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Entgiftung durch Ölziehen

Das Ölziehen zur Behandlung verschiedener systemischer Erkrankungen kann auf eine über 2000 Jahre alte Tradition in der indischen Volksheilkunde, dem Ayurveda, verweisen. Besonders bei der Zahn- und Mundhygiene werden mit dem Ölziehen gute Erfolge erzielt. Durch die Reduktion von Zahnbelägen und Bakterien im Mundgeruch wird sowohl Karies, als auch Mundgeruch erfolgreich entgegen gewirkt. Die Mundhöhle wird von Giften und Säuren befreit – dieser positive Effekt ist im gesamten Körper spürbar.


Die Tradition des Ölziehens

Bei uns im Westen ist das Ölziehen dank des russischen Arztes Dr. Karach seit den 1990er Jahren bekannt. Traditionell ist Ölziehen Teil der ayurvedischen Morgenroutine. Die indischen Yogis praktizieren es vor Sonnenaufgang, woran Sie sich nicht zwingend halten müssen. Beim Ölziehen bewegt man einen Esslöffel Öl im Mund hin und her. Das Ölziehen wird auf nüchternen Magen und direkt nach dem Aufstehen angewandt. Die Dauer von 20 Minuten soll dabei nicht unterschritten werden.
Diese 20 Minuten sind notwendig, um auch die letzten Bakterien aus den Zahnfleischtaschen zu eliminieren – dann ist das Ölziehen effektiver als Zähneputzen oder Spülungen mit Mundwasser.


Die Wirkung des Ölziehens

Durch die Reduktion von Zahnbelägen und Bakterien im Mundbereich wird sowohl Karies, als auch Mundgeruch erfolgreich entgegen gewirkt. Die Mundhöhle wird von Giften und Säuren befreit – dieser positive Effekt ist im gesamten Körper spürbar. Weitere nützliche Wirkungen sind unter anderem die Reduktion von Zahnfleischbluten, das Zahnfleisch wird massiert und gut durchblutet, und sogar die Lippen gepflegt.
Andere positive Effekte des Ölziehens sollen sein, dass Migräneanfälle im Zusammenhang mit einer Ölzieh-Kur in ihrer Häufigkeit sich reduziert haben sollen, die Symptome von chronischen Hauterkrankungen sich verbessert haben, das Geschmacksempfinden intensiver wurde und die Infekthäufigkeit von grippalen Infekten und Bronchitis sich verringert hat.
Zum Ölziehen sollte kaltgepresstes Öl in Bio-Qualität verwendet werden, zum Beispiel Kokosöl, Olivenöl, Sesamöl oder Sonnenblumenöl. Zusätzlich kann man optional das Öl mit geeigneten ätherischen Ölen aufwerten. Bei Mund- und Zahnfleischentzündungen könnte man das Basisöl zum Beispiel mit naturreinem Nelkenöl ergänzen. Ein Tropfen Nelkenöl gemischt mit 50 ml Basisöl wären als Konzentration schon ausreichend.


Ölziehen – wie funktioniert es genau?

Optional starten Sie damit, Ihre Zunge mittels Zungenschaber von Belägen zu reinigen. Anschließend wird der Mund gut ausgespült. Nun starten Sie mit einem Esslöffel Öl Ihrer Wahl – als Neuling können Sie aber auch mit einem Teelöffel beginnen, und sich langsam steigern. Jetzt beginnen Sie damit, das Öl (idealerweise die 20 Minuten lang) im Mund hin- und herzubewegen, durch die Zähne zu saugen, schlürfen, schmatzen, all das ist erlaubt. Was nicht gewünscht ist: Gurgeln und Verschlucken, denn schließlich enthält das Öl ja all jene Stoffe, die man eigentlich aus dem Körper haben will.
Bei komischem/schlechtem Geschmack spucken Sie das Öl aus und nehmen eine neue Portion. Bleiben Sie nach Möglichkeit entspannt und unverkrampft. Nach rund 20 Minuten sollte das Öl dünnflüssig und von weißlicher Farbe sein, es ist Zeit zum Ausspucken. Spucken Sie nach Möglichkeit in ein saugfähiges Papiertuch, damit die entfernten Toxine nicht ins Wasser gelangen. Spülen Sie den Mund anschließend gründlich mit Wasser aus.