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Der beste Freund des Menschen – Was muss ich beachten?

Wie viele Hunderassen gibt es?

Weltweit existieren etwa 300 vom FCI anerkannte Hunderassen. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Rassen, welche uns Menschen viel Freude bereiten und als Wach-, Jagd-, Spür-, oder Schoßhund ihren täglichen Einsatz haben. Ein Hundeleben kann durchaus lang sein. Der älteste Hund der Welt soll über 29 Lenze gezählt haben. Dass nicht jeder Hund dieses biblische Alter erreicht, liegt auf der Hand. Zudem ist die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunderasse zu Hunderasse recht verschieden. In der Regel erreicht ein gesunder Hund ein Alter von etwa 10 bis 15 Jahren Um möglichst lange fit, gesund und agil zu bleiben, braucht unser Haustier eine Ernährung, welche gut auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ebenso sollte das Alter und der aktuelle Gesundheitszustand beachtet werden — ein ganzes, frohes Hundeleben lang.

Hundenahrung und Hundefutter — Gesunde Sättigung: Hauptmahlzeit und Snack für zwischendurch

Kein Hund kommt mit Übergewicht auf die Welt. Den Hund als vollwertiges Familienmitglied aufzunehmen, ist gut und richtig — den lieben Vierbeiner generell auf Menschenkost einzustellen, kann jedoch dem Haustier auf Dauer gesehen durchaus Schaden zufügen. Denn Tiere vertragen bzw. verdauen Lebensmittel, welche eigentlich für den Menschen bestimmt sind, aufgrund der vielen Zusatzstoffe wie zum Beispiel Gewürze, Farbstoffe etc. eventuell schlecht — entwickeln Allergien, Übergewicht oder leiden permanent unter Verdauungsstörungen. Ab und zu ein Scheibchen Wurst mag natürlich gestattet sein. Alleine aus Folgsamkeit neigen Hunde dazu, uns buchstäblich alles aus der Hand zu fressen – auch wenn es ihnen gar nicht gut tut. Dennoch haben sich Tierärzte und Wissenschaftler schon etwas dabei gedacht, eine tiergerechte Nahrung auf den Markt zu bringen, welche dem Hund nicht nur mundet, sondern ihm, dem Vierbeiner, auch wohl tut. Doch hohe Getreideanteile in der Fütterung gelten als Mitverursacher für Gelenkprobleme. Den Hund ausschließlich mit Fleisch zu füttern, ist daher eine Tendenz, die sich bei Hundefreunden immer mehr durchsetzt. Fertigfutter ist so konzipiert, dass Mangelsituationen eigentlich nicht entstehen können. Das bedeutet nicht, dass diese Nahrung zwingend gesund ist. Problematisch sind zahlreiche Leckereien und womöglich noch Haushaltsabfälle. Dennoch darf auch so manches Gemüse in Maßen verfüttert werden. Süßigkeiten gehören keinesfalls in den Napf. Spätestens wenn Gelenkprobleme auftreten, sollte die Fütterung kritisch überdacht werden. Über die bedarfsgerechte Fütterung bei Gelenkproblemen beraten Tierärzte, Tierheilpraktiker, aber auch Ernährungsberater für Hunde. Eine einzige, allgemeingültige Lösung, die sich auf alle Hunde übertragen lässt, gibt es nicht. Als Ergänzung im Futternapf können allgemein gelenkstärkende Präparate zum Einsatz kommen.

Wie kann ich Gelenkprobleme beim Hund verhindern?

Große und schwere Hunde sind besonders gefährdet, Gelenkerkrankungen zu erleiden. Hunde, die rassebedingt deformierte Knochen aufweisen, erkranken ebenfalls häufig. Daher beginnt die Prävention schon bei der Auswahl des Hundes. Bei jungen Hunden hilft der Blick auf die Elterntiere und mögliche bestehende Probleme. Bei erwachsenen Tieren bringt eine Röntgenaufnahme Klarheit, wenn der Verdacht besteht, dass der Hund Gelenkschmerzen hat. Wer einen Hund besitzt, kann viel vorbeugend dazu beitragen, dass der Hund möglichst lange gesund bleibt. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören daher:

  • Bedarfsgerechte Fütterung
  • Übergewicht vermeiden
  • Ausreichend Bewegung
  • Meiden von Überlastung im Wachstum

Zwischen Auslastung und Überlastung

Auch tendenziell als "unsportlich" angesehene Hunde sind oftmals deutlich sportlicher als unsportliche Menschen. Dieser Umstand wird häufig nicht bedacht, was zur Folge hat, dass Hunde falsch eingeschätzt werden. Ein Beispiel dafür ist der Mops, der ebenfalls Auslauf braucht. Der Chihuahua ist kein Taschenhund, sondern tatsächlich eine kleine Sportskanone. Kraftpakete wie Doggen hingegen sind aufgrund ihres enormen Wachstums ausgesprochen empfindlich bei Überlastung. Hochleistungshunde wie z. B. Border Collies hingegen laufen Gefahr, entweder nicht ausreichend belastet oder völlig überlastet zu werden. Das Problem dabei: Nicht jeder Hund signalisiert, dass er überanstrengt wird. Ein Hund, der nach der Radtour den Rest des Tages verschläft oder der unterwegs jede kurze Pause nutzt, um sich abzulegen, kann ein erfahrener Hund sein, der mit seinen Kräften haushaltet. Oder er ist mit seiner Kraft längst am Ende. Hier muss der Halter die nötige Sensibilität entwickeln. Das gilt vor allem im Hundesport, für den der Hund erst aufgebaut werden muss und ausgewachsen sein sollte.

Weitere Faktoren für die Lebenserwartung des Hundes

  • Eine schlechte Grundkonstitution oder negative Erlebnisse können beim Hund (auch unbemerkt) Spuren hinterlassen, die erst im Alter nachwirken.
  • Falsche Ernährung - auch bei Hunden kann Übergewicht zu einem frühen Tod führen.
  • Rasse des Hundes - Durch Überzüchtung können rassespezifische Leiden entstanden sein.
  • Größere Hunderassen verbrauchen im Allgemeinen früher ihre Kräfte als kleinere Hunde.
  • Letztlich ist natürlich auch die Pflege des Hundes ein wichtiger Faktor wie alt ein Hund wird. Dazu gehört neben einer gesunden Ernährung insbesondere Zuwendung und ein Wohlfühl-Leben in der Familie.

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Martina, Marketing bei mycare.de

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