Pickel oder Mitesser: Unterschied und Linderung

Pickel oder Mitesser, lästig und unnötig sind beide Arten von Hautunreinheiten. Unterschieden werden sie dadurch, dass bei Pickeln Entzündungen verursachende Bakterien mit im Spiel sind. Daher unterscheiden sich auch die Methoden der Bekämpfung, die wir Ihnen hier vorstellen.

Pickel oder Mitesser: Unterschied und Linderung

Foto: Iakov Filimonov / shutterstock.com

Mitesser, im Fachjargon Komedonen genannt, bilden den „Nährboden“ für möglicherweise entstehende Pickel. Die kleinen, schwarzen Punkte fallen zwar optisch noch nicht so auf, sind aber Anzeichen für eine unreine Haut. „Unrein“ bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings nicht etwa dreckig. Oft wird nämlich fälschlicherweise angenommen, der dunkle Talgpfropfen sei Schmutz. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Oxidationsreaktion des angestauten Talges mit Luft.
Auf jeden Fall gehören Mitesser richtig behandelt, und dazu zählt definitiv nicht das Ausdrücken mit den Fingern. Dadurch werden bereits vorhandene Bakterien noch tiefer in die Haut gedrückt – bzw. mit den Fingern noch neue eingebracht. Dies verursacht eine Entzündung. Und aus dem kleinen, schwarzen Mitesser wird ein roter, eitriger Pickel.
Wie löst man also das Mitesserproblem? Wenn mehrere vorhanden sind, lohnt sich auf jeden Fall der Gang zur Kosmetikerin.

Mitesser selbst behandeln

Das A und O ist die Reinigung der Haut morgens und abends.
Zur punktuellen Behandlung von Mitessern eignen sich spezielle Sticks aus der Apotheke, die leicht desinfizierend wirken.
Zur Befreiung der Poren und Tiefenreinigung der Haut können beispielsweise spezielle Mineralmasken unterstützend eingesetzt werden; im Trend ist auch die Anwendung von Aktivkohle, die überschüssige Talgablagerungen und Schmutz auf der Haut an sich zieht.
Um Mitessern vorzubeugen, lohnt es sich, Ihren Hauttyp zu kennen und die Haut ihren Ansprüchen entsprechend zu pflegen. Ihr Apothekenteam berät Sie gerne über die passende Pflege für fettige, empfindliche, normale, trockene oder Mischhaut.

Pickel selbst behandeln

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und der 2x täglichen Reinigung kann es zum Auftreten von Pickeln kommen. Bei einzelnen Pickeln empfiehlt sich ein Gesichtsdampfbad mit Kamille. Am nächsten Tag kann der Pickel mit einem antiseptischen, getönten Abdeckstift kaschiert werden.
Von Hausmitteln wie Zahnpasta ist eher abzuraten, da oftmals Stoffe enthalten sind, die zusätzliche Reizungen verursachen. Eine Maske mit entzündungshemmender Heilerde oder das Betupfen mit Teebaumöl ist hingegen durchaus empfehlenswert. Bis zur vollständigen Abheilung braucht es leider ein wenig Geduld.
Wenn Sie an häufiger oder starker Akne leiden, sollten Sie dem Hautarzt einen Besuch abstatten, der sich um speziell abgestimmte Pflege, bzw. medikamentöse Behandlung kümmern wird.

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1 Kommentar

  1. Maria L. sagt:

    Vielen Dank für die hilfreichen Informationen. Persönlich nutze ich gegen Mitesser schwarze Masken aus Aktivkohle und bei Gelegenheit auch Mitesserentfernern. Gegen Pickel und Akne habe ich eine besondere Lotion in der Apotheke zubereiten lassen, die bestens für meinen Hauttyp passt. Grüße, Maria

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