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Wie gefährlich ist das Coronavirus (SARS-CoV-2)?

Von Marcus Schulze, Apotheker bei mycare.de
Aktualisiert: 28.07.2021

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Kann ich mich zu Hause selbst auf SARS-CoV-2 testen?

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Abgabe und den Verkauf von Schnelltests für medizinische Laien beschlossen. Künftig können Personen Antigentests erwerben und selbst durchführen.

Bisher war es lediglich möglich, sich von geschultem Personal und in vorgesehenen Einrichtungen testen zu lassen. Zur Bekämpfung der Pandemie sollen sich nun auch Personen zu Hause und ohne ärztliche Aufsicht selbst testen können. Die Abgabe und Durchführung ist durch die Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) geregelt. Dafür wurde diese erweitert. Bislang galt nur eine Ausnahme für Tests zur Eigenanwendung: für HIV-Selbsttests.

Die bereits in Testzentren, Apotheken und Arztpraxen verwendeten Antigentests sind jedoch weiterhin nicht für die Abgabe an Laien bestimmt. Antigen-Tests für die Eigenanwendung sind inzwischen käuflich erwerbbar. Sie benötigen ein CE-Kennzeichen sowie einen Beipackzettel mit der richtigen Anleitung zur Handhabung des Selbsttests. Positive Testergebnisse sind dem Hausarzt und/oder dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden, um weitere Schritte und Maßnahmen in die Wege zu leiten und das Ergebnis bestätigen zu lassen. Die Apothekenpflicht für diese Schnelltests besteht nicht.

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Kann ich mich in der Apotheke auf Corona testen lassen?

Mit der Änderung der Coronavirus-Testverordnung können Apotheken seit dem 16. Januar 2021 damit beauftragt werden Corona Schnelltests durchzuführen. Dabei handelt es um Point-of-Care-Antigentests (kurz PoC-Test). Bei diesem Test ist keine Vorbereitung von Proben erforderlich. Er wird direkt an der Testperson durchgeführt sowie ausgewertet. Ein Test in der Apotheke ist jedoch nur für Kunden, die keine Krankheitssymptome aufweisen, vorgesehen. Sollten sich bereits Symptome zeigen, ist es nötig einen Arzt aufzusuchen.

Der PoC-Test wird ausschließlich von geschultem Personal direkt vor Ort mit einem Nasen-Rachen-Abstrich durchgeführt. Dieser Abstrich wird auf SARS-CoV-2-charakteristische Moleküle untersucht. Das positive oder negative Ergebnis wird auf einem Teststreifen mittels Reagenzien ermittelt und liegt innerhalb von wenigen Minuten vor. Sollte der Test positiv auf das Virus ausfallen, muss das Ergebnis noch mit einem PCR-Test geprüft werden.

Ein PCR-Test ist genauer als der Schnelltest und weist den Erreger direkt nach. Auch dort wird ein Nasen-Rachen-Abstrich vorgenommen, welcher in einem Labor analysiert wird. Es kann jedoch bis zu 2 Tagen oder bei sehr hohem Testaufkommen auch länger dauern, bis das Ergebnis vorliegt. Hierbei wird eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entweder ausgeschlossen oder festgestellt.

 Kostenfreie Schnelltests für symptomfreie Personen. Testzeiten ohne Termin: Mo - Fr von 9 - 12 Uhr, Testzeiten mit Termin: Mo - Fr von 12 - 18 Uhr. Bitte in der Kreisel-Apotheke anmelden. Ebenfalls können Sie vor Ort ihr digitales Impfzertifikat erhalten.

Wie ist die Lage in der Welt und in Europa?

Weltweit wird aktuell daran gearbeitet, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. In den Sommermonaten gab es viele Lockerungen, da die Inzidenzen zurückgehen. Überstanden ist die Pandemie laut verschiedener Experten aber noch nicht.

Während der Lockdowns, um die Infektionszahlen wieder unter Kontrolle zu bekommen, bleiben unter anderem Teile des Einzelhandels sowie Friseursalons geschlossen. Ebenfalls geschlossen bleiben die Schulen bzw. soll die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler ausgesetzt werden. Im öffentlichen Leben sollen vermehrt medizinische Masken wie FFP2-Masken oder OP-Masken die Stoffmasken ersetzen. Zudem müssen Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen.

