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Wie werde ich lästige Pickel schnell los?

Von Juliane Fleischer, PTA bei mycare.de
Aktualisiert: 12.10.2021

Pickel und Mitesser

Fast jeder kennt das Gefühl, wenn sich plötzlich ein unschöner Pickel mitten im Gesicht entwickelt. Die Haut rötet sich und der Pickel selbst besitzt eine dicke Eiterhaube. Dabei sind Pickel meist die Folge verstopfter Poren, die die Ausgänge der Talgdrüsen bilden. Ursprünglich zum Schutz gegen Witterungseinflüsse ist die menschliche Haut auch heute noch mit zahlreichen, winzigen Härchen übersät, die jeweils eine Haarwurzel und eine Talgdrüse besitzen.

Normalerweise dient der produzierte Talg, der über das Haar durch die Poren an die Hautoberfläche gelangt, als Schutzfilm und erhält die Haut elastisch und geschmeidig. Kommt es jedoch infolge innerer oder äußerer Faktoren wie Hormonschwankungen, bestimmter Nahrungsmittel oder Umwelteinflüsse zu einer Überproduktion, kann der überschüssige Talg zusammen mit abgestorbenen Hautschüppchen die Poren verstopfen. Das Ergebnis sind Mitesser, die sich durch die Einwirkung von Bakterien zu eitrigen Pickeln entwickeln können.

Wie entferne ich Pickel richtig?

Die schnellste Art, einen Pickel loszuwerden, ist sicherlich ihn mit den Fingern auszudrücken. Übrig bleiben dann aber gerötete Haut und eine nicht weniger störende Wunde, die sich zu allem Überfluss entzünden und Narben hinterlassen kann. Besser geeignet sind daher spezielle Pickelpflaster, die auf die betroffene Stelle geklebt werden. Unterstützend können Dampfbäder angewendet werden, die die Poren öffnen, sodass bei einer anschließenden Reinigung mit Wasser und speziellen Waschgels, die Haut von überschüssigem Talg und Hautschüppchen leicht befreit werden kann. Um vorhandene Pickel zu reduzieren, können diese zusätzlich mit speziellen Präparaten punktuell behandelt werden, die antibakteriell wirken und die Heilung fördern.

Was kann ich gegen Pickel tun?

In der Regel ist bei Pickeln Geduld gefragt, denn sie verschwinden nur selten über Nacht. Wenn also Pickelpflaster und Gel nicht den gewünschten schnellen Erfolg gebracht haben, hilft nur abdecken. Dazu eignen sich am besten spezielle Abdeck- und Korrekturstifte, wobei Letzterer durch einen Grünton die gerötete Haut des Pickels neutralisiert, sodass er danach mit Abdeckpuder oder -stift leicht verdeckt werden kann. Grundsätzlich wichtig bei der Bekämpfung von Pickeln ist jedoch die Reinigung der Haut von überschüssigem Talg, Hautschüppchen oder Make-up, denn sie stellen die Hauptursache für Pickel dar. So können regelmäßige Peelings, Masken, zum Beispiel mit Heilerde, und eine spezielle an den eigenen Hauttyp angepasste Hautpflege helfen, Pickel zu vermeiden. Daneben sollten natürlich auch individuelle Pickelauslöser wie beispielsweise Schokolade oder Chips gerade vor wichtigen Terminen vermieden werden.

Pickel oder Mitesser: wo ist der Unterschied?

Pickel oder Mitesser, lästig und unnötig sind beide Arten von Hautunreinheiten. Unterschieden werden sie dadurch, dass bei Pickeln Entzündungen verursachende Bakterien mit im Spiel sind. Daher unterscheiden sich auch die Methoden der Bekämpfung, die wir Ihnen hier vorstellen.

Mitesser, im Fachjargon Komedonen genannt, bilden den „Nährboden“ für möglicherweise entstehende Pickel. Die kleinen, schwarzen Punkte fallen zwar optisch noch nicht so auf, sind aber Anzeichen für eine unreine Haut. „Unrein“ bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings nicht etwa dreckig. Oft wird nämlich fälschlicherweise angenommen, der dunkle Talgpfropfen sei Schmutz. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Oxidationsreaktion des angestauten Talges mit Luft.

Auf jeden Fall gehören Mitesser richtig behandelt, und dazu zählt definitiv nicht das Ausdrücken mit den Fingern. Dadurch werden bereits vorhandene Bakterien noch tiefer in die Haut gedrückt – bzw. mit den Fingern noch neue eingebracht. Dies verursacht eine Entzündung. Und aus dem kleinen, schwarzen Mitesser wird ein roter, eitriger Pickel.

Kann ich Mitesser selbst behandeln?

Das A und O ist die Reinigung der Haut morgens und abends. Zur punktuellen Behandlung von Mitessern eignen sich spezielle Sticks, die leicht desinfizierend wirken. Zur Befreiung der Poren und Tiefenreinigung der Haut können beispielsweise spezielle Mineralmasken unterstützend eingesetzt werden; im Trend ist auch die Anwendung von Aktivkohle, die überschüssige Talgablagerungen und Schmutz auf der Haut an sich zieht. Um Mitessern vorzubeugen, lohnt es sich, Ihren Hauttyp zu kennen und die Haut ihren Ansprüchen entsprechend zu pflegen.

Autorin PTA Juliane Fleischer

Über unsere Autorin:

Juliane Fleischer | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Mein Beruf als Pharmazeutisch-technische Assistentin beinhaltet insbesondere die Beratung zu Gesundheitsthemen, Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln, aber auch zu Pflegeprodukten. Um zu Neuheiten auf dem Laufenden zu bleiben, sind regelmäßige Fortbildungen wichtig.

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Martina, Marketing bei mycare.de

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