Was Küssen in uns bewirkt

Heute schon geküsst? Am 6. Juli ist der internationale Tag des Kusses. Zeit also, um das Küssen in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Erfahren Sie, was das Küssen in uns bewirkt.

Was Küssen in uns bewirkt

Foto: Kar Tr / shutterstock.com

Hätten Sie das gewusst? Wer siebzig Jahre lebt, hat im Laufe seines Daseins rund 100.000 mal geküsst. Umgerechnet sind das 76 Tage. Beim Küssen werden 38 Gesichtsmuskeln in Bewegung gesetzt – fast schon ein kleiner Workout. Dabei verbrennen Sie durchschnittlich 6,4 Kalorien pro Minute, das sind in einer halben Stunde beachtliche 192 Kilokalorien. Ein intensiver Zungenkuss lässt sogar 20 Kilokalorien hinwegschmelzen. Intensives, wiederholtes und lang anhaltendes Küssen hilft also beim Abnehmen oder hält schlank. Weitere erstaunliche Fakten rund ums Küssen: Zwei Drittel aller Menschen dreht den Kopf beim Küssen nach rechts. Frauen schließen zu 92 Prozent beim Küssen die Augen, bei den Männern sind es nur etwas mehr als ein Drittel. Woher solche Fakten stammen? Philematologen sind Kussforscher, also Wissenschaftler, die sich nur mit dem Küssen beschäftigen.

Ist Küssen eigentlich gesund?

US-Forscher haben herausgefunden, dass Vielküsser im Schnitt fünf Jahre länger leben. Küssen hilft gegen Stress. Denn beim Kuss werden zahlreiche Hormone ausgeschüttet, darunter Serotonin, Dopamin, Oxytocin, Adrenalin und die Glückshormone Endorphine. Das Stresshormon Cortisol dagegen wird ausgeschaltet. Küssen trainiert auch Herz und Lunge. So schlägt das Herz beim Küssen 150 Mal pro Minute, was den Herzmuskel trainiert. Tief durchatmen, denn beim Küssen machen Sie rund sechzig Atemzüge in der Minute – statt zwanzig.

Was bewirkt Küssen außerdem?

Küssen soll zu hohen Blutdruck senken und schlechte Cholesterinwerte verbessern, fanden Forscher der Wiener Universitätsklinik heraus. Und wie der japanische Allergologe Hajime Kimata ermittelte, kann eine Kuss-Kur auch gegen Heuschnupfen helfen. Da der Kuss den Speichelfluss erhöht, soll Küssen ein natürliches Mittel gegen die Plaquebildung sein. Außerdem schützt das Küssen vor Karies, sagen französische Zahnärzte. Küssen soll eine schnellere Wundheilung fördern, fand ein australisches Ärzteteam heraus. Also – küssen Sie viel und leidenschaftlich und machen Sie jeden Tag zu Ihrem persönlichen Tag des Kusses. Allerdings: Wenn Sie unter bestimmten Krankheiten leiden, sollten Sie besser aufs Küssen verzichten. Denn Krankheiten wie Hepatitis B, Herpes oder das Pfeiffersche Drüsenfieber können durch den Kuss übertragen werden. In diesem Fall gilt dann: Küssen verboten!
Um die Lippen für den jeweiligen Kusspartner angenehm weich und geschmeidig zu halten, ist je nach Bedarf eine entsprechende Lippenpflege empfehlenswert.

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