In Ergänzung zu den Maßnahmen im Lockdown wird mit der Informationskampagne „Krempelt die #Ärmelhoch“ umfassender über die Impfung gegen das Coronavirus informiert. Mittlerweile sind die Corona-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sowie von AstraZeneca und Johnson&Johnson zugelassen.

Währenddessen wurden der World Health Organization weltweit über 194 Millionen bestätigte Fälle gemeldet und mehr als 4 Millionen Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. In Europa sind bzw. waren besonders Italien, Spanien, Großbritannien, Deutschland und Frankreich betroffen. Nach derzeitigem Stand gibt es über 59 Millionen bestätigte Fälle von SARS-CoV-2 in der europäischen Region. Nach Angaben der WHO sind bisher über eine Million Menschen an dem Coronavirus gestorben.

Quellen:
https://covid19.who.int/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

 

Wie wird die Situation in Deutschland eingeschätzt?

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) wird die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung im Allgemeinen als sehr hoch eingeschätzt. Deutschland verzeichnet mittlerweile über 3,5 Millionen bestätigte Infektionsfälle. Bundesweit sind laut Angaben des RKI bislang mehr als 91.000 Infizierte an oder mit SARS-CoV-2 gestorben.

Vor allem im Winter war ein beschleunigter Anstieg der Übertragungen in der deutschen Bevölkerung zu beobachten. Bis April 2021 befand sich Deutschland deshalb im Lockdown. Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe und Einzelhandel (außer Supermärkte) sowie Schulen bliebenin großen Teilen geschlossen. Wie diese Begrenzungen sich entwickelten und wie genau sie ausgestaltet wurden, obliegt auch den jeweiligen Bundesländern unter Berücksichtigung der regionalen Entwicklung der Covid-19 Infektionen. Weiterhin wird dringend appelliert: Halten Sie den Kreis Ihrer Kontakte so gering wie möglich und versuchen Sie die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Zudem kann die Corona-Warn-App dabei helfen, Infektionsketten zu durchbrechen. Durch die App wird das Smartphone zu einem Warnsystem und informiert darüber, wenn man Kontakt mit einer nachweislich Corona-positiv getesteten Person hatte.

Quelle:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

 

Eine aktuelle Übersicht über die detaillierten Maßnahmen im Rahmen der Eindämmung des Coronavirus können Sie auf den Seiten der Bundesregierung nachlesen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

 

Ist das Coronavirus heilbar?

In Deutschland sind aktuell vier Impfstoffe gegen das Coronavirus zugelassen. Dazu gehören die mRNA-Impfstoffe von BioNTech mit dem Namen Comirnaty (Zugelassen durch die EMA am 21.12.2020) und Moderna (Zugelassen durch die EMA am 06.01.2021). Außerdem haben die beiden Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson die Zulassung erhalten.

Quelle:
https://www.zusammengegencorona.de/impfen/

 

Welchen Nutzen hat die Impfung?

Im Dezember 2020 wurde der erste Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zugelassen, damit startete die Impfkampagne in den verschiedenen Ländern. Mittlerweile ist die Priorisierung durch Risikogruppen aufgehoben, in vielen Impfzentren können sich Impfwillige sogar ohne Termin impfen lassen. Vermehrt erkranken allerdings auch Geimpfte an Covid-19. Dies liegt unter anderem daran, dass die verschiedenen Impfstoffe zwar einen hohen, aber keinen 100-prozentigen Schutz gegen das Coronavirus bieten. Außerdem wurde festgestellt, dass die Hospitalisierungsrate sinkt – wenn Geimpfte an Corona erkranken, müssen sie also seltener stationär im Krankenhaus behandelt werden. Dadurch kann die Impfung neben der Krankheit selbst auch vor schweren Verläufen schützen.

