Kranken- und Altenpflege: Das sollten Sie beachten

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Rund 71 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt – zwei Drittel davon von ihren Angehörigen. Denn vielen Menschen ist es ein wichtiges Anliegen, Vater, Mutter oder die Großeltern in einer vertrauten und liebevollen Umgebung zu betreuen. Lesen Sie hier, welche Hilfsmittel und Pflegematerialien Ihnen den Alltag erleichtern.

Kranken- und Altenpflege: Das sollten Sie beachten

Foto: Africa Studio / shutterstock.com

Wenn Ihr Angehöriger pflegebedürftig wird, ändert sich für ihn oder sie alles. Das gewohnte Leben gerät aus der Spur und muss neu organisiert und strukturiert werden. Gut, Sie an seiner Seite zu wissen! Wenn Sie Ihren Angehörigen zu Hause pflegen möchten, sollten Sie sich Unterstützung holen. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner:

  • Kliniksozialdienst: Der Sozialdienst unterstützt Sie bei der Auswahl verschiedener Hilfsangebote, hilft Ihnen bei der Antragstellung für verschiedene Maßnahmen und klärt die Kostenübernahme.

  • Ärzte: Sprechen Sie mit dem Klinikarzt über weitere mögliche Therapien. In der Regel ist der Hausarzt nach der Entlassung aus der Klinik Ihr Ansprechpartner für Medikation und die Verordnung der benötigten Hilfsmittel.
  • Pflegeberater: Jeder Pflegebedürftige in Deutschland hat einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung durch die Pflegekassen. Ziel der Pflegeberatung ist es, den Pflegebedürftigen hinsichtlich der Inanspruchnahme der Hilfe- und Pflegeleistungen zu unterstützen.

Welche Hilfsmittel erleichtern dem Pflegebedürftigen und dem Pflegenden die Arbeit?

Zahlreiche Hilfsmittel erleichtern sowohl dem Pfleger als auch dem Pflegebedürftigen den Alltag. Unter Umständen können diese Anschaffungen nützlich sein:

Wichtig: Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, müssen die Versicherten einen Antrag auf Pflegegrad bei der zuständigen Versicherung stellen. Dies können Sie telefonisch, schriftlich oder persönlich bei einem Pflegestützpunkt erledigen. Sie müssen zudem ein Antragsformular ausfüllen. Der Pflegegrad des Patienten wird dann vom Medizinischen Dienst der Pflegekassen festgestellt. Von der Antragstellung bis zur Begutachtung und letztendlich zur Bewilligung können fünf Wochen vergehen. Die zugesprochenen Leistungen werden dann rückwirkend gewährt.

Was können Angehörige sonst für den Pflegebedürftigen tun?

Körperpflege und die Befriedigung von Grundbedürfnissen stehen bei der Pflege an erster Stelle. Wenn Sie für Ihren Angehörigen kochen, sollten Sie eine abwechslungsreiche Kost anbieten. Achten Sie auch darauf, dass der Pflegebedürftige ausreichend trinkt.
Genauso wichtig wie die Grundversorgung ist gemeinsam verbrachte Zeit und geistige Anregung. Lesen Sie zusammen ein Buch oder hören Sie ein Hörbuch oder Musik zusammen. Denken Sie außerdem an Ihre eigenen Bedürfnisse und gönnen Sie sich ab und zu eine Auszeit. Spannen Sie Familie, Freunde und Nachbarn ein, um Ihnen immer mal wieder den Rücken freizuhalten!

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