglichst zuckerfrei zu essen. In schweren Fällen kann eine Kur nötig werden. Für die Bewegung empfehlen sich:

  • Nordic Walking
  • Sit-Ups
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Spatiergänge
  • Gymnastikkurse

Ist Bauchfett gefährlich?

Etwas Übergewicht gilt als nicht gefährlich. Ist das Fett jedoch vor allem am Bauch sichtbar, schlagen Experten Alarm. Ihrer Einschätzung nach ist die Fettablagerung ausgerechnet an dieser Stelle ein Hinweis, dass schwere Erkrankungen drohen. Das gefährliche Bauchfett kann je nach Ausprägung den Körper nachhaltig belasten. Daher lohnt es sich den Bauch im Auge zu behalten und einen flachen Bauch anzustreben.

Fett ist gespeicherte Energie. Es dient als Reserve. Diese Fähigkeit des Speicherns von Energie hat der Mensch sich aus einer Zeit erhalten, in der Nahrung nicht immer verfügbar war. Heute besteht eher das entgegengesetzte Problem. Durch ein Überangebot an Nahrung und durch die zunehmende Menge an industrialisierten Gerichten werden wir immer dicker. Zuckerfreie Lebensmittel sind nur schwer herauszufiltern. Demzufolge nehmen wir viel Zucker über die Nahrung auf. Das Überangebot sowie der Zucker lassen den Körper Fett ansetzen. Meistens setzt dieses besonders in den Bereichen Bauch, Beine und Po an.

Gleichzeitig sollten bei zu viel Fettreserven am Bauch die Blutwerte regelmäßig überprüft werden. Erst wenn die Fettdepots deutlich reduziert sind, sinkt auch die Gefahr der zum Teil lebensgefährlichen Folgeerkrankungen. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Von zu viel Bauchfett sind auch junge Menschen betroffen. Ein Wundermittel aus der Apotheke zum Abnehmen und für einen flachen Bauch gibt es nicht. Spezielle Eiweißpräparate können jedoch beim Abnehmen helfen, indem sie sättigen und den Appetit mindern. Der Stoffwechsel wird positiv beeinflusst. Andere Präparate versprechen z.B. eine reduzierte Aufnahme von Kohlenhydraten aus der Nahrung.

Autorin PTA Ulrike Wendt

Über unsere Autorin:

Ulrike Wendt | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Ich bin seit 17 Jahren Pharmazeutisch-technische Assistentin bei mycare.de. Aufgrund der langen Berufserfahrung und der regelmäßigen Fortbildung sind wir schon Experten in Gesundheitsthemen. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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