Zudem haben Geimpfte und Genesene mittlerweile einige Freiheiten, unter anderem im Hinblick auf die Kontaktbeschränkungen. Als Genesen gelten Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Coronainfektion überstanden haben. Bei einer länger zurückliegenden Infektion mit dem Coronavirus ist eine Impfung nötig – allerdings reicht in diesem Fall eine Dosis. Mit einem digitalen Impfzertifikat können Sie sich als Geimpft oder Genesen ausweisen und dadurch die oftmals geforderten negativen Testbescheinigungen umgehen. Auch Reisen in andere Länder soll damit einfacher möglich sein. Den QR-Code für Ihr digitales Impfzertifikat bekommen Sie entweder direkt nach der Impfung oder mit Vorlage Ihres Impfausweises in der Apotheke.

Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/digitaler-impfpass-107.html
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warum-immer-mehr-geimpfte-an-covid-19-erkranken-127050/

 Digitales Impfzertifikat: Vollständig Geimpfte wie auch Genesene erhalten bei uns selbstverständlich auch ihr Impfzertifikat. Kommen Sie dazu in eine unserer Apotheken vor Ort.

Urlaub trotz Corona? Das sollten Sie beim Reisen beachten

Die globale Coronavirus-Pandemie wirkt sich auch auf den Tourismus aus. Viele Reise- und Urlaubsmöglichkeiten wurden eingeschränkt, um eine weitere Ausbreitung zu reduzieren. Urlauber sollten sich vor Antritt einer Reise zunächst beim Auswärtigen Amt über mögliche Risikogebiete informieren und die individuellen Reisehinweise beachten. Ab dem 1. Oktober 2020 lösen neue umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise die bisherige pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab. Grundsätzlich gilt weiterhin eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen in alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind. Vermeiden Sie wenn möglich Inlandsreisen in Landkreise und Städte, bei denen die Neuinfektionszahlen die vorgegebene Grenze überschreitet. Die Liste der Risikogebiete ist auf der Webseite des RKI zu finden.

Wer aus einem durch das RKI ausgewiesenen Risikogebiet kommt, muss sich zudem auf das Coronavirus testen lassen. Für Betroffene sind die Tests kostenlos und werden bei Ankunft an den Flug- und Seehäfen durchgeführt. Reisende, welche mit dem Auto in einem solchen Risikogebiet waren, können den Test in Wohnortnähe durchführen lassen. Bis zur Bekanntgabe des Testergebnisses müssen Reisende zunächst in Quarantäne bleiben. Sollte der Test negativ ausfallen, entfällt die 14-tägige Quarantäne.

Unser Pharmazeutisches Fachpersonal hat verschiedene Reisesets zusammengestellt, um die Reiseapotheke an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Quelle:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/BMG_Merkblatt_Reisende_Tab.html
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Was ist der Unterschied zwischen SARS-CoV-2 und Covid-19?

Das neuartige Coronavirus, welches bislang als 2019-nCoV bezeichnet wurde, hat seit dem 11. Februar 2020 einen neuen Namen: SARS-CoV-2. Das Wort SARS ist ein Akronym und steht für Schweres Akutes Atemwegsyndrom. Die durch SARS-CoV-2 mögliche Lungenkrankheit hat ebenfalls einen Namen erhalten und wird Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt. Der Unterschied besteht somit darin, dass SARS-CoV-2 der Name des neuartigen Coronavirus ist, während Covid-19 eine Krankheit ist, welche aus einer Infektion mit dem Coronavirus resultieren könnte.

Quelle:
https://www.zusammengegencorona.de/informieren/basiswissen-coronavirus/

 

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Laut dem RKI soll der Hauptübertragungsweg innerhalb der Bevölkerung die Tröpfcheninfektion sein. Auch eine sogenannte Kontaktübertragung (Infektion mit dem Virus über kontaminierte Oberflächen) sei theoretisch möglich. Eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Aerosole (Schwebepartikel in der Luft) ist in einigen Situationen des normalen gesellschaftlichen Umgangs möglich. Treffen viele Personen dicht gedrängt in einem nicht ausreichend belüfteten Innenraum zusammen und wenn der Mindestabstand dabei unterschritten wird, kann es zu einer verstärkten Anreicherung von Aerosolen kommen. Generell können die Aerosole durch regelmäßiges Lüften in Innenräumen abgereichert werden. Deshalb ist es von Bedeutung, Innenräume regelmäßig mit Frischluft zu versorgen.

