Erste Hilfe beim Haustier

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Scherben, Stiche, Bisswunden: Wenn Haustiere verletzt sind, ist sofortiges Handeln gefragt. Mit Erster Hilfe beim Haustier ergreifen Sie wichtige Maßnahmen, die häufig Schlimmeres verhindern. Bei schwereren Verletzungen ist ein Besuch beim Tierarzt jedoch unumgänglich.

Erste Hilfe beim Haustier

Foto: Pressmaster/ shutterstock.com

Wenn Ihr Haustier sich Verletzungen zugezogen hat oder einen Schwächeanfall erleidet, müssen Sie sich sofort um das Tier kümmern. Reden Sie ihm gut zu und streicheln Sie es, um es zu beruhigen und ihm mögliche Ängste zu nehmen. Je nachdem, welche Art der Verletzung vorliegt, führen Sie Erste-Hilfe-Maßnahmen durch oder fahren direkt zum Tierarzt.
Bei Insektenstichen reicht es häufig schon, den Stachel vorsichtig mit einer Pinzette zu entfernen und die Einstichstelle anschließend zu kühlen. Hierfür ist es nützlich, eine Sofort Kältekompresse in der Hausapotheke oder Sanikasten im Auto vorrätig zu haben. Wenn Ihr Tier jedoch im Rachenbereich gestochen wurde, ist ein Tierarztbesuch unumgänglich, da ein solcher Stich die Atmung blockieren kann.

Das hilft bei Wunden und Bewusstlosigkeit

Bei Wunden, die stark bluten, umwickeln Sie die betroffene Stelle zunächst mit einer sterilen Wundkompresse und einer elastischen Binde und fahren dann direkt zum Tierarzt. Kleinere Wunden behandeln Sie mit Wunddesinfektion. Häufig genügt eine Povidon-Iod Lösung einmalig angewendet. Zeigt Ihr Tier apathisches Verhalten, erbricht es sich, zittert, hat Krämpfe oder leidet unter Atemnot, kann eine Vergiftung vorliegen. In diesem Fall geht es ebenfalls sofort zum Tierarzt.
Haben Sie einen Vogel, kann es passieren, dass dieser gegen ein Fenster prallt und bewusstlos wird. In dem Fall schaffen Ruhe und Dunkelheit Abhilfe. Polstern Sie hierzu einen Schuhkarton mit Tüchern aus, versehen Sie den Deckel mit Luftlöchern, schieben Sie den Vogel vorsichtig auf ein Stück Papier und legen Sie ihn in den Karton. Sobald er aufwacht, geben Sie dem Vogel ein paar Tropfen Wasser zu trinken auf den Schnabel und bringen Sie ihn zurück in den Käfig, welchen Sie mit einem Tuch noch eine Weile abdunkeln.

Erste Hilfe bei Hitzeschlag

Zu einem Hitzeschlag kommt es beispielsweise, wenn der Käfig in der prallen Sonne steht oder das Tier in einem Auto wartet, welches in der Sonne geparkt ist. Beides ist sehr gefährlich und kann im schlimmsten Fall zum Tode führen. Symptome eines Hitzeschlages sind Apathie oder gar Bewusstlosigkeit. Bei vielen Tieren, insbesondere Hunden, hängt auch die Zunge sehr weit aus dem Hals.
In solchen Fällen bringen Sie Ihr Haustier sofort an einen kühlen Ort und stellen Sie dort eine Schüssel mit Wasser bereit. Bei kleineren Tieren – wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Katzen – bedecken Sie den Körper mit einem kühlen, feuchten Tuch, lassen den Kopf jedoch frei. Hat sich das Tier ein wenig erholt, tauchen sie die Pfoten in eine Schüssel mit etwas kaltem Wasser. Hunde besprühen Sie von den Beinen aufwärts mit Wasser.

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