Erste Hilfe bei Schmerz – was leisten Wärmepflaster?

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Fast jeder kennt das: Plötzlich sticht es und schmerzt es im Rücken. Der erste Weg für Betroffene führt oft nicht zum Arzt, sondern in die Apotheke. Neben diversen Salben werden vor allem Wärmepflaster gerne angewendet. Doch helfen sie wirklich?

Erste Hilfe bei Schmerz – was leisten Wärmepflaster?

Foto: puhhha / shutterstock.com

Die Werbung verspricht: Wärmepflaster drauf und in ein paar Tagen ist der lästige Schmerz vergessen. Nicht nur gegen Rückenschmerzen, sondern auch gegen Schmerzen an Schultern, Nacken oder Gelenken werden Wärmepflaster eingesetzt. Spezielle Wärmepflaster gibt es für Menstruationsbeschwerden. Halten Wärmepflaster, was die Reklame verheißt? Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Wärmepflastern, die traditionellen Wärmepflaster und Wärmepflaster, die aufgrund einer katalytischen Reaktion Wärme erzeugen. Die klassischen Wärmepflaster erzeugen die Wärme durch bestimmte Wirkstoffe, die die Durchblutung an der schmerzenden Stelle fördern und diese somit erwärmen. Beliebter Wirkstoff in solchen Wärmepflastern ist Capsaicin, das auch in Chilis vorkommt. Diese Form von Wärmepflastern ist bereits seit 1928 auf dem Markt. Für empfindliche Haut wird in den Wärmepflastern statt des scharfen Chilis das synthetische Nonivamid verarbeitet.

Wärmepflaster: Worauf sollten Sie achten?

Bei den katalytischen Pflastern oxidiert ein Eisenpulver mit Sauerstoff Dabei wird Wärme freigesetzt. Vor allem in den ersten Stunden ist die Hitze solch eisenpulverbasierter Pflaster sehr hoch. Nachteil aller Wärmepflaster ist, dass sie jucken, brennen und zu Hautirritationen führen können. In diesem Fall müssen Sie das Pflaster sofort abnehmen und im Notfall einen Arzt aufsuchen. Die meisten Anwender empfinden die Wärme als angenehm. Wärmepflaster können durchaus bei Rückenschmerzen eingesetzt werden. Denn die Wärme lockert die verspannte Muskulatur, der Rücken kann wieder gestreckt und bewegt werden. Auch trägt die Wärme zum persönlichen Wohlbefinden bei. Allerdings müssen Sie beachten, dass Wärme nicht bei allen Rückenschmerzen Linderung verschafft.

Wann Sie Wärmepflaster verwenden sollten – und wann nicht

Nicht immer ist Wärme bei Schmerzen hilfreich. Eine frische Sportverletzung, eine Prellung und ein Bluterguss dürfen nicht gewärmt werden. Das gilt auch für Bänder- und Sehnenverletzungen. Hier sollten Sie die Schwellungen mit fließendem kalten Wasser, kalten Kompressen oder Auflagen kühlen. Rheuma– und Arthroseschübe dürfen ebenfalls nicht mit Wärme behandelt werden. Diabetiker und Menschen mit Venenschwäche sollten bei der Anwendung von Wärmepflastern Vorsicht walten lassen. Wenn Sie keine Wärmepflaster im Haus haben, können Sie denselben Effekt auch mit alten Hausmitteln erreichen. Ihre persönliche Wärmetherapie können Sie mit diesen Mitteln selber gestalten:

Wärmflaschen
Körnerkissen
Dinkelkissen
Kirschkernkissen
• Heizdecken
• Dampfbäder
Rotlichtlampe
• Wärmekompressen.

Übrigens: Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, ist eine Fortsetzung der alltäglichen und gemäßigten Bewegung in der Regel besser als absolute Ruhe.

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1 Kommentar

  1. Sarah sagt:

    Hatte mir die Wärmepflaster bestellt und es hat was gebracht. Die Wärmepflaster sind wirklich super! 🙂

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