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Was muss ich bei der Zahnpflege von meinem Hund beachten?

Von Birgit Wickner, Pharmazieingeneurin bei mycare.de
Aktualisiert: 12.10.2021

Zahnpflege Hund

Benutzen Wölfe Zahnpasta? Natürlich nicht! Doch die wilden Vorfahren unserer Haushunde putzen Ihre Zähne auf andere Weise. Sie zerreißen und zerbeißen ihre Beute. Haushunde kennen diese Art der Zahnpflege nicht, deshalb muss der Zweibeiner unterstützend eingreifen und das Gebiss seines Vierbeiners pflegen. Am einfachsten ist es, bereits den Welpen an das Zähneputzen zu gewöhnen. Im Handel sind spezielle Hundezahnbürsten und Hundezahnpasten erhältlich. Verwenden Sie stets nur Zahnpasta für Hunde, da diese eine andere Zusammensetzung aufweist als Zahncreme für Menschen. Für hartnäckigen Zahnbelag empfiehlt sich die Verwendung einer speziellen Hundeschallzahnbürste. Eine Anti-Plaque Finger-Zahnbürste leistet vor allem bei kleineren Vierbeinern gute Dienste. Zum Putzen müssen Sie das Maul Ihrer Fellschnauze nicht komplett öffnen, sondern es reicht, alle Außenflächen der Zähne mit der Zahnbürste zu reinigen. Ideal ist eine tägliche Zahnpflege.

Wenn Ihr Vierbeiner das Zähneputzen nicht toleriert, können Sie alternativ ein haftendes Zahnpflege-Gel benutzen, das die Zähne Ihres Hundes auf enzymatischer Basis reinigt und Plaque entfernt. Spezielle Mundspülungen setzen Sie dem Trinkwasser zu. Auch besondere Kausticks reinigen die Hundezähne. Spezielles Hundefutter hilft ebenfalls dabei, weiße und gesunde Zähne zu erhalten. Zudem ist Kauspielzeug erhältlich, das die Reinigung der Zähne unterstützt. Die meisten Hundehalter sind für die Zahnpflege beim Vierbeiner noch nicht sensibilisiert. So haben über 80 Prozent aller Haushunde über drei Jahre Zahnprobleme, doch nur 23 Prozent aller Hundebesitzer wissen davon. Dabei drohen ernsthafte Zahnerkrankungen und schwere Folgeerkrankungen:

  • Zahnstein kommt bei kleinen und großen Hunden sehr häufig vor. Zahnstein verursacht schlechten Atem und Zahnfleischentzündungen.
  • Parodontose ist eine direkte Folge des Zahnsteins. Das Zahnfleisch Ihres Hundes entzündet sich, bildet Taschen und zieht sich vermehrt zurück. In der Folge liegen die Zahnhälse frei und es droht akut das Ausfallen der Zähne. Im schlimmsten Fall wird der Kieferknochen angegriffen. Eine Parodontose hat Folgen im gesamten Körper und kann schwere Erkrankungen verursachen.
  • Karies ist bei der Fellschnauze eher selten und kann mit einer gesunden Ernährung verhindert werden.

Die richtige Zahnpflege ist daher unerlässlich. Lassen Sie sich öfter von Ihrem Vierbeiner die Zähne zeigen. Alarmiert sollten Sie immer sein, wenn starker Mundgeruch auftritt, das Zahnfleisch deutlich rot leuchtet, das Zahnfleisch blutet oder gelblich-bräunliche Ablagerungen an den Zähnen zu sehen sind.

Autorin Pharmazieingenieurin Birgit Wickner

Über unsere Autorin:

Birgit Wickner | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Als Pharmazieingenieurin liegt mir die Gesundheit unserer Kunden am Herzen. Um dahingehend optimal beraten zu können, bilde ich mich regelmäßig fort. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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