Anmelden
mycarePlus

Was lässt unsere Haut altern?

Von Birgit Wickner, Pharmazieingenieurin bei mycare.de
Aktualisiert: 16.08.2021

Lachendes Kind mit lachender Frau

Manche Menschen sehen mit Anfang 30 noch aus wie Anfang 20, andere haben schon mit den ersten Fältchen und Falten zu tun. Dies liegt einerseits an den Genen, andererseits aber auch an Umwelteinflüssen und dem eigenen Lebensstil, wie Hautärzte mittlerweile herausgefunden haben. Konkret machen genetische Faktoren den geringsten Anteil an der Hautalterung aus: nur etwa 20 bis 30 Prozent. Die restlichen 70 bis 80 Prozent entstehen durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlen oder Luftverschmutzung.

Welche Art von Falten gibt es?

Wenn die glatte Haut im Gesicht im Lauf des Lebens von Linien und Fältchen durchzogen wird, kann zwischen drei verschiedenen Faltentypen unterschieden werden:

  • Orthostatische Falten: Diese entstehen zum Beispiel zwischen Nasenflügel und Mundwinkel, was als Nasolabialfalte bezeichnet wird. Die Schwerkraft ist der Hauptauslöser dieser Faltenart.
  • Mimische Falten: Denkerfalten auf der Stirn oder auch eine Zornesfalte zwischen den Augenbrauen entstehen vorrangig durch das Bewegen der Gesichtsmuskulatur. Auch Krähenfüße um die Augen stehen durch Mimik. Diese mimischen Linien werden auch als dynamische Falten bezeichnet.
  • Kleine, oberflächliche Knitterfalten, auch aktinische Falten genannt: Diese sind besonders um den Mund, an Wangen, Kinn oder Stirn zu sehen. Sonneneinstrahlung sowie Nikotin können Auslöser dieser Faltenart sein.

Wann und wie stark die einzelnen Faltenarten im Gesicht auftreten, hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab.

Wie entstehen Falten?

Zwischen 20 und 30 Jahren beginnt normalerweise die natürliche Hautalterung, das glatte Aussehen der Haut wird langsam mit Linien durchzogen. Umwelteinflüsse oder genetische Faktoren können zur Faltenbildung führen. Beide bedingen sich zu einem gewissen Teil gegenseitig. Im Körper verändern sich mit zunehmenden Alter verschiedene Strukturen und Prozesse. Unter anderem verlieren Zellen in Lauf des Lebens immer stärker die Fähigkeit, sich selbst zu erneuern. Fibrolasten, die für die Kollagenproduktion der Haut wichtig sind, haben nur eine begrenzte Lebensspanne – im Alter steht der Haut daher weniger Kollagen zur Verfügung. Dadurch verliert die Haut an Bindegewebe und Elastizität, Falten können sich leichter eingraben. Besonders an dünnen Hautstellen im Gesicht, wie um die Augen, bilden sich schnell feine Linien und Falten.

Vorbeugung durch gesunden Lebensstil

Der Hautalterung kann allerdings vorgebeugt werden.- Gerade die Tatsache, dass nur 20 bis 30 Prozent der Hautalterung genetisch bedingt sind, sorgt dafür, dass jeder entsprechend vorbeugen kann. Dazu zählt unter anderem ein gesunder Lebensstil – Alkohol, Nikotin oder fettiges Essen können die Haut altern lassen. Genügend Schlaf kann den Falten vorbeugen. Ebenso wie eine vitaminreiche Ernährung. UV-Strahlen dringen tief in die Haut ein und können dort die Kollagenproduktion hindern. Sonnenschutz ist daher das gesamte Jahr über wichtig, nicht nur im Sommer. Mit Sonnencremes kann die Haut das ganze Jahr über vor den schädlichen Sonnenstrahlen geschützt werden. Das Cetaphil Sun Daylong SPF 50+ Sensitive Gel-Fluid wurde beispielsweise direkt für die empfindliche Geschichtshaut entwickelt.

Anti-Falten-Cremes für die Hautpflege

Neben einem Lebensstil, der die Haut möglichst vor Stress und dadurch entstehenden freien Radikalen schützt, gibt es auch die Möglichkeit, per Kosmetik den Falten vorzubeugen. Anti-Aging-Cremes oder -Seren sind mittlerweile bei vielen Marken vertreten. Hyaluronsäure, Vitamin C, Kollagen oder das Co-Enzym Q10 können in den verschiedenen Produkten enthalten sein. Anti-Falten-Pflege soll die Haut einerseits pflegen, andererseits mit Feuchtigkeit versorgen, damit Falten wieder aufgefüllt werden können. Für den besten Effekt werden die Cremes morgens und abends sanft auf das gereinigte Gesicht aufgetragen und einmassiert. Viele der Lotionen, wie die Eucerin Hyaluron-Filler + Elasticity Tagespflege haben zudem einen Lichtschutzfaktor, damit die Haut vor der UV-Strahlung geschützt ist.

Natürliche Anti-Falten-Mittel

Neben dem Schutz vor die Haut belastenden Umwelteinflüssen und der Anti-Aging-Pflege gegen Falten gibt es noch weitere Maßnahmen, die die Fältchen und Furchen im Gesicht ein wenig hinauszögern können. Dazu zählt beispielsweise eine nährstoffreiche Ernährung. Vitamin A, C und E zählen beispielsweise als zellschützende Antioxidantien. Auch die Spurenelemente Selen und Silizium sollten sich in der Ernährung wiederfinden. Eine ausreichende Wasseraufnahme ist zudem empfehlenswert, damit die Zellen gut hydriert bleiben – damit kann die Grundlage für einen ebenmäßigen Teint geschaffen werden.

Neben der Ernährung gibt es zudem noch einige Heilpflanzen, die einen Anti-Aging-Effekt haben sollen. Dazu zählt unter anderem Aloe Vera – diese Pflanze wird auch öfters in Anti-Aging-Kosmetik verwendet. Aber auch Efeu, wilder Thymian oder die chinesische Dattel haben sich für hautstraffenden Rezepturen bewährt. Allerdings können all diese Maßnahmen das Altern der Haut vielleicht verzögern, aber nicht aufhalten.

Autorin Pharmazieingenieurin Birgit Wickner

Über unsere Autorin:

Birgit Wickner | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Als Pharmazieingenieurin liegt mir die Gesundheit unserer Kunden am Herzen. Um dahingehend optimal beraten zu können, bilde ich mich regelmäßig fort. Mehr erfahren

Produkte zum Thema Anti-Age-Pflege Weitere passende Produkte

Weitere zum Thema passende BeiträgeWeitere Themen

Martina, Marketing bei mycare.de

Bleiben Sie zu aktuellen Gesundheitsthemen und Aktionen auf dem Laufenden.

Melden Sie sich jetzt an und gewinnen Sie eine JubelBox!

  • Top-Angebote
  • Neuheiten
  • Gewinnspiele
  • Gratis-Zugaben
  • Gutscheine
  • Tipps & Beratung
Jetzt abonnieren