Heilpflanze Kürbis

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In den Herbstmonaten ist der schmackhafte Kürbis nicht von der saisonalen Speisekarte wegzudenken. Doch Hokkaido, Butternut und Co. haben auch außerhalb der Küche einiges zu bieten, der Kürbis gilt nämlich als Heilpflanze. In dieser Funktion werden meist die Kerne verwendet, wie z. B. bei Prostatabeschwerden.

Heilpflanze Kürbis

Foto: Neirfy/ shutterstock.com

Als Heilpflanze Verwendung findet vor allem der einjährige Gartenkürbis. Sein Name in der Medizin und Naturheilkunde lautet Cucurbita pepo. Er kann problemlos im Garten kultiviert werden, sollte aber vor Kälte geschützt werden, da er bereits bei zehn Grad zu erfrieren droht. Die Botaniker bezeichnen den Kürbis als Beerenfrucht, was in Anbetracht des Gewichtes, was er erreichen kann (der schwerste der Welt wog 766 kg) ein wenig amüsant klingt.
Bereits vor über 12000 Jahren hatte der Kürbis große Bedeutung in Peru, wurde von Kolumbus 1492 auf Kuba entdeckt, und fand so seinen Weg nach Europa.
Der Kürbis enthält verschiedene gesunde Inhaltsstoffe, welche positive Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. Dazu gehören: Linolsäure, Eiweiß, Mineralstoffe, die Vitamine A, B, C und E, Kieselsäure und Ballaststoffe.

Wofür wird der Kürbis angewendet?

Der Kürbis ist vor allem bekannt für seine positive Wirkung auf Prostata und die harnableitenden Organe. Durch den hohen Kaliumgehalt wirkt er entwässernd und harntreibend. Zu diesem Zweck werden vor allem die Kerne eingesetzt, die zu 45 % aus hochwertigen, ungesättigten Fettsäuren bestehen.
Das Fruchtfleisch zeichnet sich dadurch aus, dass es besonders magenschonend ist, und positive Wirkung bei Fettsucht, Gicht und Rheuma zeigen soll.

Nicht mit Zierkürbis verwechseln

Der Kürbis gedeiht am besten auf nährstoffreichem Boden, ein Komposthaufen bietet sich dafür an. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie niemals Speise- und Zierkürbis verwechseln. Der Zierkürbis hat keine Heilwirkung, dafür enthält er größere Mengen des giftigen Stoffes Cucurbitacin, welcher Übelkeit und Erbrechen hervorrufen kann.
Der Kürbis wird von September bis Dezember geerntet, hält sich aber bei entsprechend kühler Lagerung bis Januar auf jeden Fall frisch.
In Japan gilt der Kürbis als Fruchtbarkeitssymbol, und wird zur Potenzsteigerung verzehrt.
Kürbiskerne sind nicht nur geröstet ein Hochgenuss, sondern können auch in Teeform konsumiert werden. 1 bis 3 EL Kürbiskerne und ein Stück Ingwer werden mit einem halben Liter Wasser kalt aufgesetzt und langsam aufgekocht. Anschließend 10 Minuten ziehen lassen. Der Tee empfiehlt sich bei allen Arten von Nieren- und Blasenbeschwerden, außerdem ist er ein leckeres, wärmendes Wintergetränk.

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1 Kommentar

  1. Romy sagt:

    Das Teerezept werde ich mal ausprobieren, kannte ich noch garnicht. LG Romy

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