Hände pflegen – besonders vor Beginn der kalten Jahreszeit

Wer viel draußen ist, Sport treibt, einen Garten pflegt oder gar im Freien arbeitet, kennt das Problem: Mit dem Beginn der kühleren Jahreszeit leiden die Hände, die Haut wird rau, trocken und rissig. Schuld daran sind die Gegensätze zwischen der oft zu trockenen Heizungsluft „drinnen“ sowie Kälte, Nässe und Wind draußen.

Foto: Subbotina-Anna / shutterstock.com

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Die Haut der Hände bildet ohnehin nur eine geringe eigene Fettschicht. Häufiges Waschen und eine eingeschränkte Durchblutung bei kalten Außentemperaturen stellen eine Strapaze für die Haut dar. Auch wenn das Buddeln im Garten und im Freien betriebene Sportarten Freude machen: Wer jetzt weiterhin schöne, gepflegte Hände behalten möchte, muss etwas dafür tun, sei es

• Handschuhe tragen bei der Arbeit draußen, um gegen Schmutz, Nässe, Wind geschützt zu sein, und immer dann, wenn es grimmig kalt wird. Die Hände bleiben auf diese Weise nicht nur warm und beweglich, auch die Haut ist geschützt.

• Die Hände regelmäßig eincremen: Das glättet raue Haut und verhindert, dass Schrunden und Risse entstehen oder sich ausbreiten.

• Die richtige Seife wählen: Hautschonend und rückfettend sollte sie sein, aber zugleich gründlich reinigen.

Gezielte Schönheitspflege für die Hände

Auch wer beruflich oder privat viel im Freien werkelt, muss abends auf einen gepflegten Auftritt mit schönen Händen und Nägeln nicht verzichten. Das erfordert zwar etwas Aufwand, doch der ist die Mühe wert. Vor und nach der Arbeit eingecremt bleiben die Hände schlicht sauberer, derbes Schrubben und Bürsten entfällt, die Haut wird geschont. Auch im Winter darf man den Händen ein Peeling gönnen, allerdings maximal einmal pro Woche. Peeling-Pasten lassen sich gut selbst herstellen, beispielsweise aus einer Mischung aus Meersalz, Milch oder Quark und Honig. Besonders wenn die Hände schon arg gelitten haben und die Haut rau und wund ist, wirken über Nacht getragene Pflegehandschuhe aus Baumwolle oft Wunder. Man zieht sie über die sorgfältig eingecremten Hände und wird am Morgen mit zarter, glatter Haut überrascht.

Pflegende Wirkstoffe

Wer bereits eingerissene Fingerkuppen und andere wunde Stellen hat, kann unter den Handschuhen auch

• Bepanthen- oder eine andere Heilsalbe verwenden.
• Feuchtigkeitsspendend und schützend wirken auch Cremes mit Urea, (Harnstoff)
• Einige Handcremes enthalten Glyzerin und Bienenwachs.
• Nachtkerzenöl wirkt stark rückfettend und hilft der Haut dabei, den Säureschutzmantel wiederherzustellen, auch bei ausgesprochenen Hautproblemen wie Neurodermitis

Vorsicht ist allerdings geboten bei enthaltenen ätherischen Ölen oder künstlichen Duftstoffen, sie können unter Umständen Allergien auslösen.

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