Was sind Milien?

Fast jeder hat schon mal die Bekanntschaft mit Milien gemacht. Die kleinen, weißlichen oder gelblichen Knötchen der Haut befinden sich meist im Gesicht. Aber was sind Milien genau? Woher kommen Sie? Und wie werde ich sie wieder los?

Was sind Milien?

Foto: puhhha/ shutterstock.com

Milien sind kleine Zysten unter der Haut, die meist im Gesicht auftreten. Wegen ihres Aussehens werden die Hautknötchen auch Grieskörner oder Hautgries genannt. Die Zysten bilden sich an den Talgdrüsenausgängen. Jeder kann Milien bekommen – besonders häufig sind jedoch junge Frauen betroffen. Auch Babys und ältere Menschen neigen dazu, Milien zu bilden. Zugegeben: Schön sind die weißen Knötchen nicht, vor allem im Gesicht. Aber sie sind völlig harmlos und verschwinden je nach Art mitunter ohne Behandlung nach einiger Zeit wieder. Auch wenn es keinen medizinischen Grund gibt, wollen viele Betroffene die lästigen Zysten schnell wieder loswerden.

Milien entfernen lassen?

Hautärzte und Kosmetiker bieten eine professionelle Entfernung der Milien an. Da es sich bei Milien um keine Krankheit handelt, werten die Krankenkassen ihre Entfernung als einen kosmetischen Eingriff – und übernehmen daher keine Kosten. Trotzdem kann es sinnvoll sein, einen Dermatologen oder eine Kosmetikerin mit der Entfernung der Milien zu beauftragen. Vor allem im empfindlichen Augenbereich ist es wichtig, die Entfernung von einer Fachkraft durchführen zu lassen. Bei der klassischen Methode wird die Zyste mit einer Lanzette oder scharfen Kanüle angeritzt und der Inhalt entfernt. Der winzig kleine Schnitt heilt in der Regel schnell wieder ab. Bei einer Laserbehandlung wird das Licht des Erbium-Lasers auf die Milien gelenkt. Durch das Abtragen der obersten Hautschicht verschwindet auch die Zyste. Je nach Behandlungsform fallen Kosten von circa 20 bis 80 Euro an.

Was kann ich selber gegen Milien tun?

Auf keinen Fall sollten Sie selbst in die Zysten schneiden oder in sie hineinstechen. Hässliche Narben und Infektionen können die Folgen sein. Wenn Sie stärker als andere Menschen zu Milien neigen, sollten Sie auf ölige Make-ups und Cremes verzichten, die die Poren verstopfen und die Zystenbildung begünstigen. Eine zweimal täglich durchgeführte Hautreinigung und regelmäßige Peelings beugen der Entstehung neuer Milien mitunter vor.

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