Hitzepickel erkennen und behandeln

Hitzepickel sind unerfreuliche kleine Erhebungen, die bei Hitze entstehen. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch unangenehm jucken. Kinder sind besonders anfällig, aber auch Erwachsene können von den störenden Hautreaktionen betroffen sein.

Hitzepickel erkennen und behandeln

Foto: Halfpoint / shutterstock.com

Der eigentliche Grund für Hitzepickel sind verstopfte Schweißdrüsen. Solche Störungen treten vor allem nach starkem Schwitzen auf, wie es bei großer und anhaltender Hitze der Fall ist. Direkt ausgelöst wird der Verschluss durch eine Verengung der Schweißdrüsen durch Ablagerungen. Der Schweiß kann nicht mehr über die Haut abgegeben werden und in der Folge auch nicht auf der Haut verdunsten. Das bedeutet, dass der Kühlungseffekt ausbleibt und der Organismus überhitzen kann. Hitzepickel sind aber nur ein mögliches Symptom als Hinweis auf verstopfte Schweißdrüsen. Weitere Alarmsignale sind:

• Hautrötungen
• Bläschenbildung
Juckreiz

Die Anzeichen treten vor allem im Gesicht auf, können aber auch Schultern, Achseln, Brust und Kniekehlen betreffen. Die Kinder sind dann meist weinerlich und unruhig. Säuglinge und Kleinkinder sind auch deshalb gefährdet, weil ihre Schweißdrüsen recht eng sind und daher leichter verstopfen.

Hitzepickel und Ursache behandeln

Die Hitzepickel sind zwar unangenehm, problematischer ist aber die Ursache und die mögliche Folge. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind sie ein Alarmsignal dafür, dass es zu warm ist und sie an einen kühleren Ort gebracht werden müssen. Die auffälligen Stellen können mit einem Tuch abgetupft werden, das in lauwarmes Wasser getunkt wurde. Auch das kurze Abspülen unter leicht warmem Wasser bringt Linderung. Das gilt ebenso für Erwachsene. Eine lauwarme Dusche sorgt für deutliche Erleichterung. Alternativ wirkt Thermalwasser beruhigend für die Haut, wohltuend und gilt auch für unterwegs inzwischen als Geheimtipp. In Sprayflaschen erhältlich und an der Quelle abgefüllt erfrischt und reinigt Thermalwasser die Haut. Der feine Sprühnebel zieht unmittelbar in die Haut ein und sorgt für intensives Wohlbefinden. Die Haut ist beruhigt und besänftigt. Kalte Duschen sind weniger geeignet, denn hier reagiert der Körper nach der ersten Abkühlung erneut mit Schwitzen. Stellt sich keine Linderung ein, muss geklärt werden, ob eine Hauterkrankung vorliegt. Treten allerdings Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel auf, besteht die Gefahr eines Sonnenstichs, der je nach Ausmaß der Symptome von einem Arzt behandelt werden muss.

Hitzepickel vermeiden

Der beste Schutz ist luftige Kleidung. Wer regelmäßig den Schatten aufsucht, kann das Risiko ebenfalls deutlich reduzieren. Hitzepickel entstehen aber nicht nur beim Bad in der Sonne, sondern auch durch starkes Schwitzen beim Sport. Atmungsaktive und lockere Kleidung kann die Entstehung verhindern. Am Urlaubsort sind die unschönen Hautveränderungen natürlich besonders störend. Vor allem in sehr heißen Regionen können empfindliche Menschen die Entstehung kaum verhindern. Kommt es zur Bildung von Bläschen, die mit Schweiß gefüllt sind, genügt ein leichtes Reiben. Die Bläschen platzen dann und der Schweiß kann austreten. Breitet sich der Schweiß zu sehr unter der Haut aus, sind Entzündungen möglich.

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