Knieschmerzen – wie entstehen sie und wie lassen sie sich vermeiden?

Knieschmerzen können harmlos, aber auch ein Hinweis auf eine unerkannte Verletzung oder eine Erkrankung des Gelenks sein. Wie entstehen sie und was lässt sich vorbeugend gegen Knieschmerzen und für die Gesunderhaltung der Knie unternehmen?

Knieschmerzen - wie entstehen sie und wie lassen sie sich vermeiden?

Foto: namtipStudio / shutterstock.com

Knieschmerzen sind kein Phänomen des Alters. Statistisch gesehen sind Knieprobleme der häufigste Grund für Eltern, mit ihrem Kind einen Orthopäden aufzusuchen. Aber auch bei Teenagern, jungen Erwachsenen, Menschen mittleren Alters und Senioren sind Knieschmerzen ein häufig genanntes Problem. Dazu gehören:

• Wachstumsschmerzen bei Kindern
• Verletzungen des Bandapparates
• Verletzungen der Menisken
• Überlastung
• Erkrankungen der Gelenkkapsel

Wachstumsschmerzen kommen bei Kindern bis zum Teenageralter vor. Etwa 30 Prozent aller Kinder sind betroffen. Meist treten die Schmerzen nachts schlagartig auf und lassen auch wieder nach. Auslöser sind Wachstumsschübe. Eltern sollten aber vor allem bei kleinen Kindern keine Selbstdiagnose stellen. Hinter den Schmerzen kann sich ein rheumatoides Geschehen verbergen, das behandelt werden muss, um ernste Schäden zu vermeiden. Verletzungen lassen sich durch eine entsprechende Untersuchung diagnostizieren. Das gilt auch für die Folgen einer Überlastung.

Knieschmerzen nach dem Sport

Knieschmerzen nach dem Sport sind zumeist die Folge einer Überbeanspruchung. Das bedeutet an dieser Stelle, dass das Knie dem Anspruch nicht gewachsen war. Aus diesem Grund kann der Leistungssportler ebenso betroffen sein wie der Einsteiger. Allerdings trifft es eher Sportanfänger, denn die Schmerzen werden häufig durch Trainingsfehler verursacht. Das passiert selbst bei langsamer Steigerung der Intensität. Läufer sind hier besonders betroffen, wenn die Sportler das Training der Hilfsmuskulatur vernachlässigen. Übungen dazu vermitteln:

• Physiotherapeuten
• Trainer in Vereinen
• Trainer in Fitnessstudios
• Arzt

Wer Beschwerden ernst nimmt, hat gute Chancen, die Probleme in den Griff zu bekommen, bevor Schäden entstehen.

Gesunde Knie bis ins hohe Alter

Wer seine Knie auf Dauer gesund erhalten will, setzt auf folgende Faktoren:

• Ausreichend Bewegung
• Gewichtskontrolle
• Ausgewogene Ernährung
• Frühe Diagnose bei Problemen
• Gesundes Schuhwerk
Kniebandage bei akuten und chronischen Knieschmerzen aufgrund Überlastung, Instabilität und zur Vermeidung erneuter Verletzungen, zur Unterstützung beim Sport

Der Faktor Bewegung wird häufig unterschätzt. Bewegung fördert die Durchblutung und kräftigt die gesamte Muskulatur, die das Gelenk stabilisiert. Bewegung ist also grundsätzlich zu empfehlen. Die Knie zu schonen ist daher nur richtig, wenn der Arzt es aus anderen Gründen anordnet. Bei Fehlstellungen sollte möglichst früh ein Orthopäde hinzugezogen werden, der über stützende Maßnahmen entscheidet. Schwierigkeiten können auch entstehen, wenn ein Bein verletzt ist und das andere dadurch mehr Last tragen muss. Ein besonders kritischer Faktor ist Übergewicht. Jedes Kilogramm mehr belastet die Gelenke zusätzlich. Auch die Ernährung kann entzündliche Prozesse in den Gelenken verstärken. Das gilt vor allem für tierische Produkte. Die Nahrung sollte genug Kalzium enthalten, damit der Knochenaufbau unterstützt wird.
Hochwertige Nahrungsergänzung kurmässig gezielt eingesetzt wird bei Problemen mit Sehnen und Bändern empfohlen.

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2 Kommentare

  1. Sam sagt:

    Ich habe gesunde Knie. Allerdings brauche ich Bandagen in Winter, weil die Knie gegen kalten Wind empfindlich sind. Seitdem ich Bandage trage, fühle ich sehr wohl.

  2. Mona sagt:

    Das stimmt, heutzutage bewegen wir uns alle viel weniger. Selbst bei den Kindern lässt dies immer mehr nach. Es macht mich wirklich sehr traurig, wenn ich Kinder sehe, die schon sehr fettleibig sind und dann noch viel vor dem Fernseher sitzen, oder auch vor dem Computer!

    Der Beitrag trifft es wirklich gut!

    Viele Grüße
    Mona

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