Schwere Beine – Gymnastik für die Venen

Schwere Beine können unangenehm sein und sogar schmerzhaft werden. Sie sind aber auch ein Alarmsignal, dass etwas mit dem Gefäßsystem nicht stimmt. Betroffene können mit der richtigen Gymnastik viel für ihre Venen unternehmen und so auch Folgeerkrankungen verhindern.

Foto: MR-Shining / shutterstock.com

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Es ist die Aufgabe der Venen, Flüssigkeiten abzutransportieren. Nur ein geringer Teil wird durch das Lymphsystem abgeleitet. Kommt es zu einer Venenschwäche, können die Lymphgefäße einen Teil der Arbeit übernehmen und mehr Gewebswasser transportieren. Erst wenn die Menge immer weiter zunimmt, staut sich das Gewebswasser. Schwere Beine sind die Folge. Venengymnastik ist eine sinnvolle Maßnahme gegen schwere Beine. Dennoch ist es wichtig, die Symptome mit dem Arzt zu besprechen und zu klären, ob vielleicht eine Grunderkrankung die Ursache ist.

Übungen für die Venen

Bei dieser Übung benötigen Sie einen Stuhl. Stellen Sie ihn so, dass die Sitzfläche vor Ihnen ist. Achten Sie dabei auf einen rutschfesten Untergrund. Treten Sie einen großen Schritt zurück. Jetzt stellen Sie den rechten Fuß nur mit der Fußspitze auf die Sitzfläche. Lehnen Sie sich nach vorn und stützen Sie sich mit den Händen an der Stuhllehne ab. Sie können die Hände auch auf dem angewinkelten Knie abstützen. Strecken Sie das linke Bein durch. Versuchen Sie jetzt bei dem linken Bein mit der Ferse den Boden zu berühren. Halten Sie diese Position für etwa eine halbe Minute. Stellen Sie dann das rechte Bein wieder auf den Boden und die Fußspitze des linken Beins auf den Stuhl. Das rechte Bein strecken Sie durch und wiederholen die Übung. Schmerzen sollten Sie dabei nicht haben. Ein leichtes Ziehen ist normal und gewünscht, denn das Ziel ist, die Wadenmuskulatur zu stärken. Sollten Sie im Urlaub die Gelegenheit haben, ein Kneippbad zu besuchen, üben Sie sich im Wassertreten. Kneippkuren sind eine Wohltat für die Venen. Kneipp bietet eine Vielzahl von Anwendungen, die ihre Gefäße stärken.

Die Gesundheit stärken

Frauen sind für Venenschwächen besonders anfällig. Das wird auch durch Krampfadern sichtbar, die oft zuerst an den Beinen auftreten. Spätestens jetzt sollten die Betroffenen etwas dagegen unternehmen. Extrakte aus der Roßkastanie regelmäßig eingenommen haben sich bewährt und wirken geschwollenen Beinen entgegen und lindern daraus resultierende Schmerzen. In der Apotheke erhältlich sind pflanzliche Arzneimittel mit standardisiertem gesicherten Wirkstoffgehalt.

Die Neigung zur Venenschwäche wird vererbt. Wer die Beinmuskulatur kräftigt, kann zwar die Venenschwäche nicht verhindern, dafür den Verlauf aber verlangsamen. Die Muskeln üben Druck auf die Gefäße aus, der Abtransport der Flüssigkeit wird erleichtert. Gehen Sie auch viel zu Fuß. Nehmen Sie die Treppen und nicht den Aufzug. Fahren Sie Rad und lassen Sie bei kurzen Strecken das Auto stehen. Legen Sie bei langen Autofahrten Pausen ein und bewegen Sie sich. Treten Sie auf der Stelle oder unternehmen Sie einen Spaziergang.
Venencremes oder –gele unterstützen mit natürlichen Wirkstoffen zusätzlich äußerlich und wirken gerade bei sommerlichen Temperaturen wohltuend und lindernd.
Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

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1 Kommentar

  1. Ina sagt:

    Interessante Übungen, vielen Dank. Ein Gymnastikball ist auch eine gute Alernative für ein Ganzkörpertraining, besonders wenn man sowieso viel sitzt. Ich denke, damit können auch die Venen gut trainiert werden.

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