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Welche Wirkung hat ein Antitranspirant?

Von Daniela Curwy, PTA bei mycare.de
Aktualisiert: 20.06.2020

Welche Wirkung hat ein Antitranspirant?

Schweißflecken unter den Armen, unangenehmer Körpergeruch – vielen Menschen ist die natürliche Schweißbildung peinlich. Abhilfe dagegen können Antitranspirante schaffen. Diese Produkte

  • vermindern die Schweißbildung auch bei starkem Schwitzen und
  • helfen gegen den Schweißgeruch.

Erfahren Sie hier, was die Vorteile der Anti-Transpirante sind und Sie diese anwenden. Mehr lesen

Warum entstehen die Flecken unter den Armen?

Immer dann, wenn wir uns viel bewegen oder große Hitze von außen auf unseren Körper einwirkt, kommt es zu einer natürlichen Schweißproduktion. Diese Reaktion unseres Körpers auf hohe Temperaturen ist wichtig, denn sie schützt uns nachhaltig vor einer gefährlichen Überhitzung. Verantwortlich für die Bildung von Schweiß ist eine Drüse in der Lederhaut – unterhalb der Epidermis liegend. Hier wird der Schweiß produziert und an Poren in der Oberhaut weitergeleitet. Von dort aus treten Schweißperlchen nach außen, benetzen unsere Haut und sorgen aufgrund der einsetzenden Verdunstung für angenehme Abkühlung. Wer schwitzt, entwickelt jedoch auch einen Eigengeruch, welcher recht störend wirken kann. Schweißhemmer, sogenannte Antitranspirantien hemmen die Schweißsekretion und sorgen für ein angenehm frisches Gefühl über Stunden.

Wo ist der Unterschied zwischen Anti-Transpirante und Anti-Perspirante?

Der einzige Unterschied bei Anti-Transpiranten und Antiperspiranten liegt im Namen. Antiperspirant ist die in den USA geläufige Bezeichnung für Produkte, die nicht nur den Schweißgeruch überdecken, sondern die Schweißbildung auch hemmen. Bei stärkerer Schweißbildung sind daher Antitranspirante und Antiperspirante empfehlenswert. Sie unterscheiden sich vom herkömmlichen Deodorant im wesentlich höheren Gehalt an Aluminiumverbindungen. Die Anwendung ist einfach und hat sich vielfach bewährt.

Wie wirken Antiperspirante?

Während Deodorants den Geruch nur überdecken, greifen Antiperspirante in die Schweißbildung ein. Ihre Wirkstoffe, zumeist Aluminiumsalze, verengen die Schweißporen und können so die Schweißbildung um bis zu 50 Prozent reduzieren. Um übermäßiges Schwitzen zu vermeiden, ist ein Antitranspirant daher die bessere Wahl als ein herkömmliches Deo. Es wird an allen Stellen mit stärkerer Schweißbildung angewendet. Zusätzlich hemmen viele Antitranspirantien das Wachstum der schweißzersetzenden Bakterien. Durch diese entsteht der unangenehme Geruch. Damit diese Wirkung vorhanden ist, werden in den meisten Antiperspiranten Aluminium-Salze eingesetzt. Ohne das Leichtmetall gibt es bisher nur wenige antitranspirante Deodorants – die meist in Ihrer Wirkung nicht ganz so effektiv sind. Bei empfindlicher Haut sollten Sie darauf achten, dass kein Alkohol in dem Mittel enthalten ist.

Sind Aluminiumsalze gefährlich?

Das in den Schweißhemmern enthaltene Aluminium wirkt an sich rein äußerlich. Es kann aber dennoch sein, dass kleine Mengen in den Körper gelangen. Unter anderem zum Beispiel beim Auftragen direkt nach dem Rasieren der Achsel: Durch winzig kleine Verletzungen, die mit dem Auge kaum sichtbar sind, kann das Aluminium in den Körper eindringen und sich dort anlagern. Bisher ist noch nicht vollständig klar, was das Leichtmetall für Auswirkungen im Körper hat. Es steht im Verdacht, Brustkrebs und Alzheimer zu begünstigen. Dafür gibt es allerdings keine wissenschaftlich fundierten Beweise.

Wie trage ich die Antiperspirante auf?

In der Darreichungsform unterschieden sich die Antiperspirante nicht stark von den Deodorants:

  • Roll-on: Der Schweißhemmer ist flüssig und wird mittels einer Kugel auf die Achsel aufgetragen.
  • Kristall: Den Kristall leicht befeuchten und über die Achsel streichen.
  • Creme: In die Achselhöhle einmassieren.
  • Spray: Ein oder zwei Spraystöße genügen meist für den aktiven Schutz vor Schweißbildung.
  • Stick: Den Stick ein wenig herausdrehen und damit über die Achsel fahren.

Nur in der Anwendung gibt es Unterschiede zu Deodorants. Während diese täglich am besten direkt morgens aufgetragen werden, müssen Anti-Transpirante nur in der ersten Zeit täglich eingesetzt werden. Sobald die Wirkung einsetzt, reicht es, die Achseln je nach Produkt mitunter nur noch zwei- oder dreimal in der Woche mit dem Mittel zu behandeln, um die Schweißbildung gehemmt zu halten. Dadurch haben Sie einen andauernden, schweißhemmenden Schutz.

Autorin PTA Daniela Curwy

Über unsere Autorin:

Daniela Curwy | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Seit 16 Jahren bin ich als Pharmazeutisch-technische Assistentin bei mycare.de. Ich sehe mich als Ansprechpartner für Gesundheit bzw. den Erhalt der Gesundheit. Daher bilde ich mich gerne weiter für die optimale Beratung der Patienten, sowie der passenden Produktauswahl und nehme an Fortbildungen teil. Beraten liegt mir im Blut und macht mir einfach Spaß.

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Martina, Marketing bei mycare.de

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