Mit Erkältung in die Sauna?

Die Sauna dient der Entspannung und stärkt das Immunsystem. Doch wie sieht es bei einer Erkältung oder allgemeinem Unwohlsein aus? Wie lange ist der Saunagang noch gesund und hilft er vielleicht sogar bei der Genesung?

Foto: Kzenon / shutterstock.com

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Wer regelmäßig in die Sauna geht, trainiert sein Immunsystem gegen Erkältungen. In Deutschland nutzen etwa 30 Millionen Menschen diesen Vorteil. In einer Umfrage des Deutschen Saunabundes erklärten die Befragten, dass sie sich weniger erkälten, seit sie regelmäßig in die Sauna gehen. Den Grund sehen Ärzte darin, dass der Organismus durch den Temperaturwechsel in der Sauna belastbarer wird, was vor allem in der kalten Jahreszeit wichtig ist. In beheizten Räumen können sich Krankheitserreger schnell vermehren. Ein stabiles Immunsystem ist dann besonders wichtig.

Schnupfen und Husten beim Saunagang

Die ersten Anzeichen einer Erkältung sind Kopf- und Gliederschmerzen. Aber auch leichter Hustenreiz ist nicht ungewöhnlich. Solange sich die Erkältung noch ganz im Anfangsstadium befindet, ist gegen den Besuch einer Sauna nichts einzuwenden. Wer sich aber währenddessen plötzlich schlapp fühlt oder andere Symptome an sich beobachtet, sollte den Besuch der Sauna abbrechen. Zu Beginn einer Erkältung kann die Sauna helfen, eine Verschlimmerung zu verhindern. Besonders sinnvoll ist dann der Besuch einer Dampfsauna oder Bio-Sauna. Besonders erkältungslindernde und befreiende ätherische Öle als Saunazusätze wie zum Beispiel Eucalyptusöl sind in dem Fall nicht nur wohltuend sondern auch wirkungsvoll.
Der Ablauf sollte allerdings an den Gesundheitszustand angepasst werden. Dazu gehören unbedingt

• langsames Abkühlen und
• eine längere Ruhephase

Wichtig ist auch, anschließend ausreichend Wasser zu trinken, um den zusätzlichen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei Fieber ist die Sauna jedoch tabu. Wer seine Krankheit in diesem Stadium ignoriert, riskiert sonst eine deutliche Verschlimmerung. Das gilt auch für die Häufigkeit der Saunagänge. Wer seinen Körper kennt, wird möglicherweise nach dem zweiten Gang feststellen, dass er genug hat.

Die Sauna zur Vorbeugung nutzen

Experten raten zu ein bis zwei Saunabesuchen pro Woche. Jeder Saunagang sollte etwa 12 bis 15 Minuten in Anspruch nehmen. Bis zu drei Wiederholungen sind sinnvoll. Wer zur Sauna hetzt und womöglich noch in der Sauna auf die Zeit achten muss, weil der nächste Termin naht, wird von dem Saunagang allerdings nicht profitieren. Stress und Sauna passen nicht zusammen. Das gilt auch für den Abschluss. Der Kältereiz nach der Sauna ist wichtig für den Körper. Am besten nimmt der Saunagänger den Kaltwasserschlauch oder duscht sich kurz unter der Brause kalt ab. Die Wirkung auf den Kreislauf ist so weniger belastend als das sonst vielleicht bevorzugte Bad in Eiswasser.
Kenner genießen den regelmäßigen Saunabesuch auch als wunderbare und bewährte Methode zum Entspannen. Mit dem passenden Saunazusatz können Sie dabei zusätzlich die Vorteile der Aromatherapie nutzen und zusätzlich die Gesundheit fördern.

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