Quelle:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html?nn=13490888

 

Wie lange dauert es nach einer Infektion, bis die Krankheit ausbricht?

Den Informationen des RKI nach beträgt die Inkubationszeit im Mittel 5-6 Tage. Es ist davon auszugehen, dass Patienten etwa 1-2 Tage vor Symptombeginn ansteckend sind. Wie lange eine Person ansteckend ist, kann momentan nicht mit Sicherheit angegeben werden.

Quelle:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1

 

Welche Symptome weist eine Erkrankung mit dem Coronavirus auf?

Das RKI hat mit Stand zum 03.09.2020 Daten aus Deutschland im Hinblick auf Demografie und Symptomatik veröffentlicht. Diesen Daten zufolge sind 51% der COVID-19-Erkrankten weiblich und im Altersmedian 45 Jahre alt. Zu den häufigsten Symptomen in Deutschland gehören Husten, Fieber, Schnupfen, eine Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns sowie Pneumonie. Hier ein unvollständiger Auszug von weiteren, möglichen Symptomen: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf-und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen.

Einen kompletten Überblick zu diesen Daten finden Sie auf den Seiten des RKI (Quelle):
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1

 

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Um eine Ausbreitung des neuen Coronavirus zu vermeiden, empfiehlt das Bundesministerium für Gesundheit die sogenannte AHA + L Regel:

  • Abstand
  • Hygiene
  • Alltagsmaske
  • Lüften

Achten Sie bei diesen Maßnahmen darauf, dass sie einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu Ihren Mitmenschen einhalten. Beachten Sie zudem die Husten- und Niesetikette und tragen Sie eine Alltags- oder medizinische Maske, wenn es nötig ist. Zudem sollten Sie regelmäßig die Hände mit Seife waschen und desinfizieren. Diese Verhaltensregeln sollen ein Mindestmaß an Schutz bieten und dabei helfen, eine weitere Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. Mehr zu dem Thema Masken können Sie hier erfahren.

Quelle:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

 

Mundspülung gegen das Coronavirus?

Haushaltsübliche Mundspülungen könnten dabei helfen, die Pandemie einzudämmen. Ein deutsches Team von Virologen der Ruhr-Universität Bochum kam bei Ihrer Forschung zu dem Ergebnis, dass einige Mundspülungen die Viruslast von Sars-CoV-2 reduzieren können. Von insgesamt acht frei verkäuflichen Mundspülungen konnten drei Sars-CoV-2 zeitweise bedeutend verringern. Dazu gehört beispielsweise Listerine Cool Mint. Andere Mundspülungen, welche die Inhaltsstoffe Dequalinium-, Benzalkoniumchlorid und Polyvidon-Jod enthalten, konnten ähnliche Erfolge bei der Reduzierung der Virenlast vorweisen.

 

Diese Erkenntnis kann Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Pandemie haben. Das Coronavirus befindet sich beim Menschen vor allem im Rachen und an den Speicheldrüsen im Mund. Auch wenn die Produktion der Viren durch die Anwendung von Mundspüllösungen nicht gehemmt wird, so verringert es zeitweise erheblich die Viruslast im Mund und Rachenraum und damit das Ansteckungspotenzial. Ist eine Person tatsächlich infiziert, so könnte durch die Verwendung einer der oben genannten Mundspülungen das Ansteckungsrisiko vorübergehend reduziert werden.

Quelle:
https://academic.oup.com/jid/article/222/8/1289/5878067

Autor Apotheker Marcus Schulze

Über unseren Autor:

Marcus Schulze | Apotheker in der Kreisel-Apotheke
Ich bin seit 2016 Apotheker und seit Mitte 2017 bei mycare in der Kreisel-Apotheke tätig. Ich berate gerne umfassend zu allen Gesundheitsfragen. Durch ständiges Lernen nach dem Studium erweitere ich meine Beratungskompetenzen abseits der üblichen Medikamente, um so dem Kunden ein breites Wissen anbieten zu können. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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