Tag der Rückengesundheit 2017 – Schmerzen vorbeugen und lindern

2002 wurde der Tag der Rückengesundheit vom Deutschen Grünen Kreuz eingeführt. Seitdem wird er am 15. März begangen. Ziel des Tages der Rückengesundheit ist es, Rückenschmerzen vorzubeugen. Das diesjährige Motto lautet: „Balance halten – Rücken stärken“.

Tag der Rückengesundheit 2017 – Schmerzen vorbeugen und lindern

Foto: zeitkind / shutterstock.com

„Ich habe Rücken!“ 69 % der Bevölkerung leiden unter Rückenschmerzen, 20 Millionen Deutsche suchen jährlich einen Arzt wegen Rückenschmerzen auf. Der volkswirtschaftliche Schaden liegt bei 49 Milliarden Euro. Der Prävention kommt daher besondere Bedeutung zu. Die gute Nachricht: Sie können ganz viel selber dafür tun, dass Sie an Ihrem Kreuz kein Kreuz zu tragen haben. Vor allem das Sitzen ist nicht gesund, da der menschliche Körper eher auf das Laufen ausgerichtet ist. Wenn Sie viele Stunden am Schreibtisch im Büro verbringen, ist der richtige Sitz für die Rückengesundheit entscheidend. Der Bürostuhl sollte so auf Sie abgestimmt sein, dass beide Füße fest auf dem Boden und die Kniegelenke im rechten Winkel stehen. Nehmen Sie beim Sitzen eine gerade Haltung ein.

Mittel gegen Rückenschmerzen: Bewegung, Bewegung und – Bewegung

Bauen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag ein. Gehen Sie zu Fuß zur Arbeit oder nehmen Sie das Fahrrad. Benutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs. Besprechen Sie wichtige Dinge mit dem Kollegen in seinem Büro – statt ihn anzurufen. Nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang. Stehen Sie einmal pro Stunde von Ihrem Bürostuhl auf, laufen Sie ein paar Schritte oder machen Sie gezielte Übungen. Um Rückenschmerzen vorzubeugen oder um Beschwerden zu lindern, empfiehlt sich eine Mischung aus Dehn-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen. Für zwischendurch im Büro eignen sich leichte Übungen zur Dehnung der Schultern, der Oberarme, der Rückenmuskulatur sowie der Schulter- und Nackenmuskulatur. Wenn Sie bereits unter Rückenschmerzen leiden, sollten Sie Ihre alltägliche Bewegung fortsetzen und nicht komplett (Bett-)Ruhe halten.

Schmerz lass nach – das hilft gegen Rückenschmerzen

Ein längerer Spaziergang an der frischen Luft massiert die Rückenmuskulatur. Die Bewegung wirkt sich zudem positiv auf die Wirbelgelenke und die Psyche aus. Außerdem hilft bei Rückenschmerzen:

  • Ihre persönliche Wärmetherapie. Ob Wärmepflaster, Moorgelkissen, Creme oder Wärmflasche: Wärme lockert die Muskeln, fördert die Durchblutung und entspannt. Halten Sie vor allem im Winter Ihren Rücken warm. Bei akuten Verletzungen, Nervenreizungen oder Entzündungen dürfen Sie Wärme hingegen nicht anwenden, In dem Fall sind schmerzstillende und entzündungshemmende Salben unterstützend geeignet.
  • Einnahme von Schmerzmitteln. Um sich besser bewegen und besser schlafen zu können, kann für wenige Tage die Einnahme rezeptfreier Schmerzmittel wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, Diclofenac sinnvoll sein. Sollte keine Linderung eintreten, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Bei Rückenschmerzen ist meistens auch das periphere Nervensystem gereizt oder geschädigt. Der Körper ist in der Lage, sich selbst zu reparieren, doch dies ist sehr zeit- und energieaufwendig. Mit spezieller Nahrungsergänzung kann hier effektiv und spürbar unterstützt werden.

Zum Arzt sollten Sie immer gehen, wenn

• die Schmerzen länger als drei Tage andauern.
• die Schmerzen intensiver werden.
• das Allgemeinbefinden gestört ist.
• Sie Lähmungserscheinungen bzw. ein Taubheitsgefühl an Armen und/oder Beinen bemerken